Krippe -pro und contra

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von kiaramama 30.03.10 - 13:42 Uhr

Hallo!
Mich würde interessieren was ihr für Erfahrungen mit der Kinderkrippe gemacht habt... Ich habe meinen Sohn (er ist dann 2) angemeldet und seh das Ganze sehr positiv, habe allerdings von anderen Mamis ziemlich negative Kommentare einstecken müssen.. Mein Spatz ist sehr selbständig und genießt es unter Kindern zu sein..

LG, Kiara

Beitrag von vicky85 30.03.10 - 13:56 Uhr

Hallo Kiara,

mien Sohn ist mit knapp fünf Monaten in die KiTa gekommen und ich kann nur sagen, dass es ihm sehr gut getan hat. Ich habe allerdings auch einen Platz in einer ganz tollen Einrichtung, in der auf jedes Kind eingegangen wird und die kleinen super betreut werden.

Ich müsste mir auch viele Kommentare anhören, aber ich brauch mir nur meinen Sohn angucken und sehe das es richtig war, er ist noch keine zwei, ist motorisch aber super fit, spricht schon Sätze und ist tagsüber trocken. Außerdem ist er fast immer freundlich und gut gelaunt


LG

Vicky + Moritz

Beitrag von bine3002 30.03.10 - 13:59 Uhr

Ich persönlich wollte nicht auf diese ersten Jahren verzichten und habe mein Kind deswegen bei mir behalten. Kontakte zu Kindern hatte meine Tochter jeden Tag, wir haben viel unternommen, waren schwimmen, auf dem Spieplatz, haben gebastelt und gemalt, gesungen und getanzt.

Meine Tochter war auch schon immer gerne mit Kindern zusammen, mindestens genauso gerne aber auch mit mir. Sie kam dann mit 3 Jahren (gerade geworden) in den Kindergarten und das war früh genug.

Kommentare anderer würden mich nicht interessieren. Du kennst dein Kind am besten und musst deine Entscheidung mit dir selbst vereinbaren.

Ich selbst war übrigens ein Ganztagskindergarten und -hortkind und fand es schrecklich.

Beitrag von mysterya 30.03.10 - 14:24 Uhr

Ja, das fände ich auch nicht gut, wenn man nur im Kiga ist von morgens bis abends. Aber es muss nicht so sein. In Maßen ist eine Kiga eine tolle Bereicherung.

Beitrag von nana141080 30.03.10 - 19:39 Uhr

Ganz deiner Meinung!
#pro

Nur wenn man arbeiten gehen will/muß finde ich eine Krippe ab frühestens 12-18 Monaten okay.

VG nana

Beitrag von kruemlschen 30.03.10 - 14:15 Uhr

Hallo,

ich persönlich kann nur positiv über die Krippe berichten.

Mein Sohn geht in die Krippe seit er 16 Monate alt ist und ihm tut es richtig gut.
Die Kleinen erleben sooooooooo viel in der Krippe, das könnte ich ihm gar nicht alles bieten.
Da wird gebastelt, gemalt, gesungen, geturnt, täglich gehen sie raus, bei schönem Wetter 2x, sie machen schon Ausflüge zur Eisdiele, zum Spielplatz, zum Bauernhof, etc. Weihnachten haben sie schon mit den Kindern Plätzchen gebacken.

In unserer Krippe wird sehr auf die individualität der Kinder eingegangen und trotzdem jedes in die Gemeinschaft eingebunden.

Ich bin sehr begeistert von unserer Krippe und der Meinung diese Erfahrung tut meinem Sohn ausschließlich gut.

LG Krüml

Beitrag von mysterya 30.03.10 - 14:22 Uhr

Meine wurde mit 13 Monaten eigewöhnt. Sie war dank Kiss-Syndrom nach der geburt entwicklunsgverzögert. Heute ist sie sehr selbstständig, hat super viel dazu gelernt, fast alle ihre gleichaltrigen Freunde überholt, ist beliebt, in der Kia, hat spaß, ist ausgeglichener. Liebt es unter anderen Kids zu sein.

Ich lass die andern Mamas nur labern. Meinem kind tut es gut, was anderes interessiert mich nicht. Außerdem fühlt sich mein Kind wichtig, denn es hat eine Aufgabe, wie die Mama. Es geht im Kiga "arbeiten" und Mama geht dann in der Uni "arbeiten".

Ich bin da auch ganz ehrlich...nur mit mir....wäre die niemals so weit heute, wie sie durch die Förderung im Kiga geworden ist.

Beitrag von kruemlschen 30.03.10 - 14:23 Uhr

"Ich bin da auch ganz ehrlich...nur mit mir....wäre die niemals so weit heute, wie sie durch die Förderung im Kiga geworden ist."

Kann ich nur bestätigen, mein Sohn wäre bestimmt auch nicht so weit in der Entwicklung ohne die Krippe!

Und auch meiner geht im "Kigagaten arbeiten" ;-)

LG Krüml

Beitrag von mysterya 30.03.10 - 16:44 Uhr

Im Kiga meiner Tochter, fragte der eine Junge einen anderen letztens beim Abgeben in der Gruppe:

-Und was machen wir jetzt?
Der andere: - Na, Arbeiten!
*schulterzuckend* - Was sein muss, muss sein.

Und dann haben sie mit einem Kran "Baustelle" gespielt"

Das war sooo süß.

Beitrag von kruemlschen 30.03.10 - 20:07 Uhr

#rofl

Beitrag von dschinie82 30.03.10 - 14:25 Uhr

Hallöchen,

also ich vertrete den Standpunkt, dass es den Kindern in einer schönen Einrichtung sehr, sehr gut tut. Mein Sohn geht in die Krippe seit er 1 Jahr alt ist. Er liebt es dort mit den Kindern zu spielen, zu basteln, draußen zu spielen und neue Dinge zu lernen. Er ist seitdem sehr ausgeglichen.
Ich finde aber auch, dass das erste Jahr sooo wichtig ist und daher sollte die Mami das erste Jahr auch wirklich nutzen. Früher würde ich mein Kind nie in die Einrichtung geben. Ich finde, da verpasst man so viel von der Entwicklung.
Zu spät sollte man sie aber auch nicht in die Einrichtung geben, da es den Kindern dann sooo viel schwerer fällt sich einzugewöhnen.


LG
Dschinie

Beitrag von simplejenny 30.03.10 - 14:55 Uhr

Hallo!

Also ich kann nachfühlen wie es dir dabei geht. Ich bin von einer KiTa-Liberalen Gegend in eine absolute Spießergegend (was die Kindererziehung anbelangt) gezogen und seit ich hier bin muss ich mich irgendwie immer rechtfertigen, dass meine Tochter (22 Monate) schon seit 11 Monaten in eine Einrichtung geht. Ich hab noch keinen hier getroffen der sich hat vorstellen können schon mit einem Jahr wieder arbeiten zu gehen. Ich hab sogar mal mit einer gesprochen, die auf Kinder verzichten wollte, weil sie keine 3 Jahre zu Hause bleiben wollte. Da waren dann bei mir nur lauter Fragezeichen im Gesicht.

Durchhalten!
Jenny

Beitrag von fbl772 30.03.10 - 15:02 Uhr

Mein Kleiner ist mit 5 Monaten in die Krippe gekommen, jetzt 21 Monate alt und motorisch und sprachlich und spielerisch "fit wie ein Turnschuh". Das war eine Superentscheidung für ihn - er ist sooo gerne mit anderen Kindern zusammen und zeitweise ohne Mama kann er sich auch viel besser entfalten. Was ihm dort an "Animation" und Lernmöglichkeiten von anderen älteren Kindern geboten wird, kann man ihm als "bislang" Einzelkind nicht bieten - dazu bräuchte es schon eine Großfamilie.

Er freut sich morgens wenn er reingeht und freut sich am Nachmittag, wenn ich ihn abhole und dann die restliche Tageszeit ganz allein für ihn da bin.

Also eindeutig PRO

VG
B

Beitrag von wort75 30.03.10 - 15:24 Uhr

meine sind in der krippe, seit sie 5 oder 6 monate alt sind. ist super!

ich denke, es kommt drauf an, wie viel zeit sie dort sind.
weniger als 2 tage pro woche käme bei uns gar nicth in frage. sie müssen sich auf die krippe ja schon auch einlassen können, die regeln und leute kennen, heimisch werden. mehr als vier hätte ich nicht gewollt, weil sie beide ja sehr jung "eingetreten" sind.

sie waren also erst 2 tage, dann 3 tage die woche dort.

wichtig ist, dass du zum konzept der krippe "ja" sagen kannst. und zu den leitlinien. nicht mit allem must du total gleicher meinung sein, aber du musst akzeptieren können, dass es dort so ist. nur dann hat das sinn. ebenso ist es wichtig,nicht neidisch auf die frauen dort zu sein. dein kind wird lieder lernen, die du nicht kennst, tänze, die dir nicht geläufig sind und sogar den dialekt und einbisschen der mimik der frauen dort aufnehmen. darüber darfst du nie eifersüchtig werden. sonst kommt das kind in einen grauenhaften loyalitätskonflikt.

guck dir die krippe gut an. sie muss stimmen. unsere war auf den ersten blick nicht das, was wir wollten. zu klein und zu beschränkt die räumlichkeiten. aber das a und o ist der personalschlüssel (bei uns 6 babies auf 2 frauen, oder 10 kleinkinder auf 2 frauen plus praktikant plus je eine springerin über mittag zum eingeben, schlafen legen etc.).
ich hatte vom ersten moment an das gefühl, dass es mir dort gefallen würde - und nahm an, dass mein (damals noch ungebohrenes) kind das wohl auch so sähe. also habe ich zugesagt. wir habens nie bereut, auch wenn wir heute den vollen preis von 120.-- pro kind und tag zahlen müssen. (vorher waren wir studenten und zahlten nur rund die hälfte... für nur ein kind...).

guck auch, ob sie mit den kindern rausgehen. ein grosser spielplatz oder hof ist nicht mal nötig. unsere gehen zB einmal wöchentlich in die turnhalle, einmal zum mark und einmal in die bibliothek und einmal in den wald. zu viel action sollte aber auch icht sein.

ebenso finde ich es wichtig, dass kein hort angeschlossen ist. sprich, es gibt morgens eine zeit wo die kinder kommen, mittags eine zum hlen/bringen und abends eine zum holen. je ca. 1 stunde. das klingt weniger flexibel. dafür haben die kinder auch wirklcih zeit, rauszugehen, wegzugehen... und es kommen und gehen nicht ständig andere kinder. es ist also eine gewisse ruhe gegeben.

Beitrag von njmuench 30.03.10 - 15:48 Uhr

Hallo

Mein Sohn ist mittlerweile fast 16 Monate alt und seit 5 Monaten (Eingewöhnungszeit) in der Krippe: 2 1/2 Tage die Woche.

Ich bin absolut begeistert - wir haben aber auch eine sensationelle Krippe, die mit den Kindern viele Sachen unternimmt und genügend Personal pro Gruppe zur Verfügung steht.

Mein Kleiner liebt es in der Krippe zu sein, denn er ist gerne unter Kindern und spielt gerne mit ihnen oder beobachtet die älteren. Auch hat er sich dort gelernt zu wehren (er ist ein sehr gemütlich und besonnenen Typ).

Und nebst dem lernt er, dass an anderen Orten die Dinge anders funktionieren.

Gruss
Nathalie

Beitrag von yamie 30.03.10 - 16:17 Uhr

hi,

sowie unsere kleine 1 jahr alt war, ist sie in die kita gegangen. sie liebt diese, spielt gern mit den anderen. die eingewöhnungsphase,die wir hatten, war für MICH.
jessi brauchte keine.

ich verstehe kita gegner immer nicht. welche kommentare musstest du dir denn anhören?



lg
yamie



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dies ist KEINE signatur!

Beitrag von shorty23 30.03.10 - 17:19 Uhr

Hallo Kiara,

ich denke, das muss jede Mama für sich entscheiden. Meine Freundin (ist Amerikanerin) geht wieder arbeiten seit ihre Tochter 3 Monate ist und diese ist dann 10 Stunden am Tag bei der TaMu und das 5 Tage die Woche. Ist für meine Freundin ganz schön hart, aber da gibt es halt kein Elterngeld o.ä. Ich denke jetzt mit dem Elterngeld bleiben die meisten 1 Jahr daheim, ob das jetzt Papa oder Mama oder beide sind ist ja jedem überlassen. Ich wollte aber auch gerne wieder nach 1 Jahr arbeiten und habe dazu auch gemischtes Feedback bekommen, aber letztendlich sehe ich es so: zufriedene Mama = zufriedenes Kind und wenn es die Mama zufrieden macht die ersten Jahre daheim zu sein go for it und wenn man nach 8 Wochen, 3 Monaten, 1 Jahr wieder anfangen möchte und einen das zufrieden macht, ist doch super.

Meine Tochter geht seit ein paar Wochen in die Krippe (mit 20 Monaten) und ist dort sehr glücklich. Sie hat viel Spaß mit den anderen Kindern, die Einrichtung ist echt schön usw. und mir geht es dabei gut und sie auch - also alles wunderbar.

LG und mach' was DU für richtig hältst, es ist ja DEIN Leben.

Beitrag von gingerbun 30.03.10 - 21:35 Uhr

Hallo,
da wir keinen Krippenplatz bekommen haben ist unsere Tochter mit 14 Monaten zu einer Tagesmutter gekommen. Ich bin absolut dafür die Kinder in ca. diesem Alter in eine Kindergruppe zu geben, sei es Krippe oder eben Tagesmutter. Ich konnte mir es schon vorher nicht vorstellen 3 Jahre mit meinem Kind zuhause zu sein. Was kann ich ihr denn bieten? Dass sie mir beim Haushalten zusieht und wir gelegenlich eine Kindergruppe besuchen? Nee das wäre mir echt zu wenig. Wenn ich unsere Tochter anschaue dann bestätigt mich unsere Entscheidund um so mehr. Sie ist super sozialisiert und geht einfach gerne dahin um zu spielen, ist selbstständig etc.
Ich kenne einige Mütter die länger zuhause sind und habe in der letzten Zeit den Eindruck bekommen dass sie überwiegend abgenervt sind von ihrem Kind und dauernd irgendwelche hausgemachten Probleme auf den Tisch bringen. Denen würde ich am liebsten sagen dass sie ihr Kind unter Kinder geben sollen, selbst arbeiten gehen sollen, damit es dem Kind und ihnen besser geht. Einige Kinder sind meiner Meinung nach nur gelangweilt, die Mütter dazu auch.
Dumme Kommentare musste ich mir zum Glück noch nicht anhören, ich denke mir bei den anderen ja auch nur meinen Teil und gebe ungefragt meine Einstellung nicht ab.
Lass Dich nicht beirren. Die Kinder können nur gewinnen.
Alles Gute und Gruss!
Britta
PS: Ich selbst war übrigens ein absolutes Herdentier als Kind. Selbst wenn meine Mutter mal nen Tag frei hatte ging ich rüber in den Kindergarten (war in Laufnähe). Eine Krippe habe ich auch besucht.