Eure Erfahrungen- Kleinkind und Baby?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von woelkchen1 31.03.10 - 21:29 Uhr

Einen schönen guten Abend!

Ich bin gaaanz happy- bin frisch wieder schwanger!#huepf

Meine Maus wird zur Geburt 2 Jahre und 3 Monate alt sein!

Wie sind eure Erfahrungen mit 2 kleinen Mäusen? Was ist daran anstrengend, was daran ist super schön?

Erzählt mal so von euch- wie sieht der Tagesablauf aus? Und würdet ihr es immer wieder genauso machen?

Danke, Sandra

Beitrag von morla29 31.03.10 - 21:36 Uhr

Hallo Sandra,

herzlichen GW zur Schwangerschaft.

Meine Mädels sind 19 Monate auseinander und es ist:

Schön, aber auch schön anstrengend.

Stell dich darauf ein, dass es sehr anstrengend sein kann, wenn eins oder beide krank sind.

Aber es ist auch total schön, z. B. jetzt spielen sie total toll miteinander.

Ich habs mir viel anstrengender vorgestellt. Meine beiden sind aber immer recht gute Schläfer und Esser, deshalb brauchte ich mir um das keine Sorgen machen.

Eifersucht wird kommen, aber die kommt auch, wenn die Geschwister 10 Jahre auseinander sind.

Freu dich drauf, und genieß die Zeit.

Viele Grüße
morla
mit Ramona 4,5
und Christina fast 3
und Sternenkind Verena (still geboren 29.01.10)

Beitrag von woelkchen1 31.03.10 - 22:07 Uhr

Hallo Morla, das mit deinem Sternenbaby tut mir sehr sehr leid!

Danke dir für deine Antwort! Es ist wohl wie bei allem- man wächst in die Sache rein! Ich freu mich auch total darauf- und hoffe, dass auch Scarlett sich über das Baby freut- auf jeden Fall liebt sie Babys und Puppen!

Ich wünsche dir von Herzen alles erdenklich Gute!

lg sandra

Beitrag von tragemama 31.03.10 - 21:37 Uhr

Herzlichen Glückwunsch :-)

Meine Töchter sind genau 2 Jahre und 1 Monat auseinander.

Ich find den Abstand schön - die Große ist schon recht "verständig" und ist bei jedem Windelwechsel mit dabei und kann gut eingebunden werden. Unsere Kleine ist anfangs gesundheitlich angeschlagen gewesen, deshalb ist sie auch nach wie vor sehr anhänglich, fremdelt wahnsinnig etc. Im Alltag sieht das so aus: Ich arbeite viel, morgens frühstücken wir gemeinsam, 2 x die Woche geht die Große für 3 Stunden in eine betreute Spielgruppe, in der Zeit putzt daheim eine Haushaltshilfe und ich nehme mit Baby Kunden- oder Arzttermine wahr und gehe einkaufen. Dann essen wir gemeinsam zu Mittag und wenn ich Zeit habe, gehen wir auf den Spielplatz oder in den Garten, das Baby wohnt nach wie vor im Tragetuch oder Bondolino. Das klappt soweit gut :-)

Wenn Du konkretere Sachen wissen willst, frag gerne per PN :-)

Viele Grüsse
Andrea
mit Kathrin 2,5 Jahre
und Christina 5 Monate

Beitrag von woelkchen1 31.03.10 - 22:11 Uhr

Oh ja, ich hoffe, Wunder Nr.2 fühlt sich im TT genauso wohl wie meine Maus. Das macht das Leben mit 2 Kindern dann wohl wesentlich einfacher!

Scarlett wird dann auch in den Kiga gehen, für den Vormittag! Und ich denke, auch das wird mir ganz gut tun, so kann ich alles Vormittags erledigen,und mich dann nur um die Kinder zu kümmern, wenn Scarlett aus dem Kiga kommt!

Falls mir noch nähere Fragen einfallen, melde ich mich gerne. Im Moment muß ich erstmal realisieren (was wahnsinnig viel Spaß macht!)

liebe Grüße, Sandra mit Scarlett (18 Monate)

Beitrag von gnoemchen 31.03.10 - 22:37 Uhr

Hi herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!
Meine beiden Mädchen sind zwei Jahre und acht Tage auseinander, werden im Juli ein und drei Jahre alt.
Ich hätte mir nie ausmalen können wie toll es ist wenn die beiden miteinander herumalbern, die Große kann die Kleine total zum Lachen bringen, das Erste was die Große am Morgen macht ist zu ihrer kleinen Schwester rüber rutschen (wir schlafen alle in einem großen Bett) und hallo Paula sagen. Sie erzählt fremden Leuten in der U-Bahn "meine Schwester". Abends lege ich mich mit beiden hin, die Kleine zwischen mich und die Große, so schlafen beide nebeneinander ein. Das ist so schön wenn wenn dann beiden so aneinander gekuschelt schlafen, wenn die Große die Kleine umarmt, die Kleine die Große anstrahlt.
Die Kleine ist von Anfang an im Tragetuch, wnen wir unterwegs sind immer, für die Große und für Einkäufe habe ich den Wagen dabei, zu Hause trage ich die Kleine auch viel. Wenn ich mit der Großen spiele und die Kleine wird müde packe ich sie ins Tuch und sie schläft, die Große muss sich also nicht nach der Kleinen richten, muss nicht auf iregndwas verzcihten wiel ich die Kleine iregndwie mühsam zum Schlafen bringen muss. Ich stille sie auch im Tuch. Eine Tragehilfe ist echt super.
Es ist aber auch sehr anstrengend. ich schlafe oft abends mit den Kindern ein. Es ist super anstrengend wenn ich heimkomme, Einkäufe schleppe, die Kleine schon drei Stunden im Tuch war, Einkaufstüten ausgeräumt werden müssen, ich die Kleine weglege, sie Hunger hat und wienen anfängt, ich der Großen den Klositz hinmachen muss, ich kochen werden muss, die Große Hunger hat, ich was trinken will, die Kleine gewickelt werden muss, ich mich eigentlich kurz ausruhen will, beiden <kindern die Hände gewaschen werden müssen. Oder wenn ich abends beide alleine ins Bett bringen muss weil mein Freund länger in der Arbeit ist und beide schon müde sind, und die Kleine weint während ich die Große umziehe. Bei einem Kind kann man seine eigenen Bedürfnisse zurückstellen, bei zwei Kindern muss manchmal ein Kind wegen dem Anderen warten, da fühlte ich mich am Anfang oft hin- und hergerissen. Es ist schwierig, wenn die Kleine im Tuch ist und die Große unterwegs einen Anfal bekommt, also etwas nicht will, vor einiger Zeit wollte die Große sich bei der Kinderärztin nicht mehr anziehen, ich habe es nicht egschaftt sie anzuziehen, die Sprechstudnenhilfe hat sie dann angezogen. Aber das mit den Trotzanfällennwird jetzt auch wieder besser.
Wir haben drei verschiedene Gruppen in der Woche, die Kleine ist im Tuch immer dabei. Jetzt können wir wieder viel am Spielplatz sein, die Kleine krabbelt begeistert im Sand rum, wenn ich mehr bei der Großen sein muss weil sie grade iregndwo hoch klettert nehem ich die Kleine ins Tuch. Wir sind ca. dreimal die Woche bei meiner Mutter, es ist viel einfacher wenn eine Person in Ruhe kochen kann und der andere nach denn Kindern schaut.
Ich finde es gut, dass wir morgens keine Tremine haben, also keinen KIga, wir brauchten im Winter immer ewig bis wir alle fertig waren.
Nehme jede Hilfe an die du kriegen kannst, akzeptiere das ständige Chaos in der Wohnung, genieße die entspannenden Momente.
puh ist jetzt sehr lang geweorgdn aber du wolltest ja Erfahrungsberichte haben:-)
Alles Gute euch!
Lg Anna mit zwei Zwergen 8Monate und 2 1/2 Jahre

Beitrag von penana 01.04.10 - 00:56 Uhr

hi,

meine beiden sind genau 1 jahr und 22 tage auseinander.
es kein sein das es anstrengt wird aber auch nicht. meine beiden hatten ja nen geringeren abstand, als deine kids es haben werden.
dein großes wird glaub auch schon viel verstehen, was bei meinem großen ja noch net so der fall war, aber trotzdem würde ich es nie anders machen.
anstrengt fand ich es immer nur, wenn beide krank waren, denn da war ich nächte lang nur unterwegs, in das eine, dann wieder in das andere zimmer (vorallem schlimm gewesen, wenn beide nur am spucken waren, abbeziehen, beziehen).
mach dir nicht solch große gedanken drüber, habe ich auch gemacht und es is nicht so schlimm geworden, als wie ich gedacht hätte (krank sein der kids ausgenommen).

lg

pam mit pascal joel 05.10.2007 und fabian 27.10.2008

Beitrag von bensu1 01.04.10 - 08:43 Uhr

hallo sandra,

erstmal herzlichen glückwunsch :-)

meine kinder sind 2 jahre und 4 monate auseinander. das war anfangs ein bisschen stressig (aber wann ist es das nicht bei zwei oder mehr kindern, wenn eines ein baby ist), ich würde aber sagen, das ist der ideale alterunterschied.

anstrengend war lediglich, der kleinen denselben tagesrythmus angedeihen zu lassen wie dem großen.
das schöne ist, dass sie jetzt wunderbar miteinander spielen. :-D

lg
karin mit florian (5) und sophia (seit gestern 3)

Beitrag von bokatis 01.04.10 - 09:08 Uhr

Hallo,

erstmal Glückwunsch!
Meine zwei Mäuse sind 22 Monate auseinander - da mein Großer sprachlich weit war hat er es schon mit knapp 2 kapiert, was ein Schwesterchen bedeutet (wir haben etwa das Buch "Wir sind jetzt vier" oft gelesen, kann ich nur empfehlen). Da wir viel über das Baby geredet haben und ich ihn immer mit einbezogen habe, war es gar kein Problem, als die Kleine dann da war, er hat sich sehr gefreut. Die ersten Monate hat die Kleine eh viel geschlafen, da hatte ich noch viel Zeit für den Großen...aber beim Stillen hab ich ihm schon dann und wann mal ne DVD eingelegt, damit die Kleine ihre Ruhe hat ;-)

Jetzt sind sie 3 und 1 Jahr alt, der Große geht jeden Tag in den Kindergarten, vormittags mache ich Haushalt und bespiele die Kleine. Sie isst meist alleine Mittag, danach leg ich sie hin und wir essen gemeinsam mit dem Großen wenn er heimkommt. Dann kann ich mit ihm noch eine Stunde alleine spielen, während die Kleine schläft. Wenn sie dann so gegen 14 Uhr wieder fit ist, machen wir nachmittags was zusammen: Einkaufen, Spielplatz, andere Kinder besuchen usw...abends gibt es um 17:45 UHr Abendessen, ab 18:30 Uhr eine DVD und um 19 uhr gehen beide ins Bett. Anfangs war das Schlafen gehen ein bisschen kompliziert, da beide Einschlafbegleitung fordern...als sie klein war, hatte ich sie immer auf dem Arm, wenn ich den Großen ins Bett brachte...jetzt gehen beide gleichzeitig schlafen, was das Ganze sehr erleichtert. Ich habe halt die Schlafzeit tagsüber so "getimt", dass beide abends um 19 Uhr hundemüde sind :-) (heisst, Großer macht gar keinen, Kleine nur 1,5 Stunden bis 13/14 Uhr Mittagsschlaf). Dann haben wir um 19:30 Uhr Ruhe bis zum nächsten Morgen :-) (naja, nicht ganz richtig, einer wacht immer auf nachts und hält uns wach...)
Fazit: Der kurze Abstand ist super, gerade die Großen werden sich gar nicht mehr an die Zeit OHNE Baby erinnern können später. Heisst, es ist normal für die Kinder mit Geschwister. Denk ich jedenfalls mal. Meine streiten sich zwar auch, aber meist sind sie happy, dass sie sich haben. Beidseitig. Wichtig ist, dass man sich Zeit auch für jedes Kind einzeln nimmt und keiner allzu kurz kommt.
Grüße
K.

Beitrag von curie1 01.04.10 - 10:31 Uhr

Hallo,

erst einmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft#freu#herzlich!!!!

Meine zwei Jungs sind 16,5 Monate auseinander, wobei ich sagen muss, dass unser zweiter nicht so schnell geplant war#schein. Aber ich will ihn nie wieder hergeben und bin nun froh, dass die Natur es so gewollt hat und es so gekommen ist:-). Mittlerweile ist Felix 3,5 Monate und ich weiß gar nicht mehr wie es ohne ihn war, also nur mit einem Kind:-).

Ich habe mich an die neue Situation schon total gewöhnt, man wächst - wie schon die anderen Mädels gesagt habe - in diese neue Rolle hinein. Es ist alles nur eine Frage der Organisation und gutes Zeitmanagement ist gefragt;-).

An den meisten Tagen klappt es sehr gut, aber natürlich gibt sind auch Tage dabei, die anstrengender sind#schwitz. Vor ein paar Wochen zB waren alle 2 kinder gleichzeitig krank:-( - das war echt furchtbar anstrengend und am abend bin ich todmüde und total geschafft ins bett gefallen. Also das brauch ich nicht mehr so schnell#schein.

Am anfang hatte ich auch Bammel davor, mit den 2 Kindern den ganzen tag und die ganze Nacht alleine zu sein.....aber jetzt ist mein Mann seit Montag in Indien auf Geschäftsreise und ich manage alles ganz alleine. Es klappt wirklich super, das hätte ich mir nie gedacht und ich bin ehrlich selber voll überrascht. Und zu meinem eigenen Erstaunen ist es gar nicht so streßig wie ich befürchtet habe#freu.

Also wie du siehst, es ist alles nur eine Frage der Zeit, ehe sich alles von selber einspielt. Ach ja und die Theorie, dass die Zweitgeborenen nebenbei mitlaufen, kann ich nur bestätigen;-).

Alles Gute für dich,

#herzlichLilli

Beitrag von tanjamami2006 01.04.10 - 13:25 Uhr

Hallo
meine zwei Damen sind 2 jahre und 4 monate auseinander.


tja was soll ich sagen????

#liebdrueck#schwitz#liebdrueck#schwitz#liebdrueck#schwitz#liebdrueck#schwitz#liebdrueck#schwitz

es ist einerseits wunderschön die beiden mäuse zu sehn, wie sie sich suchen und verstehen
und dann ist es wieder alles so anstrengend und schlimm das ich nur fix und fertig bin.
dann hatt man sie schlafend im bett und ist fast zu tränen gerührt
dann streiten sie sich und der haushalt versinkt im chaos.

also: für mich als mutter:

es ist so schön wie es auch anstrengend oder schlimm ist.

für die kinder selbst ist die erfahrung m. e. nur schön und toll das sie nicht alleine sind

und als ob mir der stress, das chaos nicht gerade schon genug wäre, fürchte ich nun zum dritten mal ss zu sein: #zitter:-D#schock#kratz:-[#schock#liebdrueck#liebdrueck

viele grüsse und alles liebe

tanja,

Beitrag von woelkchen1 01.04.10 - 22:42 Uhr

Danke an alle für eure schönen Antworten!

Ihr habt mir einen ganz großen Gefallen getan: meine Phantasie angekurbelt, wie unser Leben aussehen könnte!

Und ja, ich freu mich wahnsinnig drauf!
Scarlett wird wohl hin und wieder zurückstecken müssen, aber auch sie wird etwas wertvolles dazu bekommen!

Und was ich ja wunderschön finde- auch wenn sich die Kinder streiten, sie werden immer einander haben!

Gerad bei älteren Menschen sehe ich das so oft- Familie weit weg und hat eigenes Leben, Partner vielleicht schon tot- aber wieviele alte Leutchen haben dann noch ihre Geschwister....

Ich wünsche euch ein ganz tolles Osterfest!!!!