Nackenfaltenmessung

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von ushuaya 03.04.10 - 23:28 Uhr

Hallöchen :-)

Ich bin in der 9 SSW und meine FA meinte zu mir, das ich mich mal über die NFM erkundigen soll und ihr dann beim nächsten Termin mitteilen soll ob ich diese machen lassen möchte oder nicht. Ich müsste ca. 120 Euro bezahlen. Ich stelle mir nun die ganze Zeit die Frage...
Das gab es doch früher auch nicht und da sind doch auch gesunde Kinder zur Welt gekommen. Ist es denn also wirklich notwendig so etwas machen zu lassen?
Ich meine so ganz 100 % ist das Ergebnis dann ja auch nicht. Das ist doch eigentlich nur eine Wahrscheinlichkeitstheorie und Berechnung.
Mich würde eure Meinung mal dazu interessieren.

LG

Beitrag von binci1977 03.04.10 - 23:34 Uhr

Hi!

Du bist 28 Jahre alt und fällst nicht in die Risikogruppe, zumindest nicht vom Alter her.
Eine NFM macht auch dein Kind nicht gesund, falls es krank ist.

Du solltest dir die Frage stellen, ob sich etwas an der Entscheidung für das Kind ändern würde, wenn ein Verdacht bestünde. Und es ist ja nur ein VERDACHT, denn da können ganz schnell fehler passieren, wenn die mit den US-Geräten im Millimeterbereich messen.

Also in deiner Situation würde ich es nicht machen lassen, ganz ehrlich. Spar dir das Geld lieber für einen schönen extra US auf.

LG Bianca 35.SSW(habe 3 Kinder ohne NFM bekommen)

Beitrag von crazychild 03.04.10 - 23:36 Uhr

Hallo,

bei mir liegt die Entscheidung auch an. Ich werde 40 und es ist mein drittes Kind. Ich glaube nicht, das ich die Untersuchung machen lassen werde, weil es mir unsicher ist und ferner denke ich, das die Ärzte einem schonmal schnell dieses Untersuchung "aufschwatzen", weil es für sie ja richtig Geld ist.

Ich werde mein Kind so akzeptieren wie es ist

Beitrag von serena5 03.04.10 - 23:42 Uhr

Da du nicht zu den Risikoschwangeren zählst, würde ich es nicht machen lassen.

Ich falle da rein und werde auf jeden Fall darauf verzichten. Denn zum einen sind die Ergebnisse zu unsicher und können einen evtl. unnötig beunruhigen. Zum anderen werde ich mein Baby behalten, auch wenn es krank wäre.

Beitrag von heidi.s 03.04.10 - 23:48 Uhr

Ich habe in beiden Schwangerschaften diese Untersuchung nicht machen lassen, und zwar bewusst. Habe mich vorher gut informiert über die Untersuchung und die möglichen Ergebnisse. Es wurde gesagt, das selbst im Falle einer auffälligen Nackenfalte überhaupt nicht gesagt ist dass mit dem Baby wirklich etwas nicht in Ordnung ist. Ich hätte mich mit dieser Wahrscheinlichkeit sowieso nicht gegen das Baby entschieden und habe die Nackenfaltenmessung nicht gemacht

LG Heidi

Beitrag von johanna71 03.04.10 - 23:48 Uhr

Liest sich so, als ob du das eher nicht machen möchtest; hab ich recht?

Ich finde die Nackenfaltenmessung dann (und nur dann) sinnvoll, wenn man ein Kind mit Trisomie21 auf jeden Fall abtreiben will, bereit ist, für die Gewissheit eine invasive Untersuchung (Fruchtwasseruntersuchung) mit geringem Fehlgeburtsrisiko machen zu lassen und die Entscheidung für oder gegen eine Fruchtwasseruntersuchung von eben dieser Wahrscheinlichkeitsberechnung abhängig zu machen.

Ich hab diese Untersuchung in allen vier Schwangerschaften nicht gemacht, weil ich keine Entscheidung hätte treffen wollen. Mein zweites Kind wurde mit Trisomie 21 geboren.

Eine Nackenfaltenmessung macht das Kind nicht gesünder falls es kein Regelkind sein sollte, und die allermeisten Kinder sind eben gesund.

Beitrag von meandco 04.04.10 - 02:41 Uhr

genau genommen handelt es sich dabei um wahrscheinlichkeitsrechnung. ein "positives" / "negatives" ergebnis sagt genau gar nichts! für sicherheit müssten ohnehin noch weitere tests folgen ...

ich hab es bei meiner kleinen so gemacht:
ne abtreibung kam nicht in frage, also hab ich auf ne schöne ss bestanden und sogar unterschrieben dass ich bewusst auf die nfm verzichte (hatte monatlich 3d-us und mein fa will sich da absichern ;-))

lg
sabrina

Beitrag von ushuaya 04.04.10 - 08:30 Uhr

Hallöchen :-)

Also ich habe jetzt noch einmal eine Nacht darüber geschlafen und bin auch zu der Entscheidung gekommen das ich das nicht machen werde. Es ist ein Wunschkind und ich werde mein Kind lieben.
Ich danke euch herzlich für eure Antworten, sie haben mich in meiner Entscheidung auch noch einmal bestätigt.

Ich wünsche euch allen eine schöne Schwangerschaft :-)

Beitrag von hellokittyfan-07 04.04.10 - 08:32 Uhr

hallo, ja leider kann dir da keiner die entscheidung abnehmen. ich persönlich habe sie abgelehnt ich werde mein kind auch mit einem downsyndrom lieben und behalten und ich möchte locker durhc die schwangerschaft gehen was dann bei dieser untersuchung nicht so wäre da sie nicht 100%ig ist. du bekommst ein ergebniss von sagen wir mal 75% hat es downsyndrom na super aber es muss nicht sein. ich möchte mir dne stress nicht antun viel wichtiger finde ich das organscreening da sieht man dann wirkloch fehlbuldungen usw.
andersum hat eine bekannte überraschenderweise ein baby mit down bekommen der schock war groß bei der geburt. sie fiehl nicht in die risikogruppe auch vom alter her nicht und trotzdem ist es passiert. das muss natürlich jeder selbst wissen ob er sich vorher drauf einstellen möchte oder eben so eine überraschung hat,
lg.nicole

Beitrag von johanna71 04.04.10 - 12:01 Uhr

Das Ergebnis zu 75% Down-Syndrom ist eigentlich nicht möglich. Eine so hohe Wahrscheinlichkeit ist meines Wissens nicht messbar. Man bekommt normalerweise ein x:y Ergebnis, z.B. 1:999. Das würde bedeuten, bei 1000 Kindern mit diesem Ergebnis ist eins mit Down dabei.
Alarm geschlagen und eine Fruchtwasseruntersuchung empfohlen wird schon bei "zu 0,3% Down-Syndrom". Das heißt, das Kind hat dann zu 99,7% kein DS.

Ich seh das ähnlich wie du, wenn man das Kind behalten will, macht das alles nur unnötig Stress.
Und "drauf einstellen" geht am allerbesten mit Baby im Arm. Am Anfang brauchen doch alle Babys bloß Milch, ganz viel Kuscheln und Liebhaben und frische Windeln; da sind die mit Down auch nicht anders.

Beitrag von mamone007 04.04.10 - 10:30 Uhr

hab es in meiner 1. ss auch nicht gemacht und meine tochter ist gesund!
nun hat es mir mein arzt sozusagen aufgebrummt, da er es wohl bei jedem seiner patienten macht und es bei ihm nur 40 euro kostet.
noch bevor ich mich dagegen wehren konnte, da hatte ich schon einen termin und naja wir machen das dann einfach mal um unser baby auch mal in 3d zu sehen :-)

ist aber meiner meinung nach nicht dringend erforderlich und für 120 euro wüde ich es auch nicht machen, meine freundin hat dafür sogar 250 euro hingelegt *bekloppt*


lg sandra

Beitrag von kathibutterfly 04.04.10 - 11:47 Uhr

Hi,
ich bin 35 und schon 11 + 3 ....mein FA hat es mir letzte woche erzählt....tja, und jetzt überlege ich halt was wir machen sollen.....Soll 240 Eur kosten und ist bei einem anderen FA nicht bei meinem.....
Keine Ahnung. Muss das nochmal überschlafen. Weiss nicht ob ich Abtreiben würde......Die Ergebnisse scheinen ja nicht so doll sicher zu sein, sondern nur Wahrscheinlichkeiten.... das hilft auch nicht, oder?
Und eine Fruchtwasseruntersuchung find ich sehr riskant....da ist mir das Risiko vorher schon zu gross, um die machen zu lassen.
Ist auch ein Wunschkind.#schwitz

Beitrag von bienchen-maja 04.04.10 - 18:25 Uhr

Ich habe die Untersuchung auch machen lassen.

Aber nicht, um mir Gedanken wegen des Down-Syndroms zu machen, sondern weil dabei ein großer Ultraschall der Organe gemacht wird.

Und das war mir wichtig! Ich habe mich riesig gefreut, dass das Herz und die anderen wichtigen Organe funktionieren. Das wollte ich nur sehen. Nebenbei zeigte sich aber, das mein Risiko für das Downssyndrom sehr niedrig sind. Und das in meinem Alter!
:-p