Tagesmutter oder Kindergarten ?

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von colli84 09.04.10 - 10:10 Uhr

Hallo,
mein Sohn ist 13 Monate. Ich habe ihn schon für einen Kindergartenplatz angemeldet wo ich aber noch auf Antwort warten muss. Es gibt nur diese eine Möglichkeit bei uns. Alle anderen Kindergärten nehmen erst ab 3 Jahre. Die andere Möglichkeit wäre dann eine Tagesmutter.
Ich kann mich aber irgendwie nicht entscheiden was besser für so kleine Kinder ist. Ich meine ich würde ihn erst zum Ende des Jahres abgeben, aber dann wäre er trotzdem noch keine 2 jahre.

Wie sind Eure Erfahrungen so ?
Ich dachte mir dann eventuell eine Tagesmutter zu nehmen bis er 3 Jahre alt ist und dann in eine Kindergarten gehen kann. Oder wäre das dann eine zu große Umstellung 1 Jahr Tagesmutter und dann Kindergarten ?

Danke.

LG Nicole

Beitrag von knutschka 09.04.10 - 10:32 Uhr

Hallo,

wir haben uns damals gegen eine Tagesmutter entschieden. Die sind zwar hier in MV günstiger als ein Krippenplatz, aber irgendwie hatte ich Bauchschmerzen dabei.

Eine Tagesmutter hat max. 5 Kinder und wenn du Pech hast, sind die vollkommen altersgemischt. Da ist es für die Kinder schwierig sich zu arrangieren und auch für die Tagesmutter bei der Auswahl der Aktivitäten nicht leicht.

Außerdem ist mir zumindest hier der Anspruch an die Qualifizierung zu gering...

Heli ist seit sie 13 Monate alt ist in einer Kita, in der es sowohl Krippe, als auch Kindergarten gibt. Nach einem Jahr wechselte sie in die große Krippengruppe und kommt im August in den Kindergarten im Obergeschoss desselben Hauses. Seit Anfang des Jahres gehen sie jeden Vormittag in den Kiga zum Spielen (außer natürlich es ist so schön, dass sie immer draußen spielen) und es wird auch eine Krippenerzieherin mit in den Kiga wechseln (eigentlich sogar 2, da die eine Heilerzieherin für 2 Integrativkinder in der großen Krippengruppe ist).

Da Helena die Eingewöhnung sehr schwer gefallen ist, denke ich, dass es für sie der beste Weg ist, um den Wechsel von der Krippe in die Kita gut zu meistern.

Aber es sind in dieser Hinsicht sicher nicht alle Kinder so schwierig wie Helena, sodass ich denke, dass dein Sohn auch den Wechsel von Tagesmutter zum Kiga gut verkraften würde.

Hätten wir keinen Platz in der Krippe bekommen, hätten wir sie auch zu einer Tagesmutter gegeben und dann mit 3 in den Kiga.

LG Berna

Beitrag von 19moonlight82 09.04.10 - 10:38 Uhr

hallo,

meine Maus geht in die Kita seit sie 1 Jahr alt ist. Das sind jetzt zwar gerade erst n bissl mehr als 2 Monate, aber ich kann jetzt schon sagen das ich diese Entscheidung nicht bereue.
Unsere Kita ist für Kinder von 1-3 Jahren und es sind 10 Kinder mit 3 Betreuerinnen + Azubi in der Gruppe.

Ich hatte mich gegen eine Tagesmutti entschieden, weil ich so wie meine Vorschreiberin, kein gutes Gefül bei einer Tagesmutter hatte. Ich kann dir nichtmal genau sagen warum, aber ich glaube auch, dass ich einfach angst hatte wegen der Qualifikation.

LG

Beitrag von faehnchen77 09.04.10 - 10:55 Uhr

Bei uns gibt es keine andere Wahl für die ganz kleinen als sie zu einer Tagesmutter zu bringen. Die meisten Kigas sind erst ab 3. Und die die U3 Kinder nehmen sind sehr begrenzt und nehmen auch erst ab 2. Wir haben unseren seit er 13 Monate ist zu einer Tagesmutter gebracht. Wir sind sehr zufrieden. Er hatte ältere Kinder von denen er lernen konnte und immer mehr wurde er zu einem "brauchbaren Spielkamerad". Wir können nur positives berichten, ich habe mir aber auch einige Tagesmütter angeschaut bis ich die richte gefunden habe wo ich ein gutes Bauchgefühl hatte.

Lg Dani

Beitrag von shorty23 09.04.10 - 11:01 Uhr

Hallo Nicole,

ich stand vor einer ähnlichen Entscheidung und ich denke man kann nur sagen: es kommt darauf an. Ich finde für die Krippe spricht, dass ein Konzept dahinter steht, die Erzieherinnen eine Ausbildung haben und ich das Gefühl habe, die "überwachen" sich auch gegenseitig, aber eventuell sind sehr viele Kinder dort, der einzelne geht unter. Für eine TaMu spricht, dass es dort eine individuellere Förderung gibt, meist sind es weniger Kinder, sie sind dort auch eher in eine Familie integriert, meist sind sie TaMus flexibler in der Zeit, man zahlt auch nur, wenn man das Kind bringt, allerdings weiß man halt nicht wirklich, was sie mit den Kindern den ganzen Tag macht (Fernseher, Süßes usw) und die Räumlichkeiten sind manchmal nicht ideal.

Ich würde sagen, wenn du eine nette TaMu kennst zu der du und dein Kind Vertrauen habt, nimm diese. Wir haben keine gefunden zu der wir so viel Vertrauen hatten bzw. die uns so gut gefallen hat und haben unsere Tochter in eine Krippe gebracht. Dort sind 9 Kinder und 3 Erzieherinnen, das Konzept und die Räumlichkeiten gefallen und sehr gut und unsere Tochter geht sehr gerne hin! Also ich denke, man muss hinter der Sache stehen, sei es TaMu oder Krippe, man muss ein gutes Gefühl bei der Sache haben!

LG
Annette

Beitrag von fbl772 09.04.10 - 11:03 Uhr

Unser Kleiner geht in die Krippe seit er 5 Monate alt ist und fühlt sich dort pudelwohl (jetzt 21 Monate).

Ich habe mich bewußt gegen eine TaMu entschieden, wegen:

- Ausbildung
- was ist im Krankheitsfall/Urlaubszeit der TaMu
- zu starke Konzentration auf eine Person
- mögliche Aktivitäten bei unterschiedlichen Interessen
- individuelle Besonderheiten / Behandlung kleinerer Kinder
- Essen kontrolliert und abwechslungsreich

Ich bin mit meiner Entscheidung die ganze Zeit glücklich, die Erzieherinnen (3 für 12 Kinder) sind allesamt super ausgebildet (Diplomsozialpädagogin und ausgebildete Erzieherin) und superlieb. Durch die Anzahl ist eine individuellere Betreuung kleinerer Kinder möglich und auch die Aktivitäten lassen sich für die größeren und kleineren aufteilen, wenn notwendig (die einen malen und die anderen toben sich derweil im Bewegungsraum aus bspw.).

Schau dir die Kita genau an, ob dir das Konzept gefällt und wie die Erzieherinnen mit den Kindern umgehen. Natürlich sind in einer Krippengruppe mehr Kinder als bei der TaMu, aber das ist in der Regel kein Problem, sondern eher ein Vorteil.

LG
B

Beitrag von raena 09.04.10 - 11:15 Uhr

Hallo Nicole,

meine Tochter ging mit 8 Monaten in eine KinderKRIPPE und mit mit 2,5 Jahren in einen KinderGARTEN.

Die Begriffe werden teilweise sehr unterschiedlich verwendet daher hab ich da nochmal betont, da dies für mich eine wesentliches Entscheidungskriterium wäre.

Wenn er in eine KinderKRIPPE soll (niederiger Betreuungsschlüssel mit 1:4-6, Kinder von 0-3 Jahren) dann würde ich mich immer wieder für eine Krippe entscheiden.

Wenn er in einen KinderGARTEN soll (hoher Betreuungsschlüssel 1:10-15, Kinder von 2-6 Jahren) würde ich mich für eine Tagesmutter entscheiden, da so kleine Würmchen, die sich auch noch nicht richtig artikulieren können in einem Kindergarten gerne auch mal untergehen und nicht die Aufmerksamkeit/Hilfestellungen bekommen können die sie noch brauchen.

LG
Tanja

Beitrag von raena 09.04.10 - 11:18 Uhr

uuuuaaaah .... mein Deutsch ist heute fürchterlich .... wo ist die Korrekturfunktion!!!! :-[

Beitrag von colli84 09.04.10 - 11:44 Uhr

Danke.
ich habe bewusst geschrieben Kindergarten weil es bei uns keine Krippen gibt. Leider. Deswegen bin ich ja noch so unendschlossen.

Danke. LG Nicole

Beitrag von raena 09.04.10 - 12:44 Uhr

Ok! Dann würde ich in jedem Fall (obwohl ich ein Krippen-Fan bin) die Tagesmutter wählen!

Wenn ich mir ansehe wie mein krippenerprobter, selbstbewuster, ständig quasselnder Wirbelwind sich doch hat stark umstellen müssen als sie mit 2,5 Jahren in den Kindergarten (1-gruppig mit 16 Kindern und 2 Erziehern) kam. .....

LG
Tanja

Beitrag von rmwib 09.04.10 - 13:20 Uhr

Mein Kind ist ein einem Kindergarten mit altergemischten Gruppen von 0-5 und in seiner Gruppe sind auf 17 Kinder 3 Erzieherinnen und manchmal noch eine Praktikantin dazu.

Wir würden das immer wieder so wählen, ich bin total begeistert von der Altersmischung.

Beitrag von bea-christa 09.04.10 - 13:52 Uhr

Hallo Nicole,

wir sind im Moment noch auf der Suche nach einer TaMu.
Es gab für mich verschiedene Gründe, warum ich Nina nicht in einer Kinderkrippe haben wollte:
1. Mindeststundenzahl pro Woche = 20, das ist mir für Ninas Altersklasse (22 Mon.) einfach zu viel.
2. In München gibt es in der Kinderkrippe auf 30 Kinder 3 Betreuer. Da unsere aufgrund ihrer Hektik/Kletterei sehr unfallgefährdet ist, sind mir das einfach zu wenig Betreuer (und auch zu viele Kinder).
3. Die Förderung ist m.E. wesentlich intensiver in einer kleinen Kindergruppe
4. In diesem Alter brauchen Kinder feste Bezugspersonen. Das ist mit dem Wechsel zwischen den Betreuern auch nicht gegeben.

Wir haben uns aus diesen Gründen in den letzten Monaten 5 TaMü angeschaut. Leider hat es noch nicht geklappt. In München ist die Nachfrage wesentlich höher als das Angebot und unter der Hand hat man mir am Jugendamt (vermitteln die TaMü) gesagt, daß man Nina wohl aufgrund ihrer Lebhaftigkeit nicht gerne nehmen würde, weil sie halt anstrengender ist als die ruhigen Exemplare....

Lieben Gruß - Bea

Beitrag von loonis 09.04.10 - 18:24 Uhr




Beide gingen/gehen in d.Krippe ....
Ich wollte keine TM

LG Kerstin