Schlafgewohnheiten

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von sternschnuppe22 05.04.10 - 11:25 Uhr

Hallo zusammen
erst mal noch frohe Ostern.
Nun zu meiner Frage unser Sohn ist fast 2 Jahre alt. Er schläft Mittags etwa 2 Stunden Am Abend geht er um 19 Uhr ins Bett. Da schläft er eigentlich ziemlich gut. Aber so etwa um halb eins wird er wach. Er möchte etwas Wasser trinken und nur noch bei uns im Bett weiterschlafen. Das geht jetzt etwa schon 2 Wochen so. Wenn er bei uns eingeschlafen ist tragen wir ihn wieder in sein Bett. Wird er wach geht es wieder von vorne los. Wenn er nicht mitdarf schreit er solange bis wir doch nachgeben. ( Und er hört nicht auf zu schreien )
Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Oder was macht ihr in solchen Situationen?
Viele Grüße Sternschnuppe

Beitrag von kleinemaus711 05.04.10 - 11:30 Uhr

Hallo - Frohe Ostern

Meine Kleine ist jetzt 16 Monate, war bei uns bis vor knapp 2 Wochen auch so und das fast ein 5 Monate. Mittlerweile wird sie zwar Nachts noch einmal wach so gegen 2, dann bekommt sie was zu trinken und dreht sich wieder um und schläft weiter.
Vorher war es wie bei dir sie hat so lang gebrüllt bis sie teilweise auch gespuckt hat oder wir sie mit zu uns genommen haben.
Ich denk mir im Nach hinein das es blos eine Phase war die man überstehen muss.
Vielleicht hat dir das jetzt etwas Mut gemacht

Lg Annett

Beitrag von silsil 05.04.10 - 11:40 Uhr

Hallo,

war bei uns auch so. Wir haben sie einfach mit zu uns genommen. Sie brauchte da wohl unsere Nähe, und ich glaube gute 2 Wochen später ist sie freiwillig wieder in ihr Bett.
Seitdem schläft sie auch fast jede Nacht durch.

Ich würde ihn einfach im Elternbett lassen.

lg
Silvia

Beitrag von bamsel 05.04.10 - 12:57 Uhr

Hallo!
Und was wenn es keine Phase ist??? Die Tochter einer Freundin lag mit 4 noch ab nachts mit ihm Familienbett. Wenn Du das auch gerne haben möchtest, bitte schön. Dann gib ihm nach u. nimm ihn mit. Er hat ja erreicht was er wollte. Er ist fast 2 u. nicht mehr ein "doofes" Baby.Wir hatten auch die Phase, das ich teilweise jede Stunde hindackeln musste, weil Madame Durst hatte. Es nutzte auch nichts, das ich ihre Flasche in die Bettecke gestellt habe. Ich musste hin. Da wurde auch solange gerufen, bis ich kam. Überhören ging auch nicht, sie hörte nicht auf. Wenn Du einmal damit anfängst, das er mit zu euch ins Bett darf, dann stell dich schon mal darauf ein, das es jede Nacht so ist. Erklär ihm, das er in seinem Bett zu schlafen hat u. geh wieder.Er wird schreien.Lass ihn schreien, geh wieder hin u. erklär es wieder. Er lernt daraus, das er nicht alleine ist, sein Problem ernst genommen wird, aber nicht seinen Willen bekommt. Irgendwann hört er auf damit. Wird viell. ein paar Nächte dauern, aber er wird damit aufhören. Oder Du nimmst ihn mit ihn euer Bett, Morgensex wird für die nächsten Jahre ausfallen u. Du wirst um 6Uhr geweckt werden, weil es so lustig ist, das ihr auch da seit. Such es Dir aus.

Gruss,
bamsel

Beitrag von nic-mz 05.04.10 - 13:39 Uhr

Ja, so sehe ich das auch!

Er hat seinen Willen bekommen und gemerkt, dass es funktioniert.

Natürlich wird er protestieren. Gib ihm das Gefühl, dass DU jederzeit für ihn da bist, er aber im eigenen Bett schlafen soll.

ÜBrigens bringt es nix, das Kind "klammheimlich" ins eigene Bett zu legen. Denn spätestens in der nächsten Wachphase wird er merken, dass er nicht mehr in Eurem Bett liegt - ergo, gehts wieder los.

LG nic

Beitrag von kiwiii 06.04.10 - 22:43 Uhr

ihr seid ja drauf...viell hat das kind grade einfach bedürfnis nach nähe. Mein Sohn fast 2 1/2 schläft jede nacht komplett bei uns im bett...mit 16 wird er das wohl nicht mehr wollen und bis dahin geniess ich das...und zum thema schreien lassen...resignation...naja ich äussere mich mal nicht näher...regt mich nur auf...

Beitrag von sranchen 05.04.10 - 15:03 Uhr

Hallo,

unser Sohn ist jetzt auch fast 2 und bei ihm gibt es auch immer mal wieder Phasen in denen er bei uns schlafen möchte.
Wenn ich den Eindruck habe, dass er einfach gerade besonders viel Nähe braucht, dann darf er auch mitkommen. Aber nach ein paar Tagen merkt man dann, dass er sich daran gewöhnt und es einfordert, obwohl es ihm eigentlich wieder gut geht. Man hört es ja auch am Schreien, ob es eher kläglich oder motzig ist, wenn es letzteres ist, dann warte ich erstmal eine Weile bevor ich hingehe und dann erkläre ich ihm, dass jeder sein eigenes Bett zum Schlafen hat, evtl. singe ich noch mal ein Gutenachtlied und setze mich auch noch kurz dazu. Mal klappt es gut, mal auch wieder nicht und er schreit ausdauernd... aber solange es einfach nur ein zorniges Gebrüll ist, lasse ich ihn schreien, das macht ihn müde ;-) und wenn es irgendwann in trauriges Schluchzen übergeht, dann gehe ich hin und tröste ihn und für gewöhnlich schäft er dann recht schnell ein, wenn ich noch ein bisschen seine Hand halte.

Das mag jetzt der eine oder andere als zu weichherzig empfinden, aber wir kommen auf diese Weise gut klar. Ich finde man muss intuitiv entscheiden was das Kind braucht, und kann und will nicht eine 100%ig klare Linie durchdrücken. Manchmal ist ein bisschen Verwöhnprogramm ok, aber wenn ich merke, dass es überhand nimmt, dann ist eben auch Strenge angesagt.

LG Christiane

Beitrag von silsil 06.04.10 - 08:24 Uhr

#pro dem ist nichts hinzuzufügen :-)