Wie soll ich ihn noch bestrafen?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von melmystical 30.03.10 - 21:26 Uhr

Hallo!

Mein Sohn ist jetzt 2 Jahre und 2 Monate alt. Dass er so langsam seine Grenzen austestet, habe ich schon bemerkt, aber seit ein paar Tagen wird es kritisch. Hier mal ein Beispiel von vorhin:

Er aß eine Milchschnitte auf dem Sofa. Plötzlich rennt er ins Schlafzimmer aufs Bett und saut mir natürlich alles voll. #aerger Ich bin sofort hinterher gerannt und habe ihm gesagt, er soll runter vom Bett kommen, weil er alles dreckig macht. Er hörte nicht, sondern lachte nur. Also habe ich versucht strenger zu reden, aber das scheint nicht zu klappen. Habe ihn dann sogar angeschrien, aber er lachte wieder nur. Also habe ich ihm die Milchschnitte abgenommen und ihn in sein Zimmer gesteckt. Das habe ich schon ein paar Mal gemacht, aber inzwischen geht er schon freiwillig, wenn ich es nur androhe. Er lächelt dabei, für ihn ist das keine Strafe.
Tja und dann gerade hat er in den zwei Minuten in denen er in seinem Zimmer war seine Tapeten mit einem Buntstift verschönert.
Also habe ich ihm die Stifte weggenommen und er musste mir helfen alles wegzuwischen. Das macht er kommentarlos und mit einem Lächeln.

Für ihn scheint das alles ein Spaß zu sein. Ich will ja nun nicht, dass er heulend auf dem Boden liegt, aber für ihn scheint das alles keine Strafe zu sein.
Ich will nur, dass er merkt, wenn er Blödsinn gemacht hat, aber das scheint nicht zu funktionieren. :-(

Habt ihr noch einen Tip?

#danke

Gruß

Melanie + Simon (2 Jahre und 2 Monate)

Beitrag von juni78 30.03.10 - 21:32 Uhr

Hallo,

Essen gibt es zu Hause grundsätzlich nur am Tisch, mit meiner Anwesenheit (zumindest in dem Alter).

Bei den Stiften war es ähnlich. Da hatte ich ihn auch immer im Auge.
In seinem Zimmer hat er solche Dinge heute noch nicht zur freien Verfügung.

Das ich angegrinst werde beim Schimpfen ist auch heute noch manchmal so.
Da müssen wir wohl durch. Lass dich nur nicht häufiger zum Schreien verführen. Ist nur anstrengend für dich und bringt nichts.

Lg und gute Nerven
Tanja mit Niklas (*15.05.2006)

Beitrag von r.le 30.03.10 - 21:35 Uhr

Hallo Melanie,

einfache Lösung aus eigener Erfahrung:

- Essen grundsätzlich und ausnahmslos nur in der Essecke / Küchenessplatz. Das gilt auch für die Eltern, da diese eine Vorbildfunkton haben.

- Buntstifte und Malfarben nicht frei zugänglich.

Vorteil: Du brauchst nicht streng zu reden und laut zu werden und niemand sitzt heulend auf dem Boden.

Anmerkung: Als bei uns vor einigen Jahren die Tapeten bemalt wurden, war es sehr laut und es wurde auch geheult ;-). Aber wir haben draus gelernt.

Viele Grüße und locker bleiben.

Ralf

Beitrag von sternenzauber24 30.03.10 - 21:35 Uhr

Hallo,

Ich würde ihn am Tisch essen lassen, nicht auf dem Sofa! Über dem Teller, und es wird sitzen geblieben, und wer aufsteht, hat fertig!

Wände bemalen machen manche Kinder, er testet Grenzen, zeig sie ihm liebevoll auf. Du hast gut reagiert, ob er grinst ist uninteressant. Und ansonsten setzt Euch halt zusammen hin, und mal was tolles auf Blättern #schein

LG

Beitrag von melmystical 30.03.10 - 21:38 Uhr

Also eine Essecke haben wir nicht, auch nicht in der Küche-kein Platz. :-(

Daher essen wir immer an der Couch am Tisch und da hat er ja auch die Milchschnitte gegessen. keine Ahnung, warum er auf einmal losgerannt ist.

Tja und mit den Stiften ... er hat eine Tischgruppe mit ganz vielen Blättern in seinem Zimmer, da er gerne und viel malt. Werde ihm dann halt die Stifte vorläufig nicht wieder geben.. och man... :-(

Beitrag von anatoli 30.03.10 - 21:36 Uhr

HI,
bei uns wird nur am Tisch gegessen. wenn sie zwischendurch mal ne Banane oder so essen, dann dürfen sie damit nicht ins Wohnzimmer. Klappt nicht immer, aber dann wird die Banane einkassiert. Genauso wie mit Keksen und anderen Dingen. Ich denke da muss man konsequent bleiben. Unsere schmeissen sich dann auch schon mal auf den Boden und proben den Aufstand. Aber da müssen sie halt durch.
LG
Anatoli

Beitrag von rosalinde.x 30.03.10 - 21:39 Uhr

Hallo Melanie,

das klingt als ob er dich provozieren will. Dann lass dich nicht provozieren. Bleibe konsequent mit deinen Maßnahmen (z.B. Milchschnitte wegnehmen, Stifte nur noch unter Aufsicht,...) und bleibe ruhig.

Die lieben Kleinen probieren aus, wie weit sie gehen können. Wenn du dich nicht provozieren lässt, aber auch klare Regeln durchsetzt, wird dieses "Spiel" irgendwann langweilig.

Liebe Grüße und viel Geduld

Beitrag von kiwi-kirsche 30.03.10 - 21:40 Uhr

Hallo,
sei doch froh dass dein Sohn da so locker reagiert...besser als sich auf den Boden zu schmeißen und zu heulen....aber ich muss mich den anderen anschließen: Essen nur bei Tisch und Stifte nur unter Aufsicht und sonst wegstellen...
kiwi

Beitrag von christianeundhorst 30.03.10 - 21:48 Uhr

Hallo Melanie,
weißt Du, Dein Sohn empfindet es nicht als Blödsinn, was er macht. Vielleicht hilft es wenn Du Dich in ihn hinein versetzt.
1. er ißt auf dem Sofa eine Milchschnitte und hat plötzlich Lust im Schlafzimmer auf dem Bett zu toben. Ganz normal und hat auch nichts mit "Grenzen austesten" zu tun. Die Kleinen haben in dem Alter sooooo viele Ideen und sie denken nicht daran, was dabei rauskommt, sondern leben den Moment ( etwas was wir ziemlich verlernt haben ). Er vergißt die Milchschnitte wegzulegen, weil er seiner Idee folgt und nur daran denkt.
Wenn Du ihn also darauf aufmerksam machen möchtest, daß er alles dreckig macht mußt Du ihn dort abholen, wo er ist . Das heißt, erstmal zur Kenntnis nehmen und bestätigen was er tut, dafür sorgen, daß Du seine Aufmerksamkeit hast ( und zwar nicht durch Druck, wie "hör mir jetzt zu", sondern indem Du auf ihn eingehst ) und ihm dann zeigen wie das Bett aussieht, ihm sagen, daß Du dies nicht schön findest, es mit ihm zusammen wieder sauber machen und ihm dann erklären ( kurz und klar! ) wie er es besser machen könnte. Dabei aber nicht vergessen, daß er in dem Alter noch hauptsächlich ein KURZzeitgedächtnis hat...........
Daß er im Kinderzimmer dann die Tapete bemalt ist auch nicht so ungewöhnlich. Kinder sind einfach in dem Alter ungeheuer kreativ und wollen dies ausleben. Selbst wenn Du ihm 100000mal sagst, daß Du es nicht möchtest wenn er die Tapete anmalt wird der Reiz es zu tun einfach größer sein. Auch das hat nichts mit "Grenzen austesten" zu tun.
Ich würde ihn nicht bestrafen, sondern seine Energie und Kreativität in andere Bahnen lenken und ihm zeigen, daß er Dir seine Ideen mitteilen kann und Du dann darauf eingehst. Das heißt er kann Dir sagen : "Ich möchte toben" und Du gibst ihm Raum dafür und auch zum malen auf großem Stil, z.B. Fingerfarbe auf Tapetenreste etc
Wenn er sieht, daß Du seine Bedürfnisse und Ideen ernst nimmst und ihn darin - wenn möglich - unterstützt, wird es für euch beide viel leichter sein und Du wirst viel weniger Stress haben:-)

Empfehlen kann ich Dir auch das Buch "Grenzen, Nähe,Respekt" von Jesper Juul.

Alles Liebe und liebe Grüße,
Chris mit Frieda Lina 20 Monate

Beitrag von lena1a 30.03.10 - 23:10 Uhr

#pro
gefällt mir, macht Sinn, werde versuchen es auch so umzusetzen wenn es bei uns mal soweit ist :) !

LG Lena

Beitrag von sunflower.1976 31.03.10 - 09:52 Uhr

Hallo Chris!

Das hast Du toll geschrieben!

So in der Art versuche ich es auch mit meinen beiden Söhnen und es klappt gut.
Zusätzlich ist es bei uns so, dass nur am Tisch gegessen wird (auch kleine Snacks zwischendurch) und Stifte für meinen kleinen Sohn nicht frei zugänglich sind (für meinen 4,5 Jahre alten Sohn natürlich schon, aber er würde damit keine Wände oder Möbel bemalen).

LG Silvia

Beitrag von christianeundhorst 01.04.10 - 00:54 Uhr

Hallo Silvia,
danke :-) Das freut mich:-) Bei uns klappt das auch sehr gut so. Von bestrafen halte ich gar nichts.
Gegessen wird bei uns auch nur am Tisch und auch mit den Malstiften halte ich es so. Frieda malt auch gern und viel und ich sitze immer dabei. Einmal mußte ich dringend zu Ende kochen und sie wollte unbedingt malen.....da habe ich sie allein - aber im gleichen Raum - am Boden malen lassen ( mit Unterlage ) und prompt hat sie den Fußboden großflächig bemalt :-p Das war aber nicht ihr Fehler, sondern meiner und ich würde sie nie dafür bestrafen. Ich habe ihr gesagt, daß ich das nicht mag wenn sie woanders als auf dem Papier malt und dann haben wir das zusammen weggewischt, was uns viel Spass gemacht hat.

Alles Liebe Dir und danke #herzlich

Chris mit Frieda Lina 20 1/2 Monate

Beitrag von mamavonyannick 30.03.10 - 21:52 Uhr

Hallo Melanie,

nur einen Tipp von mir: Bei allem was du machst, musst du versuchen, immer einen Schritt voraus zu denken. D.h.: Milchschnitte nur am tisch in der Küche, weil er sonst damit rumschmiert. Stifte so weglegen, dass er nicht ran kommt.
Du kannst deinem Kind doch nicht verdenken, die Welt zu entdecken;-) Er muss erst nach und nach lernen, was er darf und was nicht. Und wenn du bereits eine änhliche Situation hattest (Milchschnitte), dann einfach "androhen": Wenn du nicht anständig isst, dann nehm ich sie dir weg.

Ach ja: Das Zimmer würde ich nur als letzte Konsequenz wählen. Zu oft verfehlt einfach die Wirkung.

vg, m.

Beitrag von ayshe 31.03.10 - 19:02 Uhr

##
nur einen Tipp von mir: Bei allem was du machst, musst du versuchen, immer einen Schritt voraus zu denken. D.h.: Milchschnitte nur am tisch in der Küche, weil er sonst damit rumschmiert. Stifte so weglegen, dass er nicht ran kommt.
##
am besten gleich mehr als nur einen schritt ;-)
gleich ein komplettes szenario.
das hat mir echt geholfen damals.

Beitrag von abns2008 30.03.10 - 21:53 Uhr

Hallo!

Meine Dergels wußten/wissen von selber wenn sie Blödsinn
machen...da nutzt alles motzen meinerseits nix...

Aber wie meinen Vorschreiberinnen schon sagten: Solange sie so klein sind gibts Essen nur am Tisch, und die "gemeingefährlichen" Dinge wie Stiefte, Knete... nur unter Aufsicht!

LG,

Nicole

Beitrag von lulu06 30.03.10 - 21:54 Uhr

Hallo,

bei uns klappt es gut, wenn ich ihr sage, dass ich jetzt ganz traurig bin, weil ich jetzt alles sauber machen muss. Du darft auch ruhig mal etwas schniefen oder weinen...was ja auch tatsächlich deiner Stimmung entprechen wird...ich glaube schreien löst bei ihm nichts aus.

LG lulu

Beitrag von butler 30.03.10 - 23:18 Uhr

Ja das klappt bei uns auch ganz gut. Und ich bin dadurch viel ruhiger. Ich sage Ihm dann auch mal das ich jetzt keine Zeit habe mit Ihm zu Spielen /vorlesen.... dann fängt er oft an zu weinen und entschuldigt sich.
lg

Beitrag von christianeundhorst 30.03.10 - 23:22 Uhr

Hallo Lulu,
das würde ich noch einmal überdenken, denn damit erpresst Du Dein Kind emotional und das ist echt mies! Das grenzt schon fast an Psychoterror. Bedenke, Dein Kind liebt Dich über alles und will Dir gefallen, es Dir recht machen und natürlich möchte es eine glückliche Mama! Es nun damit gefühlsmäßig zu erpressen, daß Du ihm sagst "Wenn Du nicht tust was ich will bin ich traurig" spielst Du mit seinen Gefühlen und setzt es unter Druck. Dein Kind darf NIE für DEINE Gefühle verantwortlich sein!!!!!! NIE!!!!! Im Gegenteil: DU bist für SEINE Gefühle verantwortlich!

Darüber solltest Du Dir im klaren sein.

Liebe Grüße,
Chris mit Frieda Lina 20 Monate

Beitrag von blaue-blume 30.03.10 - 23:33 Uhr

das ist emotionale erpressung, das geht garnicht!

Beitrag von metalmom 30.03.10 - 23:38 Uhr

"wenn ich ihr sage, dass ich jetzt ganz traurig bin, weil ich jetzt alles sauber machen muss. Du darft auch ruhig mal etwas schniefen oder weinen..."

"Ja, klappt gut und er fängt dann auch an zu weinen..."

Hallo? Was seid ihr denn für Mütter? Wenn man`s anders nicht schafft, drückt man seinem Kind eben Schuldgefühle auf und macht ihn zum Täter. Ganz toll, diese "Guck mal, Du hast Deine Mama zum weinen gebracht"-Methode. Denkt ihr eigentlich auch mal über euer Verhalten nach???

Beitrag von josili0208 31.03.10 - 12:04 Uhr

#schock ganz falsch!

Beitrag von mysterya 30.03.10 - 21:57 Uhr

Die Lösung deiner Probleme ist einfach.

Essen gibts nur am Tisch. Wenn er Malen möchte, soll er dich fragen. oder du kaufst Aqua Doodle, damit können Kinder keine Möbel anmalen...Auf jeden fall keine normalen Stifte frei zugänglich lassen.

Wenn er nicht hört, dass er vom Bett runter gehen soll, warum holst du ihn dann nicht runter? Reden kann man ein oder 2 Mal, aber dann müssen doch irgendwie Taten Folgen. Ich hätte mich da nicht auf einen Machtkampf eingelassen, ihn runter geholt, an den Tisch gesetzt, seine Schnitte aufessen lassen und dann hätte ich ihm nen Lappen in die Hand gedrückt und er hätte mithelfen müssen aufwischen, Flecken weg machen, so gut es geht.

Außerdem hätte ich ihm gleich gesteckt, dass er nun nichts meh so frei rumlaufend essen darf. Was genau nützt es ihm, wenn er auf sein zimmer geht? Das wär für mich auch kein Problem gewesen...Da sind doch alle Spielsachen und wenn er ein bisschen sauer auf deine Reaktion ist, dann ist esnicht verwunderlich, dass er etwas anstellt.

Gerade dann ist es besser, sein Kind im blick zu haben, es bei Dummheiten abzulenken oder zu etwas sinnvollem zu ermutigen.

Nach dem sauber machen des Bettes, hätte ich versucht mich wieder zu "vertragen" und dann hätte ich ihm vorgeschlagen ein Buch anzugucken oder bei irgenwas mit Dir mitzumachen.

Und wenn du ehrlich zu Dir bist, ist es doch logisch, dass ein mit Süßigkeiten frei rumlaufender zwei jähriger Dinge vollschmiert. Du weißt, dass dabei alles dreckig werden kann, für ihn ist das eher ein Abenteuer. Er sit sich solcher Folgen nicht so bewusst wie du. Ich glaube er hat dich angegrinst, nicht aus Bosheit, sondern weil er dein problem nicht kapiert hat.

Und dann hat nur verstanden mit dem auf dem Zimmer gehen, dass Du ihn nicht sehen willst, da hat er sich mit den Stiften deine Aufmerksamkeit zurück geholt.

Kein ungewöhnliches Verhalten, wenn Du mich fragst.

du vertraust ihm zu viel an. Er soll alleine erkennen, dass er vorsichtig mit dem essen sein muss, wenn er frei damit durch die Wohnung läuft. er soll alleine regel nichts voll zu schmieren. Er soll seine "Schuld" im Zimmer erkennen... Er ist zwei... Du verlangst zu viel. Du musst ihn mehr anleiten.

Beitrag von melmystical 31.03.10 - 08:09 Uhr

Wie ich ja bereits schon geschrieben habe: Er saß auf der couch und hat gegessen. dA gibt es bei uns immer Essen, wir haben nun mal leider keinen Platz für ein Ess-Ecke, er läuft sonst nie mit Essen rum.

Ich habe ihn nicht vom Bett runter bekommen, weißt du wie schnell der ist?

Beitrag von mysterya 31.03.10 - 08:54 Uhr

Eine vernünftige Eß-Ecke gehört in jede Wohnung, ganz egal wie klein sie ist. Wenn du Single bist, eß auf der Couch. Aber mit Kindern sitzt man am Eßtisch und zwar abgetrennt von Fernseher und Co. Es ist ein wichtiger Ort für kommunikation und das zusammenleben in der Familie. Und es übt besser das Verhalten bei Tisch. Ich hab auch ne kleine Wohnung und mit der Nachricht der SS eine Eß-Ecke eingerichtet.

Und ganz ehrlich? Er läuft von der Couch ins Schlafzimmer, er schmirt dein Bett voll...Du bist der Meinung, es nicht zu schaffen ihn vom bett zu holen...

Nicht böse gemeint, ich weiß das Kinder flink sind, aber Du musst schneller sein. Sie können auch mal auf die Straße laufen, auf was Gefährlichem rumturnen, wenn Du es dann nicht schaffst sie schnell aus der Situation zu holen, ist das doch auch nicht gut?

Und deine Antworten hier....mm also ich finde Du hast viele praktikaple Lösungen bekommen, aber ich hab noch keine Einsicht aus ihnen rasulesen können für gewisse Dinge.



Beitrag von maryalex 31.03.10 - 10:25 Uhr

Hallo!
Es gibt Klapptische die man an der Wand befestigen kann und wenn man sie nicht braucht einfach runterklappt. Zudem gibt es Klappstühle, davon 3 Stück (ihr seid zu dritt oder?), die kann man immer in irgendeiner Nische verstecken und wenn man sie in den Kleiderschrank stellt/legt. So hat man bei Bedarf eine vernünftige Essecke, in der das Kind anständig zu essen lernt. Auf dem Sofa mit dem Teller oder Snack in der Hand kann man ja nur schlampig essen.
Zudem solltest du wenigstens danebensitzen, wenn er isst, auch wenns nur ein Snack ist. Wie schon gesagt wurde, Essen ist ein Zusammensein/Gesellschaft/Kommunikation. Dann hättest du sein herumlaufen sofort unterbinden können, indem er gar nicht vom Sofa hätte hüpfen können:-)
Musst dich jetzt halt dran gewöhnen, dass er mobiler wird, ihn mehr beobachten, beschäftigen, damit er müde wird. Ihm wird immer mehr Quatsch einfallen, wenn ihm mal langweilig ist, ich spreche da aus Erfahrung*g* Mein Sohn braucht fast den ganzen Tag action, damit er nicht auf dumme Gedanken kommt. Momentan findet er Buchstaben total spannend, er liebt es mit mir Zeitung und Bücher zu "lesen", kann bereits 6 Buchstaben schreiben/lesen und seinen Namen lesen. Ich finde es eigentlich zu früh, er wird in 2 Wochen erst 3, aber wenn ich das mit ihm mal nen Tag nicht mache ist er echt nervig und ich muss ihn dauernd ermahnen (wie bei dir beschrieben), so wird das Verhältnis immer angespannter und du kommst aus der Mahnerei nicht mehr raus.
Also, dran gewöhnen, ab jetzt wirds anspruchsvoll;-)
LG Mary mit Nikolai und Mara

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