Einschlafen und Druchschlafen - Kleinkind 2 Jahre HILFE!!!!

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von ganda 02.04.10 - 08:45 Uhr

Hallo,

mein Sonnenschein ist eben erst 2 geworden. Ist total unproblematisch außer ....... das Thema: SCHLAFEN!!!

Einschalfen kann er nur in seinem Bettchen oder in Elternbett, und immter mit Händchen von Mamma und Papa. Einschalfzeit kann unterschiedlich lang daurern. Mal schläft er innerhabl kurzer Zeit ein, dann ist es gut, manchmal braucht er auch eine ganze Stunde und selten auch mehr.
Entschuldigung, wenn ich das jetzt mal sage: manchmal nervts total.
Während der Nacht, da wacht er oft auf, schreit wie am Spiess, obwohl er im Elternbett ist, dann gib ich ihm den Schnuller leg ihn zurück in die waagrechte im Bett und er schläft fast sofort wieder ruhig ein. Dies macht er 5-10 x während der Nacht.

Wie schlafen Eure 2-jährigen???

Sorry: verurteilt mich nicht sofort:..... sollte ich vielleicht anfangen das Kind ins Bett zu legen und dann alle 2 min . vorbei schauen und beruhigen??? Wie macht oder habt ihr gemacht???

lg Ganda#gruebel

Beitrag von sunflower2008 02.04.10 - 09:03 Uhr

hi,

wir hatten von Anfang an noch nie Probleme mit dem Schlafen, aber eine bekannte von mir

mit ihrem Großen ging es auch ohne Probleme
bei der Kleinen hat sie sich das Buch gekauft
http://www.baby-markt.de/cgi-bin/cosmoshop/lshop.cgi?action=showdetail&artnum=9783774274099&artdid=A014987&source=froogle&campaign=froogle&ls=d

und es hat ihr geholfen

lg
Sunny

Beitrag von lexi-08 02.04.10 - 09:13 Uhr

Huhu, meine Kleine wird auch bald 2 Jahre, wir hatten so zwischendurch mal Einschlafprobleme aber ansonsten abends hingelegt und auch mal ein paar min knöttern oder auch noch spielen lassen( im Bett) - das funktionierte nach 5 - 10 min hat sie geschlafen....

aber seit gut 2 Wochen ist das durchschlafen, das Drama in Tüten, wir legen Sie hin, sie schläft auch ein aber nach ca. 2 std geht es los, sie wird wach, hat den Nuckel verloren oder ist einfach so wach geworden und das zieht sich durch die ganze Nacht.

Sie ist weder krank noch haben wir etwas am Abendritual geändert noch sonst was alles so wie immer, nur das hier keiner mehr eine ganze Nacht durchschlafen kann.


Ich habe dazu so meine eigene Theorie und zwar beginnt ja mit 2 jahren die Trotzphase und weiterhin heißt es ja das Nachts das Geschehende vom Tag verarbeitet wird und so schlieest sich der Kreis, die Kinder trotzen um zu gucken wie weit sie gehen können und/oder weil sie unzufrieden sind und Nachts wird das ganze verarbeitet.....



lg

Beitrag von monab1978 02.04.10 - 18:25 Uhr

Entschuldige, aber dieses Buch kann man nicht empfehlen! Das ist eine Quälerei fürs Kind!

Beitrag von sunflower2008 02.04.10 - 19:42 Uhr

oh, das wusste ich nicht.

ich kenne es ja nicht.
ich weiß nur, dass meine Bekannte es hat, und sie fand es gut.
und sie ist eigentlich eine, die ihre Kinder wie rohe Eier behandelt ;-)
bin jetzt einfach mal davon ausgegangen, dass in dem Buch sanfte Methoden stehen.

lg
Sunny

Beitrag von ganda 02.04.10 - 09:23 Uhr

Nachtrag:

Wollte noch hinzufügen, dass wir auch ein Gute-Nacht-Ritual haben, es wird dabei gebetet und 1-2 Gute-Nachtlieder gesungen. Also von dem her, versuche ich den Tag ruhig ausklingen zu lassen.

Beitrag von tina.78 02.04.10 - 09:42 Uhr

Ich kann dir auch nur das Buch empfehlen:

Jedes Kind kann schlafen lernen.

Das klappt super. Musst nur durchhalten (3-4 tage)

Viel erfolg

LG Tina

Beitrag von silsil 02.04.10 - 10:50 Uhr

Hallo,

es gibt gute Schläfer und unruhige Schläfer. Meine Tochter gehört zu den letzteren und hat mit 2 das erstemal mehrere Nächte am Stück durchgeschlafen. Auch jetzt gibt es immer noch Nächte in denen sie sehr unruhig schläft und oft aufwacht. Manchmal auch nur noch in unserem Bett einschläft.

Ich halte von dem Buch "jedes Kind kann schlafen lernen" nicht viel, bzw. von der Methode.(bei uns hat es ohne Methode wesentlich besser funktioniert) Allerdings steht auch sehr Interessantes über die benötigten Schlafstunden drin. Hast du mal darauf geachtet, ob an den Abenden an denen dein Sonnenschein so schwer einschläft, evtl. Mittagsschlaf (falls der noch gehalten wird) länger ausfiel bzw. ein Nickerchen im Auto der Fall war und abends einfach noch nicht müde ist.

Um den 2ten Geb. lernen die Kleinen so viel Neues, ich denke das da viel in der Nacht verarbeitet wird.
Wir haben unserer Tochter ihr Bett immer sehr schmackhaft gemacht und sie viel gelobt, wenn das Schlafen bzw. Einschlafen gut geklappt hat.

Glaub mir, es wird besser!

lg
Silvia

Beitrag von sternenzauber24 02.04.10 - 12:00 Uhr

Hallo, Ganda!

Was Du beschreibst, ist eigentlich ganz typisch für Kinder in diesem Alter.
Sie können die Eindrücke vom Tag noch nicht so gut filtern, und verarbeiten, also passiert dies im schlaf in der Nacht.
Das Mama und Papa dann da sind, läßt absolute vertrautheit wachsen und ist auch sehr wichtig.
Du solltest ihm, auch wenn es nervt ( Eltern sein, ist manchmal eben nervig) diese Nähe geben.
Von dem Buch, was hier gern empfohlen wird kann ich nur abraten.
Es sollte andere Wege geben, ängste der Kinder anzunehmen.
Halt durch, es wird auch wieder bessere Zeiten geben.

LG, Julia

Beitrag von bea-christa 02.04.10 - 12:06 Uhr

Hallo Ganda,

...unsere ist zwar noch nicht 2, kann aber auch nicht ohne Hand einschlafen+durchschlafen. Nachts wacht sie mind. 1x auf und fordert wieder "die Hand" ein (wir haben eine Klappmatratze neben ihrem Bett im KiZi).
Leider haben wir den Zug einfach rechtzeitig verpasst, daß wir ihr zeigen, daß man auch ohne "Schlafbegleitung" mal kurz aufwachen kann nachts, sich selbst regulieren wie es so schön heißt und wieder weiter schlafen kann. Im Nachhinein betrachtet würde ich es anders machen.

Da wir ein sehr lebhaftes Kind haben, hatte ich mich schon früh gewappnet, daß bei Nina mit Pavor nocturnus zu rechnen ist. Und tatsächlich: seit 2 Wochen hat sie Nachtschreck-Attacken! Bei deinem Zwerg hört sich das auch danach an.

Wir haben bisher noch nicht ernsthaft versucht, das Schlafproblem umzustellen. Aber ich wurde schon von mehreren Leuten darauf hingewiesen, daß das in diesem Alter lange dauern könnte.
Du brauchst also auf jeden Fall gute Nerven + Ausdauer.

Lieben Gruß - Bea

Beitrag von agrokate 02.04.10 - 12:46 Uhr

Hallo Ganda,

ich kenne das sehr gut, wie ich oben schon bei einem anderen Schlafthema geschrieben habe, schläft meine Tochter (auch 2 Jahre) in manchen Nächten auch katastrophal (trotz Familienbett):-p!
Sie verarbeitet gerade nach aufregenden Tagen in der Nacht ihr Erlebtes und braucht dann besonders viel Nähe (würde am liebsten in mich hinein kriechen), da sie
am Tage das Selbstbewußtsein in Person ist#schwitz!
Klar nervt das manchmal, besonders wenn ich gerade erst 1-2 Std. geschlafen habe, aber ich könnte sie nie allein in ihrem Zimmer schreien lassen und in Ruhe weiter schlafen, in der Hoffnung, daß sie sich irgendwann wieder allein beruhigt#schock!
Eines Tages ist der Tag X, da wird meine Tochter von sich aus in ihr eigenes Zimmer ziehen und bis dahin genieße ich die Nähe#pro!

GLG,agrokate!

Beitrag von makaluu 02.04.10 - 13:18 Uhr

hab ich auch und kenn ich auch
mein sohn war immer ein guter schläfer betonung liegt auf war
das problem ist dass wir zwillinge haben und es einfach zu viert in einem eh schon grossen bett nicht geht
die folge aufteilung auf 2 zimmer oder reisbett je nachdem wo weniger geschrei ist

ja diesbezüglich sind sie auch "verzogen" aber nachts geh ich eeinfach den weg des geringsten widerstands und ich geniesse es auch ein kind im bett zu haben

und ich möchte auch die nähe nicht verweigern das spüren die kleinen auch

ich lerne damit zu leben (was oft schwer fällt wenn ich so ko bin) aber anders machen .. hmm

sie werden es schon noch lernen

glg marion

Beitrag von optimisma 02.04.10 - 13:23 Uhr

Hallo Ganda,

Du hast mein Mitgefühl, seit 2 Jahren unruhige Nächte - das schlaucht. Da nervt auch das liebste Kind mal, und ganz ehrlich - solche Gefühle sind normal und stehen Dir auch zu.
Mein Kind, 1 3/4 Jahre alt, schläft jetzt ab und zu mal eine Nacht durch. Sobald aber irgendwas ist, Schnupfen, aufregender Tag etc, merken wir das eins zu eins in der Nacht.
Das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" habe ich auch gelesen, die Methode ist brutal und sicher ein letzter Ausweg bevor man sein Kind "aus dem Fenster wirft", so etwas muss man sich gut überlegen.
Eines habe ich daraus gelernt, man sollte dem Kind sanft beibringen, das es sich auch allein beruhigen und wieder einschlafen kann. Vielleicht ändert Ihr Eure Einschlafritual so, dass er sich selbst den Schnuller in den Mund steckt und das dann vielleicht auch irgendwann nachts macht. Ich hoffe, Du versteht, in welche Richtung ich will.

Bei uns wurde es deutlich besser, als wir unser Kind und vorübergehend die Mama ins Kinderzimmer ausquartiert haben. In unserem, bis dahin praktizierten, Familienbett war es einfach zu unruhig. Der Papa schnarcht ab zu zu, die Mama bewegt sich, man stößt aneinander....vielleicht ist es ja einen Versuch wert.

Über kurz oder lang wird es sicher auch von allein besser.

Alles Gute O.

Beitrag von luka22 02.04.10 - 17:22 Uhr

Du brauchst dich nicht entschuldigen. Denkst du, du bist eine Rabenmutter, weil du abends auch einfach nur mal den Abend genießen willst? Das ist doch ein verständlicher Wunsch. Ich kann eher die Mamas nicht verstehen, die ihr Kind jeden Abend ewig lang in den Schlaf begleiten. Inzwischen bin ich da wirklich zu egoistisch. Na ja, echter Egoismus ist es auch gar nicht. Schließlich bespielen und bespaßen wir unsere Kinder 12 Stunden täglich. Irgendwann ist dann auch mal Schluss.

Ich mache es so: Ich lege mein müdes Kind ist sein Bett und gehe raus. In der Regel schläft er dann sofort ein. Wenn nicht, dann nehme ich ihn aus dem Bett raus und nehme ihn für weitere 30 min runter ins Wohnzimmer. Dann lege ich ihn wieder in sein Bett.
Das klappte bei uns wunderbar, bis unser Kleiner krank war und er in unserem Bett schlafen durfte. Ich fand es auch schön und habe es genossen. Aber ziemlich schnell wollte werter Herr gar nicht mehr alleine einschlafen und das in den Schlaf begleiten dauerte am Anfang 5 Minuten, dann 10, dann 20 ... und da habe ich die Notbremse gezogen. Ich habe ihn wieder angefangen in sein Bettchen zu tun. Da hat er natürlich geschrieen. Dann habe ich ihn rausgenommen und das Einschlafen so lange rausgezögert bis er vor lauter Müdigkeit nicht anders konnte, als doch in seinem Bettchen einzuschlafen. Nach ein paar Tagen hatte er sich wieder an sein Bettchen gewöhnt. Nachts möchte er aber trotzdem zu uns, aber das macht mir nichts aus, da er gleich weiterschläft.

Alles Gute
Luka

Beitrag von ganda 02.04.10 - 17:32 Uhr

Hallo Luka,

ich finde auch, dass nun mit 2 Jahren, das Kind langsam auch lernen sollte, selbstständig ein wenig einzuschlafen. Dass Mamma oder Papas Hand bis in den Schlaf da sein muss, find ich langsam zuviel. Schließlich reden wir hier nicht von 1 Monat oder 1/2 Jahr, sondern das ist so seit er 6 Monate ist. Das hat sich irgendwann mal so eingenistet, und da kommen wir nicht mehr los. Natürlich wenn er nachts aufwacht, hole ich mir das Kind dann zu uns ins Bett, und macht mir nichts aus. Aber langsam denke ich doch, müsste das sich das mit dem Einschlafen ändern. Läßst du dein Kind, wenn es nicht sofort einschläft gar nicht schreien und holst es sofort zu dir ins Wohnzimmer? Dann wieder ins Bett und eventuell wieder Wohnzimmer???

lg Ganda