Welche Schuld trägt das Jugendamt am Tod der kleinen Lea aus Tirschenr

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Beitrag von abdy 02.04.10 - 00:59 Uhr

Welche Schuld trägt das Jugendamt am Tod der kleinen Lea aus Tirschenreuth (Bayern)?


Eine Nachbarin hatte die Behörde schon vor einem halben Jahr wegen der Familie angerufen. Doch die Behörde reagierte nicht. Heute gab das Jugendamt eine Pressekonferenz.
Auf der Pressekonferenz hieß es, der zuständige Jugendamtsmitarbeiter würde nur ca. 200 Meter entfernt von dem Haus wohnen, in dem Lea starb. Auf die Frage, warum der Mann nicht wenigstens kurz bei der Familie vorbei geschaut hat, sagte Jugendamtsleiter Albert Müller: „Das war ein Versäumnis. Ein Hausbesuch hätte in jedem Falle stattfinden müssen.“
Warum dieser Besuch dennoch ausblieb, konnte er nicht erklären. Die Versäumnisse würden noch geprüft. Ob der Tod des Mädchens dadurch hätte verhindert werden können, sei rückblickend nicht mehr zu beantworten, so Müller.
Noch im Februar diesen Jahres habe man Kontakt zu Leas Mutter, Birgit W. (21), gehabt. Es sei um deren neue Ausbildungsstelle gegangen. Anzeichen, dass die Mutter mit ihren beiden Kindern überfordert gewesen sei, habe es nicht gegeben.
Bestürzt zeigte sich auch der Landrat Wolfgang Lippert: „Es gibt nichts zu beschönigen“. Die Situation sei falsch eingeschätzt worden. Er schließt Konsequenzen dienstrechtlicher Art nicht aus. Sowohl für den Landkreis als auch für das Jugendamt sei erheblicher Schaden entstanden.
Am Samstagmorgen hatte die Mutter ihre Tochter tot im Kinderbett gefunden. Die Kleine war verhungert und verdurstet, während auf der Fensterbank Croissants herum lagen.


:-[

Warum hat die Behörde nicht reagier gab genug fääle wo es genau so war verstehe ich nicht und werd auchnet verstehn können warum

werd jetz in Gedenken an die Kleine ein #kerze an zünden und eine Geenkminute halten in stille

Lg Alexandra

Beitrag von laber-rhabarber 02.04.10 - 01:19 Uhr

tu das.
Und danach nimmst du dir die Ruhe und Muse, um das genaue Antippen der Tasten zu üben, ok?
Und auch den Einsatz der Zeilenschaltung nicht vergessen!

Dein Text tut in den Augen weh. Das Lesen ist anstrengend.

Beitrag von maryalex 02.04.10 - 16:46 Uhr

Du nimmst dir am Besten einen Duden zur Hand, um zu wissen, dass eine Muse eine Inspirationsquelle ist. Das Wort, welches du meinst, schreibt sich "Muße"! Im Übrigen beginnt man Sätze nicht mit "und", denn das ist ein Bindewort und hat am Anfang eines Satzes nichts zu suchen.
Sch... Korinthenkackerei immer.

Beitrag von engel-ina 02.04.10 - 07:21 Uhr

Guten Morgen Alexandra,

Ich bin auch immer geschockt wenn ich solche fälle im Fernseher sehe oder Lese...es ist schrecklich wie viel Kinder und Jugendliche Verhungern oder ermordet werden nur weil die Mütter oder Väter überfordert sind, gerade in den letzten Jahren sind eine menge solcher fälle aufgetreten es ist zum #heul Es gibt auch Opfer die von fremden Tätern Vergewaltigt werden und getötet...#heul#kerze
Die Kinder u. Jugendliche haben keine Chance sich zu wehren gerade die klein Kinder.(wieso macht das ein Mensch anderen Leid zufügen)

Das Jugendamt, dies ist auch so eine Akte für sich die wissen von den Familien wo es Probleme gibt und gemacht wird nichts erst dann wenn wieder ein Kind TOT im Bett liegt so was macht mich :-[ wenn die beim Amt überfordert sind mit den Fällen dann sollen die mehr Leute einstellen um den Familien besser zu Unterstützen, aber das ist ja wieder eine Geld frage...dieser Staat ist sowieso Kinderfeindlich aber das darf man nicht laut sagen...

Was ich mich dann auch immer wieder frage ist, die Mütter haben meist schon ein Kind und sind mit den einem schon überfordert wieso bekommen diese Frauen noch eins, das wird doch nicht besser man sieht doch wo es hinführt einiger dieser Kinder müssen Sterben..#kerze

Warum gibt es so was auf unserer Welt, wieso müssen diese kleinen Wesen von uns gehen, die haben doch auch eine Chance verdient zu Leben!?!?!

Für alle Kinder u.Jugendliche die durch Gewalt sterben müssten lege ich #blume#blume#blume nieder und zünde #kerze#kerze#kerze an.

LG engel-ina

Beitrag von booo 02.04.10 - 08:04 Uhr

Laut Angeben des Vaters war das Kind 2 Wochen vorher noch bei ihm - und gesund. Die Obduktion ergab wohl auch, dass der schlechte Zustand des Kindes nicht aus Monatelanger vernachlässigung stammt, sondern eher Tage bis wenige Wochen.


Beitrag von galeia 02.04.10 - 08:20 Uhr

Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler! Darüber, in wie vielen FÄllen das Jugendamt sehr gut hilft, spricht nach diesem Fall erstmal niemand. Selbst wenn das JA vor Monaten nach dem Anruf hingefahren wäre, hätte man vermutlich keine Kindeswohlgefährdung festgestellt, da es dem Kind damals gut ging. Es hatte eine akute Erkrankung, hat nicht mehr gegessen und die Mutter hat Lea nicht behandeln lassen. Wer Schuld ist? Die Mutter, vielleicht der Vater, für mich sonst niemand.

LG H. #klee

Beitrag von engel-ina 02.04.10 - 09:08 Uhr

Du hast vollkommen recht schuld sind die Eltern aber wenn Nachbarn schon auf aufmerksam geworden sind und das Amt benachrichtigt hat wieso haben die denn nicht eingegriffen und die Kinder raus geholt.

Wieso muss den erst was passieren?

Muss man nicht eigentlich regelmäßig das Kind Untersuchen lassen bis zu einem bestimmten alter?

Das Mädchen war doch Krank und hätte behandelt werden müssen, was sind das für Eltern?

Ich bin ja mal gespannt was die für eine Strafe bekommen!

Beitrag von booo 02.04.10 - 09:55 Uhr

Die U Untersuchungen liegen teils 1 Jahr und mehr auseinander.

Beitrag von king.with.deckchair 02.04.10 - 11:13 Uhr

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=18&tid=2569988&pid=16304709

Beitrag von king.with.deckchair 02.04.10 - 11:13 Uhr

#pro

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=18&tid=2569988&pid=16304709

LG
Ch.

Beitrag von mamavonyannick 02.04.10 - 09:37 Uhr

Hallo Alexandra,

ich kann verstehen, dass dieser Fall betroffen macht. Aber weder du noch irgendjemand aus diesem Forum werden hier klären können, wer in welchem Ausmaß Schuld hat. Von daher finde ich solch einen Thread reine Mutmaßung.

Ein schönes Osterfest, m.

Beitrag von king.with.deckchair 02.04.10 - 11:15 Uhr

Ich denke, der Satz von wegen es hätte ein Hausbesuch stattfinden müssen, ist der Versuch mittels Lüge Schadensbegrenzung zu betreiben!

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=18&tid=2569988&pid=16304709

Beitrag von halbling 02.04.10 - 13:25 Uhr

Hallo!
Warum soll immer das Jugendamt schuld sein??
Für mich sind da eher die nahestehenden Verwandten und Freunde zu beschuldigen.
Die müssten doch etwas bemerkt haben.......kann mir keiner erzählen,dass so etwas unbemerkt bleibt und ein paar Freunde und Familienmitglieder wird sie ja wohl gehabt haben oder?Gerade der Opa,die Oma,Patentante,Patenonkel,Freundinnen..........!Wo waren die?
LG
Alex

Beitrag von 20girli 02.04.10 - 18:43 Uhr

Ich denke das Jugendamt kann nicht wirklich was dafür.

Sondern eher----Vater, Onkel, Tante, Oma und Opa, Schwester oder Bruder der Mutter....eben all die nahestehenden Personen. Nachbarn, Freunde...etc.

Wo waren denn die?

Ich sage immer ....solange die Menschen sich beschweren über Kinderlärm und Ihre Ruhe haben wollen...fällt es den meisten nicht auf wenn es in einem Haus mit Kindern plötzlich Ruhig ist....denn das ist ja das was sie haben wollen...Ruhe.

Lg Kerstin

Beitrag von hinterwaeldlerin09 02.04.10 - 23:26 Uhr

Ach ja.

Gedenkminuten, Heulsmileys, Virtuelle Kerzen, Haue auf das Jugendamt...soviel Betroffenheit...macht mich immer so betroffen!!!

Entschuldigung, aber was soll da eine Gedenkminute? Diese ganze Betroffenheit ist ehrlich gesagt nicht mehr als ein tiefes, wohltuendes Bad in eigenen Gefühlen...ahhh!

Warum klingelt die Nachbarin nicht BEI der Frau, wenn sie das Gefühl hat, da geht es den Kindern nicht gut?

Ich habe mal im Treppenhaus das Kind meiner Nachbarin tierisch schreien gehört. Da habe ich geklingelt und gefragt, ob ich ihr helfen kann, ob alles in Ordnung ist. Und vor vielen Jahren, als mein Kind selbst klein war und ich an einem Abend total überfordert und fertig war, alleinerziehend und am Ende mit den Nerven und mein Kind geohrfeigt hatte...klingelte eine Nachbarin, tröstete mich und mein Kind, beruhigte die Situation...und rettete sie. Und guckte auch gleich mal nach dem Rechten.

Was hätte da ein dämlicher Anruf beim Jugendamt gebracht?

Statt sich in der eigenen Betroffenheit zu aalen solltest du dir vornehmen, in Zukunft AKTIV einzugreifen, bei Nachbarn, Verwandten, Freunden...statt Kerzchen anzuzünden.

Wir sollten alle etwas MACHEN. Das wäre mal was!

Komischerweise habe ich solche Vorsätze von der Ich-trauere-und-das-Amt-hat-schuld-Liga noch nie gelesen.

Stattdessen eben nur das endlose Betroffenheits-Sallbadere..traurig und beschämend.

Wer nicht zu sagen hat, dass er AKTIV helfen möchte, in unserer Gesellschaft so etwas zu verhindern, sollte lieber die Klappe halten.

die hinterwäldlerin