Nachhilfe

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von fairie76 07.04.10 - 14:50 Uhr

Hallo,

wir haben uns nun doch entschlossen unseren Sohn zur Nachhilfe anzumelden.
Nur wie oft überlegen wir gerade.
Bis zu den Sommerzeugnissen möchten wir das sich mein Sohn verbessert, hat jemand damit Erfahrung wie oft in der Woche Sinnvoll ist und wie lange?
Er geht in die 2.Klasse.
Freue mich auf Antwort

Beitrag von 3erclan 07.04.10 - 15:01 Uhr

Hallo

in welchem Fach braucht er nachhilfe???

lg

Beitrag von dalia86 07.04.10 - 16:20 Uhr

hallo,

meiner Erfahrung nach löst eine so frühe Nachhilfe die wenigsten Probleme... gerade bei so jungen Schülern ist es wichtig, die Ursache zu finden anstatt Nachhilfestunden zu buchen und zu hoffen, dass sich das (Lern-)Problem dadurch im den Griff bekommen lässt.

Wieso wollt ihr, dass er Nachhilfe nimmt? Hat er Schwierigkeiten sich zu konzentrieren, den Stoff zu verstehen oder arbeitet er in Proben schlichtweg zu langsam? In einem Fach oder generell?

Erst wenn der Hintergrund geklärt ist, kann gerade bei Grundschülern entweder durch die Eltern selbst oder durch Nachhilfestunden im entsprechendem zeitlichem und pädagogischem Rahmen erfolgreich daran gearbeitet werden.

LG, D. (seit mittlerweile 8 Jahren Nachilfelehrerin, privat und in bekannten Instituten)

Beitrag von rana1981 07.04.10 - 17:42 Uhr

Hallo,

ich bin auch nicht so für Nachhilfe in dem Alter. Kann denn die GS Lehrerin Euch da nicht erst beratend zur Seite stehen. Evtl. hat sie auch passendes Fördermaterial, womit ihr zu hause arbeiten könnt. Oder Euch beraten, welche Hintergründe es für die Schwächen gibt.

Liebe Grüße und viel Erfolg Maike

Beitrag von danymaus70 07.04.10 - 19:11 Uhr

Hi,

ich verstehe nicht, für was ein Kind in der 2. Klasse Nachhilfe braucht. Das was dort gelernt wird, kann doch jeder Elternteil ohne Probleme vermittelln.

So was halte ich nur für sinnvoll, wenn ich selbst den Stoff nicht mehr vermitteln bzw. erklären kann.

LG Dany

Beitrag von mauerbluemchen86 08.04.10 - 16:28 Uhr

Nein.
Da muss ich Dir leider widersprechen. Es geht, wenn Kinder schon so frühzeitig Probleme haben, oft nicht darum, dass Eltern zu Hause etwas einüben oder wiederholen.
Meistens liegen da tiefere Sachen hinter, darum ist es auf jeden Fall sinnvoll sich von jemandem, der etwas davon versteht (damit meine ich didaktisch und pädagogisch!) Hilfe zu holen.
Ob Nachhilfe da geeignet ist, ist eine andere Frage, aber daheim kann man z.B. bei massiven Rechenstörungen nicht viel erreichen, da braucht es wirklich Spezialisten.

Zur TE: Ich würde an Deiner Stelle auf jeden Fall mit der GS-Lehrerin Deines Sohnes sprechen und sie bitten Dir zu sagen, wo die Schwächen liegen und ob es eher Lücken sind, die gefüllt werden müssen (das könntest Du theoretisch mit Absprache der Lehrerin evtl. daheim machen) oder ob es große Verständnisschwierigkeiten gibt und er mehr als nur "einfache Erklärungen" benötigt.
Für beide Fälle sollte die GS-Lehrerin Empfehlungen für Dich haben.

Oft können einem aber auch Nachhilfeinstitute, wenn sie wirklich gut sind... helfen.
Von privater Nachhilfe würde ich im letzten Fall nur Gebrauch machen, wenn ich wüsste, dass die Nachhilfe didaktisch und pädagogisch in die Richtung geschult ist (manche Lehramtsstudenten sind das).

Dir und Deinem Sohn alles Gute,
#blume

Beitrag von marathoni 07.04.10 - 21:12 Uhr

Wo und warum braucht dein Sohn Nachhilfe ?

Beitrag von fairie76 09.04.10 - 10:08 Uhr

Also:

ich selbst verstehe natürlich den Stoff!
Nun ja er hat Probleme in Deutsch: Er macht viele Fehler beim abschreiben, die Rechtschreibung ist nicht gut genug (für die Lehrerin) das Lesen sollte er auch besser können, seine konzentration ist nicht gut.
Das dazu wie es die Lehrerin gemeint hat!
Ich bin Vollzeit beschäftigt, kann mir allerdings Zeit nehmen für seine Hausis und üben.(Homejob)
Er liest jeden Tag mit mir ca 15 minuten, er ist langsam und verträumt, er erledigt seine Hausaufgaben selbstständig, nur der Wochenplan gehe ich mit ihm durch und lege mit ihm fest was er machen kann/soll.Ich kontroliere dann, wenn er etwas nicht versteht kommt er auf mich zu (sehr selten).Laut Lehrerin nimmt er die Schule nicht ernst genug:-[(sorry da krieg ich nen Hals...)
Und überhaupt er ist ja ein halber italiener und vorbelastet.....(Worte von Lehrerin)
Was meint ihr , wie kann ich dies zuhause umsetzen damit er es nicht mehr so schwer hat?
Wie oft sollte ich mit ihm üben?
Teilweise muß ich zugeben weis ich gar nicht mehr wie man effektiv lernt in seiner Altersstufe (8).
Freue mich auf Antwort

Beitrag von reina05 09.04.10 - 14:19 Uhr

Hallo,

du steckst in einer verzwickten Situation und ich habe eher das Gefühl, dass die Lehrerin nicht weiterweis und delegiert. Ich an deiner Stelle würde um ein Gespräch mit der Lehrerin und dem Schulpsychologen bitten; dort sollten dann die Probleme deines Sohnes besprochen und an einer Lösung gearbeitet werden. Ansonsten würde ich noch meine HA/KIA aufsuchen und die genannten Probleme dort ansprechen. Auch würde ich noch einen Augenarzt konsolitieren und das wars erstmal. Das Lernen lernen ist meiner Meinung nicht die Aufgabe der Eltern sondern der Lehrer. Lesen lernt man über lesen. Ansonsten fallen mir noch ein die Frau Ulkig Bücher und die Jako-o Gern-Lern Bücher ein, gibt es für Eltern und Kinder. Ach so, die Lehrkraft soll die Fehler deines Sohnes benennen wie z.B. die Pünktchen fehlen immer, Konsonanten werden nicht verdoppelt nach kurzem Vokal, Groß- und Kleinschreibung ist noch nicht sicher etc.. Bitte die Lehrerin den Satz mit dem Halbitaliener zu erklären. Ich hoffe ich konnte dir ein wenigweiterhelfen und wünsche euch viel Glück und Erfolg.

LG reina

Beitrag von marion2908 09.04.10 - 22:02 Uhr


Hallo,

mein Sohn ist auch "halber Italiener". Aber was ist bitte "vorbelastet" mit was vorbelastet mit der Tatsache, dass er Italiener ist? Dein Sohn ist in der 2. Klasse. Mein Sohn ist jetzt in der 5. Klasse (Gymnasium) und jetzt fängt er langsam an die Schule "ernst" zu nehmen. Dein Sohn ist gerade mal 8, da ist alles andere wichtiger als Schule zumindest für die lebhafteren Jungs. Stillsitzen für 1 1/2 Stunden ist schon viel verlangt. Gib ihm Zeit viel Zeit, nimm den Druck von ihm weg. Sagt sich leicht, ich weiß, aber sonst hat er später überhaupt keine Lust mehr auf Schule. Viel lesen hilft ihm auch bei der Rechtschreibung.

Liebe Grüße
Marion

Beitrag von manavgat 10.04.10 - 18:54 Uhr

Ich bin vom Fach und finde, wenn ein Kind in der 2ten Klasse schon Probleme hat, dann ist in erster Linie die Schule gefordert.

Vor der 3ten Klasse bieten wir auch nur 1 x in der Woche 60 Minuten Einzelunterricht und auch für 10 Wochen an. Mehr ist - gerade am Nachmittag zusätzlich zum Programm am Morgen - zu viel. Maximal 2 Termine je Woche, wenn sowohl Mathe als auch Deutsch ein Problem ist. In der Gruppe haben wir erst ab 3. Klasse, je Fach 1 Termin mit 90 Minuten, maximal 5 Kinder.

Jeder meiner Lehrer kann den Stoff der Grundschule. Rein fachlich ist das kein Problem, allerdings erfordert gerade der Umgang mit so jungen Schülern besonderes pädagogisches Geschick. Achte also besonders darauf, was der Anbieter über die Eignung der Lehrkraft sagt.

Wenn Du magst, dann schildere mir mal das Problem über VK, dann kann ich Dir differenzierter was dazu sagen.

Gruß

Manavgat