Allergiegefährdet und mag keinen Brei - wie gehts nun weiter??

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von lunaleila 30.03.10 - 22:15 Uhr

Hallo Ihr lieben Mamis,

könnt Ihr mir vielleicht weiterhelfen?

Also, meine kleine Tochter wird übermorgen 9 Monate alt und ich stille sie eigentlich noch voll.

Ich habe ganz normal mit 6 Monaten angefangen, ihr Brei anzubieten (mal Zucchini gekocht - igitt, war nicht ihr Fall - dann Fenchel - das ging genau 2 Löffelspitzen voll gut - dann Möhren - naja, wenns hoch kam 2 halbe Löffelchen).

Manche Tage wollte sie gar nichts. Gut, haben wir also eine Pause eingelegt. Danach wieder probiert, aber sie lässt den Mund zu oder haut mir den Löffel aus der Hand.

Mit 8 Monaten hab ichs dann mit Abendbrei versucht: Haferflocken mit Apfel, Reisflocken mit Apfel- heidelbeere. Für meinen Geschmack ist das super leckerer Brei. Aber sie nimmt nie mehr als 2-3 halbe Löffelchen davon, auch nicht, wenn ich ihr den Löffel in die Hand gebe.

Zu guter Letzt: An einem Stück Gurke nuckelt sie rum, verschluckt sich aber immer wieder heftig, aber sie macht kein Geschrei, wenn ichs ihr gebe. Brot geht gar nicht, da verschluckt sie sich auch sehr dran.

was mache ich nun? Was kann ich ihr zu "essen" anbieten? Es heisst ja, man soll nicht mehr als ein neues Nahrungsmittel pro Woche einführen. Aber z.B. Brot hat doch einige Zutaten mehr, ausserdem ist Salz drin :-(

Ach so, ich hab ihr (aus Verzweiflung) mal gekochte Nudeln von meinem Teller gegeben. Die zerkleinert sie im Mund und spuckt sie dann aus...

Habt ihr einen Tipp? Ich bin langsam etwas verzweifelt, zumal mich das Stillen schon anstrengt (stille tags aller 1,5 stunden, nachts aller 2 Stunden im Schnitt...)

LG,
lunaleila

Beitrag von kiwi-kirsche 30.03.10 - 22:55 Uhr

Hey...
also ich würde sagen: Einfach durchprobieren.....
Das was du für dich se lbst kocht als gesunde, gewürzarme Variante anbieten, Kartoffeln, Spinat, gegliches Gemüse, Nudeln, Reis, Brot, Gries, Hirse usw....
Und mit 8 Monaten kannst du das " nur ein neues Gemüse pro Woche" vergessen, grade wenn du ein Kind hast was kaum was isst....
Einfach durchprobieren, mal feiner, mal größere Stückchen.....

lg
Kiwi

Beitrag von swo 31.03.10 - 08:57 Uhr

Hallo,
ich schreibe hier das erstmal udn habe deinen Beitrag gelesen, weil ich auf der Suche nach Tipps zur allergiearmen Ernährung bin. Meine Tochter ist nun 14 Monate und ich habe sie genau wie du 6 Mo. voll gestillt und dann mit dem Brei angefangen. Hast du schon mal Pastinake aus dem Glas versucht? Das kommt eigentlich ganz gut an. Das selbstgekochte ging bei uns zu Anfang auch nicht so gut. Ich bin dann auf Grund der Allergiegefahr strickt bei einer Sache (Pastinake)geblieben. So viel, wie sie halt wollte und dann hab ich Kartoffel dazu eingeführt. Erst als sie Mittags mit dem Brei voll satt war, hab ich dann das Umstellen auch Abends angefangen. Das was so ca. nach einem Monat. So das wir jeden Monat eine Mahlzeit als Aufgabe hatten.
Ich hoffe, das hilft dir vielleicht. Auf jeden Fall immer wieder versuchen. Unsere Kinder sind alle unterschiedlich früh bereits, auf Brei zu wechseln.
Nimmt dein Kind denn die Flasche? Dann versuch doch 1-2 Stillmahlzeiten durch die Flasche zu ersetzen. Vielleicht wird sie nicht so recht satt und braucht deshalb so oft etwas. Das würde dich dann etwas entspannen.
Gruß
swo

Beitrag von meraluna1975 31.03.10 - 10:50 Uhr

Auch wenn dich das nicht beruhigen wird: manche Kinder wollen in diesem Alter enfach (noch) keinen Brei.

Mein Mittlerer hat fast 11 monate voll gestillt, da er alles andere komplett verweigert hat. danach fingen wir mit Fingerfood an, da er auch heute noch keinen Brei mag. Ich habe den brokkoli also in etwas größere Röschen vor dem kochen zerteilt und er hat dann mit den Fingern gegessen. klappt eigentlich bei jedem Gemüse gut, auch bei Obst.

Hirsebrei hat er dann gegessen, als ich die Hirse ganz gelassen habe - und am liebsten mit Reismilch und Mandelmus angerührt.

Versuche es mal mit gekochten/gedünsteten Gemüsestückchen, vielleicht mag deine Kleine auch einfach die Breikonsistenz nicht?!

Alles Liebe
Mera

Beitrag von lunaleila 31.03.10 - 21:19 Uhr

Hallo Mera,

ich werde deinen Tipp mit den gekochten Gemüsestückchen ausprobieren. Das klingt eigentlich sehr gut. Vielleicht ist da die Verschluckungsgefahr nicht so gross wie bei der harten Gurke bzw. dem trockenen Brot.

Mit dem Brei hats mich auf Dauer schon "geärgert": ich habe gekocht bzw. die darauffolgenden Tage den Brei im Wasserbad erwärmt und aller Aufwand war umsonst. Habe sozusagen für mich gekocht bzw. Brei angerührt ;-) Naja, das Biozeug ist ja auch nicht gerade billig.

Oh man, fast 11 Monate hast du voll gestillt?! Wahnsinn, tolle Leistung! Ich befürchte, das droht mir vielleicht auch noch...
Naja, 9 Monate sind ja schon geschafft ;-) Aber im Ernst, ein Nur-Mami-Milch-trinkendes-Baby und dann auch noch Nachts-ständig-an-die-Brust-Nuckler ist sooo anstrengend.

Dann werd ich morgen einen neuen Versuch wagen, bin jetzt wieder etwas optimistischer.

Nochmal lieben Dank & lG!
lunaleila

Beitrag von karin3 31.03.10 - 11:25 Uhr

Hallo,

dein Beitrag klingt als würdest du zu schnell wechseln. Du musst deinem Kind auch Zeit geben einen Geschmack kennen zu lernen.

Gruß Karin

Beitrag von lunaleila 31.03.10 - 21:25 Uhr

Hallo Karin,

ich habe jede gemüsesorte immer eine Woche lang angeboten. Da es schlecht lief, hab ich wieder ein paar tage ganz pausiert mit dem Brei. Dann wieder eine neue Gemüsesorte probiert. Der erfolg war sehr mässig, wie gesagt höchstens 3 löffelchen voll. Irgendwann hab ich die Lust nach den fast 3 Monaten Brei anbieten verloren.

Nach 2 Monaten, also mit 8 Monaten hatte ich den Abendbrei probiert, da habe ich etwas häufiger, so aller 3 Tage die Sorte gewechselt. Ich dachte, vielleicht schmeckt ihr ja doch etwas. Aber das brachte auch nichts weiter. Wie lange soll ich es denn probieren mit einer Gemüsesorte? Muss sie die denn mögen bzw. lernt sie die zu mögen? Ich hatte eher den Eindruck, ich verärgere sie, sobald ich am nächsten tag wieder mit dem Brei ankam. daher der Wechsel...

LG, lunaleila

Beitrag von karin3 01.04.10 - 11:07 Uhr

Wenn du den Brei eine Woche lang angeboten hat, hatte sie ausreichend Zeit sich an den Geschmack zu gewöhnen. Für mich klang dein Beitrag, als hättest du fast täglich direkt hintereinander gewechselt, daher mein Kommentar.
Das einzige was mir jetzt noch einfällt was du machen könntest ist, du nimmst eine andere Tageszeit, als allgemein üblich.

Beitrag von jindabyne 31.03.10 - 12:46 Uhr

Meine Große hat Brei auch total verweigert. Sie fing erst mit 13,5 Monaten an zu essen, als 1. der erste Zahn da war, 2. sie selbständig sitzen konnte. Dann wollte sie allerdings gleich "richtiges" Essen. Also habe ich ihr immer etwas von unserem Essen abgegeben (schwach gesalzen, ansonsten ganz normal zubereitet). Nach einem Monat waren alle Mahlzeiten "ersetzt". Bis heute mag sie übrigens keine Lebensmittel, die Breikonsistenz haben...

Dann bekam ich mein zweites Kind. Das hatte auch erstmal kein Interesse am Essen. Auch sie fing an zu essen, als sie 1. ihren ersten Zahn hatte und 2. selbständig sitzen konnte. Da war sie 9,5 Monate alt. Sie lässt sich nach wie vor nicht füttern, isst also von Anfang an alleine - zuerst mit den Händen, inzwischen auch mit Löffel und Gabel. Um ihren ersten Geburtstag herum hat sie komplett bei uns mitgegessen.

Mein Rat: Allergiegefährdete Kinder fangen oft erst später an zu essen, sie schützen sich damit instinktiv vor Allergenen. Lass ihr ihr eigenes Tempo, sie wird irgendwann von ganz alleine den Wunsch haben, andere Nahrung zu probieren. Und dann kannst Du ihr aber alles anbieten, denn Kinder haben einen guten Instinkt zu merken, wenn sie etwas nicht vertragen und verweigern es dann.

Lg Steffi

Beitrag von lunaleila 31.03.10 - 21:33 Uhr

Hallo Steffi,

danke für Deinen Beitrag! das gibt mir ja zu hoffen :-)
Meine Kleine sitzt noch nicht ganz selbständig (stützt sich immer noch mit einer Hand ein bisschen ab, deshalb sitzt sie "beim essen" auch auf meinen Schoss) und der erste Zahn ist auch noch nicht in Sicht...

Irgendwie habe ich aber schon den Eindruck, sie will meine Sachen essen, die auf meinem Teller liegen. Nur sind die ja gesalzen und gewürzt und bestehen aus zig Zutaten.
meinst Du, ich kann mit einer Banane mal anfangen? Ich Machte halt auch, alles muss vorher gekocht sein, bei Gemüse klar, aber Obst? Wie hast Du das gehandhabt?

Aber danke, es ist schon beruhigend zu lesen, dass sie nicht die Einzige ist, die noch keine feste Nahrung mag. Irgendwie kommt es mir nämlich vor, alle Kinder um uns herum, essen schon toll ihren Brei, auch ganz Kleine mit 4 Monaten (obwohl ich das wieder nicht so gut finde).

LG, lunaleila

Beitrag von nashivadespina 31.03.10 - 13:19 Uhr

Ich glaube dein Kind ist noch nicht ganz Beikostreif wenns die Sachen wieder ausspuckt..aber ihr habt ja auch noch Zeit! Wenn dein Kind gerne ausprobiert aber nicht wirklich die Beikost isst /trinkt..bleib Geduldig..dein Kind kommt auch im ersten Jahr nur mit Muttermilch/Fllaschenmilch aus...biete es deinem Kind einfach weiter an wenn es mag.

Ich würde aber selbst kochen und immer allergenarme Ernährung am Anfang bevorzugen (dein Kind ist ja Allergiegefährdet)

Würde bei jedem neuen Lebensmittel mindesten 48 Stunden Pause einhalten. (in dieser Zeit kann der Körper mit einer Allergie reagieren)

Allergenarm ist zB: Weizen, Dinkel, (Salz und Wasser löst keine Allergien aus-evtl aber die Hefe) Banane, gedünsteter Apfel (alte Sorten wie zb Gala) Blaubeeren, Pastinake, Kürbis, Kartoffeln; Reis, Hartweizennudeln, Aprikosen, Sinlac Brei usw. (schicke dir auch gerne eine Liste)

Beachte dass auch rein theoretisch Spritzmittel Allergien auslösen können. Wie du schon sagtest steckt in einem Lebensmittel meist mehr als nur eine Zutat.. dennoch wird dein Kind darauf spätestens nach 48 Stunden darauf reagieren wenn es dies nicht verträgt.. man sollte bei einer Unverträglichkeit immer abwarten bis diese komplett abgeklungen ist..und erst dann wieder ein neues Lebensmittel ausprobieren. Wenn dein Kind mit einer Allergie/Unverträglichkeit reagiert, würde ich vorher auch immer einen Reibetest machen

http://www.allergie.medhost.de/reibetest.html

..und auch einen Kinderarzt aufsuchen der gleichzeitig Allergologe ist.

Beitrag von lunaleila 31.03.10 - 21:04 Uhr

Vielen Dank für Deinen Beitrag! Das mit den 48 Stunden Pause einlegen, ist sehr interessant. ich werde das auf jeden Fall so machen, aber wie genau? Soll ich z.B. eine Gemüsesorte anbieten und dann erstmal die darauffolgenden Tage wieder nur stillen, also nicht nochmal diese Gemüsesorte innerhalb der nächsten 2 Tage geben?

Die Liste über allergenarme Lebensmittel würde ich gerne lesen. Kannst Du mir die bitte zuschicken? Soll ich mich dazu über Deine VK nochmal melden wegen dem Dateianhang?

Liebe Grüsse,
lunaleila

Beitrag von nashivadespina 31.03.10 - 21:57 Uhr

Am besten kochst du dann für zwei Tage einen Brei.

Wenn du keinen Brei anbietest sondern verschiedene Stücke zubereitest wird es schon schwieriger..denn auf der einen Pastinake können andere Spritzmittel sein als auf der anderen.

Muss ja aber nicht sein dass dein Kind auf Spritzmittel reagiert.. sollte man aber in dem Fall immer beachten/in Erwägung ziehen..falls es zu einer allergischen Reaktion kommt.

Ich habe hier eine Liste davon schriftlich vom Arzt vorliegen..die ich aber abschreiben würde -weil ich dir helfen mag und ich sie selbst mal auf meinem Laptop erfasst haben möchte :-)

Schicke mir mal deine Emailadresse über meine VK -ansonsten poste ichs auch hier rein.

Beitrag von nashivadespina 31.03.10 - 23:06 Uhr

Noch ein paar Tipps zuvor... gewisse stufen von Käse können ausschlaggebend sein.. wenn dein Kind zb auf Frischkäse reagiert..muss das nicht bei Gouda passieren. Weiterhin wird bei Bioware mehr auf Spritzmittel verzichtet und ist kaum mit Pestiziden belastet als normale handelsübliche Ware. In der Liste steht zb dass Milchprodukte häufig allergien auslöst..aber wenn dein Baby die Milch bisher gut vertragen hat würde ich sie auch weitergeben. Einfachen Zucker würde ich auch zB geben aber bei so hochallergenen Sachen vorher immer einen Reibetest machen. Würde aber gerade im ersten Jahr nur die allergenarmen Lebensmittel bevorzugen bzw ausprobieren. Jetzt zu der Liste:

Nahrungsmittelauswahl für allergenarme Ernährung:

Nahrungsmittel die in der Aufbauphase der allergenarmen Ernährung grundsätzlich vermieden werden sollten:

*Eier
*Milch und Milchprodukte
*Fisch und Schalentiere
*Zitrusfrüchte aller Art
*Kiwis, Ananas, Mangos, Pfirsiche, Rhabarber
*Weizenmehl
*Nüsse, Mandeln, Pistazien, Ölfrüchte, Sonnenblumen-,Pinien-, Kürbiskerne
*Tomaten, Sellerie, Paprika, Rettich, Radieschen, Meerettich, Hülsenfrüchte (getrocknete Bohnen, Erbsen und Linsen), Sauerkraut
*Beerenfrüchte (Ausnahme: Blaubeeren)
*exotische Gewürze wie Vanille, Zimt, Curry, Muskat etc.
*Kresse, Basilikum
*Schweinefleisch
*Haushaltszucker und brauner Zucker, Süßwaren, Honig, Ahornsirup


Nahrungsmittel die erfahrungsgemäß selten allergische Reaktionen auslösen:

Gemüse:
Grüne Gurke, Zuchini, Kürbis, Aubergine, Fenchelgemüse, Pastinakenwurzel, Petersilien- und Schwarzwurzeln, Karotten, Teltower Rüben/weiße Rüben, Steckrüben/Kohlrüben, Spargel, Chicoree, alle grünen Salate (Kopfsalat, Feldsalat, Eisbergsalat etc.),
Spinat, Mangold, rote Beete, Lauch, alle Kohlarten (zB Blumenkohl, Kohlrabi, Weißkohl, Rotkohl, Chinakohl), grüne Bohnen, grüne Erbsen, frische Champignons, frische Austernpilze, Bataten, Kartoffel, Topinambur

Früchte:
Birne, säurearmer Apfel (beide Obstsorten sollten bei der Provokation ohne Schale und ohne Kernhaus verabreicht werden, nach gutem vertragen kann auch die Schale mitgegessen werden)Melone, Avocado, Süßkirschen, Weintrauben, Blaubeeren, Pflaumen, Mirabellen und Aprikosen, ungeschwefelte Sultanien, Backpflaumen, getrocknete Aprikosen (generell ungeschwefeltes Trockenobst verwenden), Datteln, Feigen, Bananen

Getreide:
Amarant, Quinoa, Tapiokasago, Reis, Buchweizen, Gerste, Hafer, Esskastanienmehl (Maronen)

Fleisch:
Geflügel (Huhn, Hähnchen, Pute, Ente, Gans), Lamm, Rindfleisch, Kaninchen, Kalbfleisch, Ziege, Pferdefleisch. (von den verträglichen Fleischsorten können die Kochbrühe und in kleinen Mengen, die Innereien mitverwendet werden)

Kräuter und Gewürze:
ohne Provokation: Meersalz(Vollmeersalz), Jodsalz, weißer Pfeffer
mit Provokation: Knoblauchgranulat, Petersilie, Dill, Schnittlauch, Liebstöckel, Kerbel, Bohnen- und Gurkenkraut, getrockneter Majoran, Oregano und Thymian.

Süßungsmittel:
wie Gewürze in kleinen Mengen verwenden. Reiner Traubenzucker (Dextropur), Süßstoff in flüssiger Form (Achtung kein Süßstoff in Pulverform da er Milchzucker enthalten kann), Apfel- oder Birnendicksaft

Säuerungsmittel:
verdünnte Essigessenz (siehe Dosierungsanleitung)

Bindemittel:
Reis-, Mais- und Kartoffelstärke, Tapioka (Stärke aus der Maniokwurzel) Nestargel, Biobin

Backtriebmittel:
Trockenhefe, Weinsteinbackpulver (Vorsicht oft Maisstärke als Trägersubstanz enthalten) Sauerteig, Hirschhornsalz, Natron

Öle und Fette:
raffinierte Pflanzenöle, Sonnenblumenöl, Distelöl, Maiskeimöl, Olivenöl. Milcheiweißfreie Margerine (zb Deli Reform Diätmargerine)

Getränke:
Mineralwasser, Schwarzer Tee, Lindenblüte-, Holunder-, Steifmütterchen-, Fencheltee.

Säfte:
Apfel-, Birnen-, Trauben-, Süßkirschen-, Pflaumensaft.

Zubereitung:
Wärme- beziehungsweise hitzebehandelt sind Nahrungsmittel generell allergenärmer als im rohen Zustand. Das enthaltene Eiweiß wird unter der Wärmebehandlung verändert, das heißt denaturiert und dadurch verträglicher. Daher: neue Nahrungsmittel zuerst immer in gekochter, gedünsteter, gedämpfter, oder gebratener Form einsetzen oder auch in der Mikrowelle zubereiten.

Wichtige Hinweise:
*Bevorzugen sie bei Gemüse, Obst und Fleisch frische Ware. Falls diese nicht erhältlich ist, können sie auch auf Tiefkühlkost ausweichen. Konserven sollten nicht eingesetzt werden, es sei denn sie stellen die Konserven selbst (ohne Zucker und Konservierungsmittel) her.
*Verwenden sie keine Fertig- oder Halbfertigprodukte



Beitrag von lunaleila 01.04.10 - 21:45 Uhr

Hallo,

vielen herzlichen Dank, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, die Liste abzuschreiben! Das hilft mir wirklich sehr! ich habe sie mir gleich ausgedruckt und lege sie in mein "Breikochbuch", da habe ich sie immer zur hand.

Mit den Milchprodukten das wusste ich schon Bin nämlich selbst hochallergisch auf dieses Zeug. leider. meine "grosse" Tochter hat das von mir geerbt, obwohl ich ihr bis zu ihrem 5. Lebensjahr NIE Milchprodukte gegeben habe.

Bei meiner kleinen Tochter will ich deshalb versuchen, länger als ein jahr zu stillen, um nicht wieder eine Sojamilch für Säuglinge geben zu müssen.

Habe heute Brokkoli im Bioladen gekauft. Der wird morgen gekocht, bin mal gespannt...

Mit uns am Tisch sitzen will meine Kleine ja immer, aber mitessen war eben bisher Fehlanzeige.

Hast Du noch einen Tipp für mich, was ich ihr abends geben könnte? Gekoshctes Obst? Oder nochmal den Brokkoli?

Dankeschön nochmal an Dich,
ich wünsche Dir und Deiner Familie frohe Ostertage!

LG, lunaleila