Ich werde wohl allein entbinden, wer noch?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von keep.smiling 04.04.10 - 10:21 Uhr

Hallo Kugelbäuche,
bei mir ist es bald soweit, ich wehe schon etwas vor mich hin, GMH war am Mittwoch 2cm und MuMu weich und fingerkuppendurchlässig, Baby im Becken.

Da mein Mann nicht wirklich bei der Geburt dabei sein will und wir noch einen sehr kuschelbedürftigen fast 3 jährigen Sohn haben, werde ich wohl alleine zur Entbindung gehen.

Hab das bei meinem Sohn auch geschafft und wenn die Geburt diesmal wieder so heftig wird (schnell und seeehr schmerzhaft), dann ist es wohl halb so schlimm.

Ich hab mir gedacht, was nutzt es mir, meinen Mann nebendran zu haben, wenn ich mich dann ständig frage, gehts ihm gut dabei und ständig an meinen Sohn denke, der dann grad woanders ist und viell. völlig durch den Wind - so kann ich mich ja auch nicht entspannen und auf meinen Bauchzwerg konzentrieren.

Da ist es doch besser zu wissen, meinen Männern gehts zu Hause gut...ich hab ne tolle Hebamme, die dann hoffentlich auch da sein wird und ich hoffe, dass alles wieder reibungslos abläuft und nach 3-4 h vorbei ist.

Wem von euch gehts ähnlich? Freundin oder Mutter mitzunehmen kommt für mich nicht in Frage. Wenn meine Mutter schon da wäre für unseren Sohn, würde ich viell. doch meinen Mann dabei haben wollen, aber so ganz sicher bin ich mir da auch nicht mehr.

LG ks, die endlich ihr Baby will, damit die Angst weg ist :-p

Beitrag von dominiksmami 04.04.10 - 10:45 Uhr

Huhu,

ich werde zwar wahrscheinlich meinen Mann dabei haben, wenns denn überhaupt zu einer normalen Entbindung kommt da es ja wieder nach KS aussieht, aber dennoch kann ich deine Gedanken vollstens nachvollziehen.

Es müssen sich beide wohlfühlen mit ihrer Rolle und jemanden zu "zwingen" nur weil man ihn selber da haben will....geht meist schief.

Ich hatte damal meine Eltern mit, bis es eben nach 9 Stunden Wehen doch in den OP ging.

Aber diesmal denke ich würde ich auch eher alleine gehen.

lg

Andrea

Beitrag von pebbles-maus 04.04.10 - 10:46 Uhr

ja ich werde auch alleine entbinden und habe auch etwas angst davor. aber ich mache dies alleine, weil leider niemand an meiner seite steht.. :-(
aber ich denke, dass werden wir auch ohne mann hinbekommen

liebe ostergrüße

Beitrag von keep.smiling 04.04.10 - 10:50 Uhr

Ich hab sogar mal gelesen, dass es häufiger zu einem KS kommt, wenn der Mann dabei ist, ob da was dran ist? Ich kann mir schon vorstellen, dass man sich als Frau doch versucht etwas zusammenzureißen (soweit man das dann kann) wenn der Mann dabei ist und dass das dann die Geburt verlangsamt...

Beitrag von knuddl777 04.04.10 - 10:57 Uhr

Mensch schade...

Ich finde es immer traurig sowas zu lesen. Ich denke in der heutigen Zeit sollte man sowas zusammen machen. Man es schließlich auch zusammen gezeugt. Und es ist ein sehr beschwerlicher Weg... und da muss man doch zusammen halten.

Für mich käme sowas nicht in Frage. Mein Mann will und er geht mit. Bei sowas muss er mich einfach unterstützen, da gibt es gar nichts anderes. Selbstverständlich ist das für uns. Das Argument mit deinem Sohn verstehe ich. Wir bekommen auch unser 2. Kind, aber bei der Geburt wird es schon jemand schaffen, nach ihr zu schauen. Und selbst wenn sie sich dann nicht wie zuhause fühlen, in so einer Situation bin ich dann doch egoistisch. Ich bin ja auch jemanden und ich habe es in der Geburtssituation bitter nötig, dass jemand nach mir kuckt. So bin ich eingestellt.

Aber jeder geht seinen eignen Weg. Ich wünsche dir alles Gute,

Schöne Ostern

Kerstin, 7.SSW

Beitrag von verrueckteshuehnchen 04.04.10 - 11:06 Uhr

Das seh ich auch so! #pro

Beitrag von keep.smiling 04.04.10 - 13:28 Uhr

Naja, es gibt eben Menschen, die haben es nicht mit Krankenhäusern, Spritzen und Blut.
Ich denke, bei meinem Mann ist das so, auch wenn er sich nicht so richtig äußert - ich hab nicht das Gefühl, dass er keinen Bock hat oder so, er würde mich schon gern unterstützen, er hat einfach Schiß, er sagt ja auch nicht klipp und klar - "vergiß es, ich geh da nicht mit" (bis auf Kaiserschnitt - in den OP würde er definitiv nicht gehen).
Er stellt sich so eine Entbindung wahrscheinlich eklige rund blutiger vor, als sie es ist - na mal schauen wie alles kommt, was mir damals bei unserem Sohn (der kam ja 3 Wochen zu früh und mein Mann war in Oslo) sehr leid tat, war der Moment, als er raus kam und ich diesen Moment nicht mit meinem Mann teilen konnte.

Aber am Ende zählt doch eigentlich nur, dass er ein guter Papa ist und das ist er ;-)

LG ks

Beitrag von tanjaz84 04.04.10 - 11:04 Uhr

Hallo,
es ist schade das Du alleine gehen musst. ich finde es aber echt spitze von Dir das Du das auch machen wirst.

Hab schon öfter mal gehört von wegen: der war beim "machen" dabei, da hat er jetzt auch dabei zu sein!

Ich finde es toll(klar für Dich ist es schade) das Du es nicht so siehst.

Alles Alles Liebe und eine wunderschöne Geburt

Lg Tanja

Beitrag von keep.smiling 04.04.10 - 13:30 Uhr

Man kann halt niemanden zwingen und es ist ja ein Unterschied, ob jemand keinen Bock hat oder es einfach nicht ertragen kann / Angst hat vor Blut etc.
Hab nicht das Gefühl, dass mein Mann keinen Bock hat, glaube er würde mich schon gern unterstützen, hat aber wohl ziemlich viel Schiß.

LG ks

Beitrag von belletza 04.04.10 - 11:08 Uhr

Huhu,

Ich werde def. alleine entbinden.
Freunde hab ich keine großartig, Familie auch nicht.
Mein Mann würde gern mitkommen, aber da wir für unsere 2 Jährige Tochter keinen Babysitter haben passt er auf unsere Püppi auf.
Er wird alleridngs dazu kommen wenn ich vllt noch spazieren kann oder sowas.
Aber ansonsten werd ich alleine entbinden und bin auch nicht großartig traurig drum.

So kann ich wenigst entspannt entbinden wenn ich weiss meine Tochter ist in guten Händen als wenn ich se zu jemandem gebe dem ich es nicht zutraue (meine Familie zb) und kann an nix anderes denken dann.

Lg schaffst du sicher auch alleine #liebdrueck

Beitrag von katrinchen85 04.04.10 - 11:30 Uhr

Hallo,

also wenn es noch klappt mit ner betreuung würd ich es einfach wenigstens mal "versuchen" ihn mitzunehmen.

Ihr könnt ja vorher abrpechen, dass du ihn halt ggf. "rauswirfst" wenns dir wirklich nicht gefällt, bzw. dich ablenkt. Aber vllt. hilft es dir ja auch ihn dabeizuhaben. ich hab mich jedenfalls allein durch die Anwesenheit meines Mannes deutlich stärker gefühlt, hatte einfach das gefühl meine Vetrauensperson ist für mich da und passt auf mich auf quasi:-)
Wie gesagt, mehr als helfen kanns ja nicht. Und sonst kann er ja eben imemrnoch gehn. Du kannst es ja eben nicht wissen, ohne es probiert zu haben.
Und wenns dir dann allein besser geht, dann schaukelst du die Sache wieder allein, Ist doch gut, eben so wies einem am besten geht.

LG,Kati

Beitrag von keep.smiling 04.04.10 - 13:33 Uhr

Genauso sehe ich das auch.
LG ks

Beitrag von valencia22 04.04.10 - 13:00 Uhr

Hallöchen und frohe Ostern #hasi

Ich werde wohl auch alleine gebären.
Mein Partner hat zwar schon 2 Kinder und war bei deren Geburten dabei, hat aber aufgrund der letzten Geburt ein Trauma, weil es recht dramatisch wurde...

Stören tut mich das nicht, ich weiß eh, dass ich mir mehr Gedanken um ihn machen würde als mich auf die Geburt zu konzentrieren (er ist sehr besorgt um mich und kann mich net leiden sehen....).

Bei der 1. Entbindung war meine Mutter dabei (bis es zum KS kam), aber diese wird sich dieses Mal um den Großen kümmern. Wobei es gut sein kann, dass ich die beiden erst mal mitnehme bis die Presswehen kommen, denn ich werde im GH gebären. #huepf

Beitrag von keep.smiling 04.04.10 - 13:37 Uhr

Die Presswehen? Aber dann ist es doch fast schon vorbei? Wieso nimmt man jemanden mit die ganze Zeit und schickt ihn bei den Presswehen raus?
Ich habe vorher 3 h nur geschrien vor Schmerzen, es war die Hölle, so ist das wohl, wenn es zu schnell geht. Ich dachte echt, wie kann man bei den Schmerzen noch die Stellung wechseln, aus einer Wanne steigen, auf einen Hocker gehen...Mir war immer wie gleich wegtreten, so trancemäßig und ich bekam Wehenhemmer, damit ich mal Luft holen konnte zwischen den Wehen - und ich weiß nicht, ob mein Mann mich so sehen soll #schmoll
Die Presswehen (ich hatte ewig keinen Preßdrang und sollte schon pressen) waren eher ne Erlösung für mich - bis mein Sohn mit halbem Kopf draußen stecken blieb und die Wehe weg war. #schock

LG ks

Beitrag von valencia22 06.04.10 - 17:15 Uhr

Weil ich der Meinung bin, dass mein Sohn noch zu jung ist (6,5 J.) um bei der reinen Geburt dabei zu sein.

Beitrag von keep.smiling 06.04.10 - 17:22 Uhr

Na ehrlich gesagt finde ich, dass ein Kind seine Mutter nie so erleben sollte - mit diesen höllischen Schmerzen, egal, wie alt es ist. Also auch nicht vor den Presswehen.

LG ks

Beitrag von valencia22 06.04.10 - 17:31 Uhr

Ich bin recht schmerzresistent ;-) Und ich will ihn ja nicht die ganze Zeit um mich haben. War nur so ne Idee, dass er hin und wieder hereinschaut.