Tränenkanalstenose Frage/Meinung!

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von chimara 09.04.10 - 21:42 Uhr

hallo zusammen,

mein knapp 2 jähriger sohn hat seit geburt bds. eine tränenkanalstenose. :-(
seit 1/2 jahr ging es immer besser. das letzte antibiotikum in tropfenform haben wir im juli 09 benötigt und wir dachten schon wir sind überm berg:-)
seit 3 tagen ist es aber total massiv und ich habe heute mit antib. augentropfen angefangen.

die augenärzte raten zum durchstechen lassen, 2 ki-ärzte zum verwachsen lassen. ich habe schon mit mehreren leuten gesprochen wo die kinder betroffen sind und bei denen die es haben durchstechen lassen kam es wieder:-( bei anderen hat es sich tatsächlich verwachsen.

ich weiss nicht was ich machen soll, hat jemand erfahrung mit beidem verwachsen lassen und durchstechen!!???

sandra mit lasse:-)

Beitrag von reethi 09.04.10 - 22:00 Uhr

Hallo!

Mein Sohn hatte das auch und wir waren mit ihm im Krankenhaus. Er hatte ständig ein verklebtes Auge...

Die OP (mit Vollnarkose) ging ganz schnell und wir konnten danach wieder nach Hause. Seitdem sind wir Beschwerdefrei und haben damit nie wieder Probleme gehabt.

Ich würde es wieder so machen.

VG
Neddie

Beitrag von chrilli 09.04.10 - 22:14 Uhr

Huhu!

Mein Sohn hatte das auch mit beiden Augen. Am einen Auge hat es sich gelegt als er 1 Jahr alt wurde und beim anderen Auge mit 14 Monaten. Wir hatten zu dem Zeitpunkt auch schon über eine OP nachgedacht.
Massierst Du das Auge? Wir haben es am Anfang immer massiert und irgendwann dachte ich, das bringt eh nichts. Dann habe ich aber wieder damit angefangen das regelmäßig zu machen und es ging weg, von einem Tag auf den anderen war der Spuk vorbei - weiß nun nicht ob deswegen... Mein Kleiner hatte auch immer ganz schlimm vereiterte / verklebte Augen.
War es denn ganz weg bei Euch oder tränte das Auge trotzdem noch das letzte halbe Jahr? Denn mich wundert dass das so plötzlich wíederkommt... Jonas hatte auch später nochmal ein vereitertes Auge als er stark erkältet war und ich bekam auch Panik, dass das ganze wieder losgeht. Es war aber nach ein paar Tagen wieder gut und scheinbar nur erkältungsbedingt denn wir hatten nie wieder Probleme.

Euch Alles Gute - ich weiß wie blöd das ist #liebdrueck

Beitrag von chimara 09.04.10 - 22:21 Uhr

hallo,

nee ganz weg war es nie aber seit 1/2 jahr nicht mehr vereitert. tränen tut das auge oder beide augen schon noch.

das mit der massage hatten wir auch schon probiert aber das ist so ein kampf und geschreie...:-(

ich bin echt hin und her gerissen, er wird ja schon 2.

Beitrag von chrilli 09.04.10 - 22:30 Uhr

Ach so wenn das Auge noch tränt, dann ist der Kanal noch verengt. Bei uns war es dann plötzlich komplett weg.
Mit dem massieren war bei und auch doof, aber ich habe irgendwie das Gefühl, dass es doch ein bißchen dazu beigetragen hat, dass es wegging.
Kannst ja nochmal probieren aber schon mit ein bißchen Druck aber damit kennst Du Dich sicher aus.
Wir haben uns für eine OP entschieden kurz bevor es wegging, weil es mit diesen Augentropfen immer ein absoluter Krampf war und Jonas mir immer so leidtat mit seinem "Mußauge".
Kia hat uns auch abgeraten und Augenarzt zugeraten, genau wie bei Dir....

Beitrag von babybauchnr2 09.04.10 - 22:46 Uhr

Hallo,

meine Große hatte das auch - es wurde mit 10 Monaten durchgestochen (bei Kindern unter einem Jahr wird so was noch ohne Narkose gemacht #schock) Das war ein absoluter Horrortag, aber danach war alles prima!!!! Ich hab mich geärgert, dass wir es nicht eher gemacht haben.

Sie hatte dann immer mal wieder verklebte Augen, aber nicht mehr so schlimm und seit wir bei einer Heilpraktikerin in Behandlung sind hatte sie nicht einmal mehr verklebte Augen.

Sie ist jetzt schon 5 und hatte schon bestimmt 1,5 Jahre nichts mehr #freu

Also ich denke durchstechen bringt schon was...

GRuß Nadine

Beitrag von gaensehaut 09.04.10 - 23:20 Uhr

Wir waren nach der x-ten Bindehautentzündung beim Osteopath und haben eine andere Art der Massage gezeigt bekommen. Ich weiß nicht, ob es daran lag, aber es ist seit dem weg. Und es war echt ein Dauerzustand, tränendes Auge, rotes Auge, geschwollenes Auge, eitriges Auge etc. und KiA und AugenA waren beide fürs Durchstechen. Der Osteopath war der letzte Versuch nach allen möglichen Mittelchen, Globuli, Tropfen und Salbe. Jetzt sind wir froh, dass uns die Op erspart wurde.
Würde es mal versuchen, falls ihr es noch nciht versuchtg habt. Muss man allerdings selber bezahlen, aber wir haben gedacht, sch*** auf die Kohle, wenn das Kind dafür keine Vollnarkose bekommt.
Viel Glück!

Beitrag von chimara 10.04.10 - 08:26 Uhr

vielen dank für den tipp, das werde ich auf jedenfall erstmal versuchen bevor ich mich für eine op entschließe.

Danke:-)

Beitrag von simu 10.04.10 - 00:04 Uhr

Hallo Sandra,

ich kann Dich verstehen. Wir hatten das gleiche durchgemacht und uns, als unser Sohn 14 Monate alt war, zur OP entschieden. 14 Tage lang war danach alles super, danach ging das ganze von vorne los.

2 Augenärzte und die Kinderärztin hatten uns danach zu einer zweiten OP geraten. Doch in mir streubte sich alles gegen eine erneute OP #schock

Nach einem knappen halben Jahr sind wir dann mal zur Osteopathin u. Heilpraktikerin gegangen. Insgesamt hatten wir 4 Sitzungen.
Seitdem ist das Auge so sauber wie nie, nur ganz ganz selten tränt es noch ein bisschen aber das geht bestimmt auch noch weg.

Unser Sohn ist jetzt 20 Monate alt.

Viel Glück für Euch!!! #klee
LG Silke

Beitrag von chimara 10.04.10 - 08:25 Uhr

hallo silke,

henau das ist meine sorge das es nach dem durchstechen wieder kommt:-(

da du schon die 2te bist die mir einen osteopathen anrät werde ich das erstmal versuchen. waren es nur die massagegriffe am auge oder auch irgendwelche tropfen/globulis?

danke für den tipp:-)

Beitrag von simu 10.04.10 - 22:28 Uhr

Hallöchen,

es war beides, wobei ich glaube, dass es eher die "richtigen" Griffe von ihr waren.

Begleitend hatte sie mir die Euphrasia Tropfen von Weleda (hatte zuvor nur die von Wala) sowie die Euphrasia Globulis gegeben. Diese sollte ich 3-4 mal täglich verabreichen.

Ich belächelte zwar die Euphrasia-Tropfen (nach den Salben, Tropfen und Antibiotikas die wir schon durch hatten...) aber siehe da, irgendwie hats doch gewirkt.

Und ich hoffe echt, dass das so bleibt. Ich bin so froh, dass wir nicht nochmal operiert haben.

Ich hoffe, dass bei Euch auch alles gut wird. Versuch es mit Osteopathie. Operieren kann man immer noch....

LG Silke