Stationäre Therapie wg Depressionen, Essstörung usw.

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von germany 03.04.10 - 10:40 Uhr

Hallo,

ich hab es endlich geschafft und war bei eine Psychologen. Bei mir geht es um viele Dinge. Unter anderem ritzen, Bulimie /Anorexie, Depressionen, Selbstmordgedanken.

Der Therapeut sagte das wir das so nicht schaffen, obwohl ich ständigen Kontakt zu der Seelsorgerin meiner Schule habe, am 6.04. einen Termin bei Femina Vita habe usw. Er sagte das reicht nicht. Eine stationäre Therapie wäre unumgänglich.

Ich hab mich auch schon an den Gedanken gewöhnt durch positive Berichte von anderen, aber was ist dann mit meinem Kind? Meinen Hunden, meinem Haushalt?

Mein Freund (Vater des Kindes) arbeitet von 10-19Uhr und meine Schwiegermutter kann den kleinen nicht immer vom Kiga holen weil sie zu unterschiedlichen zeiten arbeiten muss. Sonst hab ich niemanden. Meine Mama ist schwer krank (ALS) und deswegen kann der kleine auch nicht zu denen, zumal meine Nichten bei meinen Eltern leben (meine Eltern haben das Sorgerecht).


Ich will auf jeden Fall bis juli zu meinem Abschluss (Fachabitur) die Schule machen, danach hätte ich an der Schule einen Ausbildungsplatz zur Erzieherin. Wenn das dieses Jahr aus irgendwelchen Gründen nicht gehen würde, könnte ich nächstes Jahr da anfangen. meine Lehrer haben mich so gerne, die würden mich freiwillig zur Klinik fahren und mir vor Freude um den Hals fallen, weil meine Seelsorgerin und meien Klassenlehrerinnen mich ja unbedingt zu einer Therapie bewegen wollen.


Was soll ich bloß machen? Hat jemand Erfahrung? Was ist mit den Kindern in der Zeit?



Dank schonmal


lG germany


P.s. Zur Zeit nehme ich 150mg Opipramol am Tag.

Beitrag von spatzl27 03.04.10 - 10:49 Uhr

Hallo Germany,

tur mir leid, was zur Zeit auf Deinen Schultern lastet.

Muss es denn unbedingt stationär sein? Ginge denn auch ne Tagesklinik? Da ist man auch in guten Händen und ist abends wieder zu Hause?

Wie kommst Du mit dem Opipramol klar?
Kannst gern PN schicken.

LG Spatzl

Beitrag von haruka80 03.04.10 - 11:12 Uhr

Hallo!

Was du beschreibst ist tatsächlich zur akuten Stabilisierung etwas für ne stationäre Therapie. Kann dein Kind viell. zu Eltern, Papa oder sowas? Es gibt auch vom Ju.Amt Hilfen, Pflegefamilien für die ZEit (darfst dein Kind aber besuchen wenn du heim darfst-natürlich!), ne Tagesmutter die in der ZEit, wo der Vater arbeitet aufpasst?
Der HUnd müsste wohl zu FReunden oder im Tierheim für die ZEit untergebracht werden.

Ne Klinik ist nicht schlimm, es ist zwar anstrengend, aber man lernt so vieles um danach besser zurecht zu kommen, auch medikamentös ists besser eingestellt zu werden stationär. Bei fragen kannste mir gerne ne PN schicken, mein Lütter steht grad neben mir und weint, weil er Aufmerksamkeit möchte.

L.G.

Haruka

Beitrag von nordseeengel1979 03.04.10 - 12:32 Uhr

Hallo germany,

es gibt auch Kliniken wo man Kinder mitnehmen kann ;-) Ob das aber so sinnvoll ist wage ich zu bezweifeln. Man sollte daran denken, dass Therapie nicht immer leicht ist und die Kinder dann mitbekommen, wenn man unter Umständen viel weint ect...

Du kannst auch Dein Mann zu Hause lassen und er kann bei der Krankenkasse das Geld bekommen... ich weiss grad nicht wie man das nennt ;-)

Für den Hund werden sich doch sicher Freunde ect finden...

Ansonsten wende Dich ans Jugendamt die vermitteln auch Tagesmuttis, Pflegefamilien auf Zeit ect...

Tagesklinik wüde ich Dir weniger empfehlen, die sind mit dem ritzen ( hab ich auch ) meisstens total überfordert :-( Wenn, dann achte darauf oder frag nach wie die das handhaben, wenn Du mal ein Rückfall hast und Dich geritzt hast...

Lg Nordseeengel
http://maeusetraenen.iphpbb3.com

Beitrag von marenchen23 03.04.10 - 14:55 Uhr

Hi,

ich war auch stationär und zwar MIT KIND - Kind war eben Begleitkind, das geht in vielen KLiniken! In guten KLiniken macht es nix, wenn Kinder sehen dass Mama weint, weil die Therapeuten darauf achten, ob es dem Kind zu viel wird oder ob es das gut wegsteckt, weil es merkt, dass Mama dort gut aufgehoben ist.

Meiner war auch ab und ab bei Therapiesitzungen dabei, wenn ich viel geweint habe, dann hat er etwas lauter gespielt.... Die Therapeutin hat ihn genau beobachtet (Erwachsenen und Kindertherapeutin und Psychiaterin) und so gemerkt, dass er sehr gut klar kommt und auch merkt, dass ICH klar komme!

naja kannst dich jedenfalls auch über pn melden, dann kann ich dir mehr dazu sagen.

Marenr

Beitrag von picco_brujita 03.04.10 - 15:41 Uhr

ich denke du solltest wirklich in eine klinik und zwar in eine in der du dein kind mit nehmen kannst. so wie du dich beschreibst, denke ich würde es dir noch schlechter gehen, wenn du auch noch von deinem kind getrennt bist. ich konnte eine behandlung auf psychotherapie daheim abfangen, aber allerdings bin ich nicht so schwer betroffen wie du. da kann ich mit meinen panikattacken wirklich nur lächeln....
kopf hoch - mach eine stationäre therapie. deine ausbildung wirst du wahrscheinlich nach hinten schieben müssen. die frage ist, wie lange du es so noch durch hälst. der große knall kann leider sehr schnell kommen und bei dir ist schon sehr viel im argen.

hör auf den psychater und mach die therapie. erkundige dich wegen einer stationären therapiestelle in der du evtl. auch dein kind mit nehmen kannst - es sei denn, du willst dein kind gar nicht dabei haben. dann gibt es unterstützung durch die KK - sie können dir sagen was es noch für möglichkeiten gibt.

alles liebe für dich!

brujita