Einschlafproblem - nörgeln und bitterliches weinen

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von yv0nn3 31.03.10 - 17:06 Uhr

Marvin ist jetzt 13 Wochen alt, seit 3 Tagen haben wir folgendes Problem: Tagsüber schafft er es leider nicht mehr selber einzuschlafen - was er aber schon konnte und Mama so stolz auf ihn war - jetzt stille ich ihn bis ihm die Augen zu fallen, und dann lege ich ihn in seine Wiege, dort schläft er dann 5 - 10 Minuten und wacht quengelnd auf. Wenn ich ihn dann sofort auf meine Schulter lege, schläft er wieder ein, und ich kann ihn wieder hinlegen, meist schafft er dann auch eine Stunde zu schlafen. Das Problem ist, dass er tot müde ist, und doch nicht schläft.
Hinlegen wie früher, das er selber einschläft, ein Ding der Unmöglichkeit - er weint bitterlichst.
Desweiteren fällt mir auf wenn ich ihn auf den Rücken lege das er quengelt, das hat er vorher auch nie getan.
Den 12 Wochen Schub schließe ich aus den haben wir vor ca. 2 Wochen hinter uns gebracht. Der 19 Wochen Schub wäre wohl etwas früh, oder nicht???

Marvin ist generell ein sehr sehr aktives Kind einfach hinlegen ist bei ihm nicht, er will schon gefordert und gefördert werden, was Mama auch brav macht. Aber genau deshalb finde ich es für ihn (und auch für mich) wichtig das er schläft, damit er (und die Mama) wieder Kraft tanken kann.


Kann das an der Impfung liegen die wir hatten, hat die ihn aus dem Konzept gebracht?
Was kann das sein?
Nehme ihn jetzt immer sofort hoch und beruhige ihn, ist das gut, oder sollte man mal ein wenig abwarten??? (will ihn eben nicht schreien lassen)

Fragen über Fragen, ich weiß

LG
Yve

Beitrag von marysa1705 31.03.10 - 17:38 Uhr

Hallo,

ich denke nicht, dass ihr ein "Einschlafproblem" habt. Ich denke, dass das Verhalten Deines Sohnes sehr natürlich und normal ist, im Gegensatz zum alleine schlafen.

Oft lassen Babys das am Anfang noch mit sich machen und schlafen alleine ein, aber sobald sie etwas mehr mitbekommen, fordern sie die Nähe der Eltern zum Einschlafen auch ein.

Ich würde ein Baby auch IMMER SOFORT trösten, wenn es weint und sicher nicht abwarten, da ein Baby noch kein Zeitgefühl hat.

LG Sabrina

Beitrag von karin3 31.03.10 - 19:43 Uhr

Hallo,

das Problem haben und hatten wir auch. Bei uns hat es auch nach dem 12 Wochen Schub angefangen. Aus dem quengeln wurde abends einschlafbrüllen, dabei war sie auf meinem Arm. Trösten ging nicht wirklich. Jetzt sind wir wieder beim quengeln und das nur noch Abends.
Folgendes hat bei UNS geholfen
Stillen nach Bedarf wurde LANGSAM durch stillen alle drei Stunden ersetzt.
Da sie schon immer morgens die beste Laune hatte, wurde zuerst vormittags das einschlafen "geübt". Dazu habe ich sie wieder wach und satt schlafen gelegt. Danach habe ich ihr dann die ganze Zeit meine Hand zum festhalten hingehalten und sie immer zu gestreichelt. Ich habe sie nur wieder hoch genommen, wenn sie sich gar nicht beruhigen wollte. In diesen Fällen habe ich ihr nochmal die Brust angeboten, sie Bäuerchen machen lassen und dann meistens schlafend hingelegt.
Inzwischen schläft sie problemlos wieder vormittags ein und mittags nur noch mit ein bisschen quengelnd. Abends üben wir noch.

Der Grund für das stillen nach Uhr war das einschlafbrüllen und das sie nachts zum Schluss stündlich trinken wollte und ich nicht mehr konnte.

Lg Karin