Geplanter Kaiserschnitt wegen SS-Diab. "wann geplant"?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von schmerle123 06.04.10 - 09:37 Uhr

Hallo,
hoffe der Betreff ist nicht zu verwirrend #schwitz

Also, da ich nen SS-Diabetes habe (schon in 11. Woche festgestellt) und Größe sowie Gewicht des Babys immer wieder schwanken (zu viel für mutmaßliche SSW) wurde mir vom FA und von der Hebamme gesagt, dass es vermutlich ein Kaiserschnitt vor ET werden könnte.

Es gab schon Leute die meinten, sie wüssten es schon sehr sicher zur Mitte hin, dann wiederrum wird gesagt, man könne es erst so 2-3 Wochen vor ET abschätzen. Was denn nun?? #gruebel

Bin jetzt 23. SSW und keiner kann sagen (was ich auch normal finde) ob es so oder so wird.

Gibt es hier Mädels, denen es ähnlich ging? Wie war es bei euch, wann wusstet ihr definitv, das der Zwerg geholt werden muss?

Danke für Infos und Erfahrungen

Melle mit Babyboy #baby 23. SSW

Beitrag von dominiksmami 06.04.10 - 09:39 Uhr

Huhu,

ich vermute mal dein FA und die Hebamme wollten dir nur genügend Zeit geben dich seelisch auf einen KS vorzubereiten.

Ich bin jetzt in der 30. Woche und selbst bei mir würde noch kein Arzt sagen ob oder ob nicht...lediglich das die Möglichkeit besteht das es eben zum KS kommen könnte.

lg

Andrea

Beitrag von nicole2012 06.04.10 - 09:57 Uhr

Hallo,

meine 1. Tochter wurde 14 Tage vor ET ebenfalls zu groß geschätzt (3800g), aber NIEMAND hat mir je zu einem KS geraten. Warum auch? Man kann doch erstmal die Einleitung versuchen, gut die hat bei mir zwar 4 Tage gedauert, aber ich war froh um einem KS drumrum zukommen.

SS-Diabetes und auch ein "großes" Kind allein ist keine Indikation für einen KS. Auch jetzt hab ich wieder SS-Diabetes und war letztens bei der Pränataldiagnostik, dort sagte mir der Arzt das in den 3 Jahren die KH von Einleitung und KS bei SS-Diabetes absehen, da die Risiken beim KS und bei einer Einleitung viel höher sind als um den Geburstermin ein größeres Kind zu entbinden. Es seit denn die Plazenta spielt nicht mehr so mit wie sie soll, was ja bei Diabetikern auch oft der Fall ist.

Du hast ja noch ein wenig Zeit und wenn es so weit ist würd ich mir nochmal ne 2. Meinung einholen. Es sei denn der KS kommt Dir ganz Recht ;-)

LG

Nicole

Beitrag von schmerle123 06.04.10 - 10:06 Uhr

Ne, der kommt mir garnicht recht. Würde sehr gerne normal entbinden. Habe den FA letztens gefragt wegen Einleitung um den ET herum, der hat mich ganz blöd angeguckt und meinte, eine Einleitung komme nicht in Frage, wenn keine Spontangeburt dann nur KS #kratz

Naja, 2 Ärzte 5 Meinungen oder wie war das ?? #augen

Beitrag von nicole2012 06.04.10 - 10:14 Uhr

In der Geburtsklinik warst Du noch nicht, oder?! Warte erstmal ab was die dort sagen, meist denken die Kliniken dort sowieso anders als die niedergelassenen FÄ.

Ich hatte eine wundervolle spontane Geburt, trotz Einleitung. Ich hätte mich geärgert wenn mir dieses Erlebnis verwehrt geblieben wäre und hoffe das ich diesmal auch spontan entbinden kann. Vor KS hab ich auch ne höllen Angst...

Wir haben ja fast zeitgleich ET,hab ich gerade gesehen...;-)

Beitrag von maike2885 06.04.10 - 10:03 Uhr

huhu

also ich habe auch SS- Diabetes, bei mir wurde es in der 22.ssw festgestellt...muss sogar 3x tägl. insulin spritzen...

ich bin nun 40.ssw ..bisher wurde ich zwar engmaschig kontrolliert (CTG) wegen der verkalkten Plazenta (wegen des Zuckers)
aber die größe und das Gewicht wurde zuletzt in der 36.ssw kontrolliert...
muss am Montag nun ins KH (ET) und dann wird entschieden was passiert (einleiten oder Kaiserschnitt) man hat mir aber gesagt das es vermutlich eine einleitung wird....
Wenn der Diabetes gut eingestellt ist steht einer normalen entbindung nichts im weg sagte der arzt!

ganz liebe Grüße, Maike

Beitrag von agrippinia 06.04.10 - 10:07 Uhr

Huhu

also bei mir wir ein geplanter KS gemacht, weil nach meiner 1 SS festgestellt wurde das mein Innenbecken viel zu eng ist :-( und diesmal wird er wie gesagt geplant, ich muss in der 35 Woche ins Krankenhaus wo ich entbinden werde und vorher kann man garnicht was genaueres sagen....vielleicht gibt es ja ein wunder und ich kann doch normal entbinden würde es mir wünschen.....Aber bei geplant wird ca 7 Tage vorher der KS gemacht, jeder Tag zählt wo Dein Baby bei Dir ist!!!!

Lieben Gruss

die Sonja

Beitrag von brina82 06.04.10 - 10:38 Uhr

Hi!

Ich hab auch SSDiabetes, spritze seit der 9. SSW...
Mein kleiner Mann war erst zu klein, dann zu groß und seit der 36. SSW weiß ich keine Daten mehr...
Trotzdem wird kein KS gemacht. Zumindest nicht geplant.

Bei mir wird morgen eingeleitet.

Alles Gute!

Brina ET-1

Beitrag von sandra.weidmann 06.04.10 - 12:29 Uhr

Hallo Melle,

ich bin der Meinung, man kann das nicht so allgemein sagen. Nur weil Du SS-Diabetes hast, heißt das noch lange nicht, dass Du einen KS brauchst.

Ich bin nun zum zweiten Mal schwanger und hoffe auf eine spontane Geburt. Dem steht auch nichts entgegen, wenn alles normal verläuft.

Bei meiner ersten Schwangerschaft habe ich ein paar Minuten vor dem Eingriff erfahren, dass jetzt ein Kaiserschnitt gemacht wird. Es war ein Notkaiserschnitt, weil die Herztöne meiner Tochter bei jeder Wehe schwächer wurden, sonst wäre wohl keiner gemacht worden.

So was kann man nicht planen.

Ich wünsche Dir alles Gute.

LG Sandra

Beitrag von schmerle123 06.04.10 - 14:16 Uhr

So wollte ich es auch nicht rüber kommen lassen. Das pauschal ein KS bei SS-Diabetes gemacht wird meinte ich nicht. Natürlich kann man auch normal entbinden mit Diab. Nur ist mein Wurm jedesmal nicht der SSW entsprechend, meine Werte sind trotz hoher Insulingabe oftmals total daneben. Und diesbezüglich sprechen alle irgendwie nur noch vom KS. Deswegen frage ich mich eben, kann man das zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt abschätzen und 100 % planen/sagen #heul

Beitrag von nicole2012 06.04.10 - 14:54 Uhr

Ich denke nicht das man das so früh in der SS schon sagen kann das eine Makrosomie besteht. Meine 1. Tochter war immer größer und schwerer, die gesamte SS über, trotzdem wurd nie über KS gesprochen. Und meine 2. Tochter jetzt ebenfalls. Es KANN mit der SS-Diabetes zusammen hängen, aber dies zu 100%ig zu Diagnostizieren ist schwer. Ich hab immer Top Werte, Bilderbuchmäßig. Trotzdem hab ich ein schweres Kind bekommen. Es kann auch sein das wir auch ohne SS-Diabetes schwere Kinder bekommen.

Eine ECHTE Makrosomie läßt sich vorgeburtlich schwer diagnostitzieren, da auch die fehlende Lungenreife dazugehört. Das hatte meine Tochter definitiv nicht, also denke ich und das hat mir auch der Pränataldiagnostiker bestätigt, daß ich auch so dazu neige große und schwere Kinder zu bekommen.

Warst Du schon beim Organ-US mit Doppler Kontrolle? das ist wichtig während der SS und ob die Fruchtwasser Menge ok ist.

Beitrag von schmerle123 06.04.10 - 15:13 Uhr

Ich habe meinen FA beim letzten Mal auf Doppler angesprochen, er meinte, es täte nicht Not. Beim 2. Screening hat er sich die Organe angeschaut, glaube aber nicht, dass du das damit meinst....zur Fruchtwassermenge hat er sich nie geäussert....

Beitrag von sandra.weidmann 07.04.10 - 08:48 Uhr

Hallo,

es sollte eigentlich auch nur eine Aufmunterung sein.

Ich hatte in der ersten SS auch immer viel zu hohe Werte, die ich mit Insulin ebenfalls nicht in den Griff bekommen habe, doch vor dem Notkaiserschnitt hat niemand über diese Möglichkeit gesprochen. Es wurde immer von einer spontanen Geburt ausgegangen.

Damals wurde die Geburt auch eingeleitet, aber es hat nicht geklappt. Der Muttermund hat sich auch nach 2 Tagen nicht geöffnet. Und wegen der schwachen Herztöne meiner Tochter wurde dann der KS gemacht. Ansonsten wäre "nur" die Fruchtblase aufgestochen worden und ich hätte mein Kind spontan zur Welt gebracht.

Durch meine hohen Werte hatte ich auch eine Plazentainsuffizienz, weshalb eben die Einleitung erfolgte. Doch der KS war deshalb noch lange nicht geplant. Es kommt vielleicht auch auf das Krankenhaus bzw. die Ärzte an, wie die das sehen. In dem KH, in dem ich war, werden immer erst spontane Geburten versucht, bevor ein KS gemacht wird. Und der wird nur gemacht, wenn's nicht anders geht.

Ich hoffe, dass meine Werte diesmal normal bleiben. Ich spritze nun seit der 6. Woche Insulin, allerdings bis jetzt nur abends. Doch meine Diabetologin sagt, dass die Werte immer weiter steigen werden wegen des steigenden HCG, und dann steht mir wohl auch wieder das Spritzen vor jeder Mahlzeit bevor.

Nichtsdestotrotz denke ich positiv und hoffe, dass alles normal verläuft und die Werte niedrig bleiben. In dieser SS weiß ich halt schon mehr über den Diabetes, was bei meiner ersten SS ja überhaupt nicht der Fall war. Dieses Mal war ich vorbereitet und weiß, was ich tun muss. Das gibt mir selbst auch mehr Sicherheit.

Wir werden das schon schaffen!!! :-) Ich wünsche Dir alles Gute und eine schöne Geburt!!

LG Sandra