*MUTMACHPOSTING*..... für alle mit Zahnarzt-Angst

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von mudda 01.04.10 - 08:22 Uhr

Hallo

hier nun mal mein "Bericht" von meiner Zahn OP.
Nun sind ja schon 8 Tage seitdem vergangen und alles ist super.

Letzten MIttwoch, am 24. März um 11 Uhr war der Termin. Boah war ich nervös, Ich hab gezittert und wollte am liebsten schreiend weglaufen. Mein Mann hat mich hingefahren aber dort war ich dann alleine. Die 10 Minuten Wartezeit im Wartezimmer kamen mir einerseits wie eine Ewigkeit vor andererseits auch viel zu kurz. Dann der Aufruf ich solle doch bitte mitkommen. Kurzes Aufklärungsgespräch mit dem Narkosearzt dann gings schon ab in den Stuhl. Schnell war der Zugang im Handrücken gelegt und die LmaA Spritze wirkte. MMir wurde ein wenig schwindelig und ich machte deshalb die Augen zu. Der Arzt meinte dann "Frau XXX noch nicht schlafen. ;-) " Dann kam die operierende Ärztin und setzte sich schon zu mir, in dem Moment begann auch schon die "echte" Narkose. Daas letzte was ich noch weiß, war, das ich zur Ärztin gesagt hab " Noch nicht anfangen ich bin noch da" .... #klatsch

Dann ward es dunkel ;-)

Als es wieder hell wurde, oder sagen wir heller.. redete der Narkosearzt zwar mit mir aber ich hab keinen Schimmer mehr was er gesagt hat.
Kurz darauf hat er mir dann in den AUfwachraum geholfen und da sa ß ich dann eine viertel Stunde ca. Ich hatte Tupfer oder sowas im Mund wo ich immer mal vorsichtig drauf beißen sollte. War ein komisches Gefühl im Mund. Nebenbei noch immer leicht schwindelig eine SMS an meine Mama geschickt das sie mich jetzt holen kann.

Kreislaufmäßig ging das alles soweit auch Schmerzen hatte ich keine. Es wurde ja zusätzlich zur Vollnarkose noch eine örtliche Betäubung gemacht.
Zu Hause angekommen gleich Kühlakkus drauf und ab ins Bett ausruhen.
Ich hatte so einen HUnger aber durfte erst was essen als die örtliche betäubung weg war, was ganze 6 Stunden gedauert hat.
Ich hab vorsichtshalber die ersten drei tage alle 6 Stunden eine Ibu 600 genommen damit gar nicht erst Schmerzen auftreten und Antibiotika musste ich ja eh nehmen.
Das Verhältnis Tabletten zu Mahlzeiten stand anfangs 3 zu 7...für die Tabletten :-(
Hab die ersten beiden Tage nur Babybrei gegessen und stilles Wasser getrunken, ab dem 4. Tag hab ich langsam angefangen mir selber was zu kochen und dann eben immer durch den Mixer zu hauen.
Gestern gab es das erste Mal wieder Pizza :-) Das war schööööön. Und wegen dem AB hab ich keinerlei Milchprodukte essen dürfen, das geht seit vorgestern abend wieder und da hab ich mir auch das erste Eis gegönnt. War das lecker ;-)

Schmerzen hab ich eigentlich nie wirklich gehabt. Das die ein oder andere Lücke mal muckert war klar und prim aauszuhalten, hab zur besseren Wundheilung zusätzlich Arnica genommen. Hat super geholfen. Gekühlt hab ich nicht durchgängig aber immer wieder, ab dem 4. tag gar nicht mehr. Backen waren nur etwas geschwollen fühlten sich aber dicker an als sie waren. Blau wurde nichts.

Gestern kamen die Fäden raus und seitdem geht es immer besser. Das Spannen ist weg und die Wunden sehen lt ZÄ sehr gut aus.

Zähneputzen ist noch ein wenig schwieirg aber hab eine nextra weiche Zahnbürste geholt ( in der Apo) damit gehts ganz gut.

Fazit: Dafür das mir 6 Zähne entfernt wurden fühl ich mich super, ab und an meckert die Lücke rum wo sie etwas tiefer "graben" mussten aber alles ohne Schmerzmittel prima aushaltbar. Diese hab ich auch am Montag abgesetzt und seitdem nie mehr benötigt.

Auf jeden Fall pass ich jetzt besser auf meine Zähne auf aber die Angst vorm Zahnarzt werd ich wohl nie verlieren befürchte ich.

VG

die zahnlose mudda

Beitrag von tauchmaus01 01.04.10 - 09:23 Uhr

Ich hatte auch so eine Zahnop durch.
War in einer Zahnklinik. 3 Weisheitszähne raus und sonst noch ein wenig hier und da.
Bekam vor der Op eine LMAA Tablette und dann war mir echt alles egal.
OP dauert ein paar Stunden, ich blieb dann eine Nacht noch da und hab mich da ausgeschlafen.
Man wird ja so zugedröhnt da tut einem erst mal echt nichts mehr weh.

Wurde Deine OP- Narkose übernommen von der Kasse?
Mona

Beitrag von mudda 01.04.10 - 09:32 Uhr

Hallo Mona

nein, die Vollnarkose hab ich selbst bezahlt. Anders hätt eich mich an die OP nicht rangewagt. Die wollten das unter örtlicher Btäubung machen...nicht mit mir. Das hätte ich nie überlebt.

VG

mudda

Beitrag von fruehchenomi 01.04.10 - 17:19 Uhr

Doch - man kanns überleben ! Ich hatte wg meines Übergewichts fast noch mehr Schiß vor der Nakose wie vorm Zahnarzt. Und ich bin ein grauenhafter Schißhase.
Also rein in den Stuhl (auch schweißnass) eingespritzt einmal rundrum, Mund auf und dann wurden mir 3 Brücken abgebaut und 6 Zähne gezogen.
Es war KEIN Spaziergang, aber ich hatte ne ganz liebe Zahnärztin (bekam sogar feuchtes kühles Frottee auf die Stirn - mit kleiner Pause ) und ich ließ mich dann abholen und legte mich hin daheim, aber ich brauchte abends nur noch 2 Schmerztabletten und dann war schon Ruhe, obwohl ich auch den Mund voller Fäden hatte usw.
Die Narkose soll ja auch noch ziemlich teuer sein und mich kosten meine neue Beißwerkzeuge schon genug.
Aber nun bin ich fertig (hatte noch zwei nette Parodontosebehandlungen auch noch) Mir reichts auch für ne Weile.
LG Moni