Reha zum 2.mal abgelehnt,was kann ich noch tun?

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Beitrag von putzi9a 01.04.10 - 22:00 Uhr

Hallo, ich habe eine Reha bei der RV beantragt weil ich starke Schuppenflechte habe,diese wurde abgelehnt.
Begründung:eine Behandlung über die AOK reicht aus.
Die AOK selber hat mir aber geraten eine Reha über die RV zu machen da die Behandlung über die AOK nicht ausreicht.
Ich gehe regelmäßig zum Hautarzt,nehme regelmäßig alle verschriebenen Medikamente.

Nun ahb ich Widerspruch eingelegt,dieser wurde aber wieder abgelehnt.

Vor 4 Jahren hab ich aus dem selben Grund sofort ohne Wenn und Aber eine Reha bekommen...

Habe nun noch mal Widerspruch eingelegt,mach mir aber keine Hoffnung das noch eine Zusage kommt.

Was kann ich noch tun?
Eine Mu-Ki-Kur wäre eine Maßnahme aber dort geht man nicht auf meine Krankheit ein,eine Heilungskur über die AOK wäre auch möglich aber ohne Kind. Und ich trenne mich nie und nimmer 4 Wochen von meiner 3jährigen Tochter,das wäre für uns beide ein psychisches Problem,was sich wiederrum negativ auf meine Krankheit auswirkt.

Ich muss dazu sagen das ich momentan in der Gastronomie/Küche beschäftigt bin und dort auch mehrfach darauf angesprochen worden bin.Stelt zwar jetzt nicht so das Problem dar,aber es ist halt unangenehm.

Psychisch leide ich auch darunter.
Vielleicht habt ihr ein paar Tips was ich noch machen kann?Soll ich mich einfach so abwimmeln lassen oder gibt es noch andere Möglichkeiten?

Vielen Dank!!!

LG Annette

Beitrag von creni 01.04.10 - 22:17 Uhr

Wenn ich mich nicht irre, landet das ganze nach dem 2. Widerspruch vorm Sozialgericht (war zumindest bei uns so, weiß nicht, ob das andersow anders geregelt wird). Dann kommt es auf das Wohlwollen des Amtsarztes an - wenn du ihn/sie überzeugen kannst, dass es dir so echt mies geht, dann bekommst du die Reha. Ich hatte eine Reha für meine Tochter beantragt (wegen Allergien, ND und ständiger Bronchitis), die Amtsärztin hat sich die Unterlagen angeschaut und den Kopf drüber geschüttelt, dass das abgelehnt wurde. Also haben wir die Reha bekommen. Allerdings hat das einige Monate gedauert alles - aber gelohnt hat es sich!
Ich drück dir die Daumen, dass es klappt!

Beitrag von putzi9a 01.04.10 - 22:19 Uhr

Danke, da weiß ich ja jetzt das es sich lohnt monatelang zu kämpfen...
Hatte schon Seitenweise alles genau geschildert, aber ich bin wohl überhaupt nicht auf Verständnis gestossen...:-(

na wie auch wenn man selber diese Krankheit nicht hat...#schwitz