Wer von Euch hat in einer anderen Stadt neu angefangen?

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Beitrag von liebesbienchen 04.04.10 - 16:33 Uhr

Hallo!

Wollte mal fragen wer von Euch seinen Heimatsort verlassen hat und trotz Angst und Skepsis in der neuen Stadt oder auf dem Land glücklich geworden ist?
Die Familie meines Freundes wohnt 250km weit weg und ich stelle mir die Frage ob ich Heimweh hätte wenn ich mit ihm dort hin ziehen würde.
Hier lebt nur noch ein Onkel von mir. Mein Freundeskreis ist nicht sehr gross. Eltern habe ich keine mehr. Ich denke darüber nach ob ich das könnte....von der Stadt weg ziehen in der ich aufgewachsen bin.

Hat das jemand von Euch gemacht und es bereut oder nicht bereut?

Wäre dankbar für Antworten! #danke

Liebe Grüsse Biene#blume

Beitrag von thoch 04.04.10 - 16:42 Uhr

Hallo Biene,

ich habe diesen Schritt gewagt.
Bin am 01.03. zu meinem Freund und Vater meines Kindes gezogen. In meiner alten Heimatstadt habe ich auch noch Verwandte und meinen Freundeskreis, aber ich habe es wegen der Liebe gemacht und fange nun ganz Neu an.
Wenn du mehr wissen möchtest, dann schreib mich ruhig über VK an!

LG Thoch

Beitrag von bee55 04.04.10 - 16:51 Uhr

Hallo,

ich bin vor 5 Jahren wegen meinem Mann in ein anderes Land (AUT) gezogen. Ich habe es nie bereut. Klar, meine Familie in D vermisse ich oft. Aber man muss Abstriche machen.

LG bee

Beitrag von nicole1007 04.04.10 - 16:54 Uhr

Hallo,

ich habe 2002 diesen Schritt gemacht und noch nicht bereut...
Bin zu meinem jetzigen Mann gezogen 300 km von meiner Familie weg....
Es wäre gelogen wenn ich sage ich hätte nie Heimweh, aber es wird echt weniger und man baut sich ja alles neu auf...
Auch heute hab ich immer nochmal Sehnsucht nach Zu Hause und dann fahren wir zu meinen Eltern und ich merke, dass es nicht mehr meine Welt ist....

Ich bin froh vor fast 8 Jahren diesen Schritt gewagt zu haben
und heute habe ich hier eine neue Heimat gefunden mit einem tollen Mann und bald 2 wundervollen Kinder an meiner Seite!

LG
Nicole

Beitrag von d-u-c-a 04.04.10 - 16:54 Uhr

hallo

ich bin sogar in ein anderes land gegangen. wohne jetzt in NL und ich würde diesen schritt immer wieder machen. ich bin auch in de heimat/stadt von meinem freund/mann gegangen und ich bereue nichts...wúrde es echt immer wieder machen.

hier habe ich mein neues leben und wenn es nach mir geht...will ich hier auch nicht wieder weg.


lg duca

Beitrag von gingerbun 04.04.10 - 17:15 Uhr

Hallo,
ich hatte schon mehrere Adressen. Wenn Du genaueres wissen willst kannst Du mich gern anschreiben. Hier nur kurz mein Lebenslauf:
Mit 21 Jahren ging ich von Chemnitz nach Boston als Aupair für 13 Monate, danach zog ich nach München, dann 1,5 Jahre später zog ich nach Mainz. Im Rhein-Main-Gebiet bin ich immernoch und dort auch nochmal 4 mal umgezogen. Klar wünschte ich mir dass meine Eltern und meine restliche Familie etwas näher wohnen würden und nicht 450 km weit weg, aber es ist wie es ist und es ist ja mein Leben. Ich habe mich immer überall wohlgefühlt. Ich finde es liegt immer an einem selbst. Nur kann ich auch Menschen verstehen die eben nicht aus ihrer Heimat weg wollen.
Alles Gute!
Britta

Beitrag von bibabutzefrau 04.04.10 - 18:11 Uhr

ich habs auch gemacht.
Bin damals zu meinen Freund gezogen,der wurde mein Mann und von dem bin ich jetzt getrennt.

ich habe ca 1 Jahr gebraucht bis ioch mich hier wohl gefühlt habe.

Bereut-nein das nicht.Es ist manchmal schwierig wegen unserer Trennung und er klaren Heimvorteil hat.Aber ich kenne mittlerweile genug eigene Leute um mich selbst wohl zu fühlen.

Mein heimatort ist 500 km weit weg.

Heimweh wird kommen,ohne Frage.
Aber das wird weniger.

Ich war im Herzen kein Schwabe und wollte ohnehin weg.


LG Tina

Beitrag von frenze85 04.04.10 - 18:25 Uhr


Hallöchen,

Ich habe es total bereut.
Meine Familie und meine Freunde haben mir so sehr gefällt! Bin auch der Liebe wegen weggezogen, hatte dann sogar Arbeit gefunden. Als der Vertrag ausgelaufen war bin ich wieder in meine Heimat zurück.
Nun geht es mir endlich wieder gut!

Liebe Grüße
Frenzy

Beitrag von nick71 04.04.10 - 18:40 Uhr

Ich könnte es wahrscheinlich nicht, ohne auf Dauer unglücklich zu werden...aber ich bin nicht du.

Es gibt Menschen, die haben keine (bzw. keine größeren) Probleme, alles hinter sich zu lassen...ob du zu diesen Menschen gehörst, wirst nur du dir beantworten können.

Von daher nützt es dir auch wenig, wenn andere Leute hier berichten, dass es ganz toll läuft und sie super klar kommen.

Beitrag von fiori_ 04.04.10 - 18:48 Uhr

Ich habe es auch gewagt und nicht bereut.

Im Gegenteil, das Nest aus dem ich gekommen bin, vermisse ich nicht im geringsten.

Beitrag von andi.76 04.04.10 - 19:00 Uhr

Hallo,


also ich habe auch noch mal einen Neuanfang gewagt,und bis jetzt noch in keinster Weise bereut.

Geboren und aufgewachsen bin ich in Thüringen,nach meiner Ausbildung bin ich 1997 ins knapp 400 km entfernte München gegangen.Es war eine schöne Zeit dort,aber sesshaft bin ich dort nie geworden.Letztes Jahr hab ich meinen jetzigen Partner kennengelernt,und für mich stand es keine Minute ausser Frage zu ihm nach Berlin zu ziehen.

Bin jetzt mit meiner Kleinen seit Nov.09 hier und wir fühlen uns angekommen.Hätte ich nie gedacht,Berlin mal München vorzuziehen.
Aber ich finde,man muss auch mal ein paar grössere Schritte machen im Leben.


Alles Gute und Grüsse aus Berlin-Spandau!

Andrea

Beitrag von krokolady 04.04.10 - 19:02 Uhr

ich habs Ende 2004 getan - und tu es diesen Sommer wieder!
Bereut eigentlich nie!

Beitrag von 4kids. 04.04.10 - 19:12 Uhr

Ich habe meinen Mann in Berlin kennen gelernt, er war auf Urlaub. Ich habe dort gelebt.

4 Wochen später bin ich zu ihm ins 600 KM entfernte Giesenkirchen und nie wieder zurück nach Berlin.

Die erste Zeit war schwer hatte oft Heimweh, so knapp 1,5 Jahre hab ich mit mir gerungen.
Meinen Schritt habe ich aber nie bereut;-)

LG

Beitrag von alkesh 04.04.10 - 19:14 Uhr

Ja bin ich und ja, ich fühl mich hier nicht wohl!

Um es mal genauer zu sagen, ich bin hier glücklich verheiratet, hab einen kleinen Sohn, ein schönes Häuschen aber auch nach acht Jahren kann ich mich an diese Stadt und Ihre Einwohner nicht gewöhnen.

Leider können wir nicht in meine Heimat ziehen, wir haben es probiert, es hat nicht geklappt, ich hoffe ich fühl mich hier irgendwann zuhause. Eine Freundin meinte sie hat nun nach 12 Jahren endlich das Gefühl hier zuhause zu sein - da hab ich ja noch etwas Zeit #schein

alkesh

Beitrag von ramona_27 04.04.10 - 19:24 Uhr

Hallo!

Ich bin 2007 vom Ruhrgebiet nach Österreich (Kärnten) gezogen (1100km), mit meinem Mann und den Kindern.
Meine Familie, seine Familie und meine Freunde (die ich17 Jahre kannt) habe ich "verlassen". Es ist schwer, das meine Mutter und meine Schwestern , meine Kinder nicht auwachsen sehen :-(
Aber ich versuche einfach, so wenig wie möglich daran zu denken und mir eine Mauer um mein Herz zu bauen....

Wir haben damals von Hartz4 gelebt, das war NICHT schön und eine Besserung war nicht in Sicht!
Hier geht es UNS besser, wollen nun bald sogar bauen.

Vom Kopf her weiss ich, das es hier besser ist für uns, aber mein Herz sagt was anderes.....

Man kann es nur sagen, wenn man es macht, leider!

Viel, viel Glück!!

LG
Ramona

Beitrag von sandra7.12.75 04.04.10 - 19:32 Uhr

Hallo

Wir sind von Norddeutschland erst nach Holland für 1,5 jahre und jetzt leben wir schon fast 9 Jahre im Hunsrück.
Hier haben wir nette Freunde gefunden und mein Mann einen Job in KO.
Ich bereue es nicht.Die ersten 3 Jahre waren schlimm aber mittlerweile fühle ich mich richtig wohl.

lg

Beitrag von frau_e_aus_b 04.04.10 - 19:37 Uhr

Hallo...

mein Mann und ich sind 2006 zusammen vom "bremer Raum" nach Niederbayern gezogen (800km).
Dort haben wir 3 Jahre gelebt und sind nun letzten Herbst nach Schleswig Holstein gezogen (200km von der Heimat).

Ob ich es alleine auch gemacht hätte weiß ich nicht. So hatte ich ja immer meinen Mann als "Anker".

Wir bereuen es nicht, dass wir aus unserer Heimat weg sind und würden es immer wieder machen, denn Arbeit/Beruf geht für uns vor.
Was würde es mir bringen in der Heimat zu leben wenn ich keine oder nur schlecht bezahlte Arbeit hätte und woanders mehr erreichen könnte.

LG
Steffi

Beitrag von widowwadman 04.04.10 - 19:47 Uhr

Ich bin vor 5 Jahren der Liebe wegen in ein anderes Land gezogen und habe es nicht bereut.

Beitrag von kimchayenne 04.04.10 - 20:22 Uhr

Hallo,
ja wir haben es vor 2 Jahren getan.Wir sind von Niedersachsen,nähe Bremen nach Schleswig Holstein umgezogen.Wir haben uns hier im Urlaub ein Haus zur Miete gesucht und uns hier beworben,nachdem mein Mann einen Job hatte sind wir mit Kindern und Tieren umgezogen.Es hat super geklappt,auch die KInder haben schnell anschluss gefunden und wir haben es nicht bereut.Jetzt leben wir da wo wir die Nordsee vor der Tür haben,das war immer mein Traum,und wo andere Urlaub machen.Für uns war es die richtige Entscheidung nochmal neu anzufangen.Mit der Familie telefonieren wir häufig aber zu Besuch waren wir in den 2 Jahren nur einmal in unsere alte Heimat zurückgefahren und auch nur weil mein Mann dort in der Nähe auf Lehrgang war.Uns zieht es dort nicht mehr wirklich hin.
LG Kimchayenne

Beitrag von spinatlasagne 04.04.10 - 20:25 Uhr

Hi Biene,
verstehst Du Dich denn gut mit seiner family?
Zweifel und Ängste sind normal und aus eigener Erfahrung weiß ich : Du wirst nur rausfinden ob es das Richtige ist, wenn Du es ausprobierst ;-)
Bin damals mit meinem Freund zusammen in eine 300 km entfernte Stadt gezogen.
Brauchte irgendwie nen Tapetenwechsel und er hatte ein ganz gutes Jobangebot dort.
Daraus wurden 4 Jahre die ich nicht missen möchte.
Es ist eine Herausforderung ganz neu anzufangen.
Einfach ist es sicher nicht, aber mich zumindest hat es weitergebracht.
Meine alten Freunde und Familie hab ich zeitweise ganz schrecklich vermisst.
Das wurde besser, hat aber eigentlich nie ganz aufgehört.
Und das war okay.
Keiner der für mich so wichtigen Menschen ist mir verlorengegangen.
Nun sind wir vor einem Jahr ( diesmal wegen meinem Job) wieder etwas in Richtung damaliger Heimat gezogen.
Wieder ein Neuanfang!
Und jetzt vermisse ich manchmal die andere Stadt ;-)
Ich kann Dir nur raten : Trau Dich!!!
Es ist auf jeden Fall eine Erfahrung und zurück kannst Du immer! LG und alles Gute
spinatlasagne

Beitrag von liebesbienchen 04.04.10 - 20:35 Uhr

#danke#danke#danke für die zahlreichen Antworten erst mal.
Es ist schön von Euren Erfahrungen zu lesen. Es ist mir klar das jeder Mensch das für sich entscheiden muss. Es ist bisher nichts festes in Aussicht, nur eine Überlegung.
Er kam meinentwegen vor drei Jahren hier her und wir waren jetzt ein paar Tage in seiner alten Heimat um seine Verwandten zu besuchen. Es ist eine sehr schöne Gegend, fast wie im Urlaub.
Ich überlege eben "was-wäre-wenn?".....

Beitrag von exzellence 04.04.10 - 20:46 Uhr

ich bin letztes jahr im august von meiner heimat weggegangen.
nun liegen zwischen meiner familie/freunden und mir knapp über 300km.

am anfang war es ganz schlimm. ich war hier ganz allein mit dem kleinen. mein mann den ganzen tag arbeiten und ich hatte niemanden.

ich habe sehr oft geweint da ich sehr dolle heimweh hatte.

meiner familie/freunden habe ich davon allerdings nichts gesagt. sie hätten sich wohl gesorgt.

mittlerweile habe ich mich hier recht gut eingelebt. klar vergleicht man immer noch mit seiner heimat. da fallen dann schonmal sätze wie "in.... war das aber so" oder "weiste noch in ....? da häts das nicht gegeben" ;-):-p

nach ca einem monat habe ich hier auch eine sehr gute freundin gefunden. (also nach einem monat kennen gelernt und mittlerweile sind wir richtig dicke)
auch auf der straße erkennt man den einen oder anderen wieder. durch bekanntschaften beim ki-arzt, krabbelgruppe, nachbarn etc...

am schlimmsten finde ich eigentlich dass meine familie nicht am leben/wachstum meines kleinen teilhaben kann. ich bin in einer großfamilie aufgewachsen, da war die stille hier das schlimmste am anfang.

achja und ich fand diese andere mentalität hier gewöhnungsbedürftig. es liegen "nur" 300 km dazwischen aber der unterschied ist schon arg.


lg ex, die sich total auf morgen freut, da da ihre 2 kleinen brüder bis donnerstag zu ihr kommen #huepf

Beitrag von katjahdd 04.04.10 - 21:19 Uhr

Wir haben es auch gemacht.
Wir sind 2005 von Dresden nach Waldkraiburg (Bayern) gezogen, damit mein Mann da eine Umschulung machen kann. Hat auch ganz gut geklappt.

Und nun ziehen wir in 3 Monaten nach Stuttgart, ach ich freu mich so wieder in der Stadt zu leben.

Beitrag von bountimaus 04.04.10 - 23:14 Uhr

hey,

wir sind damals von der Nähe Dresden in die Nähe Stuttgart gezogen, dort haben wir sieben Jahre gewohnt.

Dann sind wir nach Köln gezogen und leben knapp 5 Jahre jetzt hier..

Nun ziehen wir dieses Jahr wieder zurück ( Stuttgart )

Wünsche Dir alles gut in Stgt.. Kennst Du Stgt schon ? Also hast Du schonmal da gelebt ?

Viel Glück #klee

ich freu mich wieder auf das Schwabenländle #huepf

Beitrag von gisele 04.04.10 - 22:34 Uhr

hallo.
ich bin vor 2 1/2 jahren weg von der ostsee ins erzgebirge wegen dem job meines mannes.
habe 2 jahre gelitten ohne ende so das wir dann jetzt fast wieder zurück sind,nur noch 2 stunden fahrt bis nach hause;-)
habe aber meine eltern und einen grossen freundeskreis hinter mir gelassen,es war echt schwer,habe viel geweint das erste jahr:-( und meine tochter auch...
wir hatten aber keine familie in der stadt,somit hättest du ja einen vorteil;-)
250 km sind doch nicht so weit,bei mir waren es 600 km#zitter
lieben gruss,nadine

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