bücher für angehörige.depressionen, SVV, panik- und angststörung

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Beitrag von y-l-m-r-t 03.04.10 - 17:30 Uhr

hallo

ich suche bücher, die meinen angehörigen helfen sollen/können mich ein wenig besser zu verstehen.

grad für meinen mann #schmoll

denn der hat NULL verständniss...


habt ihr einen buchtipp? ich kann das selbst alles so schlecht erklären warum das so ist wie es ist und wie ich mich fühle.


viele liebe grüße

Beitrag von julie80 03.04.10 - 19:39 Uhr

Hallöchen,


leider kann ich Dir keinen Tip geben (werde aber gleich mal googlen), denn ich hab das gleiche Problem.

Meiner versteht auch überhaupt nichts, meint zwar immer ich soll mich nicht so stressen, macht dann aber selbst Streß wegen nichts :-[.

Er kapiert auch gar nichts. Er versteht die Tragweite so einer Erkrankung gar nicht.


Mal schauen, vielleicht hat ja jemand einen Tip, oder ich finde was...

Grüßle Julie, die versteht was Du meinst

Beitrag von wish3 03.04.10 - 20:55 Uhr

Hallo,

ich hab dir einen Titel von einem Buch (weiß allerdings nicht, ob es das Richtige ist). Wir als Angehörige haben uns das Buch zugelegt, als meine Schwiegermutter einen Schlaganfall hatte und danach Depressionen, Panik- und Angstzustände bekam.

Mit psychisch Kranken leben
Rat und Hilfe für Angehörige
ISBN 978-3-86739-017-0
Balance Buch + Medien Verlag

Aus der gleichen Reihe gibt es noch ein Buch:

Depression
Die Krankheit bewältigen
ISBN 978-3-86739-027-9
Balance Buch + Medien Verlag

Ich hoffe ich konnte dir ein bischen helfen.

LG Carmen

Beitrag von leoni1679 03.04.10 - 23:23 Uhr

Ich hatte das gleiche Problem, mein Mann hat mich überhaubtnicht verstanden, hat mich noch runtergemacht wenn ich auf dem Sofa lag weil es mir so dreckig ging usw.
dann kamen noch sprüche wie: wenn Du damit nicht bald aufhörst, fliegst Du raus...."
Ich weiss mitlerweile das er dsa aus Hilflosigkeit gesagt hat.
Dein Mann kann es nicht verstehen, da er die ganze Scheisse noch nicht mitgemacht hat. Das ganze ist ja nicht so offensichtlich wie z.B. ein gebrochenes Bein, was jeder am Gips erkennen würde und dann automatisch Rücksicht nimmt.
Ich habe mir damals eine Selbsthilfegruppe gesucht und konnte mich dort ausweinen. Als ich das erste mal danach nach Hause kam sagte mein man das er stolz auf mich sei, weil ich mit anderen darüber rede, Ich kannte sowas nicht von ihm.
Meinst Du er würde sich ein ganzes Buch durchlesen, wenn er das ganze Thema sowieso nicht versteht/ o. verstehen will?

Bist Du in Behandlung?

Liebe Grüße,
Andrea

Beitrag von polarbaer 04.04.10 - 00:06 Uhr

Ich kann Dir folgendes Buch empfehlen:

"Sie haben es doch gut gemeint: Depression und Familie" von Josef Giger-Bütler.

Mir hat es sehr zum Verständnis meiner Erkrankung beigetragen. Gut beschrieben. Ich habe vorher noch kein Buch gehabt, welches einen derartigen "Genauso ist es!"-Effekt hatte. Beschrieben wird auch das Selbstbild, welches Depressive von sich haben. Ist also auch sehr für den Partner geeignet...

Dass Dein Partner es nicht versteht, liegt einfach daran, dass ein Nichtbetroffener sich gar nicht vorstellen kann, wie es in einem aussieht, wie man von sich denkt, wie man sein Umfeld einschätzt. Ich habe anfangs von meinem Partner auch nur wenig bis keine Hilfe bekommen. Er glaubte, ich sei innerhalb kürzester Zeit wieder fit. Inzwischen haben wir sehr viel geredet... und er versteht es heute besser.

Wünsch Dir alles Gute!

Polarbär #blume