An Mamis die nach MuSChu direkt wieder arbeiten

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Beitrag von liseken 07.04.10 - 17:09 Uhr

Hallo liebe Mamis,
so alles glatt läuft, darf ich mich ab Anfang Oktober zu euch zählen. Nun würde ich gerne direkt nach dem Mutterschutz mein Referendariat als BBS-Lehrerin beginnen. Mein Freund würde dann zu Hause bleiben, bzw. abends oder am WE jobben.
Hat jemand von euch direkt nach dem MuSchu wieder gearbeitet? Wie habt ihr euch so organisiert?

Meine Freundinnen wollen mir alle davon abraten, ich solle erstmal n halbes Jahr HartzIV machen und die zeit mit dem baby geniessen. Ich will aber jetzt zügig fertig werden, da mein Freund als Mechaniker nicht besonders gut verdient und auch gerne den Hausmann machen möchte.

Würd mich freuen, wenn sich jemand meldet

GLG - liseken (15.ssw)

Beitrag von maikiki31 07.04.10 - 17:19 Uhr

Hey,

also da muss man wohl in den sauren apfel beissen. Aber du möchtest ja auch weitermachen.

Und durch deinen Freund bekommt ihr gutes Elterngeld.

Ich würde an deiner Stelle versuchen dann nach dem R 1 Jahr oder auch nur die 2 Monate Elternzeit zu nehmen.

Wir haben auch Bekannte da ist sie Ärztin und verdient halt mehr und ist glaub ich nach 6 Monaten? wieder voll arbeiten gegangen und er macht Hausmann.

LG Maike

Beitrag von petitange 07.04.10 - 17:27 Uhr

Also, ich habe zweimal direkt nach dem Mutterschutz wieder angefangen zu arbeiten und die Kinder einer Tagesmutter anvertraut. Das werde ich auch jetzt beim dritten wieder so machen. Das gab nie Probleme, in diesem Alter gewöhnen sich die Babys viel schneller daran, auf die Mutter zu verzichten, als zB mit acht Monaten oder einem Jahr. Ich lese hier immer von Eingewöhnungsphasen von 4 Wochen im Kinderhort etc. bei und war das in ein paar Tagen geregelt und eigelich insbesondere für mich schwer. Wenn jetzt aber sogar noch der Vater auf das Baby aufpassen kann, dann ist doch alles super, da würde ich mir überhaupt keine Gedanken machen! Deine Ausbildung ist doch auch wichtig und Harz IV ist ja nun nicht gerade so glorreich... Ausserdem muss auch jede Mutter sehen, ob sie tatsächlich die Zeit mit dem Baby geniesen kann. Ich traue es mich ja kaum zu sagen, aber ich war immer auch ein Stückweit froh, wieder zu arbeiten und untern Leute zu kommen und nicht nur als Mutter, sondern auch als kompetente Frau gesehen zu werden.
Ich muss dazu sagen, dass ich in Frankreich lebe und es hier absolut normal ist, nach dem Mutterschutz sofort wieder zu arbeiten und man kann ja nun nicht sagen, dass die Franzosen alle einen Knacks weg haben, weil sie nicht drei Jahre exklusiv bei der Mama am Rockzipfel gehangen haben. Ich will niemanden verurteilen, finde aber, jede Mutter sollte die Freiheit haben und sich auch nehmen, selbst zu entscheiden, was in ihrer individuellen Situation das Beste ist!

Beitrag von liseken 07.04.10 - 17:33 Uhr

Vielen Dank fürs Mut machen!!! Ich glaube auch, dass es vielleicht sogar einfacher ist mit dem Ref, solange das Kind noch nicht krabbelt, spielt etc. - gerade, da ich dann auch viel zu Hause vorbereiten muss.
Kenne das aus meiner Familie auch so (Mutter ist nach allen drei Kindern direkt wieder arbeiten gegangen) et puis le reste de ma famille en France a toujours travillé après les naissances - mais en France le système est beaucoups mieux organisé (craiches etc...)

Also ich denke mal, wir packen das schon irgendwie!

Alles Liebe - liseken

Beitrag von petitange 07.04.10 - 17:36 Uhr

Bon courage alors!

Beitrag von liseken 07.04.10 - 17:39 Uhr

merci beaucoups - et à bientôt dans le "Schwangerschaftsforum" ;-)

Beitrag von phifa2003 07.04.10 - 19:59 Uhr

hi, ihr in frankreich habt wirklich gut reden!!! deutschland ist in dieser hinsicht wirklich ein entwicklungsland.
die französinnen sind zu beneiden!!!
lg

vivre la france

Beitrag von elistra 07.04.10 - 19:54 Uhr

also wenn der vater beim kind bleibt fänd ich das ja noch ok, das kind direkt bei fremden abgeben finde ich sehr fraglich, da hat es ja mehr kontakt zu jemand fremden als zu den eigen eltern.

die frage ist aber ja, ob du das für dich ok findest. ich könnte das nicht, ein kind so früh allein lassen. das wäre für mich eine qual. zu verpassen wie das kind aufwächst, wie es sich entwickelt, sein erstes lächeln zu verpassen usw. ich bin da echt glücklich das normalerweise die frauen zu hause bleiben dürfen.

Beitrag von cjuma 07.04.10 - 20:34 Uhr

Bin auch nach 8 Wochen offiziell wieder arbeiten gegangen, ab und zu im Büro war ich schon eher.
Bei uns hat auch der Papa die "Tagesverantwortung" und es klappt prima. Der geborene Papa der sich schon umschaut was man denn als Tagesvater erfüllen muss. Abends/Morgens/Nachts bin dann ich dran. Aber nicht weil ich nachts aufstehen muss sondern weil ich will. ;-) Am Wochenende ist es so aufgeteilt dass jeder mal eine "Freistunde" hat, der Haushalts- und Bürokram will ja auch noch erledigt werden.
Ich schaue mich allerdings schon grade nach einer Haushaltshilfe um. Männer sehen eben viele Dinge etwas anders (oder sie sehen sie eben nicht!) und ich habe keine Lust das von meiner Kinderzeit abzuziehen. Da bezahle ich lieber jemanden für das Badputzen. Aber das alles wären vermutlich auch Dinge die liegen bleiben würden wenn ich zuhause wäre, Kind geht vor und kennt nun mal kein Timing.
Bein uns ist allerdings ganz klasse dass mein Mann die Lütte mir auch mal für 1-2 Stunden vorbeibringen kann, also wenn er selber zum Arzt muss o.ä.. Wir haben keine Omas in der Nähe und dann ist es mir lieber sie ist bei mir als z.B. beim Zahnarzt. Chefs haben da auch nichts gegen.
Zusammenfassung: Ich geniesse jede Minute mit meinem Kind und wäre auch gerne zuhause geblieben.... bis mir vermutlich nach drei Wochen dir Decke überm Kopf zusammengebrochen wäre... so wie es jetzt ist ist es gut, für alle