Umschulung - ab wann Unterstützung?

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Beitrag von schokokeksi 01.04.10 - 11:49 Uhr

Hallo ihr Lieben,
ich hoffe hier jemanden zu finden der sich ein bisschen auskennt oder selbst schon die Erfahrung mit einer Umschulung gemacht hat. Ab wann wird sowas bezahlt oder teilweise unterstützt?

Bitte nur ernstgemeinte Rückmeldung ;-) ist nicht bös gemeint, aber oftmals lese ich bei vielen Anderen nur schlaue Sprüche :-(
Daher wäre ich für konstruktive Antworten echt dankabr.

#herzlich schokokeksi

Beitrag von vwpassat 01.04.10 - 11:52 Uhr

Besitzt Du bereits eine abgeschlossene Ausbildung?

Wenn ja, bist Du krank bzw. kannst Du in dem Beruf nicht mehr arbeiten aus gesundheitlichen Gründen?


Ein paar mehr Infos und Dir wird auch geholfen und lass den Unsinn vonwegen nur ernstgemeinte Rückmeldung.

Beitrag von schokokeksi 01.04.10 - 11:59 Uhr

Es geht nicht um mich, aber die betroffene Person hat
- keine abgeschlossene Ausbildung
- abgebrochenes Studium
- daher nur Abitur
- gesundheitlich keine Probleme
- ab dem 01.05. arbeitslos
- Gespräch bei der Arbeitsagentur folgt

Aber wenn man vorher schon ein paar Info's bekommt, ist man besser vorbereitet.

Ich habe das ernst gemeint, mit den Rückmeldung und ich finde das auch legitim. Ich habe bei so vielen Personen gesehen das ganz schnell drauf gehauen wird.

So ist es doch jetzt klasse. Frag gestellt, klare Antwort bekommen ;-)

Beitrag von vwpassat 01.04.10 - 12:03 Uhr

Meines Wissens kann derjenige dann eigentlich nur eine richtige Ausbildung machen, Umschulungen sind doch im Normalfall dafür gedacht, jemandem bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verschaffen, wenn der erlernte Beruf keinerlei Perspektive bietet bzw. man diesen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann.

Beitrag von vwpassat 01.04.10 - 12:04 Uhr

Ach und noch ein Tipp:

Selbst aktiv werden und eine Ausbildung suchen und nicht auf die Arbeitsagentur hoffen. Behördenmühlen mahlen langsam.

Beitrag von schokokeksi 01.04.10 - 12:07 Uhr

Das auf jedenfall. Problem ist nur, eine Ausbildung ist nicht finanzierbar bzw. von dem Ausbildungsgehalt ist es unmöglich zu leben. Daher hatte ich auf Unterstützung gehofft. Was nicht heißt, das selber nichts getan wird. Im Gegenteil! Zum Amt zu gehen wäre der letzte Schritt.

Beitrag von vwpassat 01.04.10 - 12:11 Uhr

Weniger als ALGII geht nicht.

Also Grundsicherung bekommt derjenige auch, wenn das Ausbildungsgehalt zu niedrig ist.

Beitrag von windsbraut69 01.04.10 - 12:13 Uhr

Neenee, wenn er eine förderungsfähige Ausbildung (BAB) macht und aus persönlichen Gründen keine Förderung bekommt, gibt es kein ALGII!

Beitrag von vwpassat 01.04.10 - 12:22 Uhr

Ausnahmen gibt es.

Aber ganz ohne steht keiner da. Zumal man ja gar nicht weiß, ob z.B. hier noch die Eltern verantwortlich sind, etc..

So tief wollt ich aber nicht forschen.

Beitrag von schokokeksi 01.04.10 - 12:26 Uhr

Ist kein Problem, frag ruhig. Ich frag ja auch nach Hilfe :-)
Nein die Eltern sind nicht mehr verantwortlich, er ist 32Jahre alt. Wie gesagt Studium abgebrochen und dann einfach so verschiedene Jobs gehabt. Aber es geht halt nicht so weiter. Auch nicht im Hinblick auf Familie. Da muss dringend eine Sicherheite her!

Beitrag von vwpassat 01.04.10 - 12:29 Uhr

Warum schreibst Du dann nicht gleich, dass es um Deinen Freund/Mann geht?

Arbeitest Du?

Würdet Ihr es schaffen, die 2-3 Jahre hauptsächlich von Deinem Gehalt zu "überbrücken", damit er was anständiges lernen kann?

Beitrag von schokokeksi 01.04.10 - 12:32 Uhr

Ja es geht sich um meinen Mann und nein von meinem Gehalt können wir nicht leben. Ich bin Arzthelferin und mit dem Lohn kann man keine großen Sprünge machen. Dass ist ja das Problem.

Beitrag von windsbraut69 01.04.10 - 12:43 Uhr

Ja, aber von Deinem Lohn plus seine Ausbildungsvergütung und notfalls eben einem Nebenjob, oder?

Beitrag von vwpassat 01.04.10 - 12:45 Uhr

Hmmmm, das hättest Du viell. alles gleich im 1. Posting schreiben können.

Ist schwierig.

Hat er bzw. Ihr denn schon eine genaue Vorstellung, was er erlernen möchte?

Ich selbst habe mit Ende 20 eine Umschulung gemacht und fand das schon relativ spät bzw. anders ausgedrückt, noch älter hätt ich nicht sein wollen. Man hat ja dann auch irgendwie keine Lust auf Lernen und so.

Beitrag von schokokeksi 01.04.10 - 12:55 Uhr

Schon, aber ich denke du verstehst das man hier ein bisschen vorsichtig ist mit dem was man schreibt. Es wird leider oft was in den falschen Hals gekriegt und dann geht die Diskussion los. Meist hat das dann nichts mehr mit der eigentlichen Fragestellung zu tun. Siehe mein erstes Posting. Da ging es dann nur noch um Faulheit etc.
Würdest du als Arbeitgeber jemanden mit 32 für eine Ausbildung einstellen? Ich denke das ist fast unmöglich. Sicher ein Versuch wert, aber doch auch aussichtslos.

SCHEISSE!!!!

Beitrag von vwpassat 01.04.10 - 13:04 Uhr

Ich versteh das schon.

Was Ihr machen müsst, richtig Initiative ergreifen.

Jemand mit 32, der ernsthaft eine Ausbildung machen will, wäre mir 3 x lieber wie irgendwelche jugendlichen Rotzer, die schon mittags um 1 mit Bierflaschen durch die Stadt laufen.

Beitrag von schokokeksi 01.04.10 - 13:08 Uhr

Sehe ich genauso. Hast du einen Tip wie wir das am besten angehen sollten und in welcher Reihenfolge?

Danke für dein Hilfe #blume

Beitrag von vwpassat 01.04.10 - 13:12 Uhr

Na auf jeden Fall sollte erstmal klar sein, welche(r) Beruf in Frage kommt.

Dann selbst nach entsprechenden Firmen recherchieren und sich dort persönlich mit seinem Anliegen vorzustellen.

Beitrag von schokokeksi 01.04.10 - 13:16 Uhr

Danke für deine nette Unterstützung #herzlich

Beitrag von nele27 01.04.10 - 13:10 Uhr

Och, nicht unbedingt - mein Mann ist mit seinen 32 Jahren in der Technikerschule auch der älteste Sack unter der Sonne.

Dafür ist er der einzige, der (neben 60% Kinderbetreuung!!) schon seine Abschlussarbeit fertig hat und bereits einen Nebenjob als Techniker-Aushilfe macht ... was die 23-Jährigen nicht auf die Reihe kriegen, weil sie ja sooooo im Stress sind :-)

Ich denke es liegt an der Einstellung. Leicht ist es nicht, da gebe ich Dir Recht und ich würde auch immer sagen, in dem Alter nichts ganz neues anzufangen sondern eher auf vorhandenem aufzubauen...

LG, Nele

Beitrag von schokokeksi 01.04.10 - 13:16 Uhr

Danke für die liebe Hilfe #herzlich

Beitrag von windsbraut69 01.04.10 - 12:42 Uhr

Doch, es gibt da tatsächlich Lücken im System, aufgrund derer man in bestimmten Fällen gezwungen ist, sich selbst zu versorgen.
Da haben sich hier im Forum einige schlecht informierte Eltern in Ausbildung schon sehr gewundert.

Beitrag von schokokeksi 01.04.10 - 12:56 Uhr

Was meinst du?

Beitrag von windsbraut69 01.04.10 - 13:30 Uhr

Ich habe Rudi erläutert, dass es eben doch Fälle gibt, in denen man in einer Ausbildung weder Bafög, BAB, noch ALGII bekommt.

Da sind hier im Forum schon Leute böse auf die Nase gefallen, weil sie sich - im Gegensatz zu Euch - vorher nicht informiert haben.

LG

Beitrag von vwpassat 01.04.10 - 13:33 Uhr

Yo

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