Nackenfaltenmessung ja oder nein?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von blue1979 05.04.10 - 10:02 Uhr

Liebe Mädels,

würde gern wissen, wer sich für und wer sich gegen die Nackenfaltenmessung entschieden hat und warum.

Im Voraus schon Danke für eure Antworten und frohe Ostern :-).

LG,

blue1979

Beitrag von redspirit 05.04.10 - 10:05 Uhr

Hallo,

wir werden die Nackenfaltenmessung machen lassen.
Eigentlich deshalb da wir wissen möchten ob im 1. Trimester alles ok ist und wir auch keine weiteren optionalen Untersuchungen machen lassen wollten.

Einen schönen Ostermontag,
Katja

Beitrag von belletza 05.04.10 - 10:09 Uhr

Huhu,

Naaaach laaaaangem Hin&Her haben wir uns dafür entschieden.
Aber nur aufgrunddessen, das meine Ärztin es mir nahe gelegt hat aufgrund behinderter Schwester, aber vor allem deshalb weil es einfach ein toller Ultraschall sein soll.

Ausserdme bin ich als Risikoschwangere eingestuft, da sollte man eh immer alles mitnehmen ;-)

Lg

Beitrag von tina281h 05.04.10 - 10:20 Uhr

Wir haben uns dagegen entschieden! Wir werden das Kind nehmen wie es ist! Ausserdem hab ich so viel über Falschdiagnosen gelesen, dass meine Angst so hoch ist, dasss ich mich bis zur Geburt verrückt mache und dann evtl. doch alles gesund und munter ist!

LG Tina

Beitrag von yvivonni 05.04.10 - 10:19 Uhr

Ein ganz klares NEIN,

es würde bei uns nichts ändern.Das Kind ist gewollt, egal ob es Gesund oder Krank ist.
Die NT ist nur eine ungenaue Untersuchung, die mehrere Untersuchungen nach sich ziehen kann.

Die tollen US gibt es auch so, einfach zur FD gehen, schon hat man tolle Bilder.

Ich bin als Risiko eingestuft, würde aber niemals i-welche Untersuchungen in diese Richtung machen lassen.

GLG Yvi 7.Woche#schwanger

Beitrag von hardcorezicke 05.04.10 - 10:19 Uhr

wir haben es nicht machen lassen..
mein arzt hat uns keinen grund dafür gegeben...
und die nackenfaltenmessung gibt keine genaue auskunft

Beitrag von beckie83 05.04.10 - 10:19 Uhr

Guten Morgen,

ich habe mich dagegen entschieden.

Weder ich noch der Erzeuger des Kindes hat irgendwelche Krankheiten oder Herzfehler. Auch in beiden Familien ist nichts bekannt.
IIm Übrigen denke ich das es mehr Panikmache als sonst was ist. Ich mach mir doch nicht bis zur 20.ssw sorgen ob alles ok ist. Will die Zeit genießen mit meinem Baby in mir.

Vor 5 Jahren gab es sowas auch nur bei Risikoschwangerschaften.

Liebe Grüße

Beitrag von emmy06 05.04.10 - 10:24 Uhr

Nein, weder in der ersten noch in dieser Schwangerschaft haben wir die NFM machen lassen.
Für uns ist das nur eine sehr ungenaue Untersuchung, die so oder so nur statistische Werte bietet.


LG

Beitrag von salma86 05.04.10 - 10:25 Uhr

Guten Morgen,

wir haben uns auch dagegen entschieden. Ich hätte es nie im Leben übers Herz gebracht mein Baby abzutreiben oder so wenn irgendetwas nicht gestimmt hätte. Wenn es krank zur Welt kommt liebe ich es doch trotzdem! Dann muss ich halt lernen damit umzugehen. Außerdem sind Nackenfaltenmessungen nie 100% sicher. Hab schon jemand kennengelernt wo es hieß das Baby ist wahrscheinlich nicht überlebensfähig und dann war es kerngesund als es auf die Welt kam...

Liebe Grüße!

Salma

Beitrag von brini1987 05.04.10 - 10:32 Uhr

Ja habe es machen lassen, lieber zahle ich einmal mehr was sinnvolles bevor ich mir später irgendwie vorwürfe mache.

Beitrag von pixie34 05.04.10 - 10:47 Uhr


Ich werde es machen lassen und habe nächste Woche einen Termin dafür.

Grund ist, dass ich immerhin schon 37 bin und es mir wichtig ist, zu erfahren, wie hoch das Risiko für eine Behinderung ist, damt ich ggf. weitere Untersuchungen machen lassen kann.

Aber ich habe mich im Vorwege auch entsprechend gut informiert und weiß, dass es eine entsprechende Fehlerquote (sowohl in die eine, als auch in die andere Richtung) gibt.

Gruß
Pixie

Beitrag von totalverliebt 05.04.10 - 10:50 Uhr

Nein, wir haben es nicht machen lassen. Es gibt keinen Grund dafür. Eindeutige Ergebnisse können dabei nicht erzielt werden und es kann schwerwiegende Nachuntersuchungen zur Folge haben. Ausserdem kostet es Geld, das Du für andere Dinge fürs Baby besser nutzen kannst. Und stell Dir vor, es kommt zum Beispiel ein Ergebnis von 1:300 raus. Dann kannst Du immer noch die Chance 299 mal ein gesundes Baby zu bekommen. Und nach dieser Diagnose, die noch nicht mal eindeutig ist, machst Du Dir die ganze weitere Schwangerschaft nur Sorgen, was sicherlich für Dein Baby auch nicht toll ist

Beitrag von cita74 05.04.10 - 11:07 Uhr

Haben es auch machen lassen.Bin 35 jahre alt und mein FA hat uns dazu geraten.
Beim Ultraschall wurde nichts auffälliges festgestellt.Wir warten jetzt auf die Blutergebnisse.Die bekommen wir nach Ostern.
Hoffe alles ist in Ordnung.

Beitrag von ich2901 05.04.10 - 11:31 Uhr

Hallo,

ich werde wie in der 1. Schwangerschaft auf jeden Fall die Messung machen lassen. Man sollte sich vorher mit der Frage auseinandersetzen was man tut wenn das Ergebnis der NFM nicht optimal ist. Wie hier schon einige geschrieben haben, es könnte weitere Untersuchungen zur Folge haben. Allerdings kann man bei diesen Untersuchungen nicht nur mögliche Krankheiten, Chromosomenanomalien festellen die nicht heilbar sind. ES können leichte Fehler oder Auffälligkeiten ohne Krankheitswert, manchmal aber auch schwerere Störungen (z.B. Herzfehler)festgestellt werden, bei denen allein die Kenntnis eine bessere Geburtsplanung ermöglicht.

Liebe Grüße
Karin

Beitrag von dreamer79 05.04.10 - 12:02 Uhr

Guten Morgen,

also in meiner 1.SS vor fast 9 Jahren habe ich sie nicht machen lassen. Da ich aber letztes Jahr im September ein MA mit AS in der 13. SSW hatte, wollten wir auf Nr. sicher gehen und haben die NFM dieses mal machen lassen, auch wenn es nur wie einige hier schreiben, ungenaue Werte sind, aber ich war danach beruhigter und jeder sollte dies für sich selber entscheiden!

LG
Mandy + #ei 17. SSW

Beitrag von klaerchen 05.04.10 - 12:23 Uhr

Wir haben uns letztendlich dagegen entschieden.

Es gab keine Indikationen für diese Untersuchung, die uns kein nützliches Ergebnis geliefert hätte.

Hätte es Indikationen gegeben, dann hätten wir alle Untersuchungen gemacht, denn wir wollten kein Kind mit Behinderung.

Letztlich haben wir auf meinen Körper gehört. Dieser hat sehr deutlich gesagt, was er braucht und was los ist. Ich hatte einfach das Gefühl, dass alles gut ist. Und die Ultraschalluntersuchung, die mein Arzt immer kurz macht, hat das auch bestätigt.
Jetzt, in der 22. SSW, waren wir auf Grund einer Indikation bei der Feindiagnostik. Mit dem Herzchen ist alles in Ordnung, aber auch das habe ich nicht bezweifelt.

Man muss einfach wissen, was man mit einer Wahrscheinlichkeit anfangen kann und was das für einen selbst bedeutet.

Beitrag von iggi80 05.04.10 - 13:00 Uhr

Hallo blue1979,

die Frage ist, ob Du bei einem behinderten Kind zu einem (eventuell sehr späten) Schwangerschaftsabbruch bereit wärst bzw. ob Du bereit wärst, hochriskante weitere Untersuchungen machen zu lassen wie die Fruchtwasserpunktion. Die NFM gibt nur einen seeeehr vagen Hinweis, ist aber risikolos. Die sicheren Methoden, Behinderungen festzustellen sind invasiv und das Risiko, das Kind dadurch zu verlieren, ist sehr viel höher, als das Risiko, ein behindertes Kind zu bekommen. Und das ist auch unabhängig von Deinem Alter.

Ich persönlich habe mich dagegen entschieden. Aber auch, weil ich immer mit Behinderten zu tun hatte und nie fand, dass deren Leben nicht lebenswert wäre. Und zudem entstehen 80% der Behinderungen nach der Geburt. Auch dann würde ich mein Kind nie weggeben.

Letztendlich ist es natürlich Deine ganz persönliche Entscheidung, die auch von Deinen persönlichen Umständen abhängt.

Ich wünsch Dir auf alle Fälle alles Gute!!

Iggi + #baby#klee 32.ssw

Beitrag von akak 07.04.10 - 18:20 Uhr

Hallo Du,
ich hab es machen lassen. Zum einem hat es mich nichts gekostet (das wußte ich aber vorher nicht). Zum anderen wurde er in der Charite gemacht und ich schätze die Ärzte und die Geräte dort sehr. Es wurde nicht nur die Wahrscheinlichkeit einer Behinderung berechnet, sondern auch sonst so geschaut, wie sich das Kind bis dato entwickelt hat. Das war ungemein beruhigend. Da die Wahrscheinlichkeit ein behindertes Kind zu bekommen recht gering war, habe ich mich gegen weitere Untersuchungen entschieden. Anderenfalls hätte ich weiteren Untersuchungen zugestimmt. Letztere Punkte mußt Du aber für Dich klar machen.