Ich kann nicht mehr :-(

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von tuttifruttihh 07.04.10 - 14:26 Uhr

Mädels, ich kann nicht mehr. Ich bin jetzt in der 37.SSW und halte die Schmerzen an der Symphyse nicht mehr aus. Mit jeder Senkwehe werden die Schmerzen schlimmer, gestern Abend lag ich nur noch heulend im Bett und erst nach einer Paracetamol und einem Buscopanzäpfchen wurde es besser. Schmerzen waren dann zwar nicht weg, aber auszuhalten. Hatte auch im Kreißsaal angerufen (kann ja nicht einfach irgendwelche Tabletten durcheinander schlucken) und die sagte, wenn es garnicht mehr geht, soll ich vorbei kommen. Nur geben die einem ja auch nichts anderes als Paracetamol. Zwar intravinös (heißt das so?) aber trotzdem.

Nun meine Frage: Ein WKS wird ja häufig 2 Wochen vor ET gemacht. Vor einem KS habe ich aber Angst und von daher kommt er für mich nur im Notfall in Frage. Aber könnte man zu diesem Zeitpunkt auch schon einleiten lassen? Mein Befund war vor 2 Wochen schon mehr oder weniger geburtsreif, also Köpfchen fest im Becken, nicht mehr abschiebbar, MuMu gelockert und die länge des GMH weiß ich nicht (steht das im Mutterpass?).

Ich will ja nur das beste für mein Baby und man sagt, jeder Tag im Mutterleib ist kostbar aber wenn das die nächsten Tage so weiter geht, dass ich vor Schmerzen heule und Schmerztabletten in mich reinstopf, damit es überhaupt auszuhalten ist, dann ist das ja auch keine Lösung.

Lg Saskia mit Fiona (37.SSW)

Beitrag von cathrin1979 07.04.10 - 14:34 Uhr

Hallo Du Arme !

Hast Du denn schon mit Deinem FA oder Deiner Hebi gesprochen ?
Die sollten Deinen Verlauf doch am besten kennen !

Ruf auf jeden Fall an, denn es ist nicht Sinn und Zweck, dass Du Schmerzmittel ohne Ende pumpst !



LG und alles alles Liebe und Gute
Cathrin + Lukas *26.09.2006 + #klee Korbinian 24+5

Beitrag von tuttifruttihh 07.04.10 - 14:45 Uhr

Meine Hebi hat mir ne Position gezeigt, die gut sein soll bei Schmerzen in der Symphyse und im Kreuzbein aber bei den krassen Schmerzen hilft es nicht viel. Ich muss mich dafür auf den Boden legen und sobald ich wieder hoch komme sind die Schmerzen schlimmer als vorher. Sie hat mir auch zu einem Symphysengürtel geraten, aber meine FÄ müsste den verschreiben und die hält davon nichts.

Habe morgen einen Termin bei meiner Hebi und nächste Woche bei meiner FÄ. Werde das morgen mal mit ihr besprechen, es sei denn die Schmerzen werden wieder so schlimm, dann fahr ich in die Klinik. In der Klinik wurde mir eh zu einem KS geraten, da meine Maus sehr groß zu sein scheint (ist aber schon ein paar Wochen her, dass ich da war). Das Wachstum wurde seitdem nicht mehr überprüft, kann natürlich auch sein, dass ich deshalb solche Schmerzen habe, weil sie schon extrem groß ist.

Lg

Beitrag von cathrin1979 07.04.10 - 14:57 Uhr

So, also ich denk mal wirklich, dass bestimmte Körperpositionen schon ganz gut sind. Die helfen doch aber sicherlich nur bis zu einem gewissen Grad.

Diesen Gurt hab ich auch, der bringt mir nichts muss ich sagen. Nur, dass ich von den Bewegungen her total eingeschränkt bin. Ich gestehe, dass ich meinen vom Orthopäden gekriegt hab und er in der hintersten Ecke liegt weil ich ihn furchtbar finde !

Deine FA ist schon gut, wenn das und das nichts bringt, dann soll sie Dir LÖSUNGSvroschläge machen.

Ich würde an Deiner Stelle in die Klinik fahren. Die haben solche Fälle sicherlich öfter und gehen jetzt ganz neutral an die Sache ran.

Mein KS war die Hölle weil es ein Not-KS war und ich Angst um mein Kind hatte. Von den Schmerzen her: Dienstag Abend um 21:21 kam Lukas und Mittwoch morgen bin ich schon rumgelaufen. Gut, mehr gewatschelt, aber es ging. Und am Samstag morgen bin ich heim ! Die Schmerzen sind nich schön, kam aber ohne Schmerzmittel aus. Von den Bewegungen her war ich halt sehr langsam und eingeschränkt.

ich würd es aber erstmal mit einer Einleitung versuchen ! Ist doch auch für das Kind nicht so doll mit dem KS !

Und wegen dem Gewicht: das sind Schätzungen. Meine alte FA damals meinte, dass Lukas mit 2,4 kg HÖCHSTENS auf die Welt kommen wird. Er hatte ganz normal 3600 Gramm und war normal groß und alles. 1kg mehr oder weniger sind da schon drin meinte der Doc im KH zu mir !

Ich wünsch Dir alles alles Liebe und Gute und vor allem endlich mal schmerzfrei zu sein !

Beitrag von yvy2202 07.04.10 - 14:38 Uhr

Hey Saskia!

Ich würde auf jeden Fall mit deinem FA sprechen und ihm berichten wie schlecht es dir geht und dass du solche Schmerzen hast. Er wird dann sicherlich nach Nutzen/Risiko entscheiden.
Habe meinen Sohn damals in der 37,5 SSW bekommen per geplantem Kaiserschnitt, da ich nicht pressen durfte und ich starke Frühwehen hatte. Er war kerngesund und fit. Dein Doc wird deine Situation aber am besten beurteilen können.

Wünsch dir alles Liebe und Gute

yvy

Beitrag von tuttifruttihh 07.04.10 - 14:49 Uhr

Habe morgen einen Termin bei meiner Hebi. Die FA Praxis hat schon zu, die haben Mittwochs keine Nachmittagssprechstunde.

Wenn ich in die Klinik fahre, habe ich Angst, dass die meine Maus per KS holen und es nicht auf natürlichem Weg versucht wird denn dort haben sie mir schon vor Wochen zu einem KS geraten, weil meine Maus sehr groß zu sein scheint.

Beitrag von linagilmore80 07.04.10 - 14:52 Uhr

Und Du bist die Entbindende und darfst selber entscheiden. Ein US-Gerät kann die Größe nur schätzen. Bei mir hat es ein "normales" Kind berechnet und ich hatte hinterher dann ein sehr schweres Würmchen....

LG
lina

Beitrag von tuttifruttihh 07.04.10 - 14:58 Uhr

Ich mag mich halt auch nicht nur auf diese Messwerte verlassen, umso mehr ärgert es mich, dass das Wachstum seitdem nichtmehr überprüft wurde. Meine FÄ macht immer entweder US oder Untersuchung. Letztes mal hat sie ne Untersuchung gemacht. Von daher weiß ich nur, dass mein Baby in der 31.SSW sehr groß und schwer war. Bis dahin kann sich aber viel getan haben.

Klar kann ich mich gegen einen KS entscheiden, aber dann habe ich wahrscheinlich weiter diese Schmerzen. Ich glaube nicht, dass ich entscheiden darf, dass jetzt eingeleitet werden soll. Habe ich zumindest noch nie gehört, dass eine Frau das vorm Termin entscheiden darf. Eigentlich habe ich überhaupt noch nicht gehört, dass so früh eingeleitet wurde.

Lg

Beitrag von linagilmore80 07.04.10 - 14:49 Uhr

Wenn Du Paracetamol intravenös bekommst, dann wirkt's besser, ich weiß das aus Erfahrung.

Ich kann Dich aber beruhigen, was den KS angeht: Es ist zwar nicht das Gelbe vom Ei, aber es ist auch nicht die Hölle - schlimmer als jetzt ist es definitiv nicht.
Beim ersten KS kamen die Schmerzen vom Muskelkater durch die Einleitungsversuche und beim zweiten KS bin ich noch am selben Tag aufgestanden und war nach 2 Tagen schmerzfrei, wenn auch nicht super beweglich (das ist Anfangs etwas eingeschränkt).

Da Dein Befund aber schon mehr oder weniger Geburtsreif ist, warum keine Einleitung versuchen?

LG,
Lina

Beitrag von tuttifruttihh 07.04.10 - 14:53 Uhr

Ja, ich habe Paracetamol auch schon intravenös bekommen, da hat es auch besser gewirkt als die Tabletten.

Ich habe garnicht so sehr Angst vor den Schmerzen beim KS, sondern eher davor, dass ich die ersten Stunden mit meinem Baby nicht voll wahrnehmen kann. Habe schon oft gelesen, dass die PDA solche Nebenwirkungen hat. Außerdem möchte ich stillen und auch das stell ich mir schwieriger vor, wenn die Kleine per KS kommt. Ich will auch diesen Moment nicht missen, in dem mir mein Baby auf den Bauch gelegt wird. Es ist einfach mein Traum, mein Baby auf natürlichem Weg auf die Welt zu bringen.

Ich weiß halt nicht, ob so früh schon eingeleitet werden kann bzw. ob die Klinik das machen würde.

Lg