Einseitige Vertragsänderung?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von hoeppy 07.04.10 - 16:47 Uhr

Hallo,

ich habe einen 400 Euro Job. Tatsächlich verdiene ich 397 Euro.
Ich habe einen Arbeitsvertrag in dem geregelt ist, dass ich dafür 53 Stunden im Monat arbeite.

Nun haben wir eine neue Vorarbeiterin die für die Arbeitspläne zuständig ist.
Plötzlich werden alle 400 Euro Kräfte anders eingeteilt.

Diesen Monat komme ich z.B. nur auf 42 Stunden. Da fehlen etwa 80 Euro.

Alle 2-3 Monate kann es sein dass mal Sonderaufgaben auf einen zukommen -in diesen Monaten erreicht man dann auch die 53 Stunden.

Darf ein Vertrag einfach einseitig und noch dazu ohne etwas schriftliches in der Hand zu haben geändert werden?
Kann ich darauf bestehen dass ich weiterhin 53 Stunden arbeite?
Dadurch dass ich arbeite muss meine kleine in den Kindergarten. Da sie noch keine 3 Jahre alt ist entstehen mir dadurch mehr Kosten als wenn sie älter wäre.
Wenn jetzt noch 80 Euro am Lohn fehlen kann ich gleich Zuhause bleiben, denn dann lohnt sich für mich das arbeiten nicht mehr.

Morgen möchte ich mich an diese Vorarbeiterin wenden. Ich möchte einfach nur wissen ob ich einen Anspruch auf 53 Arbeitsstunden im Monat habe wenn es vertraglich so geregelt ist.

Für jede Antwort bereits jetzt besten Dank.

LG Mona

Beitrag von tve 07.04.10 - 17:25 Uhr

Was steht denn im Vertrag, steht da das Du fest 53 Stunden im Monat arbeitest, oder bis zu 53 Stunden ?

Wenns fest geregelt ist und auch keine Hintertürchen im Vertrag sind, dann kannst Du natürlich darauf bestehen, wirst aber damit rechnen müssen den Job zu verlieren.

Allerdings kann ich mir persönlich nicht vorstellen, dass eine Firma einem im Vertrag ne feste Monatsarbeitszeit von 53 Stunden garantiert.

Beitrag von hoeppy 07.04.10 - 20:53 Uhr

Hallo,

es steht dort:

die monatliche Arbeitszeit beträgt 53 Stunden.

Dann ist nur noch der Stundenlohn angegeben.

Naja-mal schauen was da morgen raus kommt. Den Job verlieren würd ich glatt riskieren, denn so gehe ich für 100 Euro arbeiten. Der Rest geht für die Kinderbetreuungskosten drauf...

LG Mona

Beitrag von sassi31 08.04.10 - 12:29 Uhr

Hallo,

wenn in deinem Arbeitsvertrag steht, dass du 53 Stunden arbeitest, kann die Vorarbeiterin das nicht eigenmächtig ändern.

Ich würde mir das nicht gefallen lassen.

Gruß
Sassi