hilfe:beikost eingeführt und nun ausschlag!

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von reddevil3003 07.04.10 - 19:06 Uhr

hallo zusammen.

was hab ich nur falsch gemacht??
mein kleiner ist in ein paar tagen 5 monate und schon ganz wild gewesen auch mit zu essen.
haben deshalb am montag angefangen mittags 5 löffel pastinake aus dem glas zu geben. (schmeckt ja mal gar nicht).
wollte aber dann am dienstag selbst kochen aber pastinake gabs nirgends. so mussten wir auf karotte umsteigen.
hab selbst was eingekocht und nun bemerkt mein freund dass unser kleiner rote punkte (ausschlag) auf dem oberkörper hat.
gestern abend hat er sich übergeben. was ist da bloß los?
ist es doch zu früh?

unser kia meinte schon vor 5wochen wir können langsam mal mit brei anfangen.

was soll ich denn nun machen?
bitte helft mir

Beitrag von lissi83 07.04.10 - 19:21 Uhr

Dein Kinderarzt haz wie so viele, keine Ahnung! Höre demnächst lieber nicht auf den Kia wenn es um Fragen rund um die Ernährung geht!

Es ist zu früh! Dvaon abgesehen, dass dein Kind nun diese Reaktionen gezeigt hat!

Entweder war es ein Zuafll und er bekommt nen Infekt oder verträgt die Beikost wirklich nocht nicht!

Ich würde aufhören und später noch mal anfangen! Dann wohl auch nicht mit Karotte. Lieber mit einem anderen, allergenarmen Gemüse!

lg

Beitrag von reddevil3003 07.04.10 - 19:39 Uhr

ja wir werden wohl erstmal noch mindestens 2-3wochen warten...

mit was kann man denn dann anfangen? pastinake hab ich nirgends bekommen und kürbis gibts ja auch nicht zu der jahreszeit.

Beitrag von lissi83 07.04.10 - 20:02 Uhr

Schau mal hier!

http://www.mikrooek.de/fileadmin/pdf/allergenarme_Kost.pdf

vielleicht hilft dir das etwas!
Wenn dein Kind ansonsten kein erhöhtes Allergierisiko hat, dann muss du dich ja nicht so strikt daran halten aber man kanns versuchen und sich daran entlanghangeln und die anderen Lebensmittel vorsichtig nach und nach ausprobieren! Natürlich irgendwann auch wieder Karotte!

lg

Beitrag von doreensch 07.04.10 - 20:35 Uhr

Pastinake hab ich bei Rewe schon gesehen, finde ich oft auf dem markt und bei Alnatura liegt es auch in dicken Haufen herum, musst mal schauen welche dieser möglichkeiten sich in deiner Nähe befindet.

Karotte ist ein ziemlicher Allgieträger, der Ausschlag kann davon kommen, kann aber auch Zufall sein, mach einfach mal einen Reibetest auf der Haut mit Karotte, wenn daraufhine ien Reaktion zu sehen ist dann ist er derzeitig allergisch auf Karotte, das muss nicht auf ewig so bleiben.

Kürbis gibts jetzt auch auf dem Markt, bei REWE und Alnatura, nicht nur im Oktober

Kohlrabi, Blumenkohl, Brokkoli oder du nimmst generell erstmal alle weißen Gemüse vorangehend die Pastinake (schmeckt süßer als Karotte)

Beitrag von butterblume1979 07.04.10 - 19:48 Uhr

Mein Gott wenn ich das ewig lese wie die meisten Mütter am meckern sind wegen der Beikost..,.,.

Und ein Kinderarzt hat keine Ahnung?#schock
Das bezweifle ich....

Ich denke mal unser eins hat es ja nun auch nicht geschadet, oder?

und wenn der kleine Zwerg jetzt nen Ausschlag hat muss es ja nicht wegen der Beikost im Allgemeinen sein

Es kann ja sein das er die Mörchen einfach nicht verträgt!

Ich würde sagen beobachte den Ausschlag, wenn du dir nicht sicher bist geh zu deinem Kinderarzt und zeige es ihm!

Es gibt selbst Kinder bei denen wird geraten ihnen schon VOR vollendeten 4. Monat Beikost zu geben....

Und jetzt könnt ihr die Steine rausholen und mich bewerfen...

Denn ich bin der Meinung das ein Kind einem Zeig ob es berit dafür ist oder nicht......!!!!!!!!




Jenny

Beitrag von lissi83 07.04.10 - 19:58 Uhr

Einen schönen guten Abend!

Wenn ich immer lese, dass man heute mit früher vergleicht....! Das kann man meiner Meinung nach auch nicht einfach so! Zwischen früher und heute liegt nämlich auch etwas Forschung und noch viele andere Dinge die sich geändert haben! Früher gab es auch noch nicht so viel gespritztes Obst und Gemüse und und und ! Es gab auch im Allgemeinen nicht so viele Allergieker! Heute schon viel mehr! Und es werden immer mehr!

Und ja, die meisten Kinderärzte haben keine große Ahnung von Ernährung! Es sei denn sie sind spezialisiert darauf und und und

Zufällig weiß ich's wirklich;-)

Ich aktzeptiere deine Meinungen...ich aktzeptiere andere Meinungen immer, aber dann tu du das bitte auch und schreibe nicht ich habe gemeckert...ich habe nicht gemeckert....sondern aufgeklärt!

lg

Beitrag von doreensch 07.04.10 - 20:30 Uhr

Es gibt so viele Allergiker, weil man es früher halt früh gemacht hat mit dem Zufüttern udn der Beikost. Selbst die Wissenschaftler lernen noch hinzu und so kommt es das die Forschung eben ganz andere Werte herausgefunden hat als noch zu den zeiten als wir selbst Babys waren.

Würde die Wisschenschaft sich nicht um weiterentwicklung und Forschung kümmern so würden wir unseren babys auch keine moderne Säuglingsnahrung anbieten können

Beitrag von hippogreif 07.04.10 - 21:20 Uhr

Also das Allergieargument zieht ja nun gar nicht.
Die deutsche Gesellschaft für Ernährung hat extra drauf hingewiesen, dass aus allergiepräventiver Sicht NICHTS dagegen spricht, schon ab dem vollendeten 4. Monat Beikost zu geben. Und den 4. Monat vollendet hat der Zwerg der Fragestellerin ja.

Beitrag von doreensch 07.04.10 - 21:28 Uhr

nein denn dann wäre das Kind 5 Monate alt

Beitrag von kadiya 07.04.10 - 23:00 Uhr

Das lese ich hier oft, stimmt aber doch gar nicht oder?? Ab Geburt ist das Kind im 1. Monat, also 1 Monat alt, wenn der 1. Monat vollendet ist, folglich ist es nach dem vollendeten 4. Monat 4 Monate alt oder vertue ich mich jetzt völlig??!!

LG

Beitrag von doreensch 07.04.10 - 23:04 Uhr

nach dem 4. Monat heißt wirklich mit 5 Monaten da es nach dem 4. Monat ist, ab dem 6. ist real ab dem 6. Monat

Es ist extra so verwirrend deklariert damit möglichst viele Muttis möglichst früh die Produkte kaufen, zu deutlicheren Deklarationen lies sich die Säuglingsindustrie nicht herab.

Das ganze ist halt eine freiwillige Sache und daher können die eben so dubios sein die Angaben.

Beitrag von kadiya 07.04.10 - 23:16 Uhr

Und wo hast du die Info her? Ist das deine Vermutung?? Ich habe nämlich schon häufiger gelesen, dass man mit Beikost zwischen dem 5. und 7. Monat anfangen soll. Das wäre dann ja mit 4 - 6 Monaten. Und wenn man vom vollendeten 4. Monat spricht heißt das nicht, dass das Kind 5 Monate alt ist, sondern 4! Sonst müsste es ja heißen: Nach 4 Monaten!

Es hört sich jetzt so an, als würde ich die Ansicht vertreten, dass ein Kind bereits mit 4 Monaten Beikost bekommen soll. Ich denke, dies ist eine Entscheidung, die Eltern individuell für sich und ihr Kind treffen müssen und ich vertrete hier keine festgefahrene Meinung. Ich bin einfach nur aufgrund dieser Formulierungen verwirrt und suche nach einer plausiblen Erklärung (ist nicht böse gemeint, aber deine Erklärung sorgt bei mir nicht für den "Aha-Effekt".)

Komisch alles :-)

Beitrag von doreensch 07.04.10 - 23:22 Uhr

nach dem 4. Monat heißt für dich also nicht nach 4 sondern nach 3 Monaten? Die Logik verstehe ich dann wieder nicht

Ich hab die Erklärungen dazu nachgelesen, frag mich grad nicht wo ich heb die Links nicht auf, google das doch mal, muss sich ja finden lassen

Beitrag von kadiya 07.04.10 - 23:36 Uhr

Das habe ich doch so gar nicht gesagt. Meine Tochter zum Beispiel ist am 2.12.09 geboren. Hat am 2.4.10 ihren vierten Monat vollendet und ist nun 4 Monate alt. Mit den Lebensjahren verhält es sich doch genauso. Ich bin 26, also im 27. Lebensjahr. Nach dem vollendeten 27. Lebensjahr bin ich 27 und nicht 28!

Find ich total logisch und lässt meiner Ansicht nach auch nicht so viele Interpretationsmöglichkeiten!

Naja, im Endeffekt muss es jeder für sich entscheiden, denke ich! Oder vielmehr müssen Eltern Signale ihrer Kinder richtig deuten, denn eigentlich entscheiden diese selber, wann es mit Brei los geht ;-)

Wünsch dir eine gute Nacht :-)

LG

Beitrag von kadiya 07.04.10 - 23:54 Uhr

Jetzt musste ich doch noch googeln, bevor ich schlafen gehe ;-)! Ich habe ehrlich gesagt ausschließlich Seiten gefunden, die meine Theorie bestätigen, also nach dem 4. Monat = 4 Monate!

Ist meiner Ansicht nach sprachlich gesehen auch das einzig logische!

LG
Kadiya

Beitrag von doreensch 08.04.10 - 00:11 Uhr

schau mal hier auf einer Babykostherstellerseite die Grafik:

http://www.alnatura.de/de/ernaehrungsplan

Beikostphase da steht oben link ne 5 für nach dem 4. Monat

Schlaf gut

Beitrag von kadiya 08.04.10 - 07:32 Uhr

Auf der gleichen Seite steht dann aber:

"Beikost ab 5. Monat

Frühestens nach dem 4. Monat können Sie damit beginnen, eine Stillmahlzeit durch eine Breimahlzeit zu ersetzen..."

Der Punkt nach der 5 macht doch ganz klar deutlich, dass der fünfte Monat gemeint ist! Und dann ist das Kind 4 Monate alt!!!

Da es sich bei der Grafik um das erste Lebensjahr handelt und auch der 12. Monat dabei ist (wenn das Kind 12 Monate ist, dann ist es bereits im 2. Lebensjahr), gehe ich davon aus, dass auch hier wieder gemeint ist, dass das Kind sich in dem jeweiligen Monat befindet. Also Beikostphase ab dem 5. Monat!

Ist ja eigentlich auch wurscht :-)

Ich werd jetzt erstmal meine Tochter stillen!

Ich wünsche dir einen schönen Tag!

LG
Kadiya


Beitrag von creni 07.04.10 - 21:20 Uhr

Na aber dass zwischen Allergien und frühem Beikostbeginn eben KEIN Zusammenhang besteht, wurde ja nun in den aktuellen Studien recht deutlich gemacht!
Dass Karotte häufig zu Allergien führt, ist auch ein Mythos, Karottenallergien gibt es häufig als Kreuzallergie zu einer Birkenpollenallergie, wobei diese dann aber vorher bestehen muss (und die Allergie dann auch fast ausschließlich bei rohen Möhren ausbricht). Eine "reine" Karottenallergie ist äußerst selten. Natürlich aber nicht auszuschließen. Also es schadet sicher nicht, das zu beobachten, erstmal auf ein anderes Gemüse umzusteigen und dann weiter zu sehen. Es kann aber auch ein Infekt sein, der zufällig zeitgleich aufgetreten ist, oder irgendeine völlig andere Reaktion.
Und natürlich muss sich der Darm erst einmal umstellen, und bei allen Kindern funktioniert das nicht gleich nach 5 Monaten - Erbrechen (wenn es wirklich auf die Beikost zurückzuführen ist, was ja pauschal schwer zu sagen ist) wäre dann schon ein Grund, vielleicht doch noch ein bisschen zu warten oder halt wieder auf Pastinake zurückzugreifen. Aber klär das doch mit deinem Arzt ab, frag, was er von dem Ausschlag und dem Erbrechen hält und wie du weiter verfahren sollst!
Alles Gute!

Beitrag von doreensch 07.04.10 - 21:29 Uhr

Früher begann man mit 6 Wochen zuzufüttern

Beitrag von nashivadespina 08.04.10 - 08:46 Uhr

Das ist so ein blödsinn... es gibt auch keine studien die belegen dass ein früher (er) Beikoststart Allergien verhindert bzw es so nicht sogar noch schneller zu Allergien führt....


reine spekulation also!

weiterhin gibt es möhrenallergien...in gekochten aber auch rohem zustand... weiterhin kann es sogar vom spritzmittel kommen...

Beitrag von nashivadespina 08.04.10 - 08:36 Uhr

was für eine antwort -.-

Beitrag von marysa1705 07.04.10 - 23:35 Uhr

Hallo,

hat er sich denn nur einmal übergeben?
Wie ist sein Stuhlgang?

Kleine rote Pünktchen auf dem Oberkörper können auch häufig bei Viruserkrankungen auftreten.

Ist der Ausschlag gleichmässig über den gesamten Oberkörper verteilt oder eher fleckig an einzelnen Stellen?

Wenn Du ganz sicher sein willst, lass Deinen KiA einen Blick drauf werfen.

LG Sabrina

Beitrag von nashivadespina 08.04.10 - 08:43 Uhr

Lieber keinen normalen Kinderarzt....

Beitrag von nashivadespina 08.04.10 - 08:35 Uhr

auch ein Allergietest ist nicht zuverlässig....nur in der Kombination einer eigenen Anamnese...kann man einiger maßen Allergien erkennen / ausschließen. Allergietests alleine erreichen keine sichere Diagnose!!!

Weiterhin würde ich an deiner Stelle erstmal alles weglassen bis auf die Muttermilch oder definitiv verträgliches..bis sie Allergie komplett abgeklungen ist.

Ich rate dir einen Kinderarzt aufzusuchen der auch gleichzeitig Allergologe ist..dieser kann euch über die Anamnese und vorgehensweise genau informieren. Dadurch dass Allergien auch Durchfälle usw auslösen können ist ein Kinderarzt der auch Allergologe ist ganz wichtig..denn ein ein einfacher Kinderarzt geht normalerweise erstmal von einem Magen-Darm-Infekt bei Durchfall zb aus..nicht von einer Allergie...da siehts bei dem anderen Arzt mit großem Fachwissen über Allergien ganz anders aus.


Hier ein Auszug von einer empfehlung eines Kinderarztes/Allergologen für Kinder mit Allergien(diesen Weg gehen wir auch):


Am besten selbst kochen und immer allergenarme Ernährung am Anfang bevorzugen

Bei jedem neuen Lebensmittel mindesten 48 Stunden -bei Kontaktallergenen 72 Stunden Pause einhalten. (in dieser Zeit kann der Körper mit einer Allergie reagieren)


Beachte dass auch rein theoretisch Spritzmittel Allergien auslösen können. In einem Lebensmittel sind oftmals meist mehr als nur eine Zutat enthalten.. immer in Erwägung ziehen dass es nicht nur die Möhre ist..sondern vielleicht auch eben das Spritzmittel etc.

man sollte bei einer Unverträglichkeit immer abwarten bis diese komplett abgeklungen ist..und erst dann wieder ein neues Lebensmittel ausprobieren.

Bevor du deinem Baby ein neues Lebensmittel anbietest am besten einen Reibetest machen..wenn dein baby darauf nicht allergisch reagiert..ist eine starke allergische reaktion bei verzehr auszuschließen..hier die anleitung:

http://www.allergie.medhost.de/reibetest.html


*Mit allergenarmer Ernährung starten...erst diese dinge auf die Verträglichkeit prüfen dann erst hochallergene Lebensmittel ausprobieren (liste der allergenarmen lebensmittel kommt gleich)

Noch ein paar Tipps zuvor... gewisse stufen von Käse können ausschlaggebend sein.. wenn dein Kind zb auf Frischkäse reagiert..muss das nicht bei Gouda passieren. Weiterhin wird bei Bioware mehr auf Spritzmittel verzichtet und ist kaum mit Pestiziden belastet als normale handelsübliche Ware. In der Liste steht zb dass Milchprodukte häufig allergien auslöst..aber wenn dein Baby die Milch bisher gut vertragen hat würde ich sie auch weitergeben.

Nahrungsmittelauswahl für allergenarme Ernährung:

Nahrungsmittel die in der Aufbauphase der allergenarmen Ernährung grundsätzlich vermieden werden sollten:

*Eier
*Milch und Milchprodukte
*Fisch und Schalentiere
*Zitrusfrüchte aller Art
*Kiwis, Ananas, Mangos, Pfirsiche, Rhabarber
*Weizenmehl
*Nüsse, Mandeln, Pistazien, Ölfrüchte, Sonnenblumen-,Pinien-, Kürbiskerne
*Tomaten, Sellerie, Paprika, Rettich, Radieschen, Meerettich, Hülsenfrüchte (getrocknete Bohnen, Erbsen und Linsen), Sauerkraut
*Beerenfrüchte (Ausnahme: Blaubeeren)
*exotische Gewürze wie Vanille, Zimt, Curry, Muskat etc.
*Kresse, Basilikum
*Schweinefleisch
*Haushaltszucker und brauner Zucker, Süßwaren, Honig, Ahornsirup


Nahrungsmittel die erfahrungsgemäß selten allergische Reaktionen auslösen:

Gemüse:
Grüne Gurke, Zuchini, Kürbis, Aubergine, Fenchelgemüse, Pastinakenwurzel, Petersilien- und Schwarzwurzeln, Karotten, Teltower Rüben/weiße Rüben, Steckrüben/Kohlrüben, Spargel, Chicoree, alle grünen Salate (Kopfsalat, Feldsalat, Eisbergsalat etc.),
Spinat, Mangold, rote Beete, Lauch, alle Kohlarten (zB Blumenkohl, Kohlrabi, Weißkohl, Rotkohl, Chinakohl), grüne Bohnen, grüne Erbsen, frische Champignons, frische Austernpilze, Bataten, Kartoffel, Topinambur

Früchte:
Birne, säurearmer Apfel (beide Obstsorten sollten bei der Provokation ohne Schale und ohne Kernhaus verabreicht werden, nach gutem vertragen kann auch die Schale mitgegessen werden)Melone, Avocado, Süßkirschen, Weintrauben, Blaubeeren, Pflaumen, Mirabellen und Aprikosen, ungeschwefelte Sultanien, Backpflaumen, getrocknete Aprikosen (generell ungeschwefeltes Trockenobst verwenden), Datteln, Feigen, Bananen

Getreide:
Amarant, Quinoa, Tapiokasago, Reis, Buchweizen, Gerste, Hafer, Esskastanienmehl (Maronen)

Fleisch:
Geflügel (Huhn, Hähnchen, Pute, Ente, Gans), Lamm, Rindfleisch, Kaninchen, Kalbfleisch, Ziege, Pferdefleisch. (von den verträglichen Fleischsorten können die Kochbrühe und in kleinen Mengen, die Innereien mitverwendet werden)

Kräuter und Gewürze:
ohne Provokation: Meersalz(Vollmeersalz), Jodsalz, weißer Pfeffer
mit Provokation: Knoblauchgranulat, Petersilie, Dill, Schnittlauch, Liebstöckel, Kerbel, Bohnen- und Gurkenkraut, getrockneter Majoran, Oregano und Thymian.

Süßungsmittel:
wie Gewürze in kleinen Mengen verwenden. Reiner Traubenzucker (Dextropur), Süßstoff in flüssiger Form (Achtung kein Süßstoff in Pulverform da er Milchzucker enthalten kann), Apfel- oder Birnendicksaft

Säuerungsmittel:
verdünnte Essigessenz (siehe Dosierungsanleitung)

Bindemittel:
Reis-, Mais- und Kartoffelstärke, Tapioka (Stärke aus der Maniokwurzel) Nestargel, Biobin

Backtriebmittel:
Trockenhefe, Weinsteinbackpulver (Vorsicht oft Maisstärke als Trägersubstanz enthalten) Sauerteig, Hirschhornsalz, Natron

Öle und Fette:
raffinierte Pflanzenöle, Sonnenblumenöl, Distelöl, Maiskeimöl, Olivenöl. Milcheiweißfreie Margerine (zb Deli Reform Diätmargerine)

Getränke:
Mineralwasser, Schwarzer Tee, Lindenblüte-, Holunder-, Steifmütterchen-, Fencheltee.

Säfte:
Apfel-, Birnen-, Trauben-, Süßkirschen-, Pflaumensaft.

Zubereitung:
Wärme- beziehungsweise hitzebehandelt sind Nahrungsmittel generell allergenärmer als im rohen Zustand. Das enthaltene Eiweiß wird unter der Wärmebehandlung verändert, das heißt denaturiert und dadurch verträglicher. Daher: neue Nahrungsmittel zuerst immer in gekochter, gedünsteter, gedämpfter, oder gebratener Form einsetzen oder auch in der Mikrowelle zubereiten.

Wichtige Hinweise:
*Bevorzugen sie bei Gemüse, Obst und Fleisch frische Ware. Falls diese nicht erhältlich ist, können sie auch auf Tiefkühlkost ausweichen. Konserven sollten nicht eingesetzt werden, es sei denn sie stellen die Konserven selbst (ohne Zucker und Konservierungsmittel) her.
*Verwenden sie keine Fertig- oder Halbfertigprodukte

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