Manche Hundehalter sind unmöglich!

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von lilia81 03.04.10 - 12:19 Uhr

Hallo,

vorweg: Ich mag Hunde und habe auch keine Angst vor großen Hunden. Außerdem hab ich selbst einen Hund, einen kleinen.
Allerdings ärgere ich mich seit einiger Zeit immer wieder über Hundehalter, die ihre Hunde nicht unter Kontrolle haben und ohne Leine laufen lassen. Ich finde das unmöglich. Die letzten Wochen hatte ich schon zwei solche Vorfälle, dass große Hunde ohne Leine rumlaufen und an den Kinderwagen kommen und hochspringen - ohne Herrchen. Es kann ja sein, dass der Hund lieb ist, aber ich weiß das vorher ja nicht.
Heute wieder so ein Fall an einer Straße. Das Herrchen war im Laden drin und der Hund frei. Der kam natürlich sofort auf uns zugerannt. Ich hatte meinen Hund an der Leine. Meiner hat als der große da war gebellt und schon das Fell aufgestellt. Der Besitzer kam erst nach ein paar Minuten raus und hat nicht mal Einsicht gezeigt. Ganz ehrlich: Mich regt sowas auf. Der Hund hätte ja auch meinen beißen können oder sogar noch schlimmer mein Kind.
Also ich finde schon, dass man den Hund nur frei laufen lassen darf, wenn man ihn jeder Zeit zurückrufen kann. Wie sehen denn das andere Hundehalter hier?

Beitrag von dominiksmami 03.04.10 - 12:32 Uhr

Huhu,

ich mag Hunde auch *lach*, ich bin ja selber schon seit Ewigkeiten Hundehalter.

Aber..das was du beschreibst finde ich auch zum kotzen!

In der Stadt gehören meiner Meinung nach ALLE Hunde IMMER an die Leine, es sei denn es gibt eingezäunte Auslaufgebiete.

Ich bin sogar eine der Hundehalter die behaupten das die allermeisten Hunde auch im Wald udn Feld an die Leine gehören.

Selbst wenn der Hund nicht beisst...stützt er sich bei so einem hochgehen am Kinderwagen ab, kippt der gerne mal um.

Ganz abgesehen davon das sich sowas einfach nicht
gehört!

lg

Andrea

Beitrag von eraser4768 03.04.10 - 13:02 Uhr

Bin auch Hundehalter und geb dir voll und ganz Recht -Hunde gehören an die Leine !!!!!

Hab eine Yorki und dieser wurde bereit schonmal gebissen von einen freilaufenden Schäferhund -deren Besitzerin ihn überhaupt nicht unterKontrolle hatte -mein Mann nahm unseren kleinen sofort hoch -aber der Schäferhund bekam unseren doch etwas zu schnappen-mein Mann ließ unseren runter -daraufhin rannte er nach hause ganz laut jaulend (der Zwischenfall passierte bei uns im Innehof -am frühen Morgen ) Ich hörte nur jaulen und geschrei -sah unten an Hoftür unseren #hund jaulend und mein Mann kam gekrümmt hinterher -(der Schäferhund hatte ihn an der Brust erwischt ) #schock - Das Ende vom Lied -Wir KH 10€ Praxisgeb. - Polizei -Anzeige inkl.Beweisfotos - unser Hund Schock -Tierarztkosten 40€ -Tja und Verfahren wurde eingestellt -da ja die derzeitige Hundehalterin noch nie in der Hinsicht auffällig war :-[:-[ Klasse

Daher finde ich es unverantworlich Hunde frei laufen zulassen -mit den Spruch "Ach der macht doch nix :-[" - Ich wurde für keine Hund der Welt meine Hand dafür ins Feuer legen

Beitrag von kja1985 03.04.10 - 13:29 Uhr

Es gibt halt leider viele Menschen die sich rücksichtslos verhalten und bei Hundehaltern fällt das dann halt enorm auf, weil sich das im Benehmen der Hunde spiegelt.

Mein Hund ist in bebauten Gebieten fast immer an der Leine, Ausnahme ist bei uns in der Siedlung, wenn wir z.B. zum Auto oder zurück gehen. In Wald und Feld darf er freilaufen, er hört recht zuverlässig für sein Alter und vor allem läuft er zu keinen fremden Menschen hin. Aber manche Leute stellen sich auch an, da wird man angegiftet, weil der Hund kackt obwohl man schon mit Tüte daneben steht oder diverse Radlfahrer fahren den Hund in einem Wandergebiet fast über den Haufen (und mein Kind gleich mit), weil ihnen ja die Welt gehört... Wir versuchen einfach niemanden zu stören und wenn doch entschuldigen wir uns.

Ich habe gestern gegen halb zehn Uhr abends ein Fahrrad geliefert bekommen und wollte es unbedingt noch testen und bin einmal die Straße rauf und runter gefahren. Hund lief im Fuß ohne Leine neben mir her und war so begeistert, dass er eben ein paar Mal gekläfft hat. Ich habe ihn dann auch beruhigt (er war einfach nur aufgeregt, er hat mich noch nie Fahrradfahren sehen ^^), aber da waren wir schon zum Feindbild eines alten Herrn geworden, der dort spazieren ging und dann irgendetwas von "scheiß Drecksköter" murmelte. Das muss dann auch nicht sein, wenn er schon sieht, dass ich auf meinen Hund einwirke. Hab ich ihm auch so gesagt, dass ein bisschen Bellerei kein Grund ist sich so aufzuregen und mit solchen Worten um sich zu schmeißen.

Beitrag von petra1982 03.04.10 - 14:45 Uhr

Hund gross klein lieb oder nicht, ein fremder hund hat nicht am wagen hochzuspringen und ich kann deinen unmut und ärger verstehen

Beitrag von pastell29 03.04.10 - 14:59 Uhr

Hallo !

Ich finde solche Situationen auch total daneben und kann solche Hundehalter nicht verstehen. Für mich ist das einfach nur verantwortungslos !!!

Ich bin selbst Hundebesitzerin, lasse meinen auch im Wald frei laufen, aber sobald mir Leute entgegen kommen, egal ob mit Hund, Kind oder auch Kinderwagen, rufe ich ihn ab und leine ihn sofort an.

Er hört zwar super, aber ich leine ihn trotzdem an, aus Rücksicht auf die anderen Leute. Ist für mich ne ganz normale Sache und selbstverständlich!!!

LG

Beitrag von honeygirly18 03.04.10 - 16:23 Uhr

Hi,

ich habe selber einen großen Hund und finde das auch absolut unmöglich und ärgere mich auch jedesmal wieder darüber. Also meine Hündin ist nicht besonders harmlos und wenn dann immer wildfremde Hunde auf uns losstürmen wird sie halt schon böse! Dann brüllt man die Besitzer an und die sagen dann immer : Och meiner macht doch nichts das ist ein ganz lieber....
Darauf sag ich mittlerweile nur noch (weil es mich echt nervt ich habe meinen Hund an der leine!!) also gut wenn meine ihren beisst sind sie ja selber schuld!! Da rennen die meisten dann aber um ihre Hunde zu holen.

Ich meine ich kann ja nicht mehr machen als meinen Hund anzuleinen und jeder Gefahr aus dem Weg zu gehen. Wenn die nicht in der Lage sind ihre Hunde zu sich zu rufen, ihr Problem!!!

LG

Beitrag von doucefrance 03.04.10 - 16:25 Uhr

Hallo,

wir als Hundebesitzer eines großen, kräftigen, wenn auch sehr freundlichen Neufundländers sind absolut der Meinung, dass ein Hund, egal wie klein oder groß, grundsätzlich an die Leine gehört.
Es sei denn, es ist eine Hundewiese oder sonstige Wege, wo der Hund frei laufen darf. Da rechnet man schon mal eher damit, dass ein Hund ankommt und auch mal springt. Aber generell sollte das Springen nicht sein (oft natürlich gar nicht so einfach abzugewöhnen, aber mit Geduld klappt das schon)


Unser Hund freut sich auch immer so sehr, wenn er Bekannte oder gerade Kinder sieht, dass er vor lauter Freude nicht mehr weiß wohin und gern mal das Springen anfängt. Ganz haben wir es noch nicht raus, aber es ist viel besser geworden. Beim Spazierengehen hat bei uns der Befehl "Nur gucken" gut geholfen, denn bestechlich oder ablenkbar mit Leckerchen ist Hund nicht. Aber bei "nur gucken" geht sie manierlich neben uns her und schaut wirklich nur, wenn auch mit sehnsüchtigem Blick...


Besucher werden instruiert, den Hund konsequent nicht zu beachten und erst zu begrüßen, wenn er ruhig neben uns im Flur steht.

Gerade Kinder sind den Hunden schutzlos ausgeliefert und so ein großer kräftiger springt die Kinder eben in Grund und Boden und dann ist selbst bei Kindern, die keine Angst vor Hunden haben, der Schreck riesengroß.

Viele Hundehalter sind aber in jeglicher Hinsicht in Erziehungsfragen und "Häufchenentfernungstechnisch" absolut beratungsresistent und vor allem penetrant ignorant. Daher können die Bußgelder gar nicht hoch genug sein für dererlei "Vergehen".
Vor allem werden oft alle Hundehalter über einen Kamm geschoren und ich sehe nicht ein, warum ich für die Versäumnisse anderer mit gerade stehen soll/muss.

Von mir aus müsste auch jeder Hundehalter einen Besuch der Hundeschule mit seinem Hund am Amt nachweisen --> Pflicht des Hundeschulbesuches

Liebe GRüße

Beitrag von kja1985 03.04.10 - 18:04 Uhr

Was soll das bringen? Mein Hund war nicht in der Hundeschule und ist gut erzogen und geht nicht zu Fremden hin. Ich kenne viele gleichaltrige Hunde, die in der Hundeschule sind und nicht halb so gut hören.

Beitrag von sani80 03.04.10 - 19:12 Uhr

Ich selbst finde, ein Hund darf frei laufen, solange der Hundehalter in der Nähe ist, und der Hund aufs Wort hört wenn er zurückgerufen wird.

Aber leider gibt es viele Hundehalter die ihre Hunde nicht unter Kontrolle haben, und diese frei laufen lassen #aerger Was ich nicht verstehen kann, diese gehen das Risiko ein, das irgendetwas passiert, und DANN ?

Meine Hündin lief ihr ganzes Leben FREI #freu, sie war ausgebildet, und hörte wenn ich sie zurückgerufen habe und sogar in der Stadt lief sie brav neben mir her ohne Leine und im Wald während der Setz- und Brutzeit lief sie ungeleint umher, das der Pförster auch wußte und sein einverständnis gegeben hat, da Sie nie jagen gegangen ist :-p

Beitrag von steffi-frank 04.04.10 - 21:44 Uhr

Hallo,

ich bin Besitzer eines großen Hundes und habe bei uns das Problem mit den kleinen Hunden.

Meiner ist an der Leine, ständig kommt mir eine FRau mit Westie entgegen und ruft dann immer, meiner tut nichts, ich habe auch keine Leine oder Halsband dabei. Das geht mir richtig auf die Nerven.

Dann haben wir noch einen Jackrussel ohne Leine der nicht mal hört und einen Yorki der auch mal so gar nicht geht.

Also ich denke man kann es nicht so pauschalisieren, daß nur die großen Hunde frei laufen, bei uns ist es genau anders herum, die kleinen "Fusshupen" sind die lautesten.

viele Grüße
Steffi