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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von drew1979 05.04.10 - 11:13 Uhr

... wie läuft Eure Beziehung seid dem Eure Würmer da sind ???

Also unsere Beziehung läuft soweit eigentlich ganz gut, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass beide immer mehr so ihr Ding machen. Wisst ihr was ich meine???

Klar ich unternehme halt viel mit dem Kleinen und mein Mann muss natürlich arbeiten, körperlich schwer. Und er ist auch sehr fleißig was Arbeiten am Haus nach der Arbeit angehen. Aber irgendwie haben wir kaum Zeit für uns drei.

Mein Mann meint immer, ach ich hätte ja soviel Freizeit und wäre ja alles easy was ich machen würde. Und ich wäre ja nur bei Freundinnen zum Kaffee trinken.
Da könnte ich echt ausflippen. Klar treffe ich mich Nachmittags mit Freunden, die auch Kinder haben. Aber mit Freizeit ist da nicht viel. Wir sind doch nur mit den Kleinen beschäftigt. Klar ist es schöner als Arbeiten, aber es ist auch anstrengend !!!

Jeden Morgen putze ich bestimmt 3 Stunden das große Haus, gehe mit dem Kleinen einkaufen, Turnen etc. Um Punkt Zwölf steht das Mittagessen auf dem Tisch, da dann mein Mann, selbstständiger Steinmetz, zum Essen nach Hause kommt. Wenn er kommt ist alles gemacht, was wirklich viel Arbeit ist. Wenn der Kleine dann im Bett ist, kann es sein, dass ich mich auch MAL für ein Stündchen auf die Couch lege weil ich dann echt kaputt bin. Ich habe das Gefühl als wenn mein Mann denken würde, ich würe ja nur pennen und der Haushalt macht sich ja von allein und der Kleine sowieso. Mein Mann macht gar nichts was die Versorgung unseres Schatzes angeht. In der Woche soll er das auch absolut gar nicht. Er geht ja Arbeiten. Vollstes Verständnis von mir. Samstags kroscht er dann hier auch rum und wörkelt irgendwas, sprich ich kümmere mich auch um den Kleinen. Sonntags unternehmen wir was, oder mein Mann hängt vor der Glozte. Wenn ich mich mal "beschwere", das er ihn ja auch mal aus dem Bett holen könnte, flippt er aus und meint, er würde arbeiten gehen und das wäre alles meine Aufgabe. Ich hätte se ja wohl nicht alle. Wir rasseln deswegen in letzter Zeit öfters an einander. Mein Mann liebt den Kleinen wirklich über alles und kommt abends auch mit in sein Kinderzimmer um ihn eine gute Nacht zu wünschen. Aber soll das alles sein ??? Oder habe ich da falsche Vorstellungen??? Er meint immer wenn der Kleine (aktuell 14 Monate) größer wäre, würder er mehr mit ihm machen. Jetzt gerade ist er wegen unserem Streit von gestern mit ihm im Garten. Es geht doch :o))))

Wie ist das so bei euch ?? Machen Eure Männer was?? Oder ist es wirklich so, das alles die Mutter macht und der Mann arbeiten geht?? Ich habe ja auch nie Wochenende etc.

Also bei ganz vielen Bekannten von mir ist es so, das es wegen diesem Tham oft Streit gibt.

Ansonsten läuft unsere Beziehung gut und wir lieben uns auch alle !! :o)))

Beitrag von widowwadman 05.04.10 - 11:19 Uhr

Wir arbeiten beide Vollzeit, da gibt es diesen Streit nicht. Wir kuemmern uns auch gleich viel um die Kleine.

Beitrag von silsil 05.04.10 - 11:33 Uhr

Hallo,

Nein, bei uns läuft es ganz und gar nicht so. Da würde schon mein Mann nicht mitspielen! Für ihn ist es selbstverständlich, daß er genauso für die Kleine da ist wie ich und eine Beziehung zu ihr aufbaut. Auch wenn er manche Dinge anders macht, die zwei würden ohne mich auch klar kommen.

Mein Mann hat die Kleine von Anfang an gefüttert, gebadet, gewickelt, ist jetzt genauso mit aufs Töpfchen gehen dran wie ich, tröstet sie, bringt sie ins Bett usw. usw. Zieht sie morgens an. Er ist vielleicht nicht ganz so streng wie ich ;-)

Klar bin ich unter der Woche nachts aufgestanden, aber eine Nacht am Wochenende hat er auch übernommen, oder wenn ich nachts auf bin, hat er mich morgens schlafen lassen.

Meine zwei lieben sich abgöttisch, und ich bin total abgeschrieben, wenn Papa von der Arbeit heimkommt. Da muß ich wirklich dahintersein, damit er auch mal ein bissel beim Feierarbendkaffee entspannen kann.

Ich mache morgens meinen Haushalt (wobei ich da nie auf 3 Std. komme), geh mit der Kleinen einkaufen, zur Spielegruppe, beschäftige mich mit ihr. Mein Mann geht morgens um 5.30 außer Haus und kommt abends meistens gegen 17.00 nach Hause.
Wir holen Papa vom Bahnhof ab, danach gibts nen Kaffee. Während ich Essen koche, spielen die zwei meistens (momentan ist Fußballspielen angesagt). Danach wird noch gekuschelt, und wir wechseln u ns beim Bettbringen ab. bzw. unsere Tochter entscheidet, wer sie ins Bett bringen soll.
Manchmal kocht auch mein Mann, und ich beschäftigte mich mit der Kleinen.

Mein Mann hilft auch mal mit beim Putzen, wenn Not am Mann ist. (Kleine und/oder ich krank). Das einzige was absolut ich mache, ist die Wäsche. (liegt aber daran, daß er es mir da eh nicht recht machen kann).

Jetzt im Haus, weiß ich, daß allein aus Zeitgründen viel Gartenarbeit an mir liegen bleiben wird, aber das ist ok so. Am Wochenende hilft er mir bei den schweren Dingen.
Schneeschaufeln habe ich übernommen, (macht mir Spaß) Rasenmähen wird eher seines (ich habe ne Allergie)

Ehrlich wir haben deswegen noch nie gestritten. Ich lass nur öfter mal nen Kommentar los, wie mein Mann es nur immer schafft seine Kleidung im ganzen Haus zu verteilen.

Aber weißt was ich mich frage, habt ihr euch, bevor ihr mit der Familienplanung gestartet seid, nicht mal zusammen gesetzt und besprochen wie alles ablaufen soll?

lg
Silvia, die ihr Mann jetzt nur noch mehr zu schätzen weiß

Beitrag von nadine-tom 05.04.10 - 11:39 Uhr

Hi, teilweise ist es bei uns auch so. Mein Mann hat Schichtdienst und ist so also immer einen halben Tag da, ich gehe auch wieder 20 Stunden die Woche arbeiten. Seit ich wieder arbeiten gehe hab ich auch kaum noch Freizeit und Langeweile. Mein Mann hat ihn dann halt auch mal ein paar Stunden alleine und das ist gut so. Da sieht er wie anstrengend ein kleines Kind ist und mault auch nicht mehr so viel rum;-) Ins Bett bringe auch nur ich ihn und wickeln und so macht er nur wenn ich grad nicht kann, typisch Mann halt. Im großen und ganzen sind wir aber sehr glücklich mit unserem kleinen Schatz und wollen jetzt noch ein zweites:-p

Ach ja, gehst du wieder arbeiten? Das hat mir sehr geholfen, vorher war ich viel unzufrieden und oft am nörgeln. Jetzt fühl ich mich wieder ausgelastet. Hab zwar wenig Freizeit, aber bin viel zufriedener!

LG Nadine & Tom (12 Monate)

Beitrag von xyz74 05.04.10 - 11:47 Uhr

Ich war das erste Jahr zuhause. Jezt arbeite ich wieder 30Std.

Allerdings hat mein Partner auch schon im ersten Jahr den Kleinen als seine "Aufgabe" gesehen.
Liegt aber sicher mit an seiner Vergangenheit.
Seine Ex entzieht ihm seine Tochter (5) daher weiß er wie schmerlich es ist Vater zu sein aber kein Papa sein zu dürfen.

Wenn er abends Heim komt (so zwischen 19-20Uhr) macht er den Kurzen Bett fertig und legt ihn schlafen. Am WE geht er mti ihm auf den Spielplatz aber auch sonst macht er viel mit ihm.

Unser Kleiner hat im ersten Jahr sehr viel geschrien und es kam nicht selten vor, dass er abends Heim kam und ich saß selber weinend auf dem Soaf mit Baby im Arm.
Eigentlich bin ich eine ganz toughe, daher war ihm schon klar wie sehr so ein Zwerg auszerrt (den ganzen Tag geschrei und nachts kaum schlaf)

Beitrag von bea-christa 05.04.10 - 11:53 Uhr

Hallo,

bei uns steht der Papa um 4h früh auf, ist um 6h in der Arbeit und um 17.30h wieder zuhause. Ab diesem Zeitpunkt brauche ich mich - bis zum Bettgehen um 20h - nicht mehr um Nina zu kümmern. Er empfindet das Spielen mit unserer Maus (22 Mon.) als absolut entspannend! Auch am Wochenende kümmert hauptsächlich er sich um unseren Zwerg....
Als Nina noch kleiner war, war es für ihn - TROTZ ARBEIT - selbstverständlich ihr nachts (auch unter der Woche) eine Flasche zu geben oder sie nachts auch zu trösten/beruhigen.
Wir haben also ein extremes Gegenbeispiel hier zuhause und ich weiß, daß ich mich sehr glücklich schätzen kann.

Im Gegenzug mache ich den Haushalt fast alleine. Das ist mir aber auch recht so: mein Männe und ich haben nämlich sehr unterschiedliche Ansichten darüber, was sauber bzw. unordentlich ist und was nicht :-)

Die Aussage, daß man mit so kleinen Kindern nix anfangen kann, kenne ich übrigens auch - und zwar von meinem Exfreund, ist vielleicht bei vielen Männern verbreitet....

P.S. Daß Du mittags kochst, mit so einem kleinen Kind dabei alleine - Respekt! Geht bei unserem Treibauf bis heute nicht.


Lieben Gruß - Bea

Beitrag von magierin22 05.04.10 - 12:01 Uhr

hallo,

also ich finde nicht, dass eure beziehung gut läuft (ihr habts wohl eher eine gütergemeinschaft, beziehung ist für mich etwas anderes), wenn das so weitergeht lebt ihr euch irgendwann auseinander und so wie dein mann reagiert hat er überhaupt keine wertschätzung dir und deiner arbeit gegenüber. sorry, wenn ich so direkt bin. ich kenne einige familie, bei denen es so begann, tja als die kinder dann 3/6 jahre waren gabs scheidung. andere fretten sich halt so durch, treue ist da auch nicht immer vorhanden.
ich an deiner stelle würde verlangen dass sich diese beziehung neu definiert und sich zum positiven entwickelt. mein mann arbeitet auch meist mehr als 40 stunden in der woche, aber am wochenende kümmert er sich schon mal 1 tag alleine um die 2 kleinen und ich kann mich mit einer freundin treffen und wirklich mal plaudern. neben kindern ist das nicht möglich. als ich mal echt krank war (3 tage gönnte ich mir) da begriff mein mann das erste mal, dass es wirklich sehr anstrengend ist 2 kinder einen 12-stundentag durch zu unterhalten und nebenbei etwas! hausarbeit zu erledigen. er weiß und sagt das auch im freundeskreis, dass er beim arbeiten zwar auch stress hat, aber er kann alleine aufs klo oder in ruhe sein mittagessen genießen und dabei mit kollegen plaudern ohne ständig am sprung zu sein. er weiß, was ich leiste, auch wenn es manchmal aussieht als würde nichts weitergehen. diese bestätigung musste ich anfangs auch meinem mann klarmachen, obwohl er nie abwertend darüber sprach, nur konnte er es sich nicht vorstellen, wie das wirklich ist 12 stunden einen 3 jährigen und ein 16 monat altes mädl zu versorgen. meiner meinung nach sollte am wochenende 1 tag papatag sein, an diesem tag solltest du wirklich echte freizeit haben. da ein wochenende ja aus 2 tagen besteht hätte dein mann ja dann auch einen freien tag und es wäre ausgeglichen. dein mann hat halbe halbe wohl nicht verstanden und lebt wie zu großmutters zeiten. dieses familienbild ist längst überholt. wenn du einen jungen hast dann sollte dein mann sich generell mehr mit ihm beschäftigen das erste jahr ist eher mama ok, aber im 2. lebensjahr muss der vater einfach präsenter sein, kurz gutenachtsagen und eine halbe stunde spielen ist da definitiv zu wenig. das wäre die ration die er unter der woche zu erfüllen hätte. meiner meinung nach. kindererziehung ist nicht nur muttersache, sowas sollte sich eigntlich schon rumgesprochen haben.
ich würde ihn klar vor alternativen stellen, ich bin da wohl etwas radikaler. wenn es innerhalb von einem halben jahr zu keiner besserung käme, trotz gespräche...würde ich mich mit ihm über trennung unterhalten. dann weisst du wenigstens warum du alles alleine machst. wenn dein mann seine soziale pflicht dem kind gegenüber (liebe, spielen, körperpflege, knuddeln, spazierengehen, frühstücken...) vernachlässigt und das macht er so wie du es beschreibst, und in weiterer folge dir als frau abwertend gegenübertritt hat er nicht verstanden was familie bedeutet. die abwertung ist meiner meinung nach ein großes beziehungsproblem, hat er so wenig selbstvertrauen, dass er das, was du machst und bist, klein reden muss? er will weiterhin seine persönliche freiheit haben, gesteht sie dir aber nicht zu? ist das liebe? also so einen will ich nicht haben. eine beziehung lebt vom gegenseitigem respekt und erschafft ein klima, in dem alle wachsen und gedeihen können und in dem sich alle wohl fühlen und nicht einer über den anderen steht. beides ist gleich wertvoll für die familie, deine kindererziehung ist meiner meinung nach sowieso noch viel wertvoller, weil es da um einen menschen geht, um den menschen in eurem leben. dein mann sieht das überhaupt nicht. wie war sein vater? vielleicht solltest du darüber auch mal mit ihm reden.

wie gesagt, versuch mit ihm ein konstruktives gespräch, verlange wenigstens 2 freie tage im monat (für dich alleine) ansonsten wird der frust mehr werden und das ist definitiv nicht gut fürs kind. probleme nicht bearbeiten und verdrängen (wäre eine alternative) führen bei kindern zu problemen verschiedenster art, weil sie ein feines gespür dafür haben. es wäre für die entwicklung des kindes so wichtig, dass wirklich eine für beide annehmbare lösung ohne bohrenden frust gefunden werden könnte.

so, das war jetzt viel, aber nicht aufgeben. wenn dein mann dich und euer kind wirklich liebt, dann wird er an sich arbeiten und wenigstens ein minimum an modernem vatersein leben.

hoffe ich jedenfalls für dich
lg, m.

Beitrag von sohnemann_max 05.04.10 - 12:28 Uhr

Hi,

vorweg: Wir lieben uns!

Aber momentan ist es zum Mäusemelken.

Mein Mann arbeitet viel, sehr viel sogar. Neben seinem Schichtdienst (Rettungsdienst) ist noch ein RS-Kurs am Laufen. Also ist er zusätzlich noch Dienstag und Donnerstag (19-22) Uhr weg und am Samstag (9 - 17).

Heute z. B. hat er von 8 bis 16 Uhr Dienst. Ich habe die Nacht gar nicht geschlafen, Maus hatte Fieber und ist heute dementsprechend "gut drauf" und ich auch. Zum Raus gehen hat Max nicht wirklich Lust und die Kleine hat eh noch erhöhte Tempi. Die Zeit zieht sich wie Kaugummi heute. Nur Geschreie der Kleinen, der Große fordert auch sein Recht ein, dass ich mit ihm Spiele und die Küche wartet auch noch aufs Saubermachen. Tintenfisch lässt Grüßen, könnte heute echt 8 Arme gebrauchen.#schock

So, ich habe die beiden Kinder, ein Haus, einen großen Garten, einen Hund und seit vorgestern einen Pflegehund. Dann sind da noch die 3 Katzen und zuletzt noch meine Arbeit (Dienstag und Freitag a 6 Stunden).

Mein Mann hat noch nie im Haushalt irgendetwas gemacht. Es ist immer alles fertig, wenn er nach Hause kommt. Ich gehe einkaufen, putze, kümmere mich um unsere Kinder und Tiere.

Ich habe noch nie!!! ein Wochenende bzw. auch nur einen Tag gehabt, wo ich länger als bis 8 Uhr geschlafen habe. Nie ist es bisher vorgekommen, dass mein Mann aufgestanden wäre und Frühstück gemacht hätte.

Bisher hat es mich auch nicht weiter gestört aber momentan ist es so, dass ich gewaltig an meine Substanz komme. Wir ecken momentan auch ziemlich oft aneinander. Eheleben gibt es zur Zeit nicht. Wir sind beides Maschinen und funktionieren einfach nur noch. Unsere beiden Kinder sind auch immer erst nach 20 Uhr im Bett und wir gehen meistens auch gegen 21 Uhr ins Bett, schauen noch Fernsehen und ich schlafe ziemlich fix ein - muss ja des nächtens mindestens 2 mal raus. Und gegen 6 Uhr ist die Nacht vorbei.

Das ist komplett falsch ich weiss und wir arbeiten auch daran. Wir sehen es beide genauso, dass es so auf Dauer nicht weitergeht aber wir wissen noch keine Lösung dafür.

Mein Mann kann arbeitstechnisch nichts ändern - wenn der Lohnzettel kommt, weiss man warum.

Wünschenswert ist es einfach, dass, wenn er heim kommt mir die Kinder abnehmen könnte. Selbst wenn es nur für eine Stunde ist. Aber er schafft es einfach nicht. Gut, mit dem Großen macht er öfters etwas. Inliner fahren, Fahrrad fahren oder was weiss ich was. Aber mit der Kleinen kann er nicht so wirklich was anfangen - das kommt sicherlich auch, wenn die Maus älter ist.

Wenn mein Mann dann mal frei hat, bin entweder ich in der Arbeit oder aber wir haben wieder beide zu tun. An einem Haus gibts immer was zu machen oder er ist auch einmal froh, auf dem Sofa zu hocken und nichts zu machen. Es wird aber tatsächlich auch übersehen, dass mir eine echte Auszeit auch gut tun würde.

Sicherlich kommen auch wieder Zeiten, wo wir als Eltern nicht zu kurz kommen und darauf freuen wir uns beide.

Die Großeltern sind auch keine Stütze. Seltenst nehmen sie uns ein mal unsere Kinder ab - da kommt immer nur: Na, da musste durch, ist halt so.

Durchhalten und den guten Seiten entgegensehen!

LG
Caro mit Max 5 Jahre 7 Monate und Lara 10 Monate

Beitrag von knuddel24688. 05.04.10 - 13:29 Uhr

Hallo!

Lebe vom KV getrennt, weil wir uns nach der Geburt völlig auseinander gelebt haben und vieles falsch gelaufen ist.

Wir leben aber nun mit meinem Freund zusammen seit fast 1 1/2 Jahren und wir gehen beide vollzeit arbeiten. Er kümmert sich obwohl er nicht der leibliche Vater ist immer um Leandro, steht am Wochenende morgens mit ihm auf und ist immer für uns da.

GLG
Vanessa

Beitrag von knuddel24688. 05.04.10 - 13:31 Uhr

Ach ja und Haushalt: Er kocht essen und hilft überall aber muss meistens fragen ob er mithelfen kann aber ich habe da auch mein eigenes System und meine eigene Vorstellung von Haushalt fertig! #schein #hicks

Beitrag von nic-mz 05.04.10 - 13:50 Uhr

... mal besser, mal schlechter.

Aber: Seit ich wieder meinem Hobby nachgehe, geht es insgesamt wieder besser.

Ich kann mir vorstellen, dass Du tatsächlich auch mal einen Ausgleich brauchst.

Kannst Du Euer Kind nicht mal für 2 - 3 Stunden in der Woche zur Tagesmutter bringen o.ä. und in dieser Zeit ausnahmslos etwas für Dich machen?

Kinderhüten ist echt anstrengend, bzw. eintönig. Das wird echt unterschätzt. Es ist tagein, tagaus dasselbe.

LG nic

Beitrag von xysunfloweryx 05.04.10 - 14:43 Uhr

Hallo,

ist bei uns haargenau das Gleiche, obwohl ich auch arbeiten gehe. Zwar nur etwas mehr als halb, aber dennoch. Aber das ist ja auch nur ein "low job" seiner Mein. nach...
Ich muss ihn auch immer animieren und ich hab oft das Gefühl, er hat null Bock und alles ist Zwang f. ihn, was unseren Kleinen betrifft. Das nervt mich extrem an. Aber reden bringt da nix, denn das ändert max. ne zeitlang sein Verhalten, aber seine Einstell. nicht, denn er ist m. dem Herz nicht dabei. Wir streiten uns auch wg Erziehungssachen....er ist sehr schnell ungeduldig. Und ich hatte auch schon Trennung im Kopf. Liebe hin o. her...irgendwann ist das Fass übergelaufen. Inzwischen geht es wieder, aber wenn das sich nicht auf Dauer bessert, bin ich irgendwann weg. Ne Beziehung führen wir schon lang nimmer wirklich....

Grüße und Kopf hoch.

Beitrag von maddi1981 05.04.10 - 16:19 Uhr

...dann setz ich mich mal zu Euch:-(

...wenn ich das so lese, tut es mich so verärgern. Man kann es einfach nicht verstehen, aber irgendwo sind wir ja selber schuld...der eine macht es und der andere lässt es mit sich machen#schmoll

Aber eines ist mir ganz gewiss: Für mein Kind tue ich alles!!!

Beitrag von xysunfloweryx 05.04.10 - 16:20 Uhr

ist es bei euch auch so? das tut mir leid. lass dich mal drücken......woher kommst du?

Beitrag von maddi1981 05.04.10 - 16:21 Uhr

aus Thüringen;-)

Beitrag von xysunfloweryx 05.04.10 - 16:22 Uhr

ah, weiter weg ;) wann hat es bei euch begonnen?

Beitrag von maddi1981 05.04.10 - 16:26 Uhr

naja, wenn man es so nimmt, gab es schon Probleme in der Schwangerschaft, ich meine ich kann mich nicht immer beklagen, aber manchmal kann einem richtig der Kragen platzen in so vielen Dingen... aber ich habe mich dran gewöhnt den Grossteil alleine zu machen, ich bin mit Leib und Seele Mama, auch wenn ich des öfteren vor Erschöpfung auf dem Zahnfleisch krieche,...mein Sohn ist mein Leben und ich möchte für ihn alles tun, was in meiner Macht steht.

Ich wünsche Dir/euch allen alles Gute und bleibt stark...für eure Kinder!!!#blume

Beitrag von xysunfloweryx 05.04.10 - 16:28 Uhr

ja genau. bei mir auch seit der ss. ich wünsche dir auch alles gute! viell. wird es ja besser. aber im sinne der kids soll man auf dauer m. keinem zusammenbleiben, wo es ned klappt. das macht uns frauen kaputt und somit auch die kids....
alles liebe!!

Beitrag von mugelz 05.04.10 - 22:47 Uhr

Hach, hallo Gleichgesinnte,

ich setz mich auch mal dazu. Bei uns läuft es genauso und ich denke auch oft über eine Trennung nach. Einerseits will man es den Kindern nicht antun und andererseits ist es so jawohl auch nicht das Wahre. Ging bei uns auch schon in der Schwangerschaft los. Mir wurde nie der Bauch gestreichelt, wie vielen anderen Müttern und ich war da schon sehr traurig. Auch die ganzen schlaflosen Nächte habe ich alleine durchgestanden, auch am We. Er ist nie mal mit der Kleinen spazieren gefahren damit ich mich ausruhen konnte. Und ich ging wirklich auf dem Zahnfleisch. Bei uns kracht es regelmäßig, weil er sich von alleine fast gar nicht um seine Tochter kümmert und wenn dann höchstens mal 20 Minuten. Er hat keine Geduld und rastet ziemlich schnell aus. Er meint wohl sie würde viel mehr verstehen und macht ja alles nur, um uns zu ärgern. Da könnte ich jedemal platzen...
Meine Süße ist natürlich dadurch sehr Mama bezogen und Papa darf so gut wie gar nichts. Das macht ihn dann aber wieder sauer, obwohl er es selber Schuld ist. Hab schon öfters gesagt, das ich die KLeine packe und gehe, da kommt er dann wieder angekrochen.
Gut zu wissen, das es noch anderen so geht. Aber ich glaube nicht daran, dass es bei uns auf Dauer gut geht. Er liebt seinen PC eindeutig mehr als seine Familie.

LG
mugelz (Emilia *9.Mai 2008*)

Beitrag von freyjasmami 05.04.10 - 16:50 Uhr

Wann bitte läuft Eure Beziehung denn ansonsten gut?
Zwischen den Laken oder wann?
Ich mein, wenn Du alles allein machst, dann bleibt Dir doch kaum Zeit über, oder?

Mein Mann hat sich von Anfang an um beide gekümmert. Egal ob berufstätig oder arbeitssuchend (kommt leider - wie aktuell - in der Baubranche immer wieder vor).

Beim Kleinen in den ersten Monaten nicht ganz so intensiv, da wir in der Endphase vom Ausbauen und anschließendem Einzug standen und er direkt von der Arbeit zum Bau gefahren ist.
Hat sich aber nach dem Umzug SOFORT genauso intensiv wie damals um die Große gekümmert.

Wenn ich das so lese hier, sind wohl einige der Männer schlichtweg Ernährer und Liebhaber, aber keine Väter. Und schon mal keine Partner.

Wenn man Erziehungsarbeit leistet und zusätzlich auch noch den GEMEINSAMEN Haushalt inkl. Verpflegung komplett allein schmeißt, verdient das MINDESTENS großen Respekt!
Ich mein, die Kinder habt ihr doch auch zusammen gemacht? Wäsche macht auch er dreckig, essen will er auch - warum sollte dann nur die Partnerin dafür zuständig sein?
Mutter sein ist nicht nur Vollzeittätigkeit, sonder rund um die Uhr.
Da ist ein 8-Stunden-Tag ja lächerlich dagegen.

Naja, den meisten solcher Männer "hilft" es ungemein zu verstehen, indem man sie mal komplett allein mit den Kids und den restlichen Pflichten lässt...;-)

Übrigens bleibt uns auch wenig Zeit als Paar. Aber das ist mit Kleinkind relativ normal.

LG, Linda

Beitrag von magierin22 05.04.10 - 22:35 Uhr

bin ganz deiner meinung!

Beitrag von hsi 05.04.10 - 19:39 Uhr

Hallo,

wir haben zusammen zwei Kinder im Alter von bald 3 und 4 Jahren. Wir nehmen uns die Zeit für einander, damit wir nicht nur Eltern sind, wir nehmen uns aber auch die Zeit, das wir was als Familie machen und jeder für sich. Ist zwar nicht immer einfach alles unter einen Hut zu bekommen, aber machbar und das ist auch wichtig. Mein Mann arbeitet auch den ganezn Tag, kommt über Mittag nach Hause und dann essen wir zusammen. Morgens bring ich die Grosse in den KiGa und je nachdem unternehm ich was mit dem Kleinen, gehe einkaufen oder putze das Haus. Abends wenn mein Mann heim kommt, essen wir zusammen zu abend und bringen dann gemeinsam die Kinder ins Bett, also jeder ein Kind. Am WE beschäftigt er sich viel mit den zwei und wir wechseln uns auch ab mit dem ausschlafen mal.
Also so wie es bei uns läuft kann ich mich eigentlich nicht beschweren, jeder hat auch seine Aufgabe im Haushalt, was ich auch gut finde. Jetzt mal schauen wie es dann aussieht wenn wir Nr. 3 dann bekommen :-p.

Lg
Hsiuying + May-Ling 3,5 J. & Nick 2,5 J.