Privatinsolvenz - Frage

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von honeymoon101 03.04.10 - 22:33 Uhr

Hallo!

Meine Freundin hat wieder gearbeitet. Da war sie bei ner Schuldnerberatung. Die haben ihr zur Insolvenz geraten.
Nun bezieht sie wieder ALGII (wurde gekündigt).
Sie kann auch im Moment keinen neuen Job annehmen, da sie ihre Kinder (beider unter drei) aus der Betreuung nehmen mußte.

Kann die Insolvenz überhaupt von statten gehen? Ich meine, ich hätte mal was gehört, dass das nur geht, wenn man arbeitet?!

Oder gibt es da Ausnahmeregeln?

Danke, für Rat!

Honeymoon101

Beitrag von shasmata 03.04.10 - 22:54 Uhr

Sie kann auch als ALG-II-Empfängerin in PI gehen.
Wenn ich mich nicht irre, hat man aber die Auflage, sich um Arbeit zu bemühen.

Beitrag von honeymoon101 03.04.10 - 23:53 Uhr

A-ha.

Letztendlich geht es ihr nun einfach besser, seitdem sie nichtmehr an die Forderer zahlt.
Sie kommt nun mit dem Geld über die Runden.
Sie hat auch Kinder...

Ich bin etwas überfordert in dem Finanzen-Dschungel...

Kenn mich aus in Buchhaltung und so, aber nicht in sowas.

Beitrag von windsbraut69 04.04.10 - 07:46 Uhr

"Letztendlich geht es ihr nun einfach besser, seitdem sie nichtmehr an die Forderer zahlt. "

Wie schön.
Dann soll sie mal bloß nicht zuviel verdienen, nachher müßte sie wieder zahlen.

Gruß,

W

Beitrag von schwarzesetwas 03.04.10 - 23:49 Uhr

Soweit ich weiß, muß man arbeiten.

Lg,
SE

Beitrag von bianca1988 04.04.10 - 07:53 Uhr

Mein mann ist auch in der PI und ist ALG II-Empfänger, das einzige was er machen muss ist sich melden sobald sich wirtschaftlich etwas ändert.

Beitrag von tve 04.04.10 - 08:58 Uhr

Es geht und in der Regel habens es die Insoverwalter auch schon aufgegeben sich jeden Monat Bewerbungen vorlegen zu lassen, denn a.) sind im Regelsatz keine Gelder enthalten für Bewerbngen und b.) sobald das Thema Inso im Vorstellungsgespräch uf den Tisch kommt, kommt der Standarttext " sie hören dann von uns" und das Thema ist erledigt.

Man ist zwar niht verpflichtet dies im Gespräch dem Chef mitzuteilen, aber spätestens wenn der Insoverwalter dann beim Chef auftaucht und sich den Lohn auf sein Konto überweisen zu lassen, um dann alles was in den Pfändungsfreigrenzenraum fällt an den Insolenten weiterzuüberweisen, kommt eh die Kündigung.

Die Insolvenz sollte eigentlich eine Chance für nen Neuanfang sein, allerdings sehen 99,9 % der Chef, inkl. Behörden, es etwas andersdie vermuten immer sofort, man könnte ihnen ihr goldenes Essbesteck rauben, wobei dies wenn man es mal genau bedenkt, der größte Schwachsinn schlecht hin ist.
Denn wer gefährdet denn durch sowas seine laufende Inso, aber klares denken ist leider in Personalabteilungen nicht soweit verbreitet.