zusammen elternzeit?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von inoola 04.04.10 - 10:02 Uhr

huhu frohe ostern#hasi mädels :)

jetzt muss ich das auch mal fragen, ich kapier das irgendwie nich.
also bei der elternzeit. das sind ja 12 monate die man elterngeld bekommt oder?

wennman das teilt für papa und mama elternzeit, dann maximal 14monate???

hätten wir dann quasi zusammen elternzeit? oder wäre das ein abwechseln?

wir bekommen ja zwillis. und meine schwiegereltern, eltern und geschwister wohnen mind. 80km weit weg von uns.
bin ja gerade im kh und ich werde öfter von den hebis gefragt ob mein schatz die erste zeit auch zuhause ist.
er wollte versuchen urlaub zu bekommen... ist nur bissel schwierig den sooo spontan zu bekommen.

also ich möchte gerne stillen. (was ja bedeutet: erstmal nich wieder arbeiten)
wir hatten so geplant das ich 3-4 jahre zuhause bleibe (natürlich nich sooooo lange stillen.. #schock#rofl)

wäre das möglich zeitgleich elternzeit zu nehmen? also ich die 12 monate und mein schatz die ersten 2 auch?

wie wäre das dann mit dem geld? von meinem gehalt die 67%und von seinem die 2 monate auch 67%? oder bekommt dann blos immer einer zur zeit elterngeld?

hm hoffe meine frage ist einigermaßen rüber gekommen.

ich wünsche euch viel erfolg bei der osterhasenverfolgung und eiersuche :)

lg inoo

Beitrag von reveal 04.04.10 - 10:14 Uhr

Also Ihr bekommt insgesamt 14 Monate Elternzeit zusammen. Wenn Ihr Zeit parallel nehmt, dann dürfen zusammen gerechnet trotzdem nur 14 Monate rauskommen. Sprich: wenn Dein Mann auch die ersten zwei Monate Elternzeit nimmt, bekommt Ihr Elterngeld bis zum 12. Lebensmonat des Kindes. Nehmt IHr die Zeit nicht parallel sondern im Anschluss, sind es 14 Lebensmonate. Aus dem Grund wird mein Freund auch den ersten Monat Urlaub und nicht Elternzeit nehmen. Wenn Ihr beide gleichzeitig Elternzeit nehmt, dann bekommt für die Zeit jeweils jeder 67 Prozent vom Nettolohn. Soweit ich weiß, gibt es für Zwillinge aber noch einen Bonus pro Monat.

Schöne Ostern!
reveal

Beitrag von axaline 04.04.10 - 10:16 Uhr

Du bist ja die ersten 8 Wochen eh noch im Mutterschutz, da würde sich anbieten, wenn Dein Mann zu Hause bleibt als Elternzeit.
Deine Elternzeit schließt sich dann daran an, so hast Du auch den Vorteil, daß das Mutterschaftsgeld nicht mit dem Elterngeld verrechnet wird.

Ich würde mich aber auf jeden Fall nochmal bei der Elterngeldstelle informieren, ob es da bei Zwillies auch noch irgendetwas zu beachten gibt, bzw. ob das so funktioniert und wie das berechnet wird !

Gruß Janine (35 SSW)

Beitrag von reveal 04.04.10 - 10:18 Uhr

Das geht leider nicht. Wollte ich auch gern so machen, aber die Mutterschutzzeit wird trotzdem als Elternzeitmonat angerechnet. Das heißt, das man nicht erst zwei Monate Mutterschutzgeld und danach dann 12 Monate Elterngeld als Frau bekommen kann. Das wird leider in der öffentlichen Diskussion um das Elterngeld gern unterschlagen. Wer normal Mutterschaftsgeld bezieht, kann immer nur maximal zehn Monate Elternzeit bekommen.

LG reveal

Beitrag von axaline 04.04.10 - 10:27 Uhr

Das mit dem Elterngeld ist eh voll der Beschiss !!!

Menschen wie ich, die Ihre Kinder in Folge bekommen, haben total die A-Karte.
Beim Erziehungsgeld hätte ich zwei jahre lang den vollen Satz bekommen. #ole
Jetzt beim Elterngeld muss ich mit einem Jahr Mindestsatz zurechtkommen. #schmoll

Ein hoch auf unser soziales Deutschland ! :-[

Gruß Janine

Beitrag von inoola 04.04.10 - 10:33 Uhr

ahaaaa, das ist aber schonmal gut zu wissen das es parallel geht.

wie viel geld gibts eigentlich im mutterschutz? %?
bei zwillis sind das ja 12 wochen. also 3 monate. wenn das mehr ist als das elterngeld. ist das ja echt witzlos wenn ich da dann elterngeld bekommen würde oder?

lg

Beitrag von reveal 04.04.10 - 10:36 Uhr

Also im Mutterschutz bekommst Du von der Krankenkasse 13 Euro pro Tag und der Rest (d.h. die Differenz zu Deinem Nettoeinkommen vor der Geburt des Kindes) wird vom Arbeitgeber zugeschossen. Das heißt, wenn Du normal arbeiten warst, bekommst Du für die sechs Wochen vor und acht (bei Dir sogar 12) Wochen nach der Geburt Dein bisheriges Nettogeld weiter. Das ist logischerweise dann mehr als Elterngeld - denn dort sind es nur 67 Prozent. Nur für Frauen, die vorher kein Einkommen oder nur ein ganz geringes hatten, lohnt sich das mit dem Elterngeldmindestbetrag.

LG reveal

Beitrag von petzju 04.04.10 - 10:36 Uhr

Japp! Da geb ich Dir voll recht! Vor allem habt Ihr schonmal daß Ding mit dem "Progressionsvorbehalt" gehört? Da wird doch tatsächlich das Elterngeld noch versteuert, also kann man dann noch mit einer Steuernachzahlung rechnen. Kam letzetn bei mdr "Exakt" ein interessanter Bericht. Echt toll, oder? Müsst mal nach dem Progressionsvorbehalt googeln, nicht daß Ihr noch ne böse Überraschung erlebt!
Das ist dann der Dank, daß man in diesen K...staat Kinder setzt.

Trotzdem noch schöne Ostern an Euch alle!

LG petzju#sonne

Beitrag von reveal 04.04.10 - 10:57 Uhr

Naja, das Elterngeld an sich wird nicht versteuert, aber das Geld wird zu den sonstigen Einkünften in diesem Jahr dazu gerechnet und da kann es unter Umständen passieren, dass Du auf den restlichen Betrag (zum Beispiel, wenn Du noch einige Monate normal gearbeitet hast) mehr Steuern zahlst. Ich habe mich diese Woche mal beim Steuerberater informiert und da kam irgendwie raus, dass man als nicht verheiratete Frau da sogar besser kommt, weil die Einkommen der beiden Partner ja nicht zusammen veranlagt werden. Ich müsste demzufolge was rausbekommen. Verheiratete müssen oft was zurück zahlen.

Reveal

Beitrag von petzju 04.04.10 - 11:01 Uhr

Das wäre ja mal ein kleiner Lichtblick. Wolln wir mal hoffen.Danke für den Tip, werd mich da eh nochmal kundig machen.
Aber unfair find ichs trotzdem, zumal einen da ja keiner drauf hinweist, und man sich mit dem Bürokratenkauderwelsch nicht auskennt.

Schöne Ostern noch!