Frage an die Ü35-jährigen:Macht Ihr die Fruchtwasseruntersuchung?Bzw..

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von lilly-joe 30.03.10 - 15:47 Uhr

...an die, die es haben machen lassen, wie ist das so? Tut es weh, kann man gleich wieder nach Hause?

Habe echt deswegen schon Konflikte mit mir auszutragen. War gestern wieder beim FA und bis zur nächsten VU in 2 Wochen soll ich mich entscheiden, ob ich eine FU machen lassen möchte oder nicht. Bin echt nicht sicher...habe schon Angst, dass ich das eine Prozent bin, bei dem es schiefgeht....

Ich weiss außerdem nicht, ob ich es "wegmachen" lassen würde, falls etwas dabei rauskommt. Die Tendenz geht zu "ja" - allerdings weiss ich nicht, ob ich es wirklich machen würde, wenn es soweit ist....

Außerdem müsste ich da 50km entfernt in die Uniklinik, mein FA macht das nicht mehr.

Wäre über Meinungen sehr dankbar. Was macht Ihr? Seid Ihr dafür oder dagegen??


LG
Alex

Beitrag von mandragora58 30.03.10 - 15:52 Uhr

hallo

kurze antwort:
nein. bin 36, bekomme mein 4. kind.
ich würde es nie wegmachen lassen können...
wäre mir die gefahr zu groß,
gibts noch mehr schäden/krankheiten, die man evtl erst später feststellt...

lg do 27.ssw

Beitrag von lilly-joe 30.03.10 - 16:19 Uhr

danke für Deine antwort -ich denke, ich werde es auch nicht machen lassen. ist schon besser, wenn man ein paar andere meinungen (von betroffenen) einholen kann. außer meinem mann weiss ja noch keiner, dass ich schwanger bin. außerdem würde dann sicher jeder seinen senf dazugeben und ich wäre auch nicht viel schlauer....


LG und alles gute für Dich

Beitrag von mandragora58 30.03.10 - 16:29 Uhr

danke:-)

nee, lass dir da egal in welche richtung nix einreden!!
das entscheidest alleine du mit deinem mann! wenns dir besser geht mit der untersuchung, dann musst du sie machen.
wenn du deinem bauchgefühl traust. bzw gehört da mehr dauzu... du einen weiteren schritt nicht wagen würdest... oder oder...
dann hast du zwar an manchen tagen angst (wie ja fast jede ss, auch jüngere frau), aber glaub mir, wenn dein baby erstmal richtig aktiv in dir abgeht, dann wird diese angst immer weniger. weil du den menschen liebst. (bei mir ist es jedenfalls so);-)

und wenn überhaupts würd ich vorher die NFM machen. wobei die ja auch nicht sicher ist. hmmm.

naja...

lg und alles gute euch

Beitrag von margarita73 30.03.10 - 15:54 Uhr

Bin auch 36, hab´s auch nicht machen lassen, obwohl mein Mann es nicht schlecht gefnden hätte und meine Schwiemu mich mehrmals drauf angesprochen hat. Ich hatte Angst vor einer FG und hätte mit einem Abbruch auch eh nicht umgehen können.

Beitrag von lilly-joe 30.03.10 - 16:14 Uhr

ja, so ähnlich gehts mir auch. ich weiss jetzt nicht 100%ig, ob ich einen Abbruch machen lassen würde....

meinem Mann ist es ja eigentlich egal, aber er wäre auch dafür, wenn ich es machen lassen würde. Ist mir also keine große Hilfe.

Danke aber für Deine Antwort!!

Beitrag von vonnym 30.03.10 - 15:55 Uhr

Hallo,
ich kann dich gut verstehen. War in der gleichen Situation vor kurzem. Habe mich dagegen entschieden. Habe 3 gesunde Kinder. Warum sollte es jetzt schief gehen.? Allerdings würde es bei mir gleich 2 mal schief gehen, weil ich eineiige Zwillinge erwarte. Wie auch immer: Geht bei der FU was schief, bin ich gleich beide los. Das Risiko ist mir dann auch zu hoch. Ich habe mich für diese Kinder entschieden. Und so wie ich sie bekommen solle, werde ich sie bekommen.(Angst habe ich aber trotzdem)
LG Yvonne

Beitrag von lilly-joe 30.03.10 - 16:17 Uhr

Stimmt. Ich würde mir nie verzeihen, wenn es aufgrund dieser Untersuchung zu einer FG kommen würde...Ich denke, meine Entscheidung steht - dank Eurer Antworten.

Ja, allerdings ist es keine Garantie. Ich habe auch 3 gesunde Kinder....wer sagt, dass das 4. automatisch auch gesund ist. Bei uns lebt eine Familie, die hat auch zwei gesunde Kinder (ein Junge und ein Mädchen) - und das dritte Kind ist mongoloid - auch ein Mädchen. Allerdings war die Frau bei der Schwangerschaft noch lange keine 35, sondern jünger.....Hat auch nicht immer unbedingt mit dem Alter zu tun.

LG und alles Gute für Dich und die Zwillis!!

Beitrag von 20girli 30.03.10 - 15:58 Uhr

Hi,

ich bin 37 Jahre und bekomme mein 6 Kind und ich habe nie und werde nie solch eine Untersuchung machen...für mich sind meine Kinder so Willkommen wie Sie mir geschenkt werden.

Liebe Grüße Kerstin

Beitrag von lilly-joe 30.03.10 - 16:25 Uhr

Hallo Kerstin!

Ich habe auch noch keine machen lassen, weil ich bisher ja auch noch nicht über 35 war.....Habe mir auch keinen Kopf darüber gemacht, allerdings nach dem FA-Besuch gestern....klar, er muss mich darüber aufklären, aber ich war da schon verunsichert. Ich denke, ich werde es so wie Ihr alle machen - und nicht testen lassen. Könnte es mir nie verzeihen, wenn es dadurch zu einer FG käme.

Außerdem gibt es wirklich noch sooo viele Krankheiten, die man dadurch nicht ausschließen kann......


LG und alles Gute!
Alex

Beitrag von nicki1971 30.03.10 - 15:58 Uhr

Ich bin 39 und bekomme mein 5. Kind. Ich lasse das nicht machen, genauso wenig wie die NFM.

Das Risiko von 3% wäre mir da auch zu hoch.

Beitrag von lilly-joe 30.03.10 - 16:26 Uhr

Hab mal eine Frage, was wird denn bei der Nackenfaltenmessung gemacht? Ich dachte, das wird über US bestimmt??

LG

Beitrag von teddy3 30.03.10 - 16:43 Uhr

Die Nackenfalte wird beim Ultraschall gemessen.

Man kann selbst als Laie bei der Untersuchung die "Wasseransammlung" im kindlichen Nacken erkennen.

Normalerweise ist es nur, als sei da eine zweite Haut...

Beitrag von lilly-joe 30.03.10 - 16:48 Uhr

Ja, so kenne ich das auch. Was sagt das denn aus, wenn da eine "Wasseransammlung" zu sehen ist. Also, ich meine, welche Krankheit kann man daraus erkennen??

LG
Alex

Beitrag von danny3012 30.03.10 - 16:54 Uhr

Das kann - muss aber nicht! - ein Hinweis auf Down-Syndrom sein.

LG
Daniela

Beitrag von m_sam 30.03.10 - 16:05 Uhr

Bei Nr. 1 war ich 34/35 Jahre alt und habe nichts machen lassen, weil ich ja auch die "magische Grenze" nicht erreicht hatte. Bei Nr. 2 war ich dann 35 und kurz drauf 36 Jahre alt und die Maus war von Beginn an zu klein.
Da habe ich dann nur das Ersttrimesterscreening machen lassen und war mit dem Ergebnis soweit beruhigt, dass ich auch nichts weiter habe machen lassen.
Bei Nr. 3 jetzt (37/38 Jahre) habe ich gleich das ETS machen lassen, was sehr gut ausgefallen ist, so dass auch hier nie zur Debatte stand, irgendeine invasive Methode anzuwenden.

Klar können beim ETS auch Behinderungen übersehen werden. Aber die Untersuchung ist schon so genau und langwierig, dass man schon mit einem gewissen Gefühl da rausgeht, ob was ist oder nicht.
Für mich war entscheidend, dass diese Untersuchung sehr früh gemacht wird.

LG Samy

Beitrag von lilly-joe 30.03.10 - 16:41 Uhr

Ich hatte gestern auch dieses Screening - allerdings war das nicht seeehr genau, glaube ich, denn mein FA hat nur ca. 1 Minute US gemacht. Er meinte aber, es sei alles i.O. Er könne ausschließen, dass es nur einen Arm hat sowie den offenen Rücken. Er meinte, aufgrund des ETS wäre alles ok und würde nichts auf eine Behinderung hindeuten. Ich habe dann gefragt, ob er das so schnell gesehen hätte, dann meinte er - ja. Nackenfalte wäre auch ok.

Naja, der sieht das fast täglich, wird er schon wissen...

In zwei Wochen, beim nächsten Termin möchte er dann nochmal genau nach der Nackenfalte schauen - allerdings wie gesagt, per US.

LG
Alex

Beitrag von m_sam 30.03.10 - 19:38 Uhr

Für das ETS musst Du zum Spezialisten, das hat nix mit dem 1. Screening zu tun!
Das ETS geht recht lange. Da werden auch Verwandtschaftsverhältnisse mit Stammbaum nachvollzogen, der US geht sicher 30-45 Minuten, Blutentnahme der Mutter. Ergebnis ca. nach 4 Tagen.

Also lass´Dir eine Überweisung zum Spezialisten geben. Ich meine, ab 35 Jahren zahlt das in jedem Fall die KK!

LG Samy

Beitrag von anyca 30.03.10 - 16:14 Uhr

Ich war beim zweiten Kind 35 und habe weder FWU noch NFM machen lassen.

Ich habe drei behinderte Kinder in der Verwandtschaft, und bei keinem der drei hätte eine FWU "angeschlagen". Zwei haben unterschiedliche Gendefekte, die so selten sind, daß bei der üblichen FWU gar nicht danach gesucht wird, und eines hatte einen Unfall. Daher gehe ich davon aus, daß es eh Schicksal ist, ob man eines Tages mit einem behinderten Kind dasteht ...

Beitrag von lilly-joe 30.03.10 - 16:46 Uhr

Ja, das stimmt schon. Es kann leider bei der Untersuchung "nur" Trisomie21 ausgeschlossen werden, also Down Syndrom und da ist leider bei älteren Frauen die "Rate" höher, als bei Jüngeren. Hat also schon bedingt was mit dem Alter zu tun.

Ich denke, ich werde die Untersuchung nicht machen lassen - schon weil ich so Schiss habe, dass es eine FG geben könnte.

LG und danke für Deine Antwort!

Alex

Beitrag von teddy3 30.03.10 - 16:28 Uhr

Hey Alex.

Gleich zu Anfang: Eine sehr liebe Bekannte war leider dieses eine Prozent. Sie hätte einen gesunden Jungen bekommen, aber eine FG durch vorzeitigen Blasensprung bekommen.

Ich habe damals bevor das passiert ist selbst eine FWU machen lassen. Mein FA hat mir mehr oder weniger stark dazu geraten, da wir eine seeehr große Nackenfalte bei Lina hatten. Leider wurde ihr Verdacht bestätigt und Lina war so schwer krank, dass sie die Geburt nicht überlebt hätte.
Uns wurde die Entscheidung abgenommen. Lina war bereits bei der FWU tot.

Es tut nicht wirklich stark weh, ist aber sehr unangenehm. Und man muss im Nachhinhein mindestens Stunden liegen.

Wie groß ist denn die "wahrscheinlichkeit" für ein krankes Kind?
Wenn es keine Anzeichen für eine Fehlbildung gibt, dann würde ich es lassen, letzten Endes musst du das aber selbst wissen.

Viele liebe Grüße und alles Gute.

Beitrag von keks40 30.03.10 - 16:40 Uhr

Hallo,

ich war bei meinem 5. Kind 37 und habe sie machen lassen. Bei meinem 6. Kind bin ich jetzt 36 und habe sie auch machen lassen.
Es war nicht schmerzhaft, nur etwas unangenehm, aber zum aushalten. Dauert auch nicht lange.
Warum habe ich es machen lassen? Um mich im Vorfeld darauf vorzubereiten, sollte das Ergebniss schlecht ausfallen.
Vorher habe ich mich aber auch eingehend mit meiner FÄ unterhalten, die diesen Eingriff vorgenommen hat.
Sie meinte das die FG Rate nach einer FU auch nicht höher ist, als vorher. Und das bei 99% der Frauen die danach eine FG hatten, wahrscheinlich auch ohne FU eine FG bekommen hätten.
Danach musste ich mich 30 min ausruhen und durfte nach Hause.
Zwei Tage ist man Krankgeschrieben.
Wenn du noch Fragen hast kannst du mich gerne über meine VK anschreiben.

lg
keks

Beitrag von 20girli 30.03.10 - 17:25 Uhr

hihi #huepfso gut wie du möchte ich es auch mal haben...bei jedem weiteren Kind immer jünger werden ;-)

*bei meinem 5. Kind 37 und habe sie machen lassen. Bei meinem 6. Kind bin ich jetzt 36 *

...ich werde immer älter :-( ;-)

Beitrag von tm270275 30.03.10 - 16:43 Uhr

Hallo,
auch von mir ein klares: NEIN! Wenn kein wirklich guter Grund vorliegt, würd ich diese Untersuchung nicht machen. Bin 35 und mit dem 2. Kind schwanger - würde es auf jeden Fall bekommen.

lg tessa

Beitrag von danny3012 30.03.10 - 16:58 Uhr

Liebe Alex,

ich bin zwar "erst" 33, habe aber schon einen behinderten Sohn (Sown-Syndrom). Trotzdem werde ich keine FU machen lassen, da wir auch unser zweites Kind so "nehmen" werden, wie es ist, und mir einfach eine unglaubliche Angst hätte, dass bei einer FU was schief geht.

Liebe Grüße
Daniela mit Noah (fast 17 Monate)

  • 1
  • 2