Wie würdet ihr es machen (12 Mon)

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von natascha88 07.04.10 - 14:16 Uhr

Hallo,

ich hoffe hier sind einige erfahrene Mamas die mir beim Schlaf-Problem mit unserem Sohn (12 Monate jung) helfen können.

Wir haben ihn seit er einige Wochen alt war bei uns im Bett schlafen lassen - es war einfach das entspannteste für alle. Mit Einschlafstillen und immer an die Brust andocken, wenn er wach wurde. Aber Ende des Jahres wurde es einfach nur nervig und ich hatte keine erhohlsame Nacht mehr, muss aber wegen Studium auch mal fit sein. Daher haben wir ihn seit Januar versucht, an sein Bett in seinem Zimmer zu gewöhnen. Anfangs hab ich ihn gestillt (durch die Gitterstäbe), bis er einschlief, später ohne stillen mit Singen, hand auf Bauch und so weiter. Er schläft aber immer maximal 4 Stunden in seinem Bett, dann wacht er auf und ich hol ihn zu uns, da schläft er weiter (an der Brust).

Meine Probleme ist:
1. Ich hätte gern, dass ich ihn nachts nicht mehr holen muss. Ich glaube nicht, dass er so großen Durst hat (denn manchmal ist morgens die Windel komplett trocken), sondern eher, dass er uns braucht und gerne nuckelt. aber ich schaffe es nicht, ihn nachts nach dem Aufwachen in seinem Bett wieder zum schlafen zu bekommen.#schrei
2. Er weint immer beim einschlafen. Wir dürfen ihn eh nur hinlegen wenn er schon recht müde ist, sonst kreischt er uns lässt sich gar nicht beruhigen.#schrei Wenn er müde ist, will er auch nicht ins Bett sondern auf dem Arm bleiben und weint.:-( Es tut mir schon immer leid, aber ich will ihn nicht mehr immer bei uns schlafen lassen (krank sein und besondere Umstände sind Ausnahmen). Wir lassen ihn auch nicht allein beim Einschlafen und meisten beruhigt er sich auch nach 5 minuten, und wir können nach 10 Minuten raus gehen, aber irgendwie tut er mir schon Leid, ich kann ihn ja verstehen:-(

Ich hab jetzt vor, es erstmal weiter zu machen (in letzter Zeit waren wir leider nicht sehr konsequent und haben ihn öfter bei uns schlafen lassen, als wir wollten) dass er sich wirklich dran gewöhnt und merkt, dass es nicht schlimm ist, in seinem Bett zu schlafen. Und dann versuchen uns immer weiter zurückzuziehen, dass er irgendwann alleine einschläft. Ich hoffe, dass er dann auch wenn er nachts aufwacht, wieder von alleine weiterschläft.

Was würdet ihr tun?
Wie geschrieben, in unserem Bett möchte ich ihn aus mehreren Gründen nicht mehr schlafen lassen und ich weiß auch, dass Babys nicht darauf programmiert sind, alleine ein- und durchzuschlafen. Es wäre mir trotzdem ganz recht...#schein

Ach ja, Schnuller nimmt er nicht und Lieblingskuscheltier o.ä. hat er auch nicht.

Ich bitte um hilfreiche Tipps und bitte keine zu bösen Angriffe ;-)

Natascha mit Lukas (*26.3.09)

Beitrag von 98honolulu 07.04.10 - 17:09 Uhr

Du bekommst von mir sicherlich keinen bösen Angriff, aber ihr würdet euch alle einen Gefallen tun, ihn bei euch schlafen zu lassen. Gerade mit 1 Jahr ist es schwierig, die Kleinen lernen jeden Tag neues, sie beginnen zu laufen etc. Er braucht vermutlich einfach nachts besonders eure Nähe, damit er den Tag verarbeiten kann. Wenn er nicht in eurem Bett schlafen soll, wäre eine Art Babybalkon vielleicht was für euch?

Bei uns läuft es so, dass unser Sohn (16 Mon) mittlerweile die erste Nachthälfte in seinem Bett schläft und dann bei uns. Es gibts aber auch oft Phasen, da schläft er komplett bei uns (auch mittags). Ich höre auf das, was er mir "sagt" und wenn es beim 2. Mal hinlegen nicht klappt, kommt er ins Familienbett.

LG Honolulu

Beitrag von steffix77 07.04.10 - 21:07 Uhr

Benjamin (mein Großer) war zwar wesentlich jünger als Dein Lukas, als wir ihn an sein eigenes Bett im eigenen Zimmer gewöhnt haben, aber ich hatte für den Übergang eine Matratze mit in sein Zimmer gelegt. Dann mußte ich ihn nicht ins Schlafzimmer holen zum Stillen, sondern ich hab ihn dort gestillt. Danach hab ich ihn dann immer wieder in sein Bett gelegt und es hat auch ganz gut geklappt. Wenn ich zu müde war oder es einfach nicht geklappt hat, dann haben wir beide auf der Matratze geschlafen. Aber er hat "gemerkt": Geschlafen wird jetzt im Kinderzimmer. Und irgendwann hat es dann richtig gut funktioniert und ich konnte ihn hinlegen und rausgehen und mich in meinem Bett schööön breitmachen...#schein

Max (mein Kleiner) wurde immer noch unruhiger, wenn ich beim Einschlafen im Zimmer war, der wollte lieber seine Ruhe. Er hat auch erstmal ein paar Minuten gebrüllt, aber das war eher zum Stressabbau. Er schien das zu brauchen. Er hat sich jedenfalls wesentlich schneller beruhigt, als wenn ich noch im Zimmer war oder - noch schlimmer- an ihm "rumgekrault" habe. Das hat ihn völlig irre gemacht.

So unterschiedlich können Kinder sein.
Nur Du kannst einschätzen, wie Dein Sohn tickt!

Ich hoffe, ich konnte Dir etwas helfen.

Viel Glück!

Steffi

Beitrag von doreensch 07.04.10 - 21:34 Uhr

Was hast du dir denn da für Verrenkungen einfallen lassen beim "durch die Gitterstäbe stillen"?

Das stelle ich mir ja entsetzlich vor

Beitrag von natascha88 08.04.10 - 19:02 Uhr

Naja, entsetzlich war es nicht ;-)
Das Bett war auf der unteren Stufe und ich lag auf der Seite daneben und hab aus der oberen Brust gestillt. Unbequem war's schon, aber er war einschlafstillen gewohnt und dass wollt ich ihm die ersten 2 Wochen nicht auch noch nehmen :-)

Beitrag von doreensch 08.04.10 - 20:26 Uhr

auf dem arm wärs rückenfreundlicher gewesen gg