Bundeswehr in Afgahnistan

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Beitrag von abdy 07.04.10 - 22:36 Uhr

Hallo

Mal die Frage an euch alle was Haltete ir von der Sitation der BW in Afgahnistan hat ja nun wieder 3 Totesopfer vor Ostern gefordert, da wird groß Überall Geredet die Bundeswehr ist nur zu Aufbauhilfe usw unten aber die Wahre Ralität schaut doch ganz ehrlich gesagt so aus das Die Bundeswehr da mit micht im Krieg.

Habe selbst einen Bekannten der unten wahr & der Sagt was in den Medien so veschönt wird stimt hinten und vorne nicht Da unten mußt du hölich auf der hut sein es könnte ja hinter einen strauch ein Selbstmordattentäter sitze oder Heckenschützen.

Ach ja ich Werde für die 3 Deutsche Gefallenen Soldaten je 1

#kerze #kerze#kerze anzünden.


So Bin gespant wie Ihr über das Thema so denkt

VG abdy

Beitrag von colle 07.04.10 - 22:41 Uhr

nabend

ich bin gespannt ob einer diesen "text" verstehen kann#augen

olle colle

Beitrag von herzensschoene 07.04.10 - 23:17 Uhr

warum so überheblich?

maren

Beitrag von abdy 07.04.10 - 23:19 Uhr

Auch nebend

wie muß ich deinen Wortlaut wie folgt,,ich bin gespannt ob einer diesen "text" verstehen kann

verstehen sind Dummerweiße einige Rechtschreibfehler drin aber anonsten ist doch eigentlich Verständlich um was es geht oder ??

Mfgabdy

Beitrag von seelenspiegel 08.04.10 - 08:49 Uhr

"Einige" Rechtschreibfehler ist gut....da stellen sich mir sämtliche Gräten.....aber das nur mal nebenbei.

Beitrag von xenotaph 08.04.10 - 09:03 Uhr

einige ? ich glaub, du hast du deinem rechtschreibproblem (welches wirklich massiv ist), auch noch ein mengenproblem.

LG

Beitrag von ciocia 11.04.10 - 17:17 Uhr

#pro

Beitrag von ciocia 11.04.10 - 17:22 Uhr

Ich frage mich, warum so viele User Verben groß schreiben und das mitten im Satz. Das beobachte ich ständig und frage mich wie man auf die Idee kommt.

Wie kommt man im Beruf mit solcher Rechtsschreibschwäche weiter? Tut mir leid, aber wie schreibst du Bewerbungen oder Briefe? :-(

Ich bin selber Ausländerin und mache Fehler, aber das ist wirklich nicht lustig.

Hat nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun, aber es musste raus...

Gruß

Beitrag von herzensschoene 07.04.10 - 23:16 Uhr

was du da schreibst ist ja nicht wirklich neues. selbst unser adliger kriegsminister spricht davon, dass sich die bundeswehr im krieg befindet. nur mutti merkel hat´s noch nicht mitgekriegt.

maren

Beitrag von mel1983 08.04.10 - 00:37 Uhr

Hallo,

also ich hab dein Geschriebenes jetzt ein paar mal (in Abstand von ner Stunde) gelesen und ehrlich, ich weiss nicht so Recht, was du willst.

Was genau ist jetzt die Aussage? Die Frage?
Was zum Henker schreibst du da?

Grüße

Beitrag von seelenspiegel 08.04.10 - 09:01 Uhr

Da die NATO geschlossen auftritt, ist eben auch Deutschland in dem Einsatz mit Involviert.....

Bisher konnte man sich immer damit herausdrehen, dass die Unterstützung in Form von Geldern erfolgte.

Was ich nicht verstehen kann ist die miese Ausrüstung, mit der unsere Mädels und Jungs in den Einsatz geschickt werden.

Da werden unsere Soldatinnen und Soldaten bildlich gesprochen im 1er Golf auf die Formel 1 Rennstrecke geschickt, und sollen ganz vorne mitfahren.

Beitrag von daddy69 08.04.10 - 09:08 Uhr

Die Ausrüstung folgte dem damaligen Mandat, das den Focus nicht auf Kampfeinsätzen hatte, sondern Aufbau und entsprechend viel Kontakt zur Bevölkerung. Mit Kampfpanzern wäre das schlecht.

Der Einsatz hat sich im Laufe der Jahre geändert und entspricht nicht mehr dem ursprünglichen Mandat. Bei vielen ist das wohl noch nicht angekommen.

Beitrag von seelenspiegel 08.04.10 - 09:52 Uhr

*nickt* Da sprichst Du ein wahres Wort gelassen aus.

Ich bin davon überzeugt, dass es das ganze dort ein "wenig" anders abgelaufen wäre, wenn potentielle Attentäter in das Mündungsrohr eines Leopard 2 hätten blicken müssen, oder die BW wie Frankreich auch Kampfhubschrauber zum Einsatz bringen DÜRFTE/KÖNNTE....oder schlicht und ergreifend nicht die Patronen einzeln abgezählt Verwendung finden müssen, oder weeeenigstens die richtige Munition für die verschiedenen Anwendungen vorhanden wäre.

Macht nicht viel Sinn, Hartkernmunition bei Manngefechten einzusetzen, oder bei den kleinen Geschützen Patronen zu haben, die nicht mal die dortigen Ziegelwände durchschlagen.

Die lachen sich doch dort über unsere Jungs und Mädels scheckig, anstatt sich die Buchsen vollzuscheissen und den Rückzug anzutreten, wenn unser Trachtenverein anrückt.

Beitrag von .doctor-avalanche. 08.04.10 - 09:57 Uhr

"potentielle Attentäter in das Mündungsrohr eines Leopard 2 hätten blicken müssen"

Der Herr möchte schweres Gerät einsetzen?

Ein paar Stukas wären auch nicht schlecht....:-)

Ich glaube ja immer noch, daß die Taliban einfach echt gut motiviert sind. Die müssen da so einen Verhaltenscoach in ihren Reihen haben, der's echt drauf hat.......

Beitrag von daddy69 08.04.10 - 10:00 Uhr

Unsere Verbündeten sind auch gut motiviert. Wie das Video beweist, das jetzt endlich über wikileaks veröffentlicht wurde. Aber ich schweife ab...

Beitrag von seelenspiegel 08.04.10 - 10:15 Uhr

<<<<Die müssen da so einen Verhaltenscoach in ihren Reihen haben, der's echt drauf hat.......>>> #rofl

Tja....den sollten wir evtl mal bei uns auf ein Seminar einfliegen lassen ;-)

<<<Der Herr möchte schweres Gerät einsetzen? >>>

Jap. Wenn schon gekegelt wird, dann doch bitte mit einer Kegelkugel, und nicht mit nem Softball.

Beitrag von .doctor-avalanche. 08.04.10 - 09:38 Uhr

"Da werden unsere Soldatinnen und Soldaten bildlich gesprochen im 1er Golf auf die Formel 1 Rennstrecke geschickt, und sollen ganz vorne mitfahren. "

Das bedeuet, bildlich gesprochen, die Konkurrenz sitzt in 500-PS-Boliden und die BW fährt hinterher?

Das ist natürlich Blödsinn. Die dortigen Gegner sind, was ihre Ausrüstung angeht, weit schlechter ausgestattet. So ist das alte AK 47 Sturmgewehr immer noch die Standardfeuerwaffe der Taliban. Völlig veraltet, teilweise haben die noch Krieggerät aus den der Zeit der sovietischen Besatzung.

Es ist eine schicke Illusion zu glauben, mit der perfekten Ausrüstung ließen sich Opfer vermeiden. Vor allem wenn der Gegner mit Selbstmordattentätern oder im Schutze der Zivilbevölkerung seine Taktik gestaltet.

Beitrag von daddy69 08.04.10 - 09:58 Uhr

Der Vergleich mit anderen Truppen der Verbündeten wäre passender, da die Taktik der Taliban, wie Du schon schreibst keine perfekte Ausrüstung braucht.

Aber natürlich könnte eine bessere Ausstattung die Opferzahlen reduzieren - z.B. Panzerfahrzeuge als Schutz vor Minen.

Wie gesagt, es bleibt die Frage wie der aktuelle Auftrag eigentlich lautet und wie die Bundeswehr diesen durchsetzen soll.

Beitrag von seelenspiegel 08.04.10 - 10:06 Uhr

<<<Es ist eine schicke Illusion zu glauben, mit der perfekten Ausrüstung ließen sich Opfer vermeiden. Vor allem wenn der Gegner mit Selbstmordattentätern oder im Schutze der Zivilbevölkerung seine Taktik gestaltet. >>>

Stimmt schon....hat man ja in Vietnam gesehen, allerdings hinkt die BW schon alleine mit der Aufklärung dick hinterher.

Wenn ich von einem Bekannten hören muss, dass die Aufklärung sich auf Informationen aus zweiter oder dritter Hand beschränkt und dass zB. Aufklärungsdrohnen erst seit Anfang dieses Monats eingesetzt werden, stellen sich bei mir die nicht mehr vorhandenen Nackenhaare.

Zudem: Mein Vergleich zielte nicht auf die vorhandene oder nicht vorhandene Ausrüstung der Taliban, sondern war ein Vergleich zu der, der anderen Nato Partner.

Wenn unsere Jungs und Mädels schon mitmischen müssen, sollten sie auch die bestmögliche Ausrüstung gestellt bekommen.....ansonsten soll die Regierung wieder wie die vielen Jahre zuvor, sich darauf beschränken, die Nato Einsätze durch Geld- und Warenmittel zu unterstützen....aber sie wollen ja unbedingt Präsenz zeigen.

Beitrag von .doctor-avalanche. 08.04.10 - 10:18 Uhr

Ich glaube ja immer noch, der beste Schutz ist: Weg da!

Ich glaube, daß unsere BW, die jahrzehntelang lediglich auf die Landesverteidigung geschult worden ist, gar nicht in der Lage ist, einen wie auch immer gearteten Auftrag zu erfüllen.

Und letztlich muss man sich fragen: Wollen die Afghanen das überhaupt? Ein Land, das geprägt ist, durch sehr alte, stammesbezogene, archaische Gesellschaftsmuster, was im Grunde gar keine Nationalidentität hat (hatten "wir" Deutsche übrigens auch sehr lange nicht), sol auf einmal mit dem Segen von Demokratie westlicher Prägung und Rechtsstaatlichkeit auskommen.....Ich halte das für Selbstbetrug aller dort stationierten Verbündeten.....

Beitrag von seelenspiegel 08.04.10 - 10:24 Uhr

Ja...das wäre in der Tat das allerbeste, ich ging nur einfach von der gegebenen Situation aus, dass unsere Buben und Mädels nunmal dort sind, und wenn sich unsere ach so schlaue Regierung schon dazu entschliesst, die Truppe in einen realen und ernsten Kampfeinsatz zu schicken, sollte auch das bestmögliche Rüstzeug vorhanden sein.

<<<Wollen die Afghanen das überhaupt?>>>

Sehe ich wie Du, und gehe nicht davon aus.

Beitrag von le-cochon 08.04.10 - 13:59 Uhr

"unsere BW, die jahrzehntelang lediglich auf die Landesverteidigung geschult worden ist"

Der war gut!
Gehört ja eigentlich unter "Gute Laune für alle", nicht?

Ich kenne den Trachtenverein von unten -ok, ich war jung und naiv und ich brauchte das Geld- und ich kenne den Verein von oben -ok, ich war nicht mehr ganz so jung und nicht mehr ganz so naiv, aber ich brauchte immer noch Geld-
und ich kann Dir versichern, dass das einzige, was dort wirklich geschult wird, die Kunst des Sesselfurzens ist.

Beitrag von daddy69 08.04.10 - 15:47 Uhr

Deswegen biedert sich ja Karzai auch bei Stammesfürsten / Warlords an.

Allerdings sollten wir das nicht vorschnell verurteilen. Das deutsche Wirtschaftswunder ging ja unter anderem auch deshalb so gut voran, weil nach dem 2. Weltkrieg viele NS-Mitglieder schnell rehabilitiert waren - vor allem die mit wirtschaftlichem KnowHow und Beziehungen.

Beitrag von le-cochon 08.04.10 - 16:01 Uhr

"Deswegen biedert sich ja Karzai auch bei Stammesfürsten / Warlords an."

Ja doch, durchaus. Die Liste der beschworenen Besen, die man nur schwer wieder loswird, ist halt noch nicht vollständig...

Beitrag von marion2 08.04.10 - 10:49 Uhr

Hallo

"So ist das alte AK 47 Sturmgewehr immer noch die Standardfeuerwaffe der Taliban. Völlig veraltet, teilweise haben die noch Krieggerät aus den der Zeit der sovietischen Besatzung. "

Man munkelt das Ding sei Störungsunanfällig, leicht zu reinigen und zu reparieren. Für die Gegend und den Einsatz also nahezu "ideal"

"Es ist eine schicke Illusion zu glauben, mit der perfekten Ausrüstung ließen sich Opfer vermeiden. Vor allem wenn der Gegner mit Selbstmordattentätern oder im Schutze der Zivilbevölkerung seine Taktik gestaltet."

Stimmt.

Gruß Marion