sind mutter kind kuren IN?

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Beitrag von minniewinnie 01.04.10 - 12:52 Uhr

Hallo

ich möchte bitte das sich NIEMAND angegriffen fühlt, es soll eine ganz normale frage sein da mir etwas aufgefallen ist ;-)


über die hälfte der mütter die ich kenne waren schon zu einer mutter kind kur, oder haben eine beantragt, schreiben gerade widerspruch oder wollen zur zweiten kur fahren.

auch hier lese ich STÄNDIG von mutter kind kuren.

war das schon immer so das sooo viele eine mutter kind kur brauchen?

waren denn früher alle mütter zur kur?

fährt man nicht zur kur wenn man gesundheitlich sehr angeschlagen ist oder welchen genauen sinn haben muki kuren?

ich weiß auch nicht, heute höre ich von meiner nachbarin, die gutgelaunteste und fröhlichste person, die immer einen witz auf lager hat das sie im sommer zur mutter kind kur fährt???

ich persönlich habe noch nie an solch eine kur gedacht aber vielleicht sollte ich auch mal eine beantragen?

liegen muki kuren im trend oder sind alle mütter überlastet/überfrodert/krank?

Beitrag von sonnenstrahl1 01.04.10 - 12:56 Uhr

Hallo
Ganz ehrlich denke ich das es viele als Urlaub ansehen (nicht alle). Vor allem die, die nach einer Familienkur fragen.

Zusätzlich denke ich das die Menschen heute nicht mehr so belastbar sind und immer mehr jammern und weinen. Und dann eben total fertig sind.

LG
Jelena

und jetzt duck ich mich schon mal

Beitrag von mamavonyannick 01.04.10 - 13:02 Uhr

"Zusätzlich denke ich das die Menschen heute nicht mehr so belastbar sind und immer mehr jammern und weinen. Und dann eben total fertig sind."

Vllt ist es aber auch so, dass die Belastungen mit Arbeit und Kind heute höher sind? Ich meine wer kann heute von nur einem Gehalt leben? Viele sind darauf angewiesen, dass beide arbeiten gehen. Längere Arbeitszeiten, mehr Aufgaben, hinzu kommt evtl die Angst um den Arbeitspaltz. Alles Dinge, die auf die Gesundheit gehen. Und Kuren müssen ja nicht nur im Krankheitsfall sein sondern uU auch zur Vorbeugung.

vg, m.

Beitrag von sonnenstrahl1 01.04.10 - 13:11 Uhr

Mit Sicherheit sind die Belastungen heute nicht höher. Früher standen die Menschen (Frau wie Mann) den ganzen Tag auf dem Feld mit Kind auf dem Rücken.
Natürlich werden wir heute älter als früher aber das liegt bestimmt nicht an den Kuren sondern eher daran das die Wissenschaft immer weiter ist und es eben besser Behandlungsmöglichkeiten gibt.

Meine Mama ist auch arbeiten gegangen, hatte mich zu versorgen und hatte ihre Oma die Pflegebedürftig war. Und hatte bis heute auch noch keine Kur.

LG

Beitrag von mamavonyannick 01.04.10 - 13:22 Uhr

Von wieviel früher sprichst DU denn#schock

Deine auf dem Feld arbeitenden Leute sind dann aber mit 50 gestorben. Ne Kur hätte denen mit Sicherheit gut getan.

Beitrag von marion2 01.04.10 - 14:22 Uhr

Neeee, die auf dem Feld arbeitenden Leute sind nicht mit 50 gestorben... Ich kenne ein paar aus dieser Generation ;-) alt aber lebendig...

Das Leben insgesamt war ruhiger. Kein Telefon, wenig Termine.

Gruß Marion

Beitrag von mamavonyannick 01.04.10 - 15:03 Uhr

Mein Feld ist noch viel länger vor deinem;-)

Beitrag von schullek 01.04.10 - 15:11 Uhr

naja, von denen, die ich aus der generation kenne, ist einer mit 45, die nächste mit 58, die nächste mit 29 gestorben. hmm. also allen drieen hätten bessere medizinische versorgung, bei zweien psych. unterstützung wunder gewirkt. bei letzterer mit sicherheit mutter kind kuren.

man kann das sicher so udn so sehen.

ich glaube, die belastungen sind einfach anders geworden. die ddr generation meiner mutter musste damit zu recht kommen, sich immer alles selber schaffen zu müssen. baumateraíal gabs nicht, nur die hälfte von dem, was man essen wollte, gabs zu kaufen etc. das war stress. und von der regierung fangen wir mal nicht an. aber: sie hatten alle kaum zzukunftsängste. die arbeit war sicher, die familienzuklunft etc.
heute können die menschen das alles kaufen, reisen etc. aber die zukunfs respektive sicherung der zuklunft ist im argen. das sind die ängste, mit denen wir uns rumschlagen. nix ist mehr sicher.
das ist dann wie äpfel mit birnen vergleichen.

lg

Beitrag von snowwhite1974 01.04.10 - 13:23 Uhr

Hallo,

ich gebe Dir nicht recht, dass die Belastungen früher höher waren. Die Ansprüche an Erziehung und Förderung der Kinder waren ja auch ganz andere, die Kinder liefen eben mit und wurden "versorgt".

Gerade die von Dir angesprochenen dörflichen Gemeinschaften haben es ja auch nicht von einer Person allein (der Mutter) erwartet, sich ausschließlich ums Kind zu kümmern. Da gabs Omas, Tanten und vor allem ANDERE Kinder mit denen man das Kind alleine spielen lassen konnte.

Berufstätige Frauen haben heute tausendmal mehr Belastungen, denen sie gerecht werden müssen. Und zum Glück nimmt sich die heutige Frauengeneration es auch heraus, die Notbremse zu ziehen und nicht alles sang- und klanglos zu schlucken.

Gruß snowwhite

Beitrag von supikee 01.04.10 - 13:49 Uhr

EIN Kind zu versorgen...das geht ja noch...

Ausserdem sind wir doch alle verschieden. Deine Mutter ist vielleicht psychisch und physisch etwas robuster..

Andere kommen eben weniger klar damit...und denen darf ja nun auch geholfen werden.

Beitrag von nele27 01.04.10 - 15:29 Uhr

So ist es.

Vor 20 Jahren gab es eben viele Frauen, die 10 Jahre oder länger zu Hause blieben - und dieselben technischen Erleichterungen hatten wie wir heute. Da braucht es auch keine Kur.

Heute nimmt nicht nur die Arbeitsverdichtung zu, sondern auch psychische Krankheiten ...

LG, Nele

Beitrag von snowwhite1974 01.04.10 - 13:25 Uhr

Hallo,

mag sein, dass viele es als Urlaub ansehen. Die Krankenkassen sehen das aber defintiv nicht so, was ja auch gut ist. Und nur auf Anfrage der Mutter wird auch keinem ne Kur genehmigt, da brauchst du schon ein paar handfeste Gründe. Die diese Mütter vielleicht nicht gerade beim Kaffeeklatsch thematisieren.

Gruß snowwhite

Beitrag von nisivogel2604 01.04.10 - 13:08 Uhr

Ich kennen auch fast nur Mütter die schon eine Muki Kur gemacht haben. Zurck kamen sie alle völlig gestresst und mit richtig fiesen Infekten.

Ich werd im Leben nicht so eine Kur machen und mich solchen Bazillenlagern aussetzen.

lg

Beitrag von supikee 01.04.10 - 13:47 Uhr

Na, dann geh mal bloß nicht ins Krankenhaus....
Hygiene ist bekanntlich alles...da haben deine Bekannten wohl etwas falsch gemacht.

Beitrag von nisivogel2604 01.04.10 - 13:59 Uhr

Genau darum mache ich um Krankenhäuser einen riesen Bogen. Wenn ich mri mal überleg wie oft mein Mann stationär lag und da Rota und Noroviren umgingen die unter den Tisch gekhrt wurden vom Personal und sich da kein Arzt die Hände desinfiziert und hemmungslos 4 patienten angrabbelt (wohlgemerkt in der analgegend)ohne handschuhwechsel und so. Widerlich ist das.

Beitrag von supikee 01.04.10 - 14:55 Uhr

Jaaa, wir bekommen auf Arbeit die ganzen Einsendungen aus der Klinik....
Also das ist schon ungeheuerlich, was dort abgeht!!
Und die Ärzte bei uns streiten die Tatsachen einfach ab.

Mein Opa ist leider auch durch ne Krankenhausinfektion gestorben....
Also am besten nie so krank werden #schock

Beitrag von setija13 02.04.10 - 11:24 Uhr

ich gehöre auch zu denen, die schon 3 mal in kur waren. zweimal mit kindern und einmal nach einer krebs-op ohne kinder.
keine ahnung woher diese geschwätz immer wieder kommt von wegen, alle werden krank, magen-darm-grippe usw.
wir waren nie krank und getresst kamen wir auch nie zurück. kommt halt immer darauf an was man aus seiner kur macht.
gruß petra

Beitrag von metalmom 01.04.10 - 13:15 Uhr

Ich war vor 2,5 Jahren wegen postn. Depressionen in Mutter-Kind-Kur. Am Arsch der Welt (Goch!), Behandlungen waren für alle Frauen gleich, egal warum sie zur Kur waren, die Kinder waren ständig krank und das Programm schwankte zwischen extremen Stress wegen zu vieler Termine und extremer Langeweile wegen gar keiner Termine und keinen Veranstaltungen.
Ganz ehrlich: Die drei Wochen waren komplett für`n Arsch und ich war hinterher noch erschöpfter als vorher.
Urlaub ist was Anderes.
LG,
Sandra

Beitrag von nadeschka 01.04.10 - 13:23 Uhr

Also ich kann mir ja auch nicht vorstellen, dass die alle noch gestresster sein können, als ich. Meine Tochter ist 3 Jahre, ich arbeite 30h/Woche, danach hol ich das Kind ab und kümmere mich allein um sie, bis zur Schlafenszeit. Mein Mann kommt kaum vor 21h nach Hause, da ist das Kind im Bett. Dann mach ich oft noch was für sein Geschäft am Computer, Haushalt o.ä. Am Wochenende arbeitet mein Mann auch, ich bin also auch Sa + So allein fürs Kind zuständig, es gibt keine Oma in der Nähe, der man das Kind mal geben könnte. Ich hab NIE Zeit für mich und fühl mich immer ausgelaugt. (seufz, stöhn, jammer)

Und trotzdem hab ich noch nie daran gedacht, eine Mu-Ki-Kur zu machen. Ehrlich gesagt, ich will auch gar nicht. Erholung wäre das eh nicht für mich, wenn ich die ganze Zeit dabei auf die Kleine aufpassen muss (oder wird die da betreut??), früh morgens mit ihr aufstehen muss etc. Da bin ich irgendwie immer noch entspannter in der heimischen Umgebung.

Beitrag von snowwhite1974 01.04.10 - 13:28 Uhr

Hallo,

na dann würd ich Dir ne Mütterkur empfehlen. Damit sich der Papa mal kümmern kann.

Denn offenbar ist es ja bei Euch auch nicht grad gerecht aufgeteilt: Du Job, Haushalt, Kind, sein Geschäft und er: sein Geschäft?

Gruß snowwhite

Beitrag von nadeschka 01.04.10 - 13:47 Uhr

Ja, so sieht's aus. Er steht von morgens bis abends und am Wochenende im Laden und wenn er das nicht täte, würde ordentlich Geld fehlen. Wir müssen die Zähne zusammenbeissen, bis das Geschäft endlich genug abwirft, so dass er dann auch öfter mal Angestellte dort alleine arbeiten lassen kann.

Ich fürchte nur langsam, bis das soweit ist, geht die Kleine in die Schule. :-(

Beitrag von snowwhite1974 01.04.10 - 13:24 Uhr

Hallo,

vielleicht fährt deine Nachbarin ja wegen ihres Kindes zur Kur und nicht wegen sich? Da wäre sie eher in einer Mütterkur gut aufgehoben!

Gruß snowwhite

Beitrag von christinamarie 01.04.10 - 13:27 Uhr

"auch hier lese ich STÄNDIG von mutter kind kuren. " Zitat

Nun, das ist saisonal bedingt. Wird das Wetter schöner, rückt der Sommer näher, häufen sich die Anfragen nach MuKiKuren.

LG
Christina

Beitrag von 1familie 01.04.10 - 13:32 Uhr

Hallo,

meine Nachbarin ist eine ständig gut gelaunte, ungestresste Frau - nur ihr Sohn ist ständig Lungenkrank - mh, sie geht auf Kur MIT ihrem Kind.

Gruss

Beitrag von honolulumieze 01.04.10 - 13:40 Uhr

Ich kenne auch eine, die ständig zur Muki-Kuhr fuhr. Hat 6 Kinder und das ging immer durch. Sie sah es als Urlaub. Hat sie auch so gesagt. Für mich wäre das nix. Da gibts ja auch ein Programm zu absolvieren, Therapien etc. Da fahre ich lieber selbst in Urlaub als mich da hin zu hocken.