Fehlentscheidung ? Bitte euere Erfahrungen !

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von lavendel68 08.04.10 - 11:05 Uhr

Hallo !

Unser mittlerer ist fast 3 Jahre alt und wird nun von der Krippe in den Kindergarten umgewöhnt. Die anderen aus seiner Gruppe sind vor 1-2 Monaten in die Kindergartengruppe im selben Haus gekommen. Da eine neue Kita bei mir um die Ecke aufgemacht hat, bringe ich ihn nun seit Anfang April immer Mittags hin zum eingewöhnen. Das wird auch später sein Hort sein, wenn er in die Schule geht.

Der Kleine ist aber super enttäuscht, da er gerne mit den anderen Kindern, die er noch von der Krippe her kannte, in die Gruppe (also im alten Kindergarten) gegangen wäre. Mir geht sein enttäuschtes Gesichtchen nicht aus dem Kopf als er das erste Mal davor stand, er wollte auch erst garnicht reingehen. Nun denke ich, dass es vielleicht eine Fehlentscheidung war, ihn in die neue Kita zu bringen.

Wie sind eure Erfahrungen ? Wird er sich daran gewöhnen und auch dort neue Freunde finden ? Oder sollte ich doch besser mit der Leiterin reden, dass er in die alte Kita gehen kann ?

Danke. Lavendel

Beitrag von sunny_harz 08.04.10 - 11:11 Uhr

Hallo...warum hast du dich denn für die neue Kita entschieden? Nur wg. Hort hätte ich die nicht genommen, sondern wäre bei der alten Kita geblieben.

Beitrag von nicole9981 08.04.10 - 11:59 Uhr

Hallo!

Ich wäre beim alten Kiga geblieben. Ich denke mit der Schulumstellung wird er sich besser eingewöhnen können weil er älter ist und vielleicht hat er dann auch Kigafreunde die mit in die Schule und den Hort gehen.

Er wird dort natürlich Freunde finden und sich auch da eingewöhnen, aber ist es zwingend notwendig ihm das zuzumuten? Allein das enttäuschte Gesicht wäre mir Grund genug ihn in den alten Kiga zu bringen.

LG Nicole

Beitrag von lavendel68 08.04.10 - 13:01 Uhr

Ich habe mich für die neue Kita entschieden, da sie ganz in unserer Nähe liegt. Somit hat er die Möglichkeit, Freunde aus unserer Umgebung kennenzulernen, mit denen er sich Nachmittags oder am Wochenende relativ einfach zum Spielen treffen kann oder die er auf dem Spielplatz wiedersieht. Die Kinder der anderen Kita sieht er nur dort und selten außerhalb, da sie weiter wegliegt. Da die Kinder des neuen Kindergartens auch alle später auf dieselbe Grundschule gehen werden, bleiben es dann seine Freunde. Auf Dauer fand ich somit den Wechsel als die bessere Lösung. Zumal beim alten Kindergarten auch nicht gesichert war, dass er zu seinen alten Freunden aus der Krippe in dieselbe Gruppe hätte wechseln können, es gibt nämlich mehrere Gruppen dort. Ausserdem finde ich die Betreuung und vor allem den Umgangston in dem neuen Kindergarten besser.

Beitrag von ilka24 08.04.10 - 13:27 Uhr

Das sind doch alles sehr, sehr gute Gründe.

Da finde ich wiegt das "enttäuschte Gesichtchen" nicht so schwer. Dein Sohn wird sich sicherlich schnell eingewöhnen, er ist doch auch noch recht klein.

Du bist die Mutter und triffst die Entscheidungen, weil du einfach viel weiterreichende Punkte mit in die Entscheidungsfindung gepackt hast. Dein Sohn sieht nur das kurzfristige (nämlich die anderen, bekannten Gesichter).

Nein, bleib bei deiner Entscheidung.

LG
Ilka

Beitrag von yazi 08.04.10 - 20:36 Uhr

Hallo,
ich finde Deine Entscheidung auch richtig, Du hast Dir dass gut überlegt und absolut zum Wohle Deines Kleinen entschieden.
Manchmal läßt sich Enttäuschung nicht vermeiden, aber langfristig ist es für ihn sicher das beste!
Alles Gute!