Wie Hund abgewöhnen das er im Bett schläft?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von lauras_stern 07.04.10 - 23:05 Uhr

Hallo

ich habe langsam ein echtes Problem mit meinem Partner. Folgendes:

Seit 2 Tagen haben wir einen Hund. Einen Standart Bullterrier der zwei Jahre alt ist und so ein echter Schatz ist! Nach zwei Tagen hat er sich schon super "eingewöhnt" bzw. mach null Probleme. Bis auf eines:

Er durfte beim Vorbesitzer nun 2,5 Jahre im Bett schlafen.
Allerdings hat mein Freund ein rieeeesen Problem damit und ist der Meinung er will ihn auf keinen Fall im Bett haben. Keine Diskussion. Eher würde er sich von mir trennen als das der Hund im Bett schläft! Wir sind jetzt 4 monate zusammen.
Für mich persönlich wäre es kein Problem wenn mein Hund im Bett schläft. In der Beziehung sind wir grundverschieden.

Hab dem Hund sein Bett vor unserem Bett gemacht und ihn heute bestimmt 5 mal aufgefordert auf seinen Platz zu gehen. Er macht das dann auch, aber eine sekunde später, zack, hüpft er wieder rein. Unmöglich ihm das só schnell abzugewöhnen. Mein Freund macht es allerdings nicht länger als ein paar Tage mit. Heißt, entweder der Hund schläft in wenigen Tagen auf seinem Platz oder mein Freund beendet die Beziehung da wir da eben absolut unterschiedlich sind. Ihm zuliebe würde ich aber dran arbeiten das der Hund in seinem Korb schläft! Aber wie soll ich das so schnell schaffen???

Wie ist das bei euch? Schläft euer Hund auch im Bett oder wo? Was soll ich nun machen?

Danke und LG

Beitrag von maddytaddy 07.04.10 - 23:14 Uhr

Hallo,

Mein Hund kommt abends nur kurz zum Kuscheln ein paar Minuten in mein Bett, geht aber freiwillig kurz nachdem oder bevor ich einschlafe runter auf ihr Kissen.. Liegt glaub ich daran, dass ich mich im Schlaf zu viel bewege.

Ich würds an deiner Stelle damit versuchen ihn nachts in einer Transportkiste schlafen zu lassen:

http://www.zooplus.de/shop/hunde/hundetransportbox/hundetransportbox/grosse_transportboxen/59827

Gibt es auch etwas günstiger aus Stoff, aber wie stabil die sind ist eine andere Frage. Würde dir eher zu der richtigen Box raten:

http://www.zooplus.de/shop/hunde/hundetransportbox/faltbare_hundebox/15111

Bequeme Decke/Kissen mit rein und ihn positiv an die Box gewöhnen, also vllt die ersten Tage mal drin füttern oder immer wieder ein Leckerchen reinwerfen. Tagsüber würd ich die Türe immer offen lassen und nur nachts dann wenn ihr also auch ins Bett geht das Türchen zu machen. Wenn er die Box nach einigen Wochen als seinen Schlafplatz akzeptiert hat könnt ihr die Tür ja nachtsüber auch eventuell wieder offen lassen.

LG

Beitrag von sozauberhaft 07.04.10 - 23:59 Uhr

Mein Mann wollte auch nie einen Hund im Bett:-)! Später tat ihm der Hund dann doch irgendwann leid und er durfte#rofl!
Das du das "Hundebett" IN EUEREM Schlafzimmer gestellt hast, ist schonmal super! Wenn er wirklich NICHT INS Bett soll, dann hilft nur konsequentes HANDELN! Du muß ihn immer wieder auf seinen PLATZ
weisen, egal, wie oft er es in euer Bett versucht. Geht er freiwillig, dann gib ihm ein Leckerchen und streichel in ausgiebig! Das kann schon ne Weile dauern, bis er das verstanden hat! Mach bitte nicht den Fehler und gib auf! In einem seperaten Raum wäre er sicherlich total unglücklich, zumal er gewohnt war, bei seinem Rudel zu schlafen (was übrigens ganz natürlich ist).
Bitte vergess den Tipp mit der Transportbox! Das finde ich nicht nur bei Welpen unmöglich, sondern grenzt bei erwachsenen Hunden, die sonst sogar im Bett schlafen durften, an Quälerei!!! Witzig ist oft die Begründung für eine Box: Die Tiere würden sich geborgen fühlen#rofl! Sperr mal einen erwachsenen Hund in eine Box und schau dir an, wie geborgen er sich , getrennt von seinem Rudel fühlt, wenn er diese nicht gewohnt ist...

Beitrag von colinsmama 08.04.10 - 06:52 Uhr

Da kann ich nicht helfen,
unser Hund schläft natürlich mit im Bett...

Moreen

Beitrag von sabati 08.04.10 - 20:23 Uhr

#pro

Unsere Beagledame auch #verliebt#verliebt#verliebt

Beitrag von sora76 08.04.10 - 07:56 Uhr

Hallo!

Also ich mag auch keine Tiere im Bett. Da bin ich auch recht konsequent.
Unser Hund hat damals neben dem Bett geschlafen. Ich hab ihn aus dem Bett raus gestreichelt und dann ist er seiner Wege gegangen. Hundebett stand im Wohnzimmer.

Da euer Hund das wohl mit dem Bett gewohnt ist, ist es schonmal gut das Hundebett ins Schlafzimmer zu stellen.
Ansonsten gehts eben: Hund immer runterschmeißen, wenn er drauf springt und ihn in sein Bett schicken. Anders wird das wohl nicht gehen.
Ich denk daran wird er sich dann gewöhnen.

LG Sonja

Beitrag von pechawa 08.04.10 - 08:05 Uhr

Ganz ehrlich? Dein Hund spürt, dass du nichts dagegen hast, dass er im Bett schläft und ich bin der Meinung, solange du nicht überzeugt bist, dass der Hund nicht ins Bett gehört, solange wird er es versuchen!
Wenn dir/euch was an deiner/eurer Beziehung liegt, dann müsst ihr beide dran arbeiten. Beide den Hund konsequent in sein Körbchen schicken, zeigt euren Ärger. Wenn ihr Glück habt, dann klappt das so, ansonsten die "Holzhammermethode": Schlafzimmertür zu - kann man aber nur machen, wenn man nicht in einem Mietshaus wohnt und starke Nerven hat!
Ich persönlich wollte kein Tier im Bett,

LG

Beitrag von windsbraut69 08.04.10 - 10:47 Uhr

Schade, dass Du hier gleich die nächste "Diskussion" eröffnest, ohne mal auf dei Tipps und Fragen aus Deinem letzten Thread reagiert zu haben!

Beitrag von bellababy 08.04.10 - 11:01 Uhr

Sie hat geschrieben "Standart Bullterrier" da ist schon mal eine Antwort ich habe bis jetzt gehofft sie meint wirklich eine andere Rasse als Bulli.......

Beitrag von windsbraut69 08.04.10 - 11:21 Uhr

Ja, wenn man bedenkt, dass sich da etliche Leute Gedanken um IHR Problem gemacht haben, finde ich es trotzdem nicht okay, sicht dort nicht mehr zu melden und gleich mit dem nächsten Anliegen aufzutauchen.

Ich hatte auch auf French Bully gehofft...Nichts gegen Bullterrier und Co. aber die Beiträge klingen jetzt nicht unbedingt nach souveränen und kompetenten Haltern am entscheidenden Ende der Leine. Mit ner Franz. Bulldogge hat man einfach einen besseren Stand in der Öffentlichkeit als mit nem Bullterrier.

LG

Beitrag von bellababy 08.04.10 - 11:51 Uhr

genau das war mein Gedanke als ich den Beitrag las und hoffte es ist kein "richtiger" Bullterrier. Ich habe auch nichts gegen diese Hunde, den wie Du schon sagtest kommt es darauf an wer am anderen Ende der Leine steht. Aber da ist der Ärger doch schon vorprogrammiert... leider.

Aber das mit den nicht antworten auf Beiträgen haben wir hier öfters bei Urbia ;-)


liebe Grüße
Janine

Beitrag von nala22 08.04.10 - 21:59 Uhr

Also, wir hatten dasselbe Problem allerdings mit der Couch.
Wir haben dann das ausprobiert was Martin Rütter der Hundetrainier gesagt hat. Wir haben es 2x probiert und ich bin begeistert!!!

Erst ganz scharf "runter" sagen, reagiert er nicht, dann mit einer leeren Plasteflasche den Hund runterdrücken, nicht schlagen!!! Nur runterdrücken (in die Rippengegend) und dabei "runter" sagen.
Das hat bei uns echt super funktioniert.
Unser Hund darf auf die Couch, wenn wir es bestimmen.
Sie kam nämlich immer mit einem Affenzahn angewalzt und hat uns besprungen und das nicht gerade sanft ;-)

Im Bett funktioniert es ebenso.
Da kommt mein Hund nicht rein, sowieso sind das erhöhte Liegeplätze, da hat mein Hundi nur dann was zu suchen, wenn ich ihm das erlaube ;-)

Viel Glück!