Muterschutzgesetz frage hab wegen meiner Arbeit...????

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von nanu1984 03.04.10 - 19:56 Uhr

Hallo...

Wollte euch mal fragen wie das eigentlich aussieht
ich arbeite im Einzelhandel und meine Arbeitsstd. sind 43,25 im Monat, darf ich dann noch ueberstd. machen???

Und

Wenn ich wenn ich spaetschicht habe muss ich von 14 - 19 uhr arbeiten um 19 schliessen wir und danach muessen wir noch aufräumen was zwar als arbeitszeit gilt aber dies wir uns nicht bezahlt sozusagen freizeit, muss ich dann noch da bleiben???

Werde mich zwar am dienstag mal BR erkundigen aber vielleicht wisst ihr das auch...

Wuerde mich ueber antworten freuen...

Lg

Beitrag von m_sam 03.04.10 - 19:59 Uhr

Soweit ich das jetzt noch weiß, darfst Du keine Überstunden mehr machen und auch nicht nach 20 Uhr arbeiten.
Kannst aber mal schnell googeln.

LG Samy

Beitrag von sohnemann_max 03.04.10 - 19:59 Uhr

Hi,

soviel ich weiss, sind Überstunden tabu. In Deiner "Freizeit" müsstest Du aber auch unschwanger nicht arbeiten.

Ansonsten ist meine Meinung dazu: Solange es geht und man sich wohlfühlt, sollte man sich nicht unbedingt Feinde machen und auf Gesetze pochen. Mit dieser Einstellung fährt man einfach besser. Man weiss nie, was noch kommt.

LG
Caro mit Max 5 Jahre 7 Monate und Lara 10 Monate

Beitrag von cdfiregirl 03.04.10 - 20:10 Uhr

Du darfst nur zwischen 6 und 20Uhr arbeitenund nicht mehr als 40stundenwoche (ohne Pause) und dir muss eine Sitzmöglichkeit bereitstehen und normalerweise auch ein Ruheraum, nur das würde ich nicht so ernst nehmen, weil es manchmal wirklich keine Möglickeit dafür gibt.

Beitrag von seikon 04.04.10 - 00:00 Uhr

Falsch.

Das mit 6-20 Uhr stimmt. Aber sie darf 8,5 Stunden pro Tag (ohne Pause) bzw. 90 Stunden pro Doppelwoche arbeiten.

Das heisst, die 43,25 Stunden pro Woche können ok sein, sofern sie nicht über 8,5 Stunden netto pro Tag kommt.
Insofern kann/darf/muss sie ggf. doch Überstunden machen.

Bis 19 Uhr arbeiten ist vollkommen in Ordnung und mit dem MuSchu Gesetz auch absolut zu vereinbaren.
Wenn da Anwesenheitspflicht herrscht und es als Arbeitszeit zählt, dann muss der AG das auch bezahlen. Tut er das nicht, dann wäre das mal ein Fall für das Arbeitsgericht, bzw. für einen Anwalt.

Beitrag von windsbraut69 04.04.10 - 08:44 Uhr

"sind 43,25 im Monat"

Sie schreibt doch von den monatlichen Stunden!

LG

Beitrag von seikon 04.04.10 - 10:33 Uhr

Stimmt. Falsch gelesen. Na dann ist sie von der Höchstgrenze ja sowieso noch meilenweit entfernt und darf natürlich Überstunden machen.