Hilfe mit dem Messi-syndrom!?

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Beitrag von smileyface 07.04.10 - 20:08 Uhr

Hallo,
eine enge Verwante hat dieses Syndrom und ich habe nun festellen müssen dass ich mit diesem "Problemberg" nicht alleine zurechtkomme.
Auf hinweise, dass sie ein Problem hat und eine Therapie braucht, blockt sie total ab und wechselt das Thema!
Ich weiß nicht recht damit umzugehen -und hoffe dass ihr mir helfen könnt wie man einen Betroffen dazu bringt sich seinem Problem zu stellen.

Mit ganz lieben Grüßen

Beitrag von krumel-hummel 07.04.10 - 20:37 Uhr

Hallo

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass du da nicht viel bewirken kannst. Du kannst höchstens gute Freundin sein, und zusammen mit ihr das Chaos beseitigen (wird sie nur zulassen, wenn sie auch ein Chaos einsieht), dann alle drei Tage vorbeischauen und wieder ausmisten... das kann sich aber laaaange hinziehen, bis es besser wird.

Sollte sie Kinder haben, dann schalte das Jugendamt ein. Ist vielleicht nicht die feine Art, aber allemal hilfreicher als es so zu belassen. Die kommen, schauen sich um, bieten Hilfe an, kümmern sich. Das Kind würde allerdings von ihr weg kommen, wenn sie sich absolut nicht helfen lassen würde.

Gruß
Hummel

Beitrag von sandra7.12.75 07.04.10 - 22:22 Uhr

Hallo

Das wirst du nicht schaffen.
Ich hatte einen >Burnout und eine dep.Verstimmung.Hier war es zwar immer sauber aber nicht so wie es vorher war.Aber vom Messi war ich Gottseidank noch weit entfernt#schwitz.
Diese menschen müssen selber merken das etwas nicht stimmt.Solltest du selber betroffen sein und du es zuhause nicht mehr packst wende dich ans JA oder an den <kinderschutzdienst.

lg

Beitrag von sandra7.12.75 07.04.10 - 22:24 Uhr

Hallo

Entschuldige die Fehler,habe neue Nägel machen lassen und neue Tastatur.

lg

Beitrag von unipsycho 07.04.10 - 22:45 Uhr

Hallo!

Es gibt auch eine Angehörigenhilfe.
Also du könntest in Therapie gehen und dich mit dem Therapeuten darüber unterhalten, wie du deiner Verwandten und dir bei dem Problem hilfst.

Es ist erst mal wichtig, dass du über deinen Satz
"und hoffe dass ihr mir helfen könnt wie man einen Betroffen dazu bringt sich seinem Problem zu stellen. "
ein bisschen nachdenkst... Das hat irgendwie was gewaltsames.... Mit Zwang lassen sich Probleme nicht so gut lösen. das ist wie bei einem Knoten, den muss man auch geduldig aufknüppern.

Beitrag von anyca 07.04.10 - 22:55 Uhr

Viel wirst Du da von außen nicht tun können, aber hier trotzdem ein Link:

http://www.squalorsurvivors.com/supporters/index.shtml

Beitrag von pinky82 08.04.10 - 12:05 Uhr

Puh, ich kenne das...
Ein Verwandter ist auch ein Messi.
Jetzt musste er für 3 Wochen ins KH, nicht deswegen.
Wir haben die ganze Bude leergemacht...#schwitz
War aber nicht das erste Mal.
Er ist 78 und will sich auch nicht helfen lassen.
Wir haben auch schon einiges probiert, aber....

Beitrag von smileyface 10.04.10 - 13:21 Uhr

ohh nein...
das klingt ja alles weniger ermutigend.#zitter

Aber vielen vielen Dank für eure Antworten!
Jetzt hätte ich nur noch die Frage wie/wo man Selbsthilfegruppen oder Hilfe für Angehörige erreichen / finden kann?