Ethikunterricht...

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Beitrag von klene7 04.04.10 - 08:32 Uhr

hallo

meine tochter hat in der 1.klasse ethik und da reden sie über jesus...ist das normal?
wir sind nicht religiös und ich hatte dies nicht in der schule in ethik...

mfg

Beitrag von misses_b 04.04.10 - 10:08 Uhr

Hallo!

Ich kenne dieses Fach auch nicht, gehe aber davon aus, das alle "gängigen" Religionen mit den Kindern durchgesprochen werden.

Gruß

misses_b

Beitrag von xenotaph 04.04.10 - 11:26 Uhr

in ethik wird über alle religionen gesprochen. auch über das christentum.

feierst du übrigens ostern oder weihnachten? wie erklärst du das fest, ohne das wort jesus in den mund zu nehmen? und nichts anderes macht der ethikunterricht - erklären.

LG

Beitrag von bianca1988 04.04.10 - 14:24 Uhr

ich hatte ethik unterricht, aber erst ab der 5.klasse und über sowas haben wir gar nicht gesprochen.
in der 5.klasse haben wir nur Bilder gemalt, was benotet wurde.
und ab der 6.klasse hatten wir über ganz anders zeug geredet, was genau weiß ich nicht mehr, aber in der 10.klasse ging es nachher um Philosophie oder so.

Aber jesus hat hat doch eher was mit den religions unterricht zu tun.

Beitrag von arkti 04.04.10 - 15:49 Uhr

Allgemeinbildung schadet keinem Kind........

Beitrag von schachti2005 04.04.10 - 18:13 Uhr

Sag mal, wie stellst du dich denn an????
Warum sollen sie denn den "Jesus" nicht mal dannehmen????
Eventuell sprechen sie generell über verschiedene Religionen und zur Zeit ist es eben Jesus.

Reliogionen gehören nun mal auch in unser Leben.

Und dein Kind wirst davor auch nicht "beschützen" können...
Oder verbietest ihr den Kontakt zu religiösen Klassenkameraden????
Die könnten ihr ja nebenbei auch mal von Jesus erzählen...

Beitrag von hinterwaeldlerin09 04.04.10 - 18:34 Uhr

Hallo,

meine Tochter hat seit dem ersten Schuljahr Ethik. Natürlich wurden da auch die verschiedenen Weltreligionen besprochen...und so auch Jesus!

Auch wenn du nicht religiös bist...wir haben Ostern.. gesetztliche Feiertage, da bietet es sich doch an, von Jesus zu erzählen...warum denn nicht?

Dein Kind sollte doch zumindest wissen, was da eigentlich gefeiert wird, oder soll es ein "religiöser Analphabet" werden? Wissen und verstehen, das ist doch wichtig. Deswegen muss man ja nicht gleich glauben! Und sich taufen lassen!

Komisch, dass so viele Leute regelrecht "Angst" davor haben, dass Jesus erwähnt wird...tz, tz, tz.

liebe Ostergrüße
die hinterwäldlerin

Beitrag von shorty23 04.04.10 - 18:51 Uhr

Ich denke, dass es natürlich zum Ethikunterricht gehört, dass man über bestimmte Traditionen und Werte spricht und dabei spricht man bestimmt auch über Religionen, wahrscheinlich v.a. da jetzt Ostern vor der Tür stand, haben sie darüber gesprochen. Ich denke, in deinem Ethikunterricht war das bestimmt auch so, du hast es vielleicht nur vergessen (man vergisst doch so viel!). Im Lehrplan Ethik Grundschule (Sachsen-Anhalt) steht zB "Grundwissen zum Christentum: Kirche, Weihnachten, Ostern sowie weiteren ausgewählten christlichen Festen und deren Ursprung" - ich denke, das ist also völlig normal, dass man dann da über Jesus spricht!

LG

Beitrag von bambolina 04.04.10 - 19:00 Uhr

Bei meinen Großen gab es Ethik erst in der weiterführenden Schule - was da unterrichtet wurde weiß ich nicht.

Aber wenn es um religiöse Themen geht, was ist daran so schlimm?

Zugegeben, ich bin auch nicht religiös (mein Mann ja), aber ich habe kein Problem damit wenn meine Kinder die Kirche und Religion kennen lernen.
Wenn sie alt genug sind, können sie sich immer noch dafür oder dagegen entscheiden.

Beitrag von rienchen77 05.04.10 - 09:50 Uhr

da werden alle gägngien Religionen einmal durchgenommen.... wenn es nur über Jesus ist würde ich mir ein Termin mit der Lehrerin ausmachen, weil dann wäre es ja Religionsunterricht...

Beitrag von katici 05.04.10 - 11:58 Uhr

falls pro jahr eine weltreligion durchgenommen wird,kann es schon sein,dass halt nur über "jesus gesprochen" wird.
dann kommt halt im nächsten jahr ein weiterer prophet dazu usw.
ich finds gut, dass mit dem christentum angefangen wird, schließlich sollen die kinder ja lernen, warum wir ostern, weihnachten usw feiern, so wie meine vorrednerin auch geschrieben hat.
es hat für mich zuerst mal was mit allgemeinbildung zu tun.

ps: an die threaderöffnerin- warst du auf dem elternabend? da wird nämlich erzählt, welche inhalte im unterricht besprochen werden!

Beitrag von katjafloh 05.04.10 - 12:12 Uhr

Ja, ist bei meinem Sohn auch so. Gerade zu den kirchlichen Feiertagen wird das dann mal mit durchgesprochen. Schließlich sollen ja die Kinder auch den biblischen Hintergrund kennen. ;-)

LG katja

Beitrag von ratzundruebe 05.04.10 - 14:16 Uhr

Hallo

bei uns in der Schule heisst das Fach Religion und es wird auch über Jesus gesprochen,
na und #kratz

Wo ist dein Problem?
Ich bin auch nicht religiös, gehe nicht in die Kirche, aber deswegen kann doch mein Kind über Gott und die Welt etwas erfahren.

LG Kerstin

Beitrag von clazwi 05.04.10 - 14:50 Uhr

Hallo Klene,

im Ethikunterricht werden Weltreligionen behandelt - ausserdem gehört das Christentum zu dem Kulturkreis, in dem wir leben, insofern gehört das Thema zur Allgemeinbildung.

Meine Tochter besucht auch den Ethik-Unterricht, sie gehört keiner Konfession an (ich selbst gehöre einer nicht-christlichen Religionsgemeinschaft an).

LG
Claudia

Beitrag von wasteline 05.04.10 - 22:28 Uhr

Man spricht auch im Ethikunterricht u. a. über Glaubensrichtungen und Weltreligionen. Und es wird Deinem Kind nicht schaden.

Beitrag von imzadi 06.04.10 - 14:16 Uhr

Also ich wäre froh wenn mein Kind(1.Klasse) Ethikunterricht wählen könnte statt Relgion.

Der Religionsunterricht geht mir tierisch auf den nerv aber ausser selbstbetreuung während dieser 2 Stunden gibts keine alternative. Ich muss Hausaufgaben mit meinen Sohn machen wo gemalt und geschrieben wird was Gott am ersten, zweiten.... Tag erschaffen hat. Nebenbei muss ich Fragen beantworten wann Jesus wieder kommt und warum man ihn ans Kreuz geschlagen hat. Mein Sohn nimmt das ja alles als wirklich passiert hin.

Soweit ich weiß werden in Ethik die verschiedenen Religionen und ihre eigenheiten durchgenommen. Finde ich gut, viele Menschen sind einfach religiös und man sollte wissen wie man damit umgeht.

Beitrag von binnurich 06.04.10 - 14:57 Uhr

unsere Gesellschaft basiert auf einem christlichen Glaubensgrundsatz.
Ich glaube, es ist gar nicht möglich Ethik zu behandeln, ohne sich mit Religionen auseinander zu setzen.

Ich bin auch nicht religiös und doch denke ich, das die christlichen Werte- und Moralvorstellungen meinen Alltag grundlegend sehr stark prägen. Ohne christliche Wertevorstellungen hätte meine Arbeitswoche einen anderen Rhytmus. Dann gäbe es vielleicht den Sabat und nicht den Sonntag als Ruhetag.........