Was gebt ihr zu trinken? und Beikostfrage??x

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von clana 08.04.10 - 23:16 Uhr

Habe vor 2 Wochen mit Beikost angefangen. Was allerdings nicht so richtig klappt.
Sie ißt nur ein paar Löffelchen, was ja aber nicht schlimm ist. Ansonsten stille ich noch.
Ich hab mit Karotte angefangen, dann Pastinake und jetzt sind wir bei Karotte mit Kartoffel. Mach ich das richtig?
Hab zuerst selber gekocht, jetzt geb ich allerdigs Gläschen. Íst vielleicht doch besser.
Allerdings verzieht sie immer das Gesicht, schmeckt es ihr nicht?
Bis jetzt hab ich ihr zu trinken immer Fencheltee gegeben (wenn wir unterwegs waren und wenn sie Bauchweh hatte)
Hab ihr jetzt Fencheltee mit Apfelsaft von Hipp gegeben. Ist das gut oder eher nicht. hab gedacht Apfel ist gut damit der Stuhl weicher wird, da sie da im Moment Probleme hat.
Oder kann ich ihr auch schon Apfelbrei geben?
So jetzt ist es ein bissel lang geworden, sorry.
Freue mich auf eure Antworten.
LG Clana mit Maus (5 Monate)

Beitrag von sunflower.1976 08.04.10 - 23:30 Uhr

Hallo!

Hm...hast Du das Gefühl, dass Deine Tochter die paar Löffelchen Brei gerne isst oder nicht? Wenn nicht, würde ich vielleicht nochmal ein, zwei Wochen mit der Beikost ganz aussetzen und es dann nochmal probieren.

Zu Deinen konkreten Fragen...
Ich würde insgesamt sehr langsam anfangen. Innerhalb von zwei Wochen hast D insgesamt vier neue Lebensmittel eingeführt (Apfelsaft gilt auch als eins). Um herauszufinden, ob Deine Tochter alles verträgt, wäre es ggf. sinnvoll, langsam zu machen. Wenn Du Apfelsaft gibst, könnetst Du theoretisch auch Apfelbrei geben. Das ist kein großer Unterschied.
Bei meinen beiden Kindern habe ich gute Erfahrungen damit gemacht, die Beikost sehr langsam einzuführen. Also maximal ein neues Lebensmittel pro Woche, meistens aber ein bißchen langsamer. Dadurch habe icher herausgefunden, dass mein großer Sohn (damals) keine stopfenden Lebensmittel wie Möhre oder Banane vertragen hat. Mein kleiner Sohn mochte im ersten Jahr sowieso keine Abwechslung #gruebel

Zum Thema Saft... Ob Du Saft(schorle) langfristig als Hauptgetränk einführen möchtest oder nicht, musst Du entscheiden. Ich selber gebe meinen Kindern lieber überwiegend Wasser. Warum? Apfelschorle enthält neben Zucker auch Säure und die Kombination greift den Zahlnschmelz an, vor allem, wenn sie über den Tag verteilt immer wieder getrunken wird. Außerdem kann (nicht muss!) es passieren, dass ein Kind, das früh süße Getränke kennen lernt, Wasser bzw. ungesüßten Tee ablehnt. Wenn es "nur" um das Vermeiden von Verstopfung geht, würde ich lieber Apfelmus füttern.

aber wie gesagt, ich kann nur beschreiben, wie wir gut zurecht gekommen sind.

LG Silvia

Beitrag von singa07 09.04.10 - 08:29 Uhr

Hmmm... wir haben zwar sehr viel später mit Beikost angefangen, aber meine Mupfel mochte am Anfang auch kein Gemüse.
Ich habe mit Hirsebrei (angerührt mit MuMi) angefangen, dann Pastinake dazugegeben. Denn auch Karotten KANN stopfend sein.
Kartoffeln mag Mupfelschatz gar nicht, ich füttere jetzt morgens Babymüesli (mit MuMi angerührt) und Obst; mittags Gemüse (Karotte, Kürbis, Brokkoli, Zucchini, Pastinake, Erbsen, Süßkartoffel bunt durcheinander); nachtmittags wieder Milchbrei (Hirse oder Reis) mit Obst.
Mein Baby mag keine Gläschen - ich mische daher selbstgekochte Karotte mit einem Gläschen, wenn es denn sein muss.
Ansonsten habe ich das Gemüse gekocht, püriert und in Eiswürfelbehältern eingefroren und dann in Gefrierbeutel - so kann ich portionsweise auftauen und mischen.

Geschmäcker sind verschieden und Verträglichkeiten auch. Mupfel mag es nicht so süß, er mag zB keine Banane (stopft eh), liebt dagegen Heidelbeere, je sauerer desto besser. Apfel hat bei ihm anfänglich auch gestopft, jetzt geht es.

Trinken - ich gebe nur Wasser (abgekocht), bislang einmal Kamillentee. Mir sind die Säuren in den Fruchtsäften teilweise zu arg - mein Patenkind hat immer ganz dünne Apfelschorle getrunken (1 Teil Apfelsaft auf 4 Teile Wasser) und das gab Riesentrara als es im Kindergarten auf einmal nur ungesüßten Tee und Wasser gab...

ich denke, jeder muss da seinen eigenen Weg finden. Ausprobieren und vor allem nichts überstürzen. Immer wieder anbieten, aber auch nicht verzweifeln...
Letzte Woche kamen bei uns die ersten Zähne (endlich!) durch, da hat meine Milchmupfel einfach mal 5 Tage lang gar keinen Brei gegessen und wollte nur Mamas Milch...

Keine Sorge, dein Baby zeigt dir schon den Weg!
LG
Singa + 9 Monate alte Breimupfel Clemens

Beitrag von kathrincat 09.04.10 - 08:50 Uhr

wasser mit bio apfelsaft.

klar kannst du abendbrei geben wenn dein kind es will.

Beitrag von nashivadespina 09.04.10 - 11:46 Uhr

Ich würde zu der Beikost Wasser anbieten. Somit würde ich auch keinen Apfelsaft geben...dann lieber Apfelmus..Birne im Brei o.ä.

Ich denke dein Baby ist noch nicht Beikostreif wenn es so sehr das Gesicht dabei verzieht..würde noch ein-zwei Wochen warten...und es dann nochmal versuchen wenn es interesse ans Essen zeigt..

Stillst du denn noch dazu?
Wieso hat es denn Probleme mit dem Stuhlgang? Es ist ganz wichtig dass man auch nicht alles durcheinander ausprobiert usw. da der Verdauungstrackt empfindlich ist...und das Baby eben..solange es sich nicht so recht mit der Beikost zufrieden gibt..vieeeel stillt und trinken lässt.