Warum klappt es mittags und abends nicht ?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von schnuffel69 02.04.10 - 12:21 Uhr

Hallo

ich werde bald irre mit meinem Kleinen. Er ist jetzt 19 Monate und wir haben abends immer ein riesen Problem mit dem Schlafen. Er braucht meist eine Std bis er endlich schläft und wirft sich hin und her in seinem Bett. Ruft nach Mama und ich soll ans Bett sitzen und warten bis er schläft. Mittags ist das kein Problem da mache ich das gleiche wie abends auch. Da bekommt er seine MIlch ich leg ihn ins bett und gehe raus. Die Flasche hat er dann mittags leer und wirft sie weg und dreht sich um und schläft ohne mucken. Abends funktioniert das nicht warum ?
Ich bin abends auch müde und habe nicht mehr die Nerven so lange bei ihm zu sitzen und zu warten bis er schläft. Die Methode mit dem schreien lassen und immer wieder rein haben wir auch schon versucht klappt nicht. Er schreit sich so ein dass wir ihn nicht mehr beruhigen können.
Hat jemand tipps was ich da falsch mache ?
Vielen Dank und
LG
Sabine

Beitrag von ein.stern.78 02.04.10 - 12:27 Uhr

Hi Sabine,

musste ein bisschen schmunzeln, weil ich und mein Freund grade über dasselbe Thema gesprochen haben. ;-)

Bei uns ist es ganz genau so. Mittags: zack - und weg ist sie... noch auf meinem Arm Richtung Bettchen.

Abends dauert es zwischen 20min und 1,5 Stunden... sie wäre auch um 22 Uhr noch wach, wenn wir sie liessen. #schwitz

Ich weiß auch nicht. Vermutlich ist es bei uns beiden abends nicht der wirklich richtige Zeitpunkt... zu früh... oder zu spät... ? #gruebel

Freu mich auch über Tipps. #schein
Lg
Steffi mit Hannah (13 Monate)

Beitrag von alkesh 02.04.10 - 12:54 Uhr

Habt Ihr ein Abendritual?

alkesh

Beitrag von schnuffel69 02.04.10 - 12:59 Uhr

Ja haben wir. Es werden Zähne geputzt dann wird die Windel gemacht und er kommt gleich vom Wickeltisch Schlafanzug an und dann die Milch im Bett. Es wird nicht mehr gespielt oder ins Wohnzimmer gegangen. Alles jeden Abend gleich und auch immer um halb 8.

Beitrag von alkesh 02.04.10 - 13:16 Uhr

Versuch es doch mal mit einer Geschichte!

alkesh

Beitrag von flammerie07 02.04.10 - 14:11 Uhr

ich habe auch so ein exemplar (wir am 10.4. 20 Monate). mittags sind wir mittlerweile so weit, dass ich auch mal rausgehen kann wenn er in seinem bett liegt, aber abends klappt das nie, da muss ich auch dabei sitzen und händchen halten. allerdings dauert es bei uns max. 1/2 stunde, dann ists um ihn geschehen.

ich hab mir auch schon meine gedanken gemacht, woran das liegen könnte. mittlerweile bin ich zu der ansicht gekommen, dass die kleinen genau wissen, dass der mittagschlaf nur eine kurze unterbrechung ist und der "spannende" tag danach noch weiter geht.

abends wissen sie schon wenn sie den schlafanzug anbekommen, dass jetzt schluss ist mit spielen, lachen usw...
bei meinem ist es wirklich so, dass er sowas von toll alleine zu spielen beginnt, sobald ich auch nur ankündige, dass es gleich ins bett geht...unglaublich die kleinen, so jung, aber sooooo clever...

ich denke wir müssen das aussitzen...irgendwann wirds schon...

lg
flammerie07 mit L.

Beitrag von kleinaberfein 02.04.10 - 15:13 Uhr

Hallo Sabine,

bisschen ist das logisch warum es tagsüber zum Mittagsschlaf besser klappt als Abends. Tagsüber weiß das Kind, dass der Tag weiter geht, wenn es sich ausruht und sieht das nicht als Schlaf, sondern als Pause...

Abends ist es ein Abschied, der verdammt lange dauert.

Es gibt Kinder bei denen kann man sofort raus und sie haben keine Angst alleine zu bleiben. Mein Großer konnte das wirklich sofort. Zack ins dunkle Zimmer gelegt und in ein paar Minuten war er eingeschlafen und hat auch sofort durchgeschlafen.

Mein Kleiner ist anders. Da muss man im Zimmer bleiben und immer wieder den Schnuller reichen, streicheln...ja...bis sie eingeschlafen sind. Am Anfang war ich auch ängstlich und dachte: "Um Gottes Willen, das wird jetzt anstrengend werden, wenn das so bleibt." Aber so wie ich mich beim Stillen darauf eingelassen habe, dass ICH keine Zeit die nächste Zeit für mich haben werde, so entschied ich mich auch die nächste Zeit auf meinen "Feierabend" abends nicht mehr zu bestehen.

Und prompt als der Druck weg war, klappt das wie beim Großen jetzt. Stillen, wach! ins Bettchen, kurz daneben bleiben bis ihm die Augen zufallen und dann wech...Summa summarum sind das 30min, die ich abends in Nick investiere.

Das ist genauso lang wie ich bei meinem Großen brauche mit Zähne putzen, Schlafanzug anziehen und Geschichte erzählen. Danach muss auch fünf Mal noch geknutscht werden und 1mal muss er obligatorisch ins Wohnzimmer kommen, um irgendetwas noch Bescheid zu sagen. Das dauert länger. Aber so ist das mit Kinder. Die lassen sich auf Knopfdruck nicht "ausschalten".

Nimm den Druck raus und bleib bei deinem Kind, wenn es dich braucht. So kannst du dich auch schon ausruhen, wenn du müde bist.

Lg
kleinaberfein