Angst vor der Geburt (ist lang geworden)

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sharlely 09.04.10 - 14:19 Uhr

Hallo ihr lieben,


hab da ein kleines Problem, das mich gerade total beschäftigt. Ich hab Angst vor der Geburt! #zitter

Eigendlich sollte in der 38 SSW eingeleitet werden, wegen meinem SS Diabetes, der Symphysen Lockerung und um eine weitere Präeklampsie bzw. Hellp Syndrom zuvor zu kommen, da mein Blutdruck jetzt schon immer leicht grenzwertig war.

Hab meinem FA dann mein Ängste mitgeteilt, eben gerade auch wegen dieser aus meiner Sicht, frühen Einleitung und nach eingehender Untersuchung (bei der alles optimal war), haben wir uns geeinigt, das wir nicht einleiten, sondern bis zum ET warten. Wenn sich bis dahin nichts getan hat, würde er das ganze mal "sanft" anstupsen. Natürlich immer unter der Vorraussetzung, das bis dahin alles so bleibt wie es jetzt ist. Soblad sich was verschlechtert wird eingeleitet oder ein KS gemacht.

Leute ich hab so Angst. Hatte letztes Jahr im Juni einen KS bei 37+1, wegen Präeklampsie. Außerdem hat unser Baby irgendwann in Woche 33 bis 35 aufgehört zu wachsen und zuzunehmen, aufgrund einer verkalkten Plazenta und einer verengten Nabelschnurr.:-( Noch während der KS Vorbereitungen, als ich die ganzen Infusionen, darunter auch Oxytocin bekam, setzten heftige Wehen ein, Herztöne vom Baby gingen weg, ich wurde bewusstlos und es wurde ein Not KS gemacht.
Es war der Horror. Ich möchte nie wieder einen KS.

Eine Einleitung eben auch nicht, weil ich Oxytocin bekommen würde. Ich hab diese heftigen Wehen noch in Erinnerung und wenn ich daran denk wird mir ganz anders.

Die ganz "normale" Geburt, also spontan, wäre am liebsten aber Angst davor hab ich trotzdem.
Ich hab Angst, das was schief gehen könnte, z.B. das die Narbe reißt. Auch wenn mir Klinik und zwei unabhängige FA voneinander bestätigt haben, das das Risiko, das die Narbe reißt total gering ist. Zumal die Narbe ständig ausgemessen wird und bei mir über 2 cm dick ist.
Und dann die ständige Angst, das wieder alles in einem Not KS enden könnte.#schwitz

Zusätzlich zu dem ganzen, mach ich mir langsam aber sicher doch Sorgen um das Baby. Muss einmal wöchentlich zum FA zum Ultraschall. Es wird geschaut, wie sich das Baby entwickelt (z.Z. sehr, sehr gut), weil, wie ich oben schon schrieb, meine Tochter irgendwann aufgehört hat sich "weiterzuentwickeln" (ihr gehts übrigens gut, sie hat keine Folgeschäden oder so).
Wenn dieser Fall wieder eintreten würde, hätte ich keine Wahl, es würde sofort ein KS gemacht werden (wovor ich ja wiederum so Angst habe).#schwitz

Weiß schon, ich sollte mir nicht soviele Gedanken machen und die restliche Schwangerschaft genießen, aber so einfach abstellen kann ich die Gedanken auch nicht.

Kann mich nicht wer beruhigen?#danke
Falls es doch dazu kommt, wie ist denn so ne Einleitung mit Oxytocin?

LG S.
(31 SSW)

Beitrag von nirtak79 09.04.10 - 14:32 Uhr

Hallo,

oh, da hattest du es nicht ganz einfach bei der ersten Geburt. Ich habe bei der Geburt meiner Tochter auch Oxytocin bekommen, um einen KS zu vermeiden. Allerdings erst nach 20 Stunden Wehen, da sich mein Mumu nicht geöffnet hat und die Fruchtblase schon längst geplatzt war. Ich habe dann 4 Stunden später eine PDA bekommen, da ich ein wenig "Entspannung" brauchte. Durch die PDA hat sich dann der Muttermund innerhalb von 3 Stunden vollständig geöffnet, so dass meine Tochter wieder eine Stunde später da war! #huepf
Wenn du Angst vor den starken Schmerzen hast, lass dir doch eine PDA geben. Ich denke, man muss sich nicht schämen, wenn man auf die Medizin zurückgreift und dadurch einen KS oder auch einfach nur zu starke Schmerzen verhindern kann. Ein Geburtsplanungstermin im KH ist auch hilfreich, da man dort auch nochmal auf deine Ängste eingehen kann. Eventuell kann man dort auch schon die Aufklärung für die PDA machen, damit es im Notfall schnell geht, um dir Linderung zu verschaffen.

Ich drücke dir die Daumen, dass alles gut geht.

LG, Katrin

Beitrag von sharlely 09.04.10 - 14:38 Uhr

Hi,

danke für deine Antwort!

Hab vergessen zu schreiben, das ich keine PDA bekommen darf.
Man würde eine Narbenruptur im Notfall nicht merken und zusätzlich hab ich ne Gerinnungsstörung und die Gefahr das es ne Blutung gibt, die aufs Rückenmark drückt, wäre zu groß.
Deswegen, würde ein KS immer unter Vollnarkose gemacht werden! #heul

Das mit der Geburtsplanung im KH ist ne gute Idee, daran hab ich noch gar nicht gedacht! :-) Vll. haben die noch ne alternative zu PDA!

LG S.

Beitrag von keep.smiling 09.04.10 - 14:46 Uhr

Die heftigen Wehen hast du auch bei einer normalen Geburt #gruebel

Das Restrisiko eines KS hat jede Frau, man weiß ja nie, wie die Geburt verläuft.

Wieso hast du Angst vor einer Einleitung? Klar, das kann sich hinziehen, bei vielen geht das aber problemlos und es hat doch einige Vorteile - man kann sich vorbereiten, hat nicht dieses ungewisse - reichen die Wehen - sollen wir losfahren oder nicht - wann gehts los - wer kommt fürs Geschwisterkind...man kann sich eine PDA geben lassen etc.

Und falls es bei dir wieder ien geplanter KS wird, muß er ja noch lange nicht genauso verlaufen wie dein letzter.

Versuch positiv zu denken - deine Tochter ist gesund, dein Bauchzwerg entwickelt sich grad prächtig...alles wird gut.

Ist schon witzig, meine Entbindung verlief problemlos in 4h, aber die Schmerzen waren so schlimm, ich hab 3 h nur geschrien, kam mir vor, wie von einem 40Tonner überrollt, war wie in Trance, als würde ich jeden Moment wegtreten, war nicht in der Lage, mich auch nur 1cm zu bewegen, bekam sogar Wehenhemmer, um mal Luft zu holen zwischen den Wehen......und ich hab jetzt eine Sch....Angst vor der Entbindung, vor diesen Höllenschmerzen, du siehst, du bist nicht allein, was will man machen außer abwarten, positiv denken...es kommt wie es kommt, am Ende zählt nur, dass es uns und unserem Baby gut geht, wir schaffen das schon #liebdrueck

LG ks