Milchstau - Brustentzündung! BITTE HILFE!

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von blume2010 04.04.10 - 18:51 Uhr

Hallo,

ich bin so am Ende und hoffe auf Eure Hilfe! #heul
Habe wohl einen Milchstau verschleppt. Am Donnerstag wurde dann einge beginnende Brustentzündung diagnostiziert. Ich habe eine ca 4 x 5 cm große Verhärtung an der linken Brust. Am Donnerstag war die Stelle rot. Fieber hatte ich keines. Habe sofort mit Amoxicillin begonnen.

Nun sind fast vier Tage vergangen und es ist keine Besserung in Sicht. Nur die Rötung ist weg. Aber die Verhärtung wird einfach nicht kleiner und die Schmerzen sind unerträglich. Ich könnte nur noch heulen.

Ich habe schon alles probiert:

- heiße Kartoffeln vor dem Stillen
- Quarkwickel und Coldpacks nach dem Stillen
- Ruhe
- Baby so anlegen, dass der Kiefer zu der verhärteten Stelle zeigt

NICHTS HILFT! Weiß wirklich nicht mehr was ich noch machen soll. Jede Bewegung tut mir in der Brust weh. Will nur noch abstillen. :-(

Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht und vielleicht den ultimativen Tip? Bin für jeden Tip dankbar und hoffe auf viele Antworten.

LG #blume

Beitrag von becky777 04.04.10 - 19:00 Uhr

hallo,
hast du noch irgendwie die möglichkeit deine nachsorge-hebamme zu kontaktieren?
bei war das damals beim milchstau sehr hilfreich...sie hat die stelle nochmal massiert und mir dann geholfen auszustreichen.
ich selber hab dann immer unter der warmen duschen ausgestrichen...ansonsten habe ich das selbe gemacht wie du.
vor dem stillen anwärmen, danach mit quarkwickeln gekühlt.
und ruhe,ruhe,ruhe.habe mit joshua damals echt ne woche im bett verbracht. und da du schon eine entzündung hast, denke ich es wird noch etwas länger dauern.

gute besserung!!


glg
becky & joshua *24.07.09#verliebt

Beitrag von blume2010 04.04.10 - 19:20 Uhr

Meine Hebamme ist die Woche nicht da. Sie hat zwar eine Vertretung, aber die wollte ich jetzt (noch) nicht anrufen.

Ich habe die Stelle gestern schon massiert und ausgestrichen. Ich habe allerdings das Gefühl, dass das alles noch schlimmer gemacht hat. :-(

Danke für Deine Antwort.

Beitrag von tragemama 04.04.10 - 19:25 Uhr

Ruf sie an! Wenn das zu lange geht, muss unter Vollnarkose eine Drainage gelegt werden.

Andrea

Beitrag von becky777 04.04.10 - 21:57 Uhr

Ruf die Vertretung an! Lieber einmal angerufen und Hilfe bekommen...Du machst Dir sonst eh nur Gedanken....

Und ausstreichen darf man nur, bis man eine Erleichterung bemerkt.Nicht zu viel...ach das ist so doof zu schreiben.

Ruf die Hebamme an.Sicher ist sicher.

glg
becky

Beitrag von tragemama 04.04.10 - 19:24 Uhr

Bei mir kam die Nachsorge-Hebamme täglich, als ich das hatte und wir haben vier Tage gebraucht, sind aber um die Antibiose herumgekommen. Sie hat abgepumpt und gleichzeitig (nach vorherigem Anwärmen) die Brust ausmassiert mit Stillöl, danach gut gekühlt und ich habe Christina halbstündlich angelegt, ob sie "wollte" oder nicht ;-)

Ich wünsch Dir alles Gute!

Andrea

Beitrag von sechskinder 04.04.10 - 20:21 Uhr

hallo,
hast du mal versucht vor dem stillen rotlicht auf der brust zu machen?dann läuft die milch besser raus.
sonst weiß ich nur noch quarkwickel nach dem stillen.spaß damit nicht rum,wenn du fieber hast fahr ins krankenhaus!!

lg sechskinder (jetzt 7) alle gestillt

Beitrag von nashivadespina 04.04.10 - 20:51 Uhr

Woher kommt denn die Brustentzündung..stillst du nach Bedarf? Wenn das nicht der Fall ist könnte hier die Lösung des Problems liegen.

Beitrag von tragemama 04.04.10 - 21:03 Uhr

Ich hab schon immer nach Bedarf gestillt und trotzdem eine gehabt - durch Stress (viel im Job zu tun, Heiligabend die Bude voll etc...)

Andrea

Beitrag von zwerg09 04.04.10 - 22:50 Uhr

Brustentzündungen sind oft psychischer- Ursachen zurück zufolgen!

Beitrag von bibabutzefrau 05.04.10 - 12:18 Uhr

das hat damit meiner Meinung nach nichts zu tun.

meist steckt die Psyche dahinter.Stress und Hektik sind meist die Ursache für ein BE!

Beitrag von nashivadespina 05.04.10 - 16:33 Uhr

Sry..aber wenn man nicht nach Bedarf stillt oder abstillt entsteht oft ein Milchstau was wiederum zur brustentzündung führt. Klar MUSS das nicht der grund sein aber kann einer sein..hatte selbst mal eine Brustentzündung.........

Beitrag von tigris 04.04.10 - 21:57 Uhr

ich hatte das auch, leider...
bei mir hats auch erst funktioniert, als ich dir Brust ständig ausgestrichen habe, hat auch schon ziemlich weh getan.

Nur bitte bitte still nicht ab, das geht wieder vorbei...

ich hab auch viel gekühlt und wie gesagt, die betroffene Stelle ausgestrichen. Nur leider geht das auch nicht von heute auf morgen weg, aber wichtig ist das du schon Antibiotika nimmst.

lg
Tigris mit Mara (7 Monate)

Beitrag von missy0675 04.04.10 - 22:11 Uhr

Hallo,

geh doch noch mal zum Arzt..kann mir vorstellen daß die Dosierung des Antibiotikums nicht ausreicht..ich war damals als meine Tochter nen Monat alt war 5 Tage stationär im KH und hab alle paar Stunden Antibiotikum per Infusion bekommen. Ich hatte allerdings auch hohes Fieber - war in der nacht vom Weg zur Toilette zusammengebrochen..im KH waren dann die Schmerzen und das Fieber am 2. Tag so gut wie weg...
Bei meinem Sohn jetzt hatte ich einen Milchstau, keine Entzündunsanzeichen im Blut. Da haben diese hausmittelchen (meine Hebamme hatte mir auch Retterspitz zum Wickel machen empfohlen, soll gut helfen, aber ziemlich riechen) sag ich mal geholfen...aberbei dir wurde ja nicht umsonst ein Antibiotikum verschrieben..
Wünsch Dir gute besserung, ist bestimt bald überstanden und du stilst noch nen Jahr weiter wie ich damals bei meiner Tochter...

Grüsse,
missy

Beitrag von zwerg09 04.04.10 - 23:00 Uhr

Ich kann Dir den Tipp geben, vor dem stillen Rotlicht und dabei die Brust mit Stillöl massiere; nachdem stillen Retterspitz.#pro Gibt es in der Apotheke in 1Liter Flaschen; habe die Flasche im kühlschrank stehen gehabt und mir aus Mullwindeln Kompressionen gemacht.

Hatte selber 5 Tage lang eine sehr starke/ hartnäckige Brustentzündung mit hohem Fieber und habe sie so, ohne Antibiose in Griff bekommen.;-)

Beitrag von bibabutzefrau 05.04.10 - 12:20 Uhr

es gibt noch homöopathische Lösungen aber die werden dir jetzt nichts bringen weil du die Mittelnicht da hast.

Deshalb nur das altbewährte:

Wärmen vor dem stillen,
Kinn in Richtung erhärtung beim stillen
ausstreichen auch wenns weh tut.
Danach kühlen.

wo ist deine Nachsorgehebamme?Ruf sie bitte an.