Kinderstreich - wer sagt die Wahrheit?

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von goldstreifen 08.04.10 - 07:19 Uhr

Hallo,
ich muss hier mal meinen Ärger loswerden bzw. noch andere Meinungen hören. Meine 8-jährige Tochter hatte letzte Woche mit Ihrer ebenso 8-jähr. Freundin gespielt.
Sie wollten mit Steinen Weitwurf von uns. Grundstück über die Straße machen. Als das 1. Mädchen warf ist zufällig ein Auto vorbeigefahren und das Mädchen hat das Auto mit dem Stein getroffen. Mein Mann stand gerade in der Nähe und als er den lauten Schlag hörte, schimpfte er sie. Er sah, dass beide dortstanden und meine Tochter Ihren Stein noch in der Hand hatte, das andere Mädchen nicht. Er fragte natürlich sofort nach, wer den Stein geworfen hat. Da unsere Tochter sagte, dass sie es nicht war, schickte er das andere Mädchen nach Hause, dass sie es Ihrer Mutter sagen sollte. Die widerum hatten Ihre Tochter gefragt, ob sie es war und die hatte es auch abgestritten. Das Mädchen meinte zu Ihrer Mutter, dass Sie a) dortgesessen und nicht gestanden war. Was ja nicht stimmt, da es mein Mann gesehen hat. Dann sagte sie noch zu Ihrer Mutter, dass es ja nur ein kleiner Stein war. Aber trotz allem war sie es nicht gewesen lt. Aussage Ihrer Eltern, da sie Ihrer Tochter glauben. Ich glaube jedoch meiner Tochter mehr, da ich ihr 1. nicht gedroht habe oder geschimpft habe und da die Beweise ja gegen der anderen sprechen. Nun steht Aussage gegen Aussage und die beiden dürfen nicht mehr miteinander spielen. Ich bin mir wirklich sicher, dass es meine Tochter nicht war und ich denke, dass das andere Kind aus Angst gelogen hat. Leider ist mit den Eltern in dieser Sache gar nicht zu sprechen. Ich denke mal, die hatten nur Angst, dass sie für einen evtl. Schaden zahlen müssen. Auch finde ich die Reaktion weit übertrieben,dass die Kinder nun nicht mehr zusammen spielen dürfen. Ich habe schon überlegt und überlegt wie die Wahrheit doch noch ans Licht kommen könnte, aber mir ist nichts eingefallen. Ich möchte nicht, dass mein Kind als Schuldiger dasteht, wenn es gar nicht so ist. Aber widerum bin ich im Moment so wütend auf das andere Kind, dass ich widerum denke, dass es vielleicht doch besser ist, dass die beiden nicht mehr zusammen spielen. Denn passiert wieder was, dann ist mein Kind wieder der Schuldige.
Wie sehr Ihr das?
Viele Grüsse

Beitrag von rienchen77 08.04.10 - 07:43 Uhr

beide müssen gleich dafür "bestraft" werden...mitgehangen- mitgefangen... bei hatten die doofe Idee...und ich würde nie so die Hand ins Feuer legen und sagen, meine Tochter würde sowas nie tun... zur flaschen Zeit am flaschen Ort...

Beitrag von rosaundblau 08.04.10 - 07:51 Uhr

Mit gehangen mit gefangen!

Es ist doch vollkommen gleichgültig WER den Stein geworfen hat, die Idee der Kinder war einfach sch....!

Das wird den Kindern nur leider nicht vermittelt. Selbst wenn Ihr und auch die anderen Eltern jeweils dem Kind sagen das war nicht gut/gefährlich bla bla bla...... bekommen die Kids mit das die Erwachsenen im Grunde nur den Schuldigen suchen.

Die Frage "WER ist schuld" hätte gleich "was war falsch" heißen müssen.

Dann dürften die Kinder jetzt vielleicht auch noch miteinander spielen.

Beitrag von bezzi 08.04.10 - 08:24 Uhr

Und der getroffene Autofahrer hat nicht angehalten ?

Es ist völlig egal, WESSEN Stein jetzt das Auto im Endeffekt getroffen hat. Geworfen haben/hätten beide, oder ?
Also sind auch beide gleich schuld.

Beide Eltern sollten das eigene Kind zur Verantwortung ziehen und nicht die Schuld auf den anderen schieben.

Beitrag von juniorette 08.04.10 - 08:47 Uhr

Hallo,

ich stimme meinen Vorrednern zu:
es ist doch völlig egal, welcher Stein das Auto getroffen hat. Es hätte genauso gut deiner Tochter passieren können.

Das Verwerfliche ist nicht, dass ein Auto getroffen wurde, sondern dass die beiden überhaupt so ein gefährliches "Spiel" gemacht haben. Und dass deine Tochter an diesem "Spiel" genauso beteiligt war wie ihre Freundin, kannst du ja nicht leugnen.

Deine Reaktion war falsch. Du hättest betonen müssen, dass das Spiel als Solches falsch war und beide Mädchen ins Gebet nehmen müssen.
Dass die Eltern der Freundin dein Verhalten nicht in Ordnung finden, kann ich verstehen.

LG,
J.

Beitrag von vitruvia 08.04.10 - 10:45 Uhr

Das ist immer wieder schön:

Dass Kinder nicht mehr miteinander spielen dürfen, weil die Eltern Probleme miteinander haben...

Freundschaft bedeutet, dass man bei Problemen zusammenhalten sollte. Ihr bringt Euren Kindern bei, dass man eher auf eine Freundschaft verzichtet als zuzulassen, dass man an irgendetwas Schuld oder auch nur Mitschuld sein könnte bzw Probleme gemeinsam zu lösen

Vit

Beitrag von goldstreifen 08.04.10 - 14:06 Uhr

Hallo Vit,

wir hatten bisjetzt noch nie Probleme miteinander, deswegen verstehe ich auch nicht wieso die andere Familie nicht das mit uns ausdiskutieren wollten.

LG

Beitrag von helene2 08.04.10 - 10:53 Uhr

Du lehnst Dich aber SEHR weit aus dem Fenster wenn Du schreibst dass Du Dir sicher bist dass Deine Tochter nicht geworfen hat#contra

Und dass die Kinder nicht mehr miteinander spielen dürfen zeigt doch dass ihr Eltern Euch wie ein Kindergarten verhaltet.#klatsch

Setzt euch zusammen, redet und zeigt den Kindern wie man Probleme richtig löst.

Helene

Beitrag von brille09 08.04.10 - 11:05 Uhr

Weißt du, wer gesetzlich dran schuld ist? Eigentlich du bzw. dein Mann. Die Kinder waren bei euch, d.h. ihr hattet Aufsichtspflicht. Hättet ihr eben vorher schauen müssen, dass die Kinder nicht so einen Scheiß spielen.

Lässt man euch jetzt mal aus dem Spiel (wobei, dein Mann hat das Werfen gesehen und ist nicht vorher eingeschritten?), so sind sicher beide gleich schuld. Das andere Mädchen hatte einfach Pech, die Idee hatten aber beide.

Ich versteh übrigens die andere Mutter. Ich würde mein Kind auch nicht mehr zu euch lassen. Denn ich möchte nicht, dass andere Eltern mein Kind für sowas beschuldigen (und sich nebenbei freuen #schwitz, dass ihr Kind jetzt nicht das böse war).

Beitrag von binnurich 08.04.10 - 12:44 Uhr

stimmt!

Beitrag von goldstreifen 08.04.10 - 14:00 Uhr

Hallo,
mein Mann hat nicht gesehen, dass die Kinder das spielen. Er war gerade im Garten, aber hintern Haus und hat es nur gehört. Als er hinrannte, hatten die Kinder schon geworfen.
Anscheinend habe ich mich verkehrt ausgedrückt, ich wollte ja mit allen zusammen das nocheinmal ausdiskutieren, aber die anderen Eltern wollten das nicht mehr und die haben ja das Spielverbot gegeben.
Soll ich nun auf darum betteln, dass die Kinder wieder zusammen spielen dürfen?

Außerdem haben die Kinder noch nie so etwas in der Art gemacht, wir können ja 8 jährige Kinder nicht wie zweijährige Schritt auf Schritt verfolgen, oder steht Ihr jedes mal daneben, wenn Eure Kinder spielen???

Viele Grüsse

Beitrag von brille09 08.04.10 - 17:04 Uhr

:-p Nö, aber die Aufsichtspflicht hat man trotzdem

Beitrag von lamia1981 09.04.10 - 16:56 Uhr

Die Aufsichtspflicht besteht aber nicht darin Kinder auf Schritt und Tritt zu beobachten. Im Rahmen der Aufsichtspflicht ist auch abgedeckt wenn man Kinder in alters- und kindentsprechenden Grenzen unbeaufsichtigt spielen lässt.

Beitrag von goldstreifen 08.04.10 - 14:15 Uhr

Hallo,
ich habe nicht gefreut, dass mein Kind nicht das böse war, sondern ich wollte nur die Warheit wissen, wer geworden hat. Ist das wirklich nicht zu verstehen????
Es war je auch nicht die Rede davon, dass die Kinder ausgemacht haben: Ja wir werfen auf Autos. Nein sie wollten einfach nur Weitwurf spielen, dagegen ist ja nichts einzuwenden. Wenn jedoch das andere Kind so wenig Verstand hat und wirft, wenn ein Auto kommt, dann sehe ich nicht ein, wieso mein Kind dafür büßen soll. Es wurde beiden gesagt, dass sie das nicht mehr machen dürfen und ich glaube kaum, dass das noch einmal vorkommen wird.
Es geht mir um das Prinzip. Wenn ich einen Fehler mache, dann muss ich ihn auch zugeben. Das ist zumindest meine Ansicht. Das habe ich schon immer gemacht, damit bin ich immer gut gelaufen, denn Ehrlichkeit währt am Längsten. Es gibt aber auch Leute die Fehler machen und diese dann immer auf die anderen schieben. Man muss zu seinen Fehlern stehen und daraus lernen und auch die Konsequenzen tragen.
Aber anscheinend kommt das hier in diesem Forum nicht richtig an.
LG

Beitrag von cashmere0815 08.04.10 - 14:46 Uhr

Richtig, Ehrlichkeit währt am längsten....alte Sprichwörter sind heutzutage nicht mehr gefragt. Diese Erfahrung habe ich gemacht. Genauso wie Werte nicht mehr ausreichend den Kindern vermittelt werden. Das ist aber eine andere Sache!
Ich an Deiner Stelle hätte beiden erklärt, daß das so nicht geht, daß man keine Steine auf fremden Eigentum wirft und damit evtl. etwas beschädigt. Das Dein Mann nur das andere Mädchen geschmipft und sogar nach Hause geschickt hat, damit sie ihren Eltern davon berichten soll...was erwartest Du nun von den Eltern? Ich finde es etwas überspitzt.
Was meinst Du, was bei uns zu Hause schon von "fremden" Kindern kaputt gemacht oder beschädigt worden ist. Ich habe dann mal etwas geschimpft und dann war auch gut. Nach Hause schicken...ich weiß nicht, es muß dann schon etwas gravierenderes sein, wie klauen etc. Dann würde ich wohl eher hart durchgreifen und evtl. mit den Eltern sprechen. Ob ich dann Ehrlichkeit und Einsicht erwarten kann, ist mehr als fraglich. Wohl eher nicht.
Ich hätte es auch nicht gut gefunden, wenn beide Steine geworfen haben und meine Tochter nach Hause geschickt worden wäre, nur weil sie die böse ist.

Beitrag von ayshe 08.04.10 - 15:03 Uhr

also ich habe das schon so verstanden.
ich würde auch nicht wollen, daß meiner tochter zu unrecht dinge angelastet werden, wer will das schon?

mich würde nur interessieren, warum dieses mädchen lügt. es muß ja einen grund haben, wahrscheinlich hat es schiß, das ist sehr traurig, wenn ein kind seinen eltern nicht die wahrheit sagen kann, weil angst (wovor?) hat. :-(


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Wenn ich einen Fehler mache, dann muss ich ihn auch zugeben. Das ist zumindest meine Ansicht. Das habe ich schon immer gemacht, damit bin ich immer gut gelaufen, denn Ehrlichkeit währt am Längsten.
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da gebe ich dir völlig recht. und so eine einstellung möchte ich auch meiner tochter vermitteln.
aber du und ich, mußten wir denn angst vor unseren eltern haben?
also ich nicht.
und genau deshalb habe ich auch fehler zugeben können.


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Es gibt aber auch Leute die Fehler machen und diese dann immer auf die anderen schieben. Man muss zu seinen Fehlern stehen und daraus lernen und auch die Konsequenzen tragen.
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prinzipiell völlig meine meinung.
aber es gibt auch menschen, kinder, die geradezu völlig übertriebene und bescheuerte, willkürliche konsequenzen, strafen für ihre ehrlichkeit kassieren.
da wundert es mich nicht, wenn sie sich verheimlichen wollen.

wenn ich nur daran denke, was an dem abend wegen dieser abgeschnittenen haare da abging #schock
mein mann und ich haben nur den kopf geschüttelt, völlig übertrieben und verrückt in unsern augen.
aber nicht alle eltern sind gleich.

Beitrag von rosaundblau 09.04.10 - 04:58 Uhr

Natürlich währt Erhlichkeit am längsten, auch das sollten Kinder lernen.

Nur was um alles in der Welt bringt es mit aller Gewalt nach einer Wahrheit zu graben die vermutlich nie ohne Zweifel ans Licht kommen wird. Ihr habt nicht unmittelbar daneben gestanden als das Auto getroffen wurde. Es besteht weiter die Möglichkeit das eine von BEIDEN lügt, demnach auch Deine Tochter. Je länger Du auf "es-geht-ums-Prinzip" rumreitest bringst Du einem oder auch beiden Kindern bei "je-länger-und-beharrlicher-ich-lüge-desto-mehr-glaubt-man-mir!"

Die Schuldfrage kann nicht mit 100%iger Sicherheit geklärt werden. Zumal Du sehr eingeschränkt objektiv bist:

>>>Wenn jedoch das andere Kind so wenig Verstand hat und wirft, wenn ein Auto kommt, dann sehe ich nicht ein, wieso mein Kind dafür büßen soll.<<<

Und das obwohl der Autofahrer weiter gefahren ist und keinen Schaden gemeldet hat.

Der Erziehung würde es mehr bringen, wenn den Kindern klar gemacht würde, daß es sich eben NICHT nur um ein Weitwurfspiel gehandelt hat, da es an der Straße gespielt wurde!

Nimm die Situation zum Anlass Dich bzw. Deine Erziehung auf Einseitigkeit zu hinterfragen, wenn es nach wie vor nur um "es geht ums Prinzip von Ehrlichkeit währt am längsten" geht.


Beitrag von deinemudder 09.04.10 - 09:48 Uhr

"Weißt du, wer gesetzlich dran schuld ist? Eigentlich du bzw. dein Mann."

Stimmt nicht:

http://www.juraforum.de/lexikon/Aufsichtspflicht%20-%20Eltern

http://eltern.t-online.de/aufsichtspflicht-ab-wann-und-wie-lange-kinder-unbeaufsichtigt-sein-duerfen/id_18748344/index

http://www.recht-auf-spiel.de/presse/news.php?nr=551

Kinder in dem alter unbeaufsichtigt spielen zu lassen, stellt nicht von vornherein eine verletzung der aufsichtspflicht dar.
Und dass die kinder nicht mehr miteinander spielen dürfen ist ein kinderkram ohnegleichen.

Grüße
Alex

Beitrag von ayshe 08.04.10 - 12:04 Uhr

hallo,

also mich würde erstmal interessieren, was denn der autofahrer gesagt hat.
hat er angehalten, ist er sauer?
hat er einen schaden?
ist es ihm scheißegal?
oder was?

geht es um einen schaden oder geht es jetzt rein um das steinewerfen ohne jeden schaden?


die kinder haben beide werfen wollen bzw. es getan.
sie wollten doch weitwerfen!
sie wollten NICHT autos treffen! oder habe ich das falsch verstanden???

wenn sie nur weit werfen wollten, ohne böse absicht, waren sie einfach nur dumm, gedankenlos.
das würde ich ganz anders bewerten als einen vorsätzlich geplanten wurf auf autos.

mir wäre es egal, wer geworfen hat (ist nur entscheidend, wenn ein schaden bezahlt werden muß).

Beitrag von goldstreifen 08.04.10 - 14:03 Uhr

Hallo,
der Autofahrer hat kurz angehalten, etwas rausgeschrien und dann weitergefahren.

Daraufhin ist ja mein Mann gleich hin, aber da ist er ja schon wieder weitergéfahren.

LG

Beitrag von ayshe 08.04.10 - 14:19 Uhr

ach so, naja, dann war es ihm wohl icht wichtig.
also ewige tage später kann er nicht mehr mit irgendwelchen kratzern ankommen und sie den kindern unterschieben.
jedenfalls würde ich mir da nichts mehr anhängen lassen.

ich denke, die schadensfrage ist damit geklärt.


deshalb würde ich es am besten finden, wenn man sich komplett zusammensetzt und es klärt.
wenn aber das andere mädchen angst vor ihren eltern hat und deshalb lügen "muß", kannst du eh nichts machen, dann kann sie einem nur leid tun.


ich erzähle dir mal, was ich erlebt habe.
wir waren mit einer anderen familie im urlaub.
meine tochter fast 6, das andere gute 6 und der kleine gute 4.
alles war ruhig, die kinder im "kinderzimmer".
dann ein schrei des vaters:"Waaaaaaaa macht ihr denn daaaaa????? wer hatte diese idee, wer? und wer hat das gemacht???? ihr seht jetzt völlig bescheuert aus!!!"

ich dachte nur "hoffentlich hat meine tochter nichts damit zu tun" #zitter

also seine kinder hatten einige haare weniger.
meine auch ein bißchen.
der sohn sagte, es wäre meine tochter gewesen, das andere mädchen hat nur geweint ohne ende nach dem anschiß.
ich habe mir meine kleine (hat auch schon geweint, die ärmste) genommen, mich hingesetzt und gesagt, sie solle mir ganz genau sagen, was gelaufen ist.
das tat sie dann.
die wahrheit war (zum glück für mich #rofl ), daß das andere mädchen sowohl die idee hatte als auch auch die haarschnitte ausgeführt hatte.

du könntest vllt selber mit dem mädchen sprechen oder mit beiden, wenn die kleine so eine panik vor den eltern haben muß.
deshalb meine geschichte. das mädchen hatte schiß, bekam auch für den abend diverse verbote #klatsch#augen


ich glaube, wenn meine tochter das bei den kindern gemacht hätte, hätte ich gleich packen können #rofl

Beitrag von anira 08.04.10 - 12:17 Uhr

ich würde auch sagen beide haben mist gebaut weil beide dieses spiel spielen wollten

Beitrag von nakiki 08.04.10 - 15:18 Uhr

Hallo!

Nehmen wir mal an das das andere Mädchen tatsächlich den Stein geworfen hat, dann hat sie Angst die Wahrheit zu sagen. Warum? Meist ist es die Angst vor der Konsequenz. Wahrscheinlich ist sie eingeschüchter, da dein Mann sie sofort geschimpft hat, anstatt erstmal in Ruhe die Lage zu prüfen. Das Mädchen wurde durch deinen Mann vorverurteilt, weil er sie nach Hause schickte, nachdem eure Tochter sagte, sie wäre es nicht gewesen!

Im Prinzip ist es egal, wer geworfen hat. Wäre das Auto etwas später vorbeigefahren, hätte der Stein deiner Tochter das Auto getroffen. Wer garantiert dir denn, dass deine Tochter nicht genauso trottelig gewesen wäre, zu werden, obwohl ein Auto kommt.

Die ganze Aktion an sich (Steine über eine Straße zu werfen, bzw. Steine zu werfen) ist nicht gerade sehr überlegt gewesen.

Beide verdienen einen "Anschiss" und Konsequenz, denn es war die Idee von beiden. Deine Tochter hätte das andere Kind ja davon abhalten können.

Gruß nakiki

Beitrag von nani-78 08.04.10 - 17:09 Uhr

Sehe ich auch wie die meißten hier.
Es war ein dummer Zufall,dass das andere
Mädchen getroffen hat,und deine nicht.
Es hätte jeder der beiden passieren können.
Ich muß dazu sagen,dass meine gar keine Steine
werfen dürfen,weil einfach zu viel passieren kann!
Laß sie anstelle eines Autos einen Menschen treffen!
Was dann??
Sie wollten ja nur Weitwurf machen?

Und ich find auch,dass dein Mann total unbedacht
gehandelt hat!
Es ist sehr unreif,ein fremdes Besucherkind ohne
sich mit den Kindern richtig zu unterhalten,einfach
nur nach Hause zu schicken,mit dem Auftrag,sich
selbst (allein!!)zu verpetzen,welches Kind macht das
schon,freiwillig?
Sie hatten beide die Idee,hätte dein Mann nicht lieber
ganz ruhig mit den Mädchen reden können,sagen,dass
es gefährlich ist,Steine zu schmeißen,weil,wie sie ja selber
merken werden,schnell etwas passieren kann?
Dass sie außerdem Glück hatten,dass der Mann nicht sein
Recht verlangte?Und was den Treffer des Mädchen betrifft,so hättet ihr in Ruhe,auch später noch,mit den Eltern reden können,ihnen vielleicht auch zusammen mit
den Mädchen erzählen können,was passiert war.
Dann hätten die vielleicht auch ganz anders auf euch
reagiert.

Beitrag von gunillina 08.04.10 - 18:02 Uhr

Ich sehe das so: BEIDE hatten die Idee. Beide haben eine "Standpauke" erhalten. Und gut ist.
Es ist total schnurzegal, WER letztlich diesen Stein geschmissen hat.
DU bist dir sicher, DEINE Tochter sagt die Wahrheit. Und zwar, weil sie noch einen Stein in der Hand hatte. Die anderen Eltern glauben wiederum IHRER Tochter. Warum auch nicht?
MEINE Kinder können ja viele Steine auf einmal in der Hand halten, das wäre für mich kein Beweis dafür, dass sie nicht geworfen hat.
Also, es ist geschehen. Der Autofahrer hat sich nicht an euch gewandt. Ich würde es einfach auf sich beruhen lassen.
Fertig.
Gruss,
G

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