Meine Hebi sagt ...

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von brille09 01.04.10 - 09:41 Uhr

Hallo zusammen,

ich hab zwar noch kein Kind, bin in der 30. SSW und warte noch geduldig :-D, war aber gestern wieder im GVK und da gings ums Thema "Stillen". Ich war echt froh über das, was die Hebamme dazu gesagt hat. Sie kommt mir recht "bodenständig" und mit gesundem Menschenverstand vor. Mich hats ziemlich beruhigt und deshalb möcht ich euch mal teilhaben lassen.

Zuerst gabs natürlich das allgemeine Zeugs über Anlegen, usw. Ok, ich wusste es noch nicht, ihr wahrscheinlich alle schon. Interessant fand ich das Thema Stillprobleme. Sie meinte, es sei durchaus nicht sooo selten, dass Kinder am Anfang nicht genug erwischen und noch häufiger ist es, dass sich die Mütter Sorgen machten, es würde nicht genug bekommen. Dagegen meinte sie als Abhilfe: Danach ein Fläschchen geben. Wenn es dann nur 10-20 mg trinkt, dann war es satt und nuckelt nur so dahin. Auch kann man, wenn das Kind sehr oft an die Brust will, zufüttern. Das bietet sich besonders abends an, wenn man einfach mal ein paar Stunden Schlaf braucht oder auch wenn die Brustwarzen rebellieren. Sie meinte, so 3-4 Stunden ohne Nuckelei wirkt da schon oft Wunder.

Natürlich ging sie drauf ein, dass die Kinder dann ja evtl. die Brust nicht mehr mögen oder so. Aber sie meinte, sie hätte in ihrer ganzen Zeit als Hebamme noch kein "saugverwirrtes" Kind gesehen. Klar, wenn man nach jeder Mahlzeit noch hinterher ein Fläschchen gibt, ist es Quatsch, weil sich die Kleinen dann denken, warum soll ich mich anstrengend, wenns nachher "leichte Kost" gibt? Aber zwischendurch ist gegen Zufüttern nichts einzuwenden. Wichtig sei, keinen Stress zu entwickeln und sich nicht durch 1000 "das darf man", "das darf man nicht" unter Druck zu setzen.

Ach ja, zum Thema 1er und Pre-Nahrung meinte sie auch noch: Die 1er sei frühestens ab Zufütteralter geeignet, es sei nur eine EU-Richtlinie, die erlaubt, "ab Geburt" zu schreiben. Tatsächlich überfüttert man die Kinder dadurch aber. Anfangs also dringend Pre. Wenn man dann so ab 3-4 Monaten das Gefühl hat, sie kämen in der Nacht zu häufig um zu trinken, kann man die letzte Mahlzeit aber gern durch 1er ersetzen. Kleiner Trick, dass sie mal länger satt sind und durch eine 1er werden sie nicht gleich zu dick. Aber halt nicht die ganze Zeit.

Beitrag von widowwadman 01.04.10 - 09:52 Uhr

Und genau deshalb sollte man eher auf ne Stillberatung als auf die Hebi hoeren.

Beitrag von brille09 01.04.10 - 09:55 Uhr

Ach, ich vergaß zu schreiben, meine Hebi hat diese zweijährige Ausbildung zur Stillberaterin gemacht. Man geht mittlerweile wohl wieder dazu über, nicht alles so streng zu sehen. Eben grad, weil sich so viele Frauen unter Druck setzen lassen. Und das ist Gift für die Milchbildung. Übrigens gilt das gleiche auch für Schreibabys. Da ist es auch so, "(fast) alles erlaubt, was die Situation erleichtert".

Beitrag von waffelchen 01.04.10 - 09:58 Uhr

Klar soll man sich nicht unter Druck setzen lassen, aber Zufüttern ist wirklich Blödsinn und nur weil sie noch keine saugverwirrten Kinder gesehen hat, heißt das nicht das es die nicht in Massen gibt.

Beitrag von taewaka 01.04.10 - 23:33 Uhr

sorry brille,

aber wenn deine hebamme eine stillberaterinnen ausbildung hat, dann pin mir doch bitte mal welche.

und scheinbar hast du diesen quatsch auch noch gefressen.

sie hat euch vollkommen falsch informiert und das auch noch mit der fadenscheinigen begründung "es nicht so streng zu nehmen".

diese frau hat keine ahnung und mir geht hier gerade echt die hutschnur hoch.

es ist das eine, situationsangemessen z.b. bei stillschwierigkeiten vorzugehen.
es ist das andere maßnahmen als angemessen anzupreisen die schlicht und ergreifend zu stillschwierigkeiten führen.

wenn sie in ihrer ganzen zeit als hebamme keine saugverwirrten kinder gesehen hat, dann hat sie schlicht und ergreifend KEINE AHNUNG.

oh man, ich rege mich jetzt mal nicht weiter auf.
hoffe, dass du deine "infos" nur hier im forum weiter gegeben hast und nicht jungen müttern solchen mist als solide infos weitergeben hast.

Beitrag von waffelchen 01.04.10 - 09:57 Uhr

So ein RIESEN Quatschkram was die da geredet hat.

Beitrag von coconutkiss169 01.04.10 - 14:02 Uhr

#pro

Beitrag von sharlely 01.04.10 - 10:01 Uhr

Hallo,

ist ja alles sehr interessant, aber man sollte nicht alle Babies über einen Kamm scheren! ;-)

Bei unserer Kleinen haben wir es so gemacht wie du schreibst, also auch mal die Flasche gegeben.
Ende vom Lied: Nach acht Wochen war das Stillen für uns beendet. Obwohl ich sie nur mit MuMilch zugefüttert habe.
Würd ich nie wieder machen.... Das nächste Mal wird Vollgestillt oder gar nicht. #cool

Wir haben auch mit zehn Wochen die 1 er Milch gegeben, weil unser Baby nicht mehr zugenommen hat, sondern Gewicht verloren hat. Und das nicht wenig.

In der Theorie sieht vieles anders aus, als in der "Praxis". Da können dir soviele Leute Tipp`s geben, am Ende ist doch alles anders und man macht es dann doch anders.

LG S.

Beitrag von brille09 01.04.10 - 10:04 Uhr

Ohje, ich seh schon, ich bin wieder im falschen Forum gelandet. Klar, wenn hier lauter Supermütter sind, bei denen alles klappt (oder die jetzt in der Nachschau meinen, alles wär super gewesen), dann ist es natürlich Quatsch.

Die Hebi ist übrigens knappe 50 (geschätzt, jetzt mal), arbeitet am LKH in Salzburg, wo es jährlich 2000 Babys gibt, dementsprechend glaub ich schon, dass sie einige Babys gesehen hat und die Wahrscheinlichkeit, dass wenn "sie noch keine saugverwirrten Kinder gesehen hat es dann doch tausende gibt" halte ich für gering. Ausschließen kann mans nicht.

Aber wisst ihr was, mir ist lieber, ich fütter zu und kann dann vllt. stillen als ich bin nach ner Woche komplett entnervt und lass es dann bzw. lieg mit offenen Brustwarzen rum. Und wenn das Baby nach der Flasche die Brust wirklich nicht mehr nimmt, na gut, dann sollte es eben nicht sein.

Beitrag von widowwadman 01.04.10 - 10:12 Uhr

Offene Brustwarzen haben was mit der Anlegetechnik zu tun und nicht mit der Stillhaeufigkeit. Haeufiges anlegen am Anfang ist wichtig um die Milchbildung anzuregen.

Wieviele Kinder hat die Hebi selbst gestillt und wie lange?

Beitrag von schwilis1 01.04.10 - 10:14 Uhr

weisst du was für ein Geschäft Nestle und hipp und Co machen dank solcher aussagen auch wenn es gar nicht nötig gewesen wäre zuzufüttern?

ich bin nicht schizophren aber fakt ist dass die produzenten von der Milch ärzte, hebammen etc sponsern, ungefragt proben verteilen, halbwahrheiten in die welt setzen...

:) wirklich ich leide nicht unter verfolgungswahn...:)

Beitrag von brautjungfer 01.04.10 - 10:18 Uhr

richtig und man sollte Kliniken verbieten Neugeborenen einfach die Milchflasche in den Mund zu drücken ohne die Eltern zu fragen. DAS ist mir bei meinem zweiten Kind passiert und das ist in der Klinik kein Einzelfall.
die Klinik hat uns auch zum letzen mal gesehen.

Beitrag von xyz74 01.04.10 - 10:16 Uhr

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Ohje, ich seh schon, ich bin wieder im falschen Forum gelandet. Klar, wenn hier lauter Supermütter sind, bei denen alles klappt (oder die jetzt in der Nachschau meinen, alles wär super gewesen), dann ist es natürlich Quatsch.
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Bei mir hat anfangs gar nichts geklappt, trotzdem hab ich weitergestillt.
In der Arbeitswelt nennt man das wohl "Training on the job" oder "learning by doing".
Komisch das scheinbar jede(r) meint Stillen MUSS sofort 100% klappen aber im JOb gesteht man sich eine Probezeit vo 6 Monaten zu und auch so was wie eine Einarbeitungszeit.
Warum also denken also beim Mama-Job schon von anfang an darüber nach wie sie am Besten versagen (können)?
In der bezahlten Arbeitswelt würde sich kaum einer so eine Denkweise leisten.

Schon seltsam, dass die Menschen sich zugestehen so ziemlich alles mit der Zeit zu lernen, nur das Eltern-sein wollen sie von Anfang an perfekt beherrschen.

Beitrag von mini-wini 01.04.10 - 10:24 Uhr

Hallo brille09,

finge deinen Beitrag sehr interessant, wobei ich das auch anders sehe. Will dich aber trotzdem nicht angreifen.
Wollte dir trotzdem mal erzählen wie´s mir so mit dem stillen ging. Meine Maus ist jetzt 14 Wochen alt und ich stille voll. Habe auch noch nie zugefüttert. Als ich schwanger war hab ich mir auch immer viele Gedanken übers stillen gemacht und wollte eigentlich gar nicht stillen. Dachte immer Fläschchen ist doch viel einfacher. Als ich dann entbunden hatte und die kleine Maus im Arm hatte, dachte ich mir ich kanns ja mal versuchen mit dem stillen, wenns mir nicht gefällt kann ich immer noch aufhören. Dann folgten wirklich 3 - 4 sehr harte Nächte, weil die Milch noch nicht einschoß und die Maus vor hunger nur geschriehen hat. Habe durchgehalten und alle Stunde angelegt. Als nach 3 Tagen die Milch kam wurde die kleine endlich satt aber ich hatte bereits Wunde Brustwarzen, und ich kann dir sagen das sind höllische Schmerzen. Habe beim Stillen geweint vor schmerzen. Meine Hebi hat mir gut geholfen, mit Tipps und netten Worten. (ich hab öfter übers abstillen nachgedacht).
Fazit: Heute nach 14 Wochen stillen, kann ich dir nur den Tipp geben, denn meine Hebi mir immer gab.
Sie sagte, das Stillen wird erst nach 8 Wochen schön und auch erst ab da kann man selber übers stillen urteilen. Ich hab 8 Wochen durchgehalten (harte 8 Wochen) aber ich stille immer noch, jetzt ganz ohne schmerzen, ohne Probleme und finds einfach nur klasse, dass ich meine Maus so einfach (ohne Fläschchen anrühren) und billig satt bekomme.
Denk bitte nicht soviel übers zufüttern und über Probleme nach, das wird schon werden, das ist die natürlichste Sache der Welt. Und warum solltest du so dringend zufüttern wenns doch auch ohne geht.

Wünsch dir ganz viel Spaß mit deinem Baby und viel Spaß beim Stillen.
Alles Gute.

Beitrag von 20girli 01.04.10 - 13:53 Uhr

Hi,

bei mir kam der Milcheinschuss erst am 5 Tag...aber dafür ist die Vormilch da...das hilft den kleinen die Hungern nicht wirklich.
Sie weinen vielleicht auch viel weil sie das nicht gewöhnt sind...im Bauch werden sie durchgehend Sattgehalten...sind sie auf der Welt müssen sie das Gefühl für Hunger kennenlernen und das Vertrauen entwickeln das es auch was gibt...das geht am besten mit Stillen weil das auch einfach schneller geht.

Prima das du so durchgehalten hast...ich hatte die ersten 3 Moante auch nur schwer...aber danach...es ist das einfachste schönste was es gibt...später wenn sie älter sind..ist es so einfach sie zu beruhigen. Mit Stillen kriegt man alles hin ;-)

Lg Kerstin

Beitrag von lissi83 01.04.10 - 11:05 Uhr

Mit offenen Brustwarze liegt man nur dann rum, wenn man falsch anlegt und nicht wenn das Kind oft Stillen möchte!

Häufig und vor allem nach Bedarf stillen, ist sehr wichtig für die Milchbuldung und für die Menge der Milch! Füttert man zu, wird alles nur durcheinander gebracht. Die Nachfrage regelt das Angebot! Solche Aktionen, bringen dann Stillprobleme! Und vor allem am Abend, kann es normal sein, dass Kinder sehr oft und kurz hintereinander STillen möchten, das hat dann aber rein garnix damit zu tun dass sie nicht satt werden! Und wenn diese Hebamme solche halben Sachen erzählt, werden junge Mütter genau in SOLCHEN Momenten unsicher und greifen zur Flasche! Man sollte wenn dann aber vernünftig informiert sein. Es geht dabei z.B. ums Clusterfeeding oder auch Lagerfeuerstillen! Hat sie davon auch was erzählt? Da kann ne Flasche hinterher auch nicht viel bringen oder sogar zu noch mehr Problemen führen!

Nur weil deine Hebi um die 50 ist, heisst das nicht, dass sie am besten bescheid weiß! Eher im Gegenteil! Viele ältere Hebis geben noch genau DAS weiter, was sie vor Jahrzehnten gelernt haben während ihrer Ausbildung...auch wenn sie irgendwelche Fortbildungen besucht haben!

Wundert es dich denn nicht ein klein wenig, dass so viele hier sagen, dass es nicht so ganz hinkommt was deine Hebi erzählt hat? Wenn jetzt nur einer dagegen sprechen würde, ok....aber so viele hier weisen auf andere tatsachen hin...würde mich jetzt stutzig machen...!


Naja jeder macht es wie er möchte! Blöd nur wenn Hebammen dann solche halben Sachen weitergeben!
Ist sicher nicht alles falsch sie gesagt hat aber nur die Ansätze kann man gebrauchen!

Wage doch den Schritt und setze dich mal mit einer Stillberaterin zusammen (la leche liga z.B.) Nur so zum Vergleich!


lg

Beitrag von susasummer 01.04.10 - 11:07 Uhr

Wenn dein baby richtig angelegt wird,hast du doch keine offenen BW.
Ich kann dir echt nur den tipp geben,dich besser zu informieren.Nicht,das du später enttäuscht bist.
lg Julia

Beitrag von nisivogel2604 01.04.10 - 13:29 Uhr

Wie lange bleiben die Babys denn in der Klinik? Im Schnitt 2-3 tage. Da kann sie doch noch gar keine Saugverwirrung dran ausmachen an dem bisschen Zeit.

Und das hat auch nichts mit Supermutti sein zu tun.

Stillen ist am Anfang echt Arbeit. Alles muss sich einspielen. Mit den suoer dussligen Tricks dieser Hebamme steuerst du da total gegen.

Beitrag von 20girli 01.04.10 - 13:49 Uhr

Hier ist niemand eine Super Mutter...und dein Hebi hat noch keine Saugverwirrten Babys gesehen weil die dann schon längst zu Hause sind. Das passiert nicht immer von heute auf morgen...deshalb wird es meist auch nicht annerkannt das es von Flasche geben ist...sondern anderen Gründen zugesprochen...Stress.- zu wenig Muttermilch....Mutter hat keine Zeit. ...etc...dabei ist aber eigentlich die Flasche der Auslöser.

Entweder Stillen oder Flasche...beides geht nicht...außer man nimmt die Flasche wirklich NUR für den Notfall - aber meist wollen das die kleinen dann gar nicht :-)


Wenn du deinem älteren KInd - über 3 jahre alt...jeden Tag möhren vorsetzt - obwohl es keine Möhren mag...ich versichere dir...es dauert nur ein paar Tage dann ißt dein Kind möhren...genauso ist es mit der Flasche ...und hat es den dreh erst einmal raus...wie schön leicht das geht...dann ist Stillen ade ...

lG Kerstin

Beitrag von schullek 01.04.10 - 14:17 Uhr

wenn du das alles so siehst, dann mach es so. aber dann jammer auch später nichrt rum. punkt.

der unterschied zwischen den müttenr hier, die dir antworten und dir ist: die haben stillerfahrung und du nicht. so einfach ist das. ich habe eine sehr lange stillerfahrung, berate auch stillmütter, kennen sehr viele stillmütter und glaube tatsächlich einiges zu wissen.

wenn es dir ein entspanntes gefühl gibt zu wissen, du kannst flasche geben nach dem stillen dann ist das ok. aber du solltest dir im klaren darüber sein, dass es sehr wohl zu problemen kommen kann. sauverwirrung, deine milchproduktion pendelt sich nicht ein... ich hätte keinen bock auf derartigen selbstproduzierten stress.

eine supermutter: wieso? weil sie anderer meinung sind als du? wenn das einen zur supermutter qualifiziert, dann sind wir alle welche. ich hatte anstrengende zeiten in der stillzeit und weniger anstrengende, da brauche ich mir nichts schönreden.

und meinst du tatsächlich mit ab und an mal die flasche geben kannst du offene brustwarzen vermeiden? na dann viel glück!

lg

ach ja: sehr gut geschrieben ist dieses buch:

"das handbuch für die stillende mutter"

Beitrag von marysa1705 01.04.10 - 17:42 Uhr

*unterschreib*

Beitrag von jumarie1982 01.04.10 - 18:00 Uhr

#pro
sehr schön!

Beitrag von noname83 01.04.10 - 19:48 Uhr

Hallo,
ich finde deinen Tipp super,ich werde es das nächste Mal so machen. Ich nach kurzer Zeit aufgehört zu stillen,weils alles zuviel war und mein Kleiner nicht trinken konnte.Ich würde das nächste Mal auch zufüttern,geht auch ohne flasch. Einfach Mumi abpumpen und in Kühlschrank udn der Papa kann das beid er nächsten Mahzeit mit ner Spritze geben, klappt super,dauert nur etwas,aber die Mama darf sich auch mal erholen und zumindest einmal am Tga länger als 3std schlafen. Stillen erschöpft und jeder muss mal Kraft tanken,damit er 100%geben kann.

Alles GUte dir

Beitrag von schwilis1 01.04.10 - 10:11 Uhr

mit dem post ist man wahrschienlich in so ziemlich jedem Forum falsch. :)
Ich halt es persoenlich auch für den Falschen Weg. mein kleiner hätte noch nicht mal ne Flasche genommen und ich habe mir oft sorgen gemacht. sehr oft.er hatte sogar kurzfristig abgenommen. Was alles nicht an der Milchmenge lag (er verträgt keine kuhmilch, die ich getrunken hatte)
naja und zum thema länger schlafen... idealerweise ist man in einer Partnerschaft und dann kann der Partner mal ein weilchen spazieren gehn, oder man hat freunde die sich das Kind krallen. oder man macht es wie ich die ersten 14 wochen vom leben von meinem Sohn... hat er ein mittagsschläfchen gemacht lag mama aber unter garantie daneben und hat mitgeschlafen.

ein Baby kriegt aufjedenfall genug wenn man es machen lässt,nicht auf die Uhr schaut.

Wo ich dir recht gebe, ist die sache mit dem Stress und sich unter Druck setzen. Aber da braucht man Zuspruch von außen, und wenn man zum 20. Mal hoert dass es dem Kind gut geht, irgndwann platzt der Knoten.
und alle ist wieder gut, bis zum nächsten schub und den nächsten sorgen... :)

Beitrag von xyz74 01.04.10 - 10:20 Uhr

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Natürlich ging sie drauf ein, dass die Kinder dann ja evtl. die Brust nicht mehr mögen oder so. Aber sie meinte, sie hätte in ihrer ganzen Zeit als Hebamme noch kein "saugverwirrtes" Kind gesehen.
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Weißt Du nur weil ICH etwas nicht erlebt habe, heißt das nicht, dass es das nicht gibt.

Mein Sohn und alle Kinder in meinem Freundeskreis haben das erste Jahr überlebt.Sollen wir deshalb anfangen zu leugnen, dass es den plötzlichen Säuglingstod gibt?