Sie steht im Kindergarten immer alleine da...

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von lilly_lilly 09.04.10 - 09:53 Uhr

Hallo!

Meine Tochter wird im Sommer 3 und geht seit Januar in den Kindergarten. Es ist eine gemischte Gruppe mit Kindern von 2,5 bis 6 Jahren, sie ist die Jüngste.

Sie geht sehr gerne in den Kindergarten, kennt inzwischen auch viele der Kinder mit Namen.

Aber was mich irgendwie traurig/ stutzig macht: Immer wenn ich sie sehe/ abhole, steht sie alleine irgendwo herum. Sie spielt nie mit anderen Kindern. Höchstens, wenn die Kindergärtnerin auch mit dabei ist.

Ist das normal? Was denkt ihr?
Die Kindergärtnerinnen habe ich schon mal darauf angesprochen und die meinen, es klappt alles sehr gut mit ihr und sie spielt auch schön - wenn auch selten mit anderen Kindern.

LG, Lilly

Beitrag von oceans11 09.04.10 - 10:16 Uhr

Hi,

könnte mein Kind sein... Annika war am Anfang auch so verloren im Kindergarten. Sie hatte im November von der Tagesmutti (5 Kinder) in den Kindergarten gewechselt, als sie 3 geworden ist. Sie ist in eine bestehende Gruppe rein gekommen. Anfangs hat sie auch mehr geschaut und nur gespielt, wenn die Erzieherin mit dabei war. Inzwischen sind 5 Monate ins Land gegangen und Annika hat gut Anschluss gefunden :-)

Also keine Panik, deine Kleine muss sich auch erst einmal in der Gruppe zurechtfinden, das wird schon noch alles :-)

LG Ivonne

Beitrag von liesschen_1980 09.04.10 - 10:22 Uhr

Hallo,
ich denke, das kommt noch.
Und das geht bestimmt auch vielen anderen Kindern so.
Unser Grosser hatte auch solche "Anlaufschwierigkeiten" und hing das erste Halbjahr lieber an der einen Erzieherin dran.
Er braucht sowieso des Öfteren etwas, um warm zu werden.
Mittlerweile hat er drei beste Freunde dort und wird immer sehr freudig von denen begrüsst.
Mit manchen anderen spielt er ab und an und andere wiederum kann er überhaupt nicht leiden. Und dann spielt er auch lieber alleine - und zwar ohne dass es ihn stört (ich hab ihn mal gefragt; ich glaube, Kinder 'fühlen' da (das) anders als wir Mamas ;-)).
Ich bin übrigens auch als Kleinkind/Kind immer mehr der Einzelgänger gewesen (so sagen es meine Eltern).
LG Anne

Beitrag von loonis 09.04.10 - 10:58 Uhr




Ich denke ,das kommt schon noch ...
sie geht ja noch nicht lange in d. KiGa

LG Kerstin

Beitrag von inka79-80 09.04.10 - 11:35 Uhr

Ich halte das nicht für so ungewöhnlich, dass sie nicht mit den anderen spielt. Das wird sich sicher noch ändern.

Aber mich macht stutzig, dass sie allein das steht. Spielt sie gar nichts?

Jamie ist 1,5Jahre und spielt auch noch nicht viel mit den anderen, aber wenn ich ihn abhole, dann ist er immer schwer im Sandkasten, auf der Schaukel oder der Wippe beschäftigt.

LG inka

Beitrag von bambina1602 09.04.10 - 12:12 Uhr

Hallo,

unsere Mausi wurde letztes Jahr im Juli 3 Jahre alt und kam im September in den Kiga. Die ersten Wochen hat Mia auch viel allein gespielt oder sich an der Erzieherin orientiert.

Ich kann verstehen, dass es Dich traurig macht aber ich halte es auch für vollkommen normal. Bei Mia hat sich das dann ganz plötzlich gegeben.

LG
Kerstin

Beitrag von ratz-u-ruebe 09.04.10 - 13:07 Uhr

Hallo Lilly.

Mach Dir keine Sorgen - meine Tochter ist mit knapp 3 von der Krippe in einen anderen Kindergarten gewechselt. Vorher gehörte sie zu den Großen und plötzlich war sie auch die Jüngste zwischen lauter 4-6 jährigen...

....Es hat eine Weile gedauert, ehe sie in den "Kreis" aufgenommen wurde - in dem Alter enstehen einfach schon Freundschaften, die es vorher noch nicht gegeben hat. Da mochten sich zwar bestimmte Kinder sehr gerne, aber gespielt wurde mehr nebeneinander statt miteinander.

Im Kindergarten ändert sich das schlagartig. Und ca 4 Wochen nach unserem Start in der Kita kamen noch 4 Kinder in ihrem Alter in die Gruppe - und die beiden anderen "neuen" Mädchen und meine Tochter sind mittlerweile ein eingeschworenes Team und freuen sich jeden Tag darauf, die anderen zu treffen.

Also, die Eingewöhnung ist normal und spätestens mit anderen Gleichaltrigen wird sich das Problem bestimmt von alleien regeln...

LG, Ratz und Rübe

Beitrag von belebice 09.04.10 - 13:39 Uhr

Hallöchen

In dem Alter sind Kinder oftmals viel zu sehr damit beschäftigt sich intensiv selber wahrzunehmen als das sich sich auf soziale Kontakte einstellen können. Gerade wenn sie sich noch in der Eingewöhnung befinden. Gib deiner Tochter ein wenig Zeit und versuche dir nicht allzu große Sorgen zu machen (ich weiß, dass ich manchmal schwerer gesagt als getan)

Bianca..., ERzieherin und Mutter, die selber schon solche Erfahrungen machen musste :(

Beitrag von kuschelmaeuse 09.04.10 - 20:01 Uhr

Hallo,

erstens, sie ist die Jüngste
zweitens, sie ist unter dem Jahr eingetreten.

Bei uns hatten wir letzes Jahr so ein Kind, das sehr jung und mitten im Jahr angefangen hat. Da hatten sich die Gruppen schon gebildet und es war schwer für ihn und die anderen da noch einzusteigen.
Im September, als die neuen Kinder da waren, war er schon ein "alter Hase" und gehörte bereits zu den größeren Kindern, da war er sofort voll eingegliedert.

Bei uns gibt es übrigens ein "Paten" system, daß im ersten Monat ein Vorschüler sich ein bißchen annimmt um einen kleinen.

Mach dir mal keine Gedanken, sie wird sich schon integrieren.

Kuschelmäuse

Beitrag von samcat 09.04.10 - 21:15 Uhr

Hallo, einem Kind in der Gruppe meiner Tochter ging es auch so. Sie hat mich dann angesprochen, ob wir uns mal privat mit den Kindern treffen können, damit die Kleine außerhalb der Gruppe in Kontakt kommt und so vielleicht schneller Anschluß findet.
Wir haben es so gemacht und es ist wirklich besser geworden.

Vielleicht wär das eine Option für euch ?

LG