so eine enttäuschung über hebamme... ganz auf sie verzichten???

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von geschwisterkind09 07.04.10 - 10:40 Uhr

also jetzt bin ich dann doch sauer...

hatte ja schonmal gepostet, dass meine nachsorge-hebamme (in der nachbarschaft empfohlen worden) sich so gar nicht "interessiert" und mir, als ich den geplanten ks-termin telefonisch durchgegeben habe, auch nicht etwa wenigstens "alles gute" gewünscht hat.

tja, jetzt rufe ich sie heute nochmal an (das war jetzt mein zweiter anruf seit unserem treffen) und frage sie, welche tragetuch-grösse sie mir empfiehlt.

ja, das gespräch war kurz und uninteressiert - ich habe sie probeweise mal gefragt, wie es ihr geht - UND SIE FRAGT MICHT NICHT, wie es mir geht ?!?!?!? Hallo? Als ich dann noch erwähnte, dass ich mir am Wochenende eine schwere Verbrühung zugezogen habe (mein Knie ist jetzt ohne Haut und es wirklich recht schwierig, das gesund zu bekommen, die Schmerzen mal ganz ausser Acht gelassen), da sagt die nur "Bis zur Geburt ist es dann ja wieder weg."... Hallo?

So, jetzt langt es mir.

Nachdem ich von meiner ersten Hebamme auch nicht berauscht war (hat eine Brustentzündung nicht erkannt obwohl ich Milchstau und Fieber (!) hatte; war dann mit 41 Grad Fieber im Krankenhaus, ohne Hebamme), überlege ich, ob ich nur eine Stillberatung mache und ganz auf sie verzichte.

Hab keine Lust, wieder mal eine Rechnung zu bezahlen und nichts dafür zu bekommen (bin privatversichert).

Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Hab ja immerhin schon Kindererfahrung, hatten ein SChreikind, einen NOtkaiserschnitt und auch Stillprobleme und bei alldem hat uns die damalige Hebamme nicht wirklich weiter geholfen.

Dazu kommt, dass meine jetzige Hebamme auch noch Urlaub über den Entbindungstermin geplant hat und mich auch nicht etwa mal im Krankenhaus besuchen kommen will, sondern ich dann halt so lange drin bleiben soll (7Tage), bis sie aus dem Urlaub zurück ist. Habe aber noch ein zweites Kind und will vielleicht etwas davor zurück.

Freue mich über Eure Antworten!

LG
Geschwisterkind
32. SSW

P.S.: ICh weiss, was eine Hebamme leisten kann und soll - nachdem ich aber hier wieder nicht den Eindruck habe, dass das kommen wird, und leider, weil nun zu spät, auch keine Alternative finde - was wäre dann das Beste????

Beitrag von xanadoo 07.04.10 - 10:44 Uhr

Hallihallo,

ich finde, du übertreibst... Siehst du das vielleicht nicht etwas zu eng?
Sie als Hebamme hat einen Job zu erledigen und muß dich nicht betüddeln und bemitleiden.
Sei mir nicht böse, aber ich denke, dass du überzogen reagierst...

LG, Katharina 35.SSW

Beitrag von geschwisterkind09 07.04.10 - 11:06 Uhr

entschuldige bitte: was spricht für ein "alles gute" für die geburt, wenn der termin feststeht und man sich danach erst wieder sieht?

das ist vielleicht auch eine frage des anstands, es geht nicht um "betütteln".

NEIN, ich übertreibe nicht.

danke dennoch für deine antwort.

Beitrag von geschwisterkind09 07.04.10 - 11:17 Uhr

sorry, sollte natürlich heissen "gegen" ein "alles gute"...

Beitrag von kruemelchen1806 07.04.10 - 10:49 Uhr

Hallo,

also ich denke viele Möglichkeiten hast du nicht.

Du kannst sie nochmal anrufen und mit ihr offen besprechen, dass du dich nciht wohl fühlst und ihr sagen was du dir von ihr wünschst. Vielleicht ist auch ein persönliches Gespräch besser als am Telefon, manchmal hilft das ja.

Oder ich würde mir eine neue Hebamme suchen. Du mußt dich wohl fühlen, denn es soll ja keine unangenehme Situation für euch sein.
Im Kh gibt es bestimmt auch Nachsorgehebammen, die du dann ja auch schon nach der Geburt direkt kennenlernen kannst.

Ich drück dir die Daumen

Lg
Tanja

Beitrag von -sunshine-1985- 07.04.10 - 10:59 Uhr

Ich kenne das, dass manche Hebammen oder ja auch Ärzte sich nicht richtig um einen kümmern bzw. die Probleme der Schwangeren nicht ernst nehmen #schmoll
Also wenn ich du wäre und unzufrieden, würde ich sie wechseln oder mir gar keine mehr holen, da du ja wie geschrieben schon Erfahrung mit Kind hast. Ich bin auch privatversichert und ärgerte mich richtig, wenn ein Arzt nur 2 Min. Zeit für mich hatte, keine Hilfe bekam und er dann 250 Euro in Rechnung stellte :-[
Meine Hebi hat ne eigene Praxis und meeeeeeega viel zu tun (abgesehen davon, dass sie schon 62 Jahre alt ist), aber trotzdem ruft sie immer zurück und fragt wie es einem geht oder gibt jede Menge Tipps.
Also ich finde du übertreibst NICHT!! ;-)

Lg
Irene (ET-19)

Beitrag von geschwisterkind09 07.04.10 - 11:08 Uhr

danke - ich meine auch, dass ein bisschen anstand es gebietet, sich wenigstens höflicherweise zu erkundigen (auch wenn sie fachlich keine verantwortung für mich hat bis zum zeitpunkt der geburt).

es gibt halt gute und schlechte - wie in jedem anderen berufszweig auch.

überlege nun, ob ich das einfach laufen lasse - wenn sie dann wirklich nicht weiterhilft nach der geburt, muss sie ja nicht mehr täglich kommen...

mannomann, so hatte ich mir das nicht vorgestellt....

Beitrag von nani-78 07.04.10 - 11:48 Uhr

Jetzt mal abgesehen davon,wie du versichert bist,denn auch nicht privat versicherte wie ich wünschen sich einfach einen freundlichen Umgang mit zB wie in diesem Fall der Hebamme!

Ich kann dich verstehen,es geht um diese unfreundliche,total distanzierte Art,egal welchen Beruf jemand hat,das ist nie schön!
Ich würde wohl auch von so jemanden nicht weiter betreut werden wollen,zumal du ja eher nicht davon ausgehen brauchst,dass sich da je was ändern wird.Manchmal passt einfach die Chemie nicht.
Wenn du nun keine andere Hebamme mehr bekommst,dann schaffst du es sicher auch ohne.Ich habe nur bei meinem jüngsten Sohn eine Hebi gehabt,weil ich eigentlich ne ambulante Geburt geplant hatte,und deswegen eine brauchte.Es ging vorher jedenfalls auch ohne.
Aber meine war echt super,sie erkannte schon Probleme,
sagte uns "Sie müssen ihren Sohn schnappen,ins Schlafzimmer und Tür zu.Papa muß sich ne Weile um die großen kümmern"
Ich hatte damals Temperatur bekommen,die Brüste schmerzten.Sie sagte mir,dass ich wohl nen Milchstau hätte.Also Ruhe brauche.
Wobei bei mir noch Asthma Probleme hinzu kamen,die mich schwächten.
Ich glaube nicht,dass ich dieses Mal unbedingt eine brauche,hab mich aber noch nicht entschlossen,mal sehen.
Dir alles Gute,du schaffst es so oder so schon!

Beitrag von geschwisterkind09 07.04.10 - 12:02 Uhr

danke für deine antwort - ich werde noch mal eine nacht darüber schlafen...

nachdem ich eher vorsichtig bin, werde ich das vielleicht doch so weiterlaufen lassen und kann dann, wenn es nichts taugt, immer noch auf sie verzichten. abrechnen kann sie ja nur, was sie auch gearbeitet habe.

ob privat versichert oder nicht ist natürlich schnurzegal - nur bekomme ich dann auch noch die rechnungen für die "nichtleistung" und kann mir das geld dann erst einmal wiederholen. bessergestellt bin ich hierdurch jedenfalls nicht...

lg und dir auch alles gute....