Verzweifelte Freundin - Embryo wächst zu langsam - FG?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sunny1184 05.04.10 - 22:25 Uhr

Hallo ihr Lieben,

meine Freundin ist total fertig mit den Nerven.

Im November 2008 hat sie ihr erstes Kind 15 Wochen zu früh geboren. Die Kleine bekam eine Hirnblutung, welche sehr schwere Schäden im Gehirn verursacht hat. Die Ärzte entschieden sich mit den Eltern zusammen, keine lebenserhaltenden Maßnahmen mehr durchzuführen.

Nun hat sie lange geübt und ist nun endlich wieder schwanger.

ABER ...

Sie hatte von 17.01.-19.01. einen positiven Ovutest und demnach ES. Keine Tempikurve.
Am 25.02. war ein 10er SS-Test negativ, die Ovuorakel aber ganz stark positiv.
Sie hatte auch SS-Anzeichen, Übelkeit, Mutterbänderziehen etc..

Am 06.03. dann nochmal SS-Test gemacht, war schön positiv.

Am 15.03. erster FA-Termin, Fruchthöhle 8mm, Gewebeteile zu sehen, aber nicht messbar, kein Herzchen.

Am 30.03. Kontrolltermin beim FA, Fruchthöhle gewachsen, Embryo 4mm, Herzchen schlägt, aber Entwicklung zu langsam lt. Arzt.
Es war auch eine Flüssigkeitsansammlung zu sehen, FA meinte könnte Blut sein, kommt aber öfter vor, soll sich zunächst mal keine Gedanken machen.

Wie seht ihr das?
Besteht noch die Möglichkeit, dass alles gut wird?

Kontrolltermin nächsten Montag wieder. FA wollte Mupa auch noch nicht rausrücken. Beim 1 Termin sagte er, dass sie ihn beim nächsten Mal bekommt. Jetzt hat er gemeint, warten wir lieber nochmal ab.

ET wurde nun schon von 8.11. auf den 22.11. verschoben oder so. Ständig muss es korrigiert werden.

Aber er meinte auch, dass sich durch das schlagende Herzchen die Chance auf eine FG um 95% gesenkt hat.

Möchte ihr Mut machen, aber auch nicht allzu positiv klingen. Ist schwierig, sie ist eh so traurig und ängstlich.

Danke für Antworten!

LG
Sunny #herzlich



Beitrag von sunny1184 05.04.10 - 22:31 Uhr

Entschuldigung, ich meinte 17.-19.02..

Ihr Zyklus ist auch immer sehr regelmäßig, so 30-31 Tage.

Beitrag von nici.c.v. 05.04.10 - 23:18 Uhr

Huhu Sunny

Ich bin kein Arzt, aber wenn der FA mit dem Mutterpass noch warten will wird das seine gründe haben... vielleicht sieht er es das es nicht ganz so rosig aussieht..

Ich hab leider keine erfahrungswerte..


sorry

LG Nici

Beitrag von ryja 06.04.10 - 08:15 Uhr

Den MuPa habe ich bei meinem FA auch erst in der 10. SSW bekommen. Das hat nicht unbedingt was zu sagen.

Daumen drücken, würde ich sagen.

Beitrag von alex5784 05.04.10 - 23:36 Uhr

Hallo Sunny,
zu der Entwicklung kann ich nichts sagen,
nur so weit dass es ja immer unterschiedlich sein kann.
Vorallem wenn der ES nicht doch an dem von dir beschriebenen Datum war, etc. Außerdem wachsen Babies unterschiedlich schnell. Bei mir zum Beispiel hat man auch erst relativ spät gesehen, dass das Herzchen schlägt und jetzt ist unser Schatz schon drei Wochen weiter als er eigentlich sollte #huepf so gut hat er aufgeholt.

Da hilft wohl alles nix, da muss sie jetzt leider abwarten und den nächsten Termin abwarten.

Und zur Vergabe des Mutterpasses kann ich nur sagen, dass das überhaupt nichts auszusagen hat, dass der FA den noch nicht rausgerückt hat. Mein FA z.B vergibt den immer erst ab der 10-12 SSW. Andere Freundinnen von mir haben den schon kurz nach feststellen der SS bekommen, obwohl noch gar nichts sicher war...und auch nur weil der FA ein anderer war. Also ist immer ganz unterschiedlich.

Also nicht aufgeben,
mach deiner Freundin Mut! Es wird schon alles gut werden. Auch wenns jetzt eine schlimme Zeit ist, es wird sich schon alles regeln.

lg
Alex

Beitrag von lilly0305 05.04.10 - 23:42 Uhr

Tschuldigung für die späte Antwort!!!!!
Es tut mir leid, was deine Freundin durchmachen mußte und jetzt meistern muß. Ich kann ihre Verzweiflung sehr gut nachvollziehen. Hier also meine Geschichte:

Bei meinem ersten Kind wurde der ET auch um zwei Wochen nach hinten verschoben, obwohl ich mir sicher war, dass der Zyklus vollkommmen normal gelaufen ist. Damals war kein Herzschlag zu sehen und Doc meinte nur abwarten bis zum ersten Vorsorgetermin. Auch bei diesem bin ich weiter vom ET her zurückgestuft worden. Das hat er aber wett gemacht.

Bei meinem zweiten gab es ähnliche Schwierigkeiten. Es drohte eine Fehlgeburt mit teils starken Blutungen. beim Ultraschall war in der 6.SSW keine Fruchtanlage zu erkennen und dementsprechend auch kein Herzschlag. Das Thema Ausschabung wurde schon angesprochen. Das setzt einen ganz schön unter Druck. Bitte nicht ich. Zwei Tage später: Termin im KH zur HCG- und Ultraschall-kontrolle HCG weiter angestiegen, aber nicht wie gewünscht, Ultraschall: Fruchtanlage zusehen und Herzaktionen trotz weiterhin Blutungen und ebenfalls Flüssigkeit hinter der Fruchtanlage. Ausgang der SS laut Oberärztin weiter fraghaft. FG-Möglichkeit weiter erhöht. Also noch weiterbibbern und Angst haben. Aber es ist die Hoffnung, die zählt... Eine Woche später erneute Kontrolle: intakte SS keine Blutungen mehr.

Meine beiden Jungs sind heute super fitte vitale Kinder. Die Geburten sind total unterschiedlich Verlaufen (gab beim 1- ein Paar Komplikationen). Mittunter scheint es, als ob die beiden wüßten, was sie vollbracht haben.

Ich wünsche deiner Freundin, dass ihre SS so ausgeht, wie meine ausgegangen sind: Mit der Geburt eines wunderbaren Kindes - und viel Kraft unf Hoffnung für ihren weiteren Weg.
#liebdrueck
Lilly0305

Beitrag von 20girli 06.04.10 - 07:44 Uhr

Hi,

also bei meinem vertretungs Arzt wo ich war...der hat mich glatt fast über eine woche zurückgestuft. Alles viel zu klein...er hat noch nicht einmal Blutdruck gemessen bei mir. Blutabnehmen? Mutterpass? Ja....so in 3 wochen etwa...
eigentlich war ich schon 7 woche er hat mich auf 5+3 zurückgestuft.

Ich hab diesen Arzt nicht mehr besucht.

Knapp etwas über eine woche später musste ich in KH nur zum nachsehen weil ich schmierblutungen bekam. Da meinte auch dieser Arzt- ja die rückstufung wäre berechtigt.

Knapp nach 1 woche Blutung zu meinem Arzt und siehe da...mein Baby hat alles aufgeholt und ist mächtig gewachsen. Mein Arzt hat mir gesagt...so ist das nun mal...die holen alles wieder auf. Solange eine Frau einen regelmäßigen Zyklus hatte braucht man nichts ändern.

Ich denke- das ist so meine Erfahrung seid 17 jahren...das es heute zum Sport geworden ist die Mütter zurückzustufen. Jedes Kind entwickelt sich schon im Bauch anders. Das wird sich niemals ändern auch nach der Geburt nicht. Das was die Ärzte da haben sind Durchschnittswerte - mehr nicht. Aber ein Kind kann auch ohne Sorge mal unter oder über dem Durchschnitt liegen.

ich finde die Mütter bekommen dadurch viel zu viel sorge und diese Sorge ist viel schlimmer für das ungeborene.

sie hat das Herzchen schlagen sehen - supi...ein sehr gutes Zeichen.

Sag ihr sie soll sich frei machen von ihren Sorgen....denn passieren kann immer was...auch ich habe Angst davor- versuche sie aber nicht die überhand gewinnen zu lassen....denn die Freude +über das was wir das erleben und bekommen dürfen sollte größer sein.

alles gute kerstin