Habt ihr....

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Beitrag von spinelli 31.03.10 - 21:39 Uhr

....einen Organspendeausweis?


In Bezug auf die heutige Folge von Greys Anatomy möchte ich diese Umfrage starten.

Ich selbst habe mir eben einen im Internet bestellt.

http://www.organspendeausweis.org/


Wenn ich mal tot bin brauche ich ja meine Organe nicht und wenn ich damit noch jemandem helfen kann, um so besser.


Wie seht ihr das? Oder warum hab ihr keinen?

Beitrag von sabrina1980 31.03.10 - 21:47 Uhr

Ich habe einen....ich finds wichtig...jeder sollte einen haben...

lg
Sabrina

Beitrag von thea21 31.03.10 - 21:48 Uhr

Nein,

ich habe keinen und werde mir keinen zulegen.

Ich spende, wenn dann nur für meine Familie.

Beitrag von spinelli 31.03.10 - 22:01 Uhr

Darf ich fragen warum?

Beitrag von thea21 31.03.10 - 22:07 Uhr

Hallo,

für mich steht in Hinblick auf meine Tochter an erster Stelle, das sie selbst irgendwann entscheiden darf/soll, ob sie spenden möchte.

Ich selbst möchte nach meinem Tod vollständig bleiben, nicht aufgeschnitten werden, wenn, dann nur für geliebte Menschen (wenn es irgendann mal möglich ist Organe/Körperteile) einzufrieren und jederzeit einsetzbar zu machen.

Ansonsten würde ich nur spenden ,gäbe es im Kreis der Famile den Anlass und ich würde passen.

Beitrag von mansojo 01.04.10 - 08:57 Uhr

Hallo,

würdest Du ein Organ von einem Fremden annehmen

wenn Du bei Deinem Kind nicht passt
würdest Du ein "fremdes"Organ annehmen?

Beitrag von thea21 01.04.10 - 09:35 Uhr

Ich weiß genau worauf du hinaus willst.

Mir persönlich widerstrebt es meinen Körper nach meinem Tod aufschneiden zu lassen.

Was ich machen würde, wenn ich in eine Lage käme, wo ich auf Hilfe angewiesen bin, weiß ich heute nicht. Es ändert aber jetzt nichts an der Tatsache, dass ich aus heutigem Standpunkt sage: Nein, nach meinem Tod spende ich nicht.

Beitrag von mansojo 01.04.10 - 09:41 Uhr

Hallo nochmal,

ist es bei Dir eine Glaubensfrage

das könnte ich zumindest nachvollziehen

ich kenne einige Patienten die aus dem Grund die Organspende ablehnen damit sie im ganzen vor ihren Schöpfer treten

Gruß Manja

PS:rechtfertigen musst Du Dich nicht
ich hab nur interesse halber gefragt

Beitrag von thamina 31.03.10 - 21:54 Uhr

das Thema kommt hier öfter auf. Und irgendwie gibts immer irgendwie welche, die andere Meinungen nicht akzeptieren. Egal in welche Richtung. #gruebel

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=11&id=2170976

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=4&id=2446251#15537000

Ich selbst habe einen, aber vermerkt, dass mein Mann im Falle des Falles über mich entscheidet.

#herzlich

Beitrag von kja1985 31.03.10 - 22:01 Uhr

Ich hab einen, schon länger. Aber ganz unten in der Geldbörse versteckt, weil ich nicht sterben will...

Beitrag von alkesh 31.03.10 - 22:06 Uhr

Ich hab keinen, ist doch nur ein Stück Papier!

Meine Hinterbliebenen werden die richtige Wahl treffen was mit meinen Organen passieren soll!

alkesh

Beitrag von juli1976 31.03.10 - 22:07 Uhr

Ja, ich habe seit 9 Jahren einen Organspendeausweis.

Ob ich die Organe meiner Tochter spenden würde, darüber will ich gar nicht nachdenken.....

Beitrag von krokolady 31.03.10 - 22:09 Uhr

ich hab keinen - für mich wird mein Mann entscheiden.
Meine Organe dürfen entnommen werden.

Aber stirbt eins meiner Kinder - da hab ich bisher eher ne negative Einstellung

Beitrag von melhau 31.03.10 - 22:20 Uhr

Selbstverständlich...wobei bei uns in Österreich muss man sich ja von der Organspende ausschließen.

Sind meine Organe nicht verwendbar,geht mein Körper an die Anatomie.

mors auxilium vitae.

Melanie

Beitrag von bellababy 31.03.10 - 22:35 Uhr

Hallo,

ich habe auch einen seit einigen Jahren, immer schön in der Geldbörse.


liebe Grüße
Janine

Beitrag von supikee 31.03.10 - 22:44 Uhr

Seit meiner medizinischen Ausbildung habe ich einen.

Und mein alter Professor meinte immer:
"Wer nichts spendet, sollte auch nix bekommen"

Finde ich gar nicht mal so abwegig den Gedanken.

Bin auch bei der DKMS registriert...
wer sich mal informieren mag:

http://www.dkms.de/index.php?id=261

Grüßle

Beitrag von elfatale 31.03.10 - 23:02 Uhr

JAAAAAAA natürlich hab ich einen!!!

Jeder sollte sich die Frage stellen, was ist wenn mein Kind, mein Partner, ich selbst einmal erkranke und das Leben am seidenen Faden hängt - nämlich der Organspende eines anderen Menschen!
Jeder würde sooo sehr darauf hoffen.

Deshalb ist es nur fair wenn jeder, der selbst für seine Familie eine Organspende annehmen würde, auch selbst einen Ausweis hat. Man ist ja niergendwo registriert, von daher besteht ja keine "Gefahr".

LG

Beitrag von rmwib 31.03.10 - 23:17 Uhr

Natürlich habe ich einen. Schon fast 10 Jahre.

Weil ich niemanden in die Bedrängnis bringen möchte, für mich eine Entscheidung zu treffen von der man nie weiß, ob es in meinem Sinne war oder nicht.

Ich möchte sowas auch für keinen aus meiner Familie entscheiden müssen.

Wir haben auch alle Patientenverfügungen.

Beitrag von kleinemaus873 31.03.10 - 23:41 Uhr

Seit ich 18bin hab ich einen in meinem Geldbeutel und einen in meinem Auto liegen(falls der andere nicht gefunden wird)

Vorher hab ich meinen eltern immer gesagt das ich meine Organe spenden möchte sie respektieren es auch. Heut hab ich meinen Freund als entscheidungsperson drinnen stehen aber er weiß´acuh bescheid. Er selber hat auch einen.


Bei und wurde damals in der Feuerwehr einfach ein stabel ausgelegt und nahe gelegt worden einen Organspendeausweis IMMER dabeizuhaben und sowas zu machen.


Finde ich auch sehr wichtig. Leider kann ich mich bei der DKMS nicht regestrieren lassen....


Lg Kerstin

Beitrag von knutschbacke07 01.04.10 - 06:46 Uhr

Hallo!

Auch ich habe eine einen Spenderausweis. Für mich eine selbstverständlichkeit, dass ich meine Organe nach dem Tod spende. But not least gehe habe ich mich bei DKMS registrieren lassen und gehe regelmäßig Blut spenden.

LG
Melli

Beitrag von metalmom 01.04.10 - 07:54 Uhr

Ja, hab ich schon seit Jahren. DKMS-Ausweis dito.

Beitrag von rinni79 01.04.10 - 09:04 Uhr

Hallöchen,

ich hab keinen, aber mein Mann und meine Familie wissen, dass wenn ich sterben sollte, meine Organe gespendet werden dürfen/ sollen sogar. Ich kann sie dann ja nicht mehr gebrauchen und wenn ich damit einem anderen helfen kann; dann tu ich das gern. Denn ich hoffe, wenn wir mal solche Hilfe benötigen, ist hoffe ich jemand auch der selben Meinung und stimmt dem zu !


LG.Co.

Beitrag von isaolemerle 01.04.10 - 10:59 Uhr

Ich habe einen, mein Mann auch, für uns ist das kein Problem - ob ich meinen Kindern Organe entnehmen lassen würde, weiß ich nicht - den Gedanken finde ich viel schlimmer.
Und das, obwohl meine Tochter als Neugeborenes selbst Herzteile von einem toten Baby bekommen hat.
LG Isa

Beitrag von stemirie 01.04.10 - 11:16 Uhr

Hallo,

ja hab ich - schon seit 15 Jahren!!

LG

Beitrag von crumblemonster 01.04.10 - 12:05 Uhr

Hallo,

ich habe keinen. Ich habe Bedenken, daß, wenn ich 'halbtot' irgendwo liege, man sich nicht die Mühe macht, mich 'zusammenzuflicken', sondern lieber als Organspender nutzt. Sicherlich ist das Blödsinn, aber ich kann diese Bedenken nicht 'wegschieben'.

Allerdings wissen mein Mann und meine Eltern, daß, wenn ich tot bin (bzw. nur durch Maschinen künstlich am Leben gehalten werden), man mich komplett 'zerflücken' darf und alles nehmen kann, was 'brauchbar' ist.

LG

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