Fahrrad - Stützräder-Frage

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von wort75 06.04.10 - 08:47 Uhr

Hallo zusammen
mein sohn (3.5) hat sein erstes velo bekommen. man muss sagen - ein herzenswunsch wars nicht, aber es wurde zeit, weil sein laufrad zu winzig wurde. das rad ist blöderweise ein mini-stück zu gross, aber es gab nur 12" oder 16". abstehen kann er aber, aufsteigen dürfte etwas schwerer sein...

da er laufradfahrer ist und das gut im griff hat, wollten wir auf stützräder verzichten - aber er hatte das pedalen nicht im griff und angst aufzusteigen. jetzt geht alles tiptop und wir würden die stützräder gerne wegmachen - er nicht. leider stützt er sich aber schon total darauf, so sehr, dass er bei schrägabfallender strasse durchaus einfach umplumpst weil er in die falsche richtung liegt...

was würdet ihr machen? seine körperhaltung ist auch recht verdreht, weil er voll auf die stützräder liegt und nicht mehr selber ausbalanciert...

Beitrag von arienne41 06.04.10 - 09:17 Uhr

Hallo
Super schwer zu lesen ist dein Text.

Velo ist wohl die Fahrradmarke nehme ich an.

Seit wann hat er das Rad?

Er muß mit den Füßen ganz auf den Boden kommen wenn er es ohne Stützräder lernen soll.

Es ist zwar schön Geld zu sparen aber ein Fahrrad muß passen.

Mein Sohn hatte ein 12 Zoll Puky für 20€ und er fuhr es 9 Monate dann war es zu klein und wurde verkauft.

LG

Beitrag von wort75 06.04.10 - 09:54 Uhr

:-)
velo ist ein helvetismus. es heisst "fahrrad".

12" Puky ging eben nicht, das war defintiv zu klein - und ums geldsparen gings nicht. er hat ein super velo, nur halt etwas zu gross. er kann nicht abstehen, wenn er auf dem sattel sitzt, hingegen, wenn er etwas kippelt.

Beitrag von silsil 06.04.10 - 11:09 Uhr

*lach* jetzt mußte ich doch glatt wegen helvetismus googlen. Man lernt ja nie aus. (wußte gar nicht daß es das für Österreich auch gibt. )

So wie du es beschreibst, denke ich das Rad ist wirklich noch viel zu groß. Ich würde entweder noch warten bis er wirklich gut auf den Boden kommt und in der Zwischenzeit evtl. in ein Laufrad investieren, und dann ohne Stützräder wieder aufs Rad.

Oder ihn jetzt eben mit Stützräder fahren lassen. Ggfl. kannst du ihm die Stützräder ja immer höher schrauben, sodaß er sie wirklich nur noch im Notfall gebrauchen kann. So habe ich Radfahren gelernt. Allerdings würde ich da warten bis er alleine auf- und absteigen kann und gut auf den Boden reicht.

lg
Silvia

Beitrag von schullek 06.04.10 - 09:26 Uhr

hallo,

schwierig. da habt ihr euch wohl ein eigentor geschossen.
ich bin nicht generell gegen stützräder. freunde haben diese bei ihrem sohn, der aber körperlich etwas eingeschränkt ist.
ich denke das problem ist bei vielen kindern, das sie einfach noch zu jung zum radfahren sind. klar, es gibt viele die packen es schon mit anfang drei. wenn ich an früher denke, sehe ich nur kinder, die ab 6-7 jahren radfahren gelernt haben. eher war eher die ausnahme. aber jedes kind ist anders. wie gesagt, einige können es sicher eher.
aber viele kommen eben nicht klar und brauchen dann die stützräder und das behindert dann das umsteigen auf richtig fahren. naja, mein kleiner monolog#schein

ich glaube, ich würde erstmal abwarten und ihn in einem günstigen moment mal probieren lassen oder aber ein billiges 14 zoller kaufen, das er dann besser im griff hat. so haben wir es gemacht. wuir haben schon ein 18zoller puky stehen, da passt er aber auch jetzt mit 4,5 nur bedingt drauf. es ist einfach zu groß. also haben wir, da sein puky lr1 auch nicht mehr ewig passt, ein güsntiges 14 zoller bestellt und ich denke darauf wird er es lernen. es dürfte genau seiner größe entsprechen.

vielleicht wär das ja was für euch.

lg

Beitrag von nicole9981 06.04.10 - 09:44 Uhr

Hallo!

1. ein fahrrad muss wirklich wirklich gut passen wenn man darauf lernen soll

2. Stützräder behindern das lernen eher weil sich (wie Du es bei Deinem Sohn siehst)sich die Kinder gerne mal drauflehnen. Besser sind die Sattel mit Griff dran z.Bsp. Wir hatten den. Man kann so das Rad halten und aber auch loslassen wenn das Anfahren z.Bsp. noch Schwierigkeiten macht.

3. Es gibt Kinder die schon mit Anfang 3 Radfahren können besonders die Laufradler. Wenn es ohnehin kein Herzenswunsch war dan investiert doch lieber nochmal in ein Laufrad. Es ist keine Schande wenn ein 3 1/2 jähriger noch nicht Rad fährt. Ist zwar jetzt so Mode, aber muss nicht unbedingt sein.

LG Nicole

Beitrag von wort75 06.04.10 - 09:56 Uhr

stimmt, das ist eine vernünftige einstellung. wir können auch einfach noch etwas zuwarten. es wahr halt so schön über ostern und wir hatten zeit, alles einzurichten etc.

Beitrag von sunny_harz 06.04.10 - 09:55 Uhr

Hallo....

wie groß ist denn nun das Rad?

Ich würde vorschlagen, stellt das Rad noch einige Monate weg und holt ein größeres Laufrad. Dann kann er damit wieder sicher das Gleichgewicht üben und dann im Spätsommer ein neuer Fahrradversuch gleich ohne Stützräder.

LG; Sunny

Beitrag von wort75 06.04.10 - 10:07 Uhr

eben, das rad ist 16 Zoll. das 12 zoll puky ist zu klein und er fand es doof und kindisch... das 16 zoll hat er gesehen und sich verliebt (schwarz und gelb) und es gibt davon leider keine 14zoller.
wir wollten ihn dann zu einem mädel-velo überreden, weil da wenigstens keine störende stange dazwischen ist, aber irgendwie hat er das gemerkt :-)

er kann auf dem sattel sitzen und gut pedalen, wenn er etwas zur seite kippt, könnte er abstehen, aber wenn er die beinchen einfach hängen lässt, dann fehlen da schon noch gut 3cm zwischen schuhsole und boden.

ja, vielleicht wäre warten gut. aber jetzt will er rumkurven - aber mit stützrädern. weil der angebetete nachbarsjunge (der ist ab er immerhin schon 5.5!) auch oft radfährt...

Beitrag von sunny_harz 06.04.10 - 10:12 Uhr

Das Rad ist definitiv zu groß. Um sicher das Radfahren lernen zu können (ohne diese dummen Stützräder, die nur ein falsches Gefühl von Sicherheit vermitteln), muß er locker mit den Füßen die Erde berühren können. Auch ist das Rad für einen 3-4 Jährigen von der Länge her zu lang, er kann die Proportionen noch nciht abschätzen.

Wir haben extra ein kleines Rad genommen, auch wenn wir den Sattel schon höher stellen müssen. So fühlt sie sich sicherer und hat schneller ein Erfolgserlebnis.

Beitrag von yamie 06.04.10 - 12:34 Uhr

hallo,

mit stützräder würde ich, solang das kind körperlich gesund ist, gar nicht erst anfangen. die kleinen verlassen sich so schnell auf diese stützen, daß das normale fahren dann wieder wie ein neubeginn ist. ich hoffe du verstehst was ich meine...

deinem post nach würde ich sagen, er ist noch nicht "reif" für ein fahrrad... oder es ist ihm schlichtweg zu groß. so zu fahren macht doch keinem kind spaß.

lange rede, gar kein sinn: ich würde die stützen abmachen. notfalls ein größeres laufrad nehmen.




lg
yamie




__________________________

dies ist KEINE signatur!

Beitrag von beni76 06.04.10 - 14:48 Uhr

Hallo
ich würde mir an eurer stelle zum üben irgendwo ein kleineres velo ausleihen und dann kann er problemlos aufs größere umsteigen!
wir haben es so gemacht und es hat toll geklappt!
lino hat sich auch zu sehr auf die stüzträder verlassen, das war ganz schöner mist #aerger
jetzt kann er es, innerhalb einer woche #freu #huepf *stolzbin*
liebe grüße und viel spass beim hinterherrennen #schwitz
#blume beni, die auch viele helvetismen benutzt ;-)