Verdacht auf Knochenkrebs bei 5-jähriger Hündin

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Beitrag von cindy84 01.04.10 - 08:40 Uhr

Hallo,

bei meiner Hündin (Labrador) besteht Verdacht auf Knochenkrebs, ich muss am Dienstag einen Röntgentermin, ich bin total fertig, ich hoffe dass sich was anderes bei der Untersuchung rausstellt.
Wer hatte sowas auch schon?

LG Tami

Beitrag von booo 01.04.10 - 09:30 Uhr

Ich kenne ein paar Fälle. Es gibt eine OP Methode, bei der ein Teil Knochen entfernt und durch ein sagen wir Metalstück erstezt wird, die ich persönlich aber nicht machen würde. Eine Hintergliedmaße würde ich eher amputieren lassen, bei einem großen Hund vorne müsste man abwägen. Ist nichts zu amchen, schmerzfrei halten solange er noch Lebensqualität hat.

Hört sich nun alles hart an, aber leider ist Knochenkrebs sehr agressiv.


Wo genau liegt denn der Verdacht? Am Bein? Vorne, hinten?

Beitrag von cindy84 01.04.10 - 09:42 Uhr

Hallo,

danke für deine Antwort, ich möchte auf keinen Fall, dass mein Hund leidet.
Der Verdacht besteht hinten rechts.

LG

Beitrag von booo 01.04.10 - 09:53 Uhr

Auf jeden Fall erstmal das Röntgenergebnis abwarten und notfalls zu einem Chirurgen gehen und dir ne 2. Meinung einholen.

Wenn du dich belesen willst (leider viel Fachgesimpel), schau mal hier: Das ist die OP, bei der man nur den Tumor entfernt.
(Keine Angst, ohne Bilder)

http://www.tierklinik-hach.de/wissenswertes/osteosarkom-beim-hund.htm

Oder du googlest mal nach -Osteosarkom Hund-

Ich persönlich würde diese OP aber nicht machen, sondern eher das Bein amputieren wenn sich der Verdacht bestätigt und zu weit fortgeschritten ist. Chemo soll auch gut helfen, wenn sich noch keine Methastasen gebildet haben, damit ahbe ich aber keine Erfahrung.

Mit fehlendem Hinterbein können Hunde sehr gut leben, lediglich vorne kann es bei großen Hunden ein Problem geben.

ABER, jetzt warte erstmal ab, evtl hat er einfach auch "nur" HD oder Arthrose oder oder oder...

Also, nicht die Pferde scheu machen. Wenn du das Ergebnis hast, nehm dir paar Tage und denk drüber nach und hol dir ne 2. oder gar 3. Meinung ein.

Beitrag von cindy84 01.04.10 - 13:30 Uhr

Vielen Dank für deine Mühe #herzlich

LG

Beitrag von joy1975 01.04.10 - 10:30 Uhr

Erstmal mein volles Mitgefühl. Ich habe letztes Jahr meinen Pastor Mallorquin Rüden wegen Knochenkrebs einschläfern lassen. Nach der Diagnose hatte er noch circa 6mon. (mit Schmerzmitteln), dann ging es nicht mehr.
Er war circa 9 Jahre alt, aber noch total fit. Wäre der Krebs nicht gewesen, er hätte noch lange gelebt.
Es war im Vorderlauf und er ist ein sehr schwerer Hund, weshalb wir uns gegen eine Amputation entschieden haben. Es hätte dem Hund zuviel Lebensqualität geraubt.

Beitrag von cindy84 01.04.10 - 13:23 Uhr

Hallo,

danke für deine liebe Antwort, das tut mir sehr leid, ich hoffe ja immernoch, dass sich der Verdacht nicht bestätigt.
Alles Gute

LG

Beitrag von gewitterhexx 01.04.10 - 11:32 Uhr

Hallo,

ich mußte vor 3 Jahren meinen 11,5-jährigen DSH-Rüden einschläfern lassen.
Der Knochenkrebs hatte Knochen zwischen den Augen aufgelöst und neuer Knochen hatte sich darüber gebildet.
Meine TÄ hatte schon den Verdacht, das CT hat es dann bestätigt. Wir haben ihn nicht mehr wach werden lassen#heul.

LG
Petra

Beitrag von cindy84 01.04.10 - 14:24 Uhr

Hallo Petra,

oje das hört sich ja wirklich schrecklich an, aber dann habt ihr sicherlich das Beste für ihn getan #herzlich

LG

Beitrag von minimoeller 01.04.10 - 11:53 Uhr

Hallo liebe Tami!

Oh, das tut mir wirklich sehr leid. Unser Labbi ist auch mit 6 jahren an Knochenkrebs gestorben. :-(

Leider kann ich Dir aus meinen Erfahrungen nicht viel Hoffnung machen. Von der Diagnose bis zur Einschläferung sind nur knapp 8 Wochen vergangen. Knochenkrebs ist häufig bei Labbis und besonders die braunen scheinen dafür empfänglich zu sein. Diese Krebsart ist sehr agressiv.

Wir haben damal auch alles versucht, um unseren Liebling noch länger bei uns zu haben, aber im endeffekt hat es alles nicht viel gebracht. Nur seeeeehr viel Geld und Nerven gekostet. Heute würde ich all diese Behandlungsmaßnahmen ablehnen und meinem Hund einen schmerzfreien und entspannten Lebensabend ermöglichen.

Trotzdem wünsche ich Dir alles Gute und drücke die Daumen, dass vielleicht doch noch alles Gut wird.

LG

Beitrag von cindy84 01.04.10 - 13:29 Uhr

Hallo,

vielen Dank für deine Antwort, oje ich hab so eine Angst meinen Liebling zu verlieren, ich bin im Moment auch noch schwanger und habe sowieso schon total viele Probleme(in dieser ss) und jetzt das.
Ich hoffe nur, dass sich der Verdacht nicht bestätigt, es würde uns allen das Herz brechen, vor allem meine kleine Tochter liebt ihre Cindy so.
Ich möchte auf keinen Fall, dass Cindy leidet...werde wenn es so sein sollte alles dafür tun, dass sie schmerzfrei ist und wenn dass dann heißt dass ich sie gehen lassen muss, werd ich auch das tun.
Das mit deinem Hund tut mir sehr Leid, das war bestimmt sehr hart. Ich wünsche dir alles Gute#herzlich

GlG